Sommerferien-Bucket-List

21 Ideen für diesen Sommer

Habt ihr noch Sommerferien? Ich bin mit diesem Post ein bisschen spät dran, aber das ist ok – bei uns in Baden-Württemberg dauern die Sommerferien schließlich bis Mitte September.

Wir verreisen erst im Herbst wieder und damit Zuhause keine Langeweile aufkommt, haben wir uns einiges vorgenommen. Meine 21 To-dos für diesen Sommer findet ihr hier:

P.S: Das könnt ihr übrigens auch noch machen, wenn die Sommerferien schon rum sind 😉

 

 

Was habt ihr diesen Sommer gemacht?

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Fliegen mit Baby oder Kleinkind: 7 Tipps für das Handgepäck

Als ich zum ersten Mal mit dem Jungen in den Urlaub geflogen bin, war er 8 Monate alt. Ganz ehrlich: ich wäre wirklich gerne eine von diesen lässigen Müttern, die mit einem Säugling gut gelaunt und hübsch frisiert in den Flieger steigen und dann tiefenentspannt im Urlaub ankommen. Leider bin ich schon von Natur aus eher unentspannt und so war ich bei unserem ersten Flug schon beim Einsteigen nassgeschwitzt vor Aufregung. Man bedenke: Der Mann und ich sind Flugprofis, auch bei Langstreckenflügen. Unglaublich, wie einen so ein Flug nach Mallorca plötzlich nervös machen kann, weil man ein Baby auf dem Schoss hat.

Inzwischen sind wir mit dem Jungen schon öfter geflogen und jetzt auch deutlich gelassener an Bord. Übung macht den Meister. Und: eine gute Vorbereitung entspannt deutlich! Deshalb stelle ich euch heute meine Topptipps für einen entspannten Flug mit Baby und Kleinkind vor.

1) Nur EINE Tasche für alles, was ihr an Bord braucht

Wenn zwei Elternteile mit Baby fliegen, dürft ihr drei Handgepäckstücke mit ins Flugzeug nehmen (1x Mama, 1x Papa, 1x Kind) – bitte kommt nicht auf die Idee, für jeden eine eigene Tasche zu packen. Dann müsst ihr drei Taschen organisieren und jeder muss sein Zeug aus seiner eigenen Tasche rausfummeln. Besser: Packt nur eine Tasche mit allem, was ihr an Bord braucht (Snacks, Spielsachen, Schnuller, Trinkflasche, etc). Die anderen beiden Handgepäckstücke befüllt ihr mit Sachen, die erst vor Ort benötigt und verstaut sie im Gepäckfach.

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Willkommen in meinem neuen Heim

Ihr Lieben, kommt rein, setzt euch, nehmt euch ’nen Keks. Herzlich willkommen in meinem neuen Zuhause: Reihe 11 – Food, Family & Friends.

Huch, was ist denn aus „Like a piece of New York Cheesecake geworden“? Hier sieht ja alles ganz anders aus!

Ja, und das ist auch so gewollt. 5 Jahre habe ich auf www.newyorkcheesecake.de hauptsächlich Rezepte verbloggt, aber irgendwann war ich am Ende der Fahnenstange. Ich hatte wirklich, wirklich genug von Kuchen. Dafür aber einen ganzen Sack voll neuer Ideen. Es stellte sich also die Frage: wo soll es hingehen? Soll ich mein Blog-Konzept ändern? Aber wie passen Nicht-Kuchen-Themen zu einem Cheesecake-Blog? Machen wir uns nix vor: es passt gar nicht.

Warum hat sich überhaupt so viel verändert?

Vor zwei Jahren kam mein Sohn auf die Welt und obwohl ich es vorher nicht so recht wahrhaben wollte, hat sich dadurch doch verdammt viel verändert. Oder wie John C. Parkin sagt: “Kinder zu haben ist eine unglaubliche Perspektivenmaschine. Die Dinge, die Ihnen zuvor wichtig waren, werden demütig auf die Knie fallen und um Verzeihung bittend zur Tür hinausschlurfen, wenn Sie die überwältigende Bedeutung dieser Neuankömmlinge erkennen”.

Soll das hier jetzt also ein Mama-Blog werden?

Ich beschäftige mich heute immer noch gerne und viel mit dem Thema Essen, aber statt aufwändige Kuchen, raffinierte Snacks und ausgefallene Gerichte zu zaubern, geht es mir heute mehr um Rezepte, die Kinder glücklich machen (und Erwachsenen trotzdem schmecken). Es geht um Kindergeburtstagstorten für Muttis, die keine Lust haben, vier Stunden Zirkustiere aus Fondant zu kneten. Es geht um Kuchen für den Kita-Basar, bei dem man schummeln kann und der was hermacht, obwohl man ihn auf den allerletzten Drücker gebacken hat.

Aber Essen ist nicht alles. Und Kinder auch nicht. Es geht hier auch um Rabenmütter wie mich, die keine Lust haben, den ganzen Tag in der Bastelecke zu sitzen, sondern gerne arbeiten gehen. Es geht um Dinge, die man ohne Kind gerne tut, wie abends mit Freunden ein Bier trinken, auf ein Barcamp fahren oder mit dem Mann übers Wochenende nach Paris abhauen. Es geht auch um Notfallpläne und Vereinbarung von Job, Kita, Verwandtschaft, Freunden und den ständigen Spagat, weil man nicht alles gleichzeitig schafft und sich Vorwürfe macht – bis man dann abends in einen Berg schmutziger Wäsche sitzt und trotzdem überglücklich ist, weil sich das Kind glucksend vor Lachen darunter versteckt hat.

Nachdem ich vor gut 6 Monaten meinen letzten Post “Warum mich das Bloggen gerade tierisch nervt” verfasst habe, hat mich mein Blog trotzdem nicht los gelassen. Ich will weiter bloggen. Ich brauchte nur eine neue Richtung.

Und jetzt habe ich sie gefunden. Ich präsentiere euch mein neues virtuelles Zuhause: Reihe 11 – Food, Family & Friends. Die 11 ist eine wichtige Zahl bei uns daheim und die Reihe 11 ist mein bequemer Platz in der Mitte, mit etwas Abstand zu den Spektakeln auf der Bühne, aber mit einen guten Blick nach vorn.

Was findet ihr hier in Zukunft? Meine Herzensthemen Food, Family & Friends, aber wahrscheinlich gibt es hier in Zukunft weniger Hochglanzrezepte und dafür mehr Geschichten aus dem Leben.

Das ist der Plan:

  • Geschichten über Familie, über Vereinbarkeit und über die Frage, warum es wichtig ist, dass man zusammen Dinge macht die allen Spaß machen und nicht nur den Kindern
  • Rabenmutter-Geschichten über Dinge, die ich auch ohne Kind toll finde
  • Berichte und Tipps zum Thema Ausflüge und Reisen mit Kind
  • Mach’s dir leicht: Listen mit Tipps und Tricks für Rabenmütter und die, die es sich gerne leicht machen
  • Familienrezepte, die Kinder glücklich machen und Erwachsenen trotzdem schmecken
  • Angeber-Rezept für vielbeschäftige Muttis: gehen supereinfach und schnell und macht trotzdem mordsmäßig was her
  • Kita-Kochbuch: Wie kriege ich gleich eine ganze Meute Kinder gleichzeitig satt und zufrieden?

Das ist im Moment der Plan. Ob es klappt? Ich habe keine Ahnung. Kommt ihr trotzdem mit? Ich würde mich freuen!

Dann setzt euch dazu, nehmt euch noch einen Keks und lasst uns einfach mal gemütlich quatschen. Ich bin selbst gespannt, wo die Reise hin geht.

Alles Liebe, Carina

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Warum mich das Bloggen gerade tierisch nervt

Freunde, jetzt ist es raus: das Bloggen geht mir gerade ziemlich auf den Senkel. Seit fast 5 Jahren wächst dieses Blog-Baby. Und jetzt ist irgendwie die Luft raus.

Warum nervt mich das Bloggen?

1. Klar: Aufwand, Platz, Kosten
Für alle, die nicht selbst einen Blog haben, kann ich nochmal kurz anreisen, warum ein Foodblog mehr Arbeit macht, als in der Küche zu stehen und zu kochen.
Voraussetzung für die Blogposts sind natürlich Spaß am Kochen und Backen und am Rezepte testen und kreieren. Aber ein Foodblog lebt natürlich auch von schicken Fotos. Meine ersten Foodfotos waren wirklich gruselig. Glaubt ihr nicht? Schaut mal hier.
In den letzten Jahren habe ich viel gelernt, Workshops besucht, mir einen tolle Kamera (meine Nikon ist mir inzwischen sehr ans Herz gewachsen) zugelegt und vor allem mein Objektiv mit Festbrennweite macht mir Freude (Kosten!* siehe auch unten). 
Aber eine gute Kamera macht eben noch kein gutes Foto und für einen ordentlichen Foodblog-Post muss das Essen natürlich schick angerichtet werden. So. Habt ihr eine Ahnung, wie viele „Foodprobs“ ich habe? Neben den vielen Küchengeräten und zig Backformen habe ich unzählige Schüsselchen, kleine Teller, Schälchen und Kännchen, besondere Brettchen, Körbchen und Platten aller Art. Auf einem Foodfotografie-Workshop wurde mir geraten, auf Flohmärkten nach alten Türen (!) zu suchen und die zu zersägen, damit ich ganz besondere Holzuntergründe schaffen kann (ihr glaubt nicht, wie der Mann mich angeschaut hat, als ich ihm das vorgeschlagen habe…). Dazu kommen Tageslichtlampen, Reflektoren und Kamerastative (ich bin bisher ohne letzten drei Dinge ausgekommen und erwähne das nur der Vollständigkeit halber, denn ein Foodblogger, der was auf sich hält, muss ja ausrüstungstechnisch up to date sein).
Ich wohne übrigens in einer 3-Zimmer-Wohnung mit meinem Mann und dem Mini-Cheesecake und – nennen wir das Kind doch einfach mal beim Namen – die Schränke voller Geschirr kotzen mich inzwischen echt an (Platz!).

Nachdem ich nun das „Foto-Set“ (Tellerchen, Schälchen, besonderer Hintergrund etc.) aufgebaut und wirklich jede Menge Fotos gemacht habe, werden die Bilder gesichtet und aussortiert und anschließend nochmals überarbeitet. Photoshop oder ähnliche Profiprogramme sind mir echt zu aufwendig für den Blog, da muss es ein kostenloses Programm wie Picasa auch tun. Trotzdem: auch Bildbearbeitung kostet Zeit. Schnell noch Texten und ein Foto einstellen und dann ist der Blogpost fertig, oder?

Nein, denn dazu kommt dann noch die Pflege der Social-Media Kanäle, aktuell Facebook, Instagram, Twitter und Pinterest – Asche auf mein Haupt, ich habe es noch nicht geschafft, mich bei Snapchat anzumelden. Trotz der vielen coolen Geschichten, die man davon hört, bricht mir der Schweiß aus bei der Vorstellung, mich um einen weiteren Kanal kümmern zu müssen.
Auch der Blog muss ordentlich gepflegt werden, Kommentare moderiert, E-Mails beantwortet… Oh, es gibt schon wieder eine neue rechtliche Verordnung über das korrekte Impressum? Und ein Leser meldet, dass mein Blog-Titel bei Google vor dem Blog-Post erscheint – ich habe wohl meine SEO-Hausaufgaben nicht gemacht.
Dazu kommen noch die Kooperationsanfragen und Verhandlungen mit Unternehmen (mehr dazu gleich unter Punkt 2).
Kein Wunder, dass ich neben meinem Vollzeitjob früher oft das ganze Wochenende mit dem Blog beschäftigt war (Aufwand!)
Jetzt bin ich Mama. Und wenn ich ganz ehrlich bin, gibt es in meinem Leben gerade einfach Wichtigeres als Käsekuchen.
* Wie viel Arbeitszeit wirklich in einen Blog steckt und was das eigentlich zu kostet, könnt ihr in diesem Artikel von gourmetguerilla nachlesen.
2. Die gezwungene Professionalisierung 
Bloggen hat als harmloses Hobby angefangen und wurde irgendwann zu einem Geschäft. Bei Bloggertreffen war ich schnell verunsichert, weil doch alle schon so super-professionell waren. Wie, du hast kein Media-Kit? Aber auf welcher Grundlage verhandelst du dann dein Preis?
Versteht mich nicht falsch, ich finde es gut, dass auch jungen Bloggern bewusst gemacht wird, wie wertvoll ihre Arbeit für Unternehmen ist und sie sich deshalb nicht unter Wert verkaufen sollen (bitte nochmal daran denken, wie viel Arbeitszeit und Fixkosten in einem Blog stecken)! Und für viele Freiberufler ist der Blog selbstverständlich eine wichtige Einnahmequelle.
Aber für mich persönlich ist das eher anstrengend. Eben war es noch ein Hobby, hatte ich plötzlich Deadlines und einen Steuerberater. Ich habe ziemlich schnell für mich entschieden, Kooperationen fast grundsätzlich abzulehnen. Mir ist der Aufwand, mit meinem Blog Geld zu verdienen, einfach zu groß. Wenn ich für etwas Geld verlange, habe ich einen großen Anspruch an mich selbst, auch ein perfektes Ergebnis abzuliefern. Und ich wollte doch eigentlich nur hin und wieder ein hübsches Rezept posten.
3. Die Hochglanz-Accounts, die uns unter Druck setzen
Schlimmer als diese Professionalisierung (gegen die ich mich bewusst entschieden habe), sind die vielen Hochglanz-Accounts z.B. auf Instagram, die uns gewaltig unter Druck setzen wollen. Hier geht es nicht mehr nur darum, ob ich diese Woche schon ein Rezept verbloggt habe. Nein, es wird schlimmer. Seit der Mini-Cheesecake auf der Welt ist, folge ich unter anderem auch vielen Mama-Accounts. #instamamagangs (oder wie sie immer heißen) zeigen Fotos aus ihrem Leben mit Kindern, die jedem Hochglanzmagazin Konkurrenz machen könnten. Da stehen frische Blumen auf einem Vintagetisch (den sie vermutlich selbst lackiert haben – DIY, ihr wisst Bescheid), das dampfende Latte Macchiato-Glas daneben (oder vielleicht ein selbstgemischter Kräutertee?) und alles ist blitzeblank. Die Mamis im Sportdress oder in hübschen Klamotten, die Strähnchen sind frisch gefärbt, die Haare locker und trotzdem stylisch zusammengebunden, die Babys im schicken Tragetuch.

Reden wir doch mal Klartext: für DIY hatte ich schon immer eher zwei linke Hände und meine IKEA-Möbel sind nicht selbst lackiert. Seit der Mini-Cheesecake auf der Welt ist, sind die fehlenden frischen Blumen das kleinste Problem in meiner Wohnung. Zwischen Spielzeug, Plastikgeschirr und Wäschebergen versuche ich irgendwie, einigermaßen Ordnung zu halten und bitte Besuch trotzdem, sich mindestens 1 Stunde (besser: 1-2 Tage vorher anzukündigen), damit die Bude wenigstens halbwegs vorzeigbar ist. Es gibt Kaffee und Fertigkuchen. Und was glaubt ihr, wann ich das letzte Mal das gute Geschirr ausgepackt habe? Da schließt sich der Kreis mit dem Geschirrschrank voller unnützer Schälchen, Tellerchen, Kännchen usw.

Instagram hat also irgendwie seinen Reiz verloren (an Twitter kann ich mich dafür gerade sehr erfreuen).
4. Und die wirklich wunderbaren Blogs, mit denen ich nicht mithalten kann (und auch nicht muss)
Ihr Lieben, ich sage das ganz neidlos: es gibt viele, viele wunderbare Blogs, denen ich niemals das Wasser reichen kann. Zum Beispiel die liebe Natalie mit ihrem Blog Holunderweg 18 oder Rebecca von Baby Rock my Day, die selbst zwei Kinder hat und nebenbei diesen schönen Blog betreibt. Oder Julia von Kochliebe, die wie es mir scheint, noch mehr bloggt, seit ihr Zwerg auf der Welt ist und so ganz lässig beweist, dass Baby und Bloggen sich nicht ausschließen. Ihr macht das alle ganz wunderbar und ich muss endlich damit aufhören, euch nacheifern zu wollen.

Ich lese immer mehr Blogs (ja, jetzt auch sehr viele Eltern-Blogs) mit lustigen, lehrreichen, bedeutungsvollen Geschichten. Und plötzlich kommt mir mein Käsekuchen wieder so unwichtig vor.

5. Das Kochen und Backen an sich
Ich stehe immer noch gerne in der Küche. Aber jetzt ist es anders. Ich stöbere nicht stundenlang in Kochbüchern und überlege, was ich am Wochenende Schönes ausprobieren kann. Der Mini-Cheesecake möchte essen – nur eben nichts Verrücktes. Da gibt es Nudeln, Pfannkuchen, etwas Gemüse, wenn man es geschickt verpackt, Spätzle, Schnupfnudeln oder Waffeln. Kein Banh mi oder Gua bao (ich vermisse es!), nichts wird getrüffelt oder filetiert. Kein raffiniertes Gewürz.

Und was ist mit Kuchen? Sagen wir es doch ehrlich: gebacken wird nur noch an Feiertagen. Aber inzwischen kenne ich jede Menge Tricks, wie man ein einfaches Rezept mit wenig Aufwand ordentlich aufmotzen kann. So wird aus einem normalen New York Cheesecake schnell das Strand-und-Meer-und-Fische?-Modell und alle finden es ganz klasse. Angeber-Rezepte für vielbeschäftigte Muttis nenne ich sowas.

Meine kulinarischen Highlights sind Sushi to go, Pizza im Bett, Brunch wenn der Mini-Cheesecake bei den Großeltern ist oder wenn wir Essen beim Lieblingsvietnamesen holen und es auf dem Balkon essen, wenn der Mini-Cheesecake schläft.

Wie geht es nun weiter?

Ich habe nicht gesagt, dass ich mit dem Bloggen aufhöre. Ich habe nur gesagt, dass es mich gerade ziemlich nervt. Vielleicht brauche ich eine neue Richtung. Vielleicht packt es mich aber auch in Kürze wieder, der Mini-Cheesecake will plötzlich jeden Tag Gua bao und jeden Sonntag probiere ich ein neues Kuchenrezept, dass ich verbloggen kann. Vielleicht bleibe ich aber auch dabei, hier einfach alle Jubeljahre ein „Angeber-Rezept für vielbeschäftige Muttis“ zu posten (geht supereinfach und schnell und macht trotzdem mordsmäßig was her). Vielleicht wäre das ja auch ein passender neuer Blogname? Als Untertitel „Wie ich 30 Kita-Kinder mit unterschiedlichen Vorlieben ohne viel Aufwand satt und zufrieden kriege“.

Wir werden sehen.
Bis dahin verbringe ich meine freie Zeit mit dem Mini-Cheesecake. Denn das ist mir gerade viel wichtiger als Käsekuchen.

Wir bleiben in Kontakt.

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Schoko-Mousse aus 3 Zutaten – ein Angeber-Rezept für vielbeschäftige Muttis (und vegan!)

An Weihnachten stand bei uns dieses Dessert auf dem Tisch und es war ein echter Knaller! Eine Schoko-Mousse, die aus nur 3 Zutaten besteht und in 10 Minuten fertig ist. Ein ganz klares Angeber-Rezept für vielbeschäftigte Muttis.
Dieser Nachtisch besteht nur aus Schokolade, Seidentofu und Ahornsirup oder Honig (und ist damit auch noch vegan, auch wenn das für mich ein ausschlaggebendes Kriterium ist).
Mousse au chocolat vegan
Ein Dessert aus Tofu kann nicht schmecken denkt ihr? Dann bitte bitte bitte probiert das unbedingt aus und ihr werdet sofort eines Besseren belehrt! Die Mousse schmeckt einfach nur nach purer Schokolade und der Tofu sorgt für eine super cremig-luftige Konsistenz.

Vielleicht ist das ja was für euer Silvester-Büfett?

Danke an die wunderbare Denise von foodlovin, die mich auf dieses Kracher-Rezept gebracht hat.

Zutaten für ca. 6 Portionen:

 

  • 400 g Seidentofu (mit normalem Tofu klappt es nicht!)
  • 300 g dunkle Schokolade von guter Qualität
  • 2 EL Ahornsirup oder Honig

 

Zubereitung:

Den Tofu in der Küchenmaschine zu einer samtigen Creme verarbeiten. Schokolade im Wasserbad schmelzen und unterrühren. Mit Honig oder Ahornsirup verfeinern. Das Mousse bis zum Verzehr kalt stellen.
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Lebkuchen-Snickerdoodles – easypeasy Weihnachtsbäckerei für vielbeschäftigte Muttis

Der Mini-Cheesecake flitzt wie ein Duracell-Häschen durch die Wohnung, räumt Schränke und Schubladen aus und haut auf die Tastatur, während ich diesen Post schreibe. Entspannt in der Küche stehen und gemütlich Kochen war früher mal einfacher. Und gebacken wird eigentlich auch nur noch an hohen Feiertagen.

Aber zum Advent muss irgendwas gebacken werden. Und ich brauche jetzt Angeber-Rezepte: Plätzchen die superschnell und supereinfach gehen und trotzdem mordsmäßig was hermachen. Habt ihr Ideen? Immer her damit!
Ich präsentiere heute den ersten Geniestreich zum Thema „Angeber-Rezepte“ in Form von Lebkuchen-Snickerdoodles. Snickerdoodles sind ganz weiche, feine Kekse mit einer Kruste aus Zimt und Zucker. Und mit ein bisschen fertigem Lebkuchengewürz werden daraus ganz famose Weihnachtsplätzchen, die ruckzuck angerührt sind.

Es gibt also keine Ausreden, die Weihnachtsbäckerei kann starten.

Zutaten:

150 g weiche Butter
250 g brauner Zucker
2 Eier (Größe M)
340 g Mehl
3 TL Backpulver
3 TL Lebkuchengewürz
Salz
Zum Bestreuen:
50 g Zucker
2 TL Zimt

Zubereitung:

Die Butter schmelzen und mit dem Zucker cremig rühren (Rührgerät oder Küchenmaschine verwenden). Die Eier nacheinander einrühren. Mehl, Backpulver, Lebkuchengewürz und eine Prise Salz mischen und kurz unter die Masse rühren.
Den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier vorbereiten. Zimt und Zucker mischen. Den Teig ein paar Minuten ruhen lassen und dann mit 2 Teelöffeln walnussgroße Kugeln formen und die in Zimt und Zucker wenden. Auf das Backblech legen und etwas Abstand lassen, die Kekse gehen noch auseinander.
Die Bleche nacheinander 8-10 Minuten backen, die Kekse sollen in der Mitte noch weich sein. Die noch heißen Kekse nochmal mit Zimt und Zucker bestreuen.
Wenn die Kekse abgekühlt sind, halten sie sich luftdicht verschlossen mehrere Wochen.
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Der perfekte Schokokuchen – easypeasy, superlecker und kindergeburtstagstauglich

Kochen mit Kleinkind – die Herausforderung

Freunde, in meiner Küche muss es jetzt schnell gehen. Mit einem neugierigen Kleinkind, das Schränke ausräumt und Backofentüren öffnet, ist keine Zeit, stundenlang in der Küche zu stehen. Dazu kommt, dass ich jetzt wieder den ganzen Tag im Büro bin und meine Motivation, ausgefallene Rezepte zu kreieren oder mit verrückten Zutaten zu experimentieren, ist eher überschaubar.

Auf den Tisch kommt daher gerade nur, was unkompliziert ist und schnell geht, gesund und lecker sollte es natürlich trotzdem sein. Tja. Was soll ich sagen? Es ist nicht immer einfach. Und an manchen stressigen Tagen wünsche ich mir eigentlich nur, eine Packung TK-Essen aufzureißen und mich auf die Couch zu schmeißen. Aber der Mini-Cheesecake will ja jetzt auch was Anständiges zu beißen kriegen und so wird jeden Tag gekocht. Nicht immer originell oder aufregend. Aber immer einfach, schnell, (einigermaßen) gesund und lecker. Falls ihr übrigens passende Rezepte habt, wie man ein Kleinkind ohne großen Aufwand glücklich und satt kriegt,  immer her damit!

Heute geht es aber gar nicht ums Kochen, sondern um das Backen. Kuchen gebacken wird bei uns nämlich gerade nur noch an hohen Feiertagen und wenn, dann muss das Rezept sitzen. Keine Experimente, kein „Der-Kuchen-ist-nix-geworden-Quatsch“.

Deshalb heute im Programm:

Der perfekte Kuchen für vielbeschäftigte Muttis

Chocolate. Geburtstag, Cake, Kinder

 

Mein aktuelles Lieblingsrezept ist dieser Schokoladenkuchen, den ich in ähnlicher Form mal bei Rebecca von Baby Rock 
My Day gefunden habe – sie hat auch zwei Kinder und kennt sich mit Rezepten für vielbeschäftigte Muttis vermutlich auch bestens aus.
Warum ist das der perfekte Kuchen für die vielbeschäftigte Mutti?
  1. Schokolade mag jeder. Kinder und Erwachsene. Punkt.
  2. Mit 15 Minuten Vorbereitung und 2 Schüsseln seid ihr dabei.
  3. Der Kuchen funktioniert rund, als Kasten, Gugel oder Cupcakes (je nach Größe muss nur die Backzeit ein bisschen angepasst werden) – der perfekte Allrounder.
  4. Er schmeckt auch nach 3 Tagen noch superfrisch und kann daher bestens für Kindergartenfeste etc. vorbereitet werden. Am besten dann behaupten, man sei morgens extra superfrüh aufgestanden, um noch Kuchen zu backen.
  5. Die Konsistenz eigent sich perfekt zum Überziehen und Dekorieren – ein Muss für den gelungenen Kindergeburstag. Die Deko am besten kaufen. Wir haben doch keine Zeit.
  6. Noch nicht überzeugt? Der Kuchen schmeckt oberlecker! Glaubt mir, ich kenne mich mit Schokokuchen ziemlich gut aus, und der ist geschmacklich der absolute Treffer.
P.S. Die Fotos sind übrigens ohne Foodstyling und Schnickschnack gemacht, sondern stammen direkt vom Kindergeburtstag. So ist das als vielbeschäftige Mutti.
Das Rezept ist für meine Mädels Elli, Caro, Uli und Alicia mit ihren kleinen Mädels bzw. mit dem kleinen Jungen, den wir bald als Verstärkung erwarten. 
 

 

Zutaten

  • 200 g Zucker
  • 200 g Butter
  • 180 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 45 g Kakao
  • 3 Eier
  • eine Prise Salz
  • 100 g Schokotropfen
  • 200 ml Milch
  • 200 g Kuvertüre


  • Zum Verzieren: Smarties, Gummibärchen oder andere bunte Sachen, die Kinderherzen höher schlagen lassen
 
 

Zubereitung:

Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen. Butter schmelzen und mit dem Zucker ein paar Minuten schaumig rühren (Küchenmaschine oder Rührgerät). Dann die Eier einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver, Kakao und Salz vermischen und unter die Masse rühren. Milch dazugeben, kurz verrühren und die Schokotropfen unterheben.
Eine Kuchenform (Kasten, rund, Gugl oder Muffin) einfetten oder mit Backpapier auskleiden und den Teig einfüllen.
Der Kuchen braucht ca. 50 Minuten, nach 40-45 Minuten eine Stäbchenprobe machen und nachsehen, ob der Kuchen schon fertig ist (das kann von Backofen zu Backofen variieren).
Cupcakes müssen nur ungefähr 15-20 Minuten in den Backofen, hier auch nach 15 Minuten die Stäbchenprobe machen.
Den Kuchen oder die Cupcakes auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Die geschmolzene Kuvertüre auf dem Kuchen verteilen und verzieren, solange sie noch nicht ganz fest ist.

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New York Cheesecake mit Nuss hoch 3

Hab ich euch in meinem letzten Post noch vollgejammert, dass ich keine Zeit zum Kuchen backen habe, kommt hier promt der Gegenbeweis: ein neuer, fabelhafter New York Cheesecake mit extra viel Nuss: Walnüsse im Boden, Mandelmus in der Füllung und Haselnuss-Giotto on Top. Und wie immer wunderbar am New York Cheesecake: er ist ratzfatz gemacht! Aber nicht vergessen: immer eine Nacht im Kühlschrank ruhen lassen, am nächsten Tag schmeckt er dann zum Reinlegen!
Yay ♡! Mehr gibt es zu dieser wunderbaren Kreation nicht zu sagen.
Zutaten für eine 26cm- Springform:
 
Boden:
200g Vollkornbutterkekse
150 g Walnüsse
75 g geschmolzene Butter + Butter zum Einfetten
eine Prise Meersalz
Füllung:
600 g Frischkäse, Doppelrahmstufe
200 g 200 g Créme fraîche
100 g Zucker
Mark einer Vanilleschote
4 Eier
2 EL Mandelmus
2 Stangen Giotto zum Verzieren
Zubereitung:
 
Zuerst die Kekse mit den Walnüssen in der Küchenmaschine fein mahlen. Wer keine dieser wunderbaren Küchenhilfen besitzt, kann die Kekse auch in einen Gefrierbeutel füllen und mit den Nudelholz drauf hauen, bis die Kekse zu Staub zerfallen. Das erfordert zwar etwas mehr Muskelschmalz, funktioniert aber auch gut.
Die Butter schmelzen.
Die Springform einfetten. Dann die Kekskrümel mit den Nüssen und der Butter und einer Prise Meersalz vermischen. Auf dem Boden der Springform verteilen und festdrücken. Etwa 30 Minuten kalt stellen.
Den Backofen auf 150 °C vorheizen. Anschließend Frischkäse, Créme fraîche, Zucker, Mandelmus und Vanillemark mit dem Handrührgerät verrühren. Die Eier erst ganz zum Schluss und einzeln hinzugeben. Vorsichtig rühren, um Luftblasen zu vermeiden.
Die Masse auf den Keksboden füllen. Nun die Springform mit mehreren Lagen Alufolie umwickeln um sie abzudichten. Ein tiefes Blech oder eine große Auflaufform einige Zentimeter mit Wasser füllen und die Springform in das Wasserbad stellen. Das Ganze in den Ofen verfrachten und ca. 1 Stunde backen. In dieser Zeit den Ofen nicht öffnen! Der Wasserdampf gibt dem Kuchen die perfekte Konsistenz.
Nach einer Stunde sollte der Kuchen in der Mitte noch ein wenig wackelig sein. New York Cheesecake am besten immer über Nacht kalt stellen! Er schmeckt am nächsten Tag noch besser.

Lust auf mehr?

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Warum ich noch völlig verknallt in New York bin?

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{Kochen mit Baby – Easypeasy-Rezepte für jeden Tag} Ratzfatz-Nudelsalat mit allem, was der Kühlschrank so hergibt

„Ich höre auf zu bloggen.“ 
Das habe ich meinem Mann gesagt, während wir unseren ersten Familienurlaub mit dem Mini-Cheesecake genossen haben. Als ich da so unter Palmen lag und der Mini-Cheesecake unter dem Sonnenschirm Sandförmchen abgeleckt hat, wusste ich, dass ich meine kostbare Freizeit gerade lieber mit meiner Familie als mit dem Posten von Rezepten verbringen will. Und die Food-Blogger unter euch wissen natürlich, dass die Rezepte beim Bloggen nur die halbe Miete, aber mit Details zur Food-Fotografie, Bildbearbeitung, Blogger Relations, Google Analytics plus Social Media Kanal-Pflege will ich euch nicht langweilen (und damit klingt Bloggen plötzlich auch immer furchtbar nach Arbeit…)
Mein Mann war schockiert und sagte, ich solle es mir nochmal überlegen. Das habe ich gemacht. Und so richtig loslassen konnte ich dann doch nicht. Zuerst habe ich mich ein bisschen gestresst, schließlich komme ich kaum noch zum Schreiben, es ist ewig her, dass ich das letzte Mal einen Kuchen gebacken habe und eigentlich bräuchte der Blog doch ganz dringend mal ein neues Layout! Oder?
Oder muss ich einfach meine Ansprüche runterschrauben? Jede Woche ein neues Rezept posten ist gerade sowieso utopisch. Und Kuchen backen? Sorry! Das gibt es gerade nur an Feiertagen.
Aber es muss ja auch nicht immer Kuchen sein. Seit der Mini-Cheesecake auf der Welt ist, geht es in unserer Küche meist darum, wie wir mit wenig Aufwand lecker und gesund kochen können. Und zwar am besten Gerichte, die man auch am nächsten Tag kalt aus der Schüssel essen kann. Und solche Rezepte braucht doch eigentlich jeder mal.
Deshalb gibt es hier ab sofort Rezepte aus der Reihe Kochen mit Baby – Easypeasy-Rezepte für jeden Tag. Dazu gibt es außerdem: wenig Schnickschnack, wenig Gelaber, wenig Bildbearbeitung. Es braucht nämlich auch nicht jedes Rezept eine Geschichte. Finde ich. So.
Keine Sorge, ich habe fest vor, hier bald auch wieder Kuchen zu zeigen – spätestens dann, wenn der Mann in Elternzeit ist und ich den ganzen Tag Freizeit habe 😉
Übrigens: auch meine Social-Media-Kanäle ruhen gerade ein bisschen. An Instagram habe ich irgendwie die Lust verloren, seit es so viele Hochglanz-Profile gibt und meine Snapchat-Anmeldung steht auf irgend einer To-Do-Liste – habt Nachsicht 🙂

Jetzt aber zum ersten Rezept: Zu Beginn gibt es einen einfachen Nudelsalat mit allem, was der Kühlschrank so hergibt. In der Rezeptliste findet ihr nun die Zutaten, die mein Kühlschrank an dem Tag so hergegeben hat. Ihr könnt alle Zutaten natürlich durch anderes Gemüse/Käse/Nüsse/Kräuter etc. ersetzen, die ihr in eurer Küche findet. Easy peasy!

Zutaten

Für 4 Portionen (oder 2 Tage)

  • Etwa 350 g Nudeln (oder mehr, wenn ihr großen Hunger habt)*
  • Tomaten
  • Oliven
  • Paprika
  • Avocado
  • Mozzarella
  • Rucola oder Basilikum
  • Pinienkerne
*Ich mag Nudeln mit Geschmack und habe für dieses Rezept die neuen Nudeln von Birkel mit Tomate-Basilikum verwendet. Ihr könnt natürlich auch alle anderen Nudeln nehmen.

Für das Dressig:

Ganz einfach ist es, wenn ihr fertige Tomatensauce da habt. Ich habe die Sugo Basilico von Alnatura verwendet.
Das halbe Glas erwärmen. Sugo mit 1 EL Olivenöl und 1 EL Weißweinessig abschmecken. Ich habe noch eine Prise Chili, Salz und Pfeffer dazugegeben.
Wer keine fertige Tomatensauce hat, nimmt ein paar EL Pesto. Oder Olivenöl und Balsamicoessig. Alles ganz easy.
War das jetzt gar kein richtiges Rezept? Weil ich gar keine Mengenangaben und keine genauen Inhaltsstoffe angegeben habe? Genau so funktioniert aber die Easypeasy-Ratzfatz-Küche. Nicht lange nach speziellen Zutaten suchen. Einfach Kühlschrank auf und loskochen. Am Wochenende darf es dann natürlich auch wieder etwas aufwändiger und durchdachter sein – auch dafür findet ihr hier jede Menge Anregungen 🙂
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