Lebkuchen-Snickerdoodles – easypeasy Weihnachtsbäckerei für vielbeschäftigte Muttis

Der Mini-Cheesecake flitzt wie ein Duracell-Häschen durch die Wohnung, räumt Schränke und Schubladen aus und haut auf die Tastatur, während ich diesen Post schreibe. Entspannt in der Küche stehen und gemütlich Kochen war früher mal einfacher. Und gebacken wird eigentlich auch nur noch an hohen Feiertagen.

Aber zum Advent muss irgendwas gebacken werden. Und ich brauche jetzt Angeber-Rezepte: Plätzchen die superschnell und supereinfach gehen und trotzdem mordsmäßig was hermachen. Habt ihr Ideen? Immer her damit!
Ich präsentiere heute den ersten Geniestreich zum Thema „Angeber-Rezepte“ in Form von Lebkuchen-Snickerdoodles. Snickerdoodles sind ganz weiche, feine Kekse mit einer Kruste aus Zimt und Zucker. Und mit ein bisschen fertigem Lebkuchengewürz werden daraus ganz famose Weihnachtsplätzchen, die ruckzuck angerührt sind.

Es gibt also keine Ausreden, die Weihnachtsbäckerei kann starten.

Zutaten:

150 g weiche Butter
250 g brauner Zucker
2 Eier (Größe M)
340 g Mehl
3 TL Backpulver
3 TL Lebkuchengewürz
Salz
Zum Bestreuen:
50 g Zucker
2 TL Zimt

Zubereitung:

Die Butter schmelzen und mit dem Zucker cremig rühren (Rührgerät oder Küchenmaschine verwenden). Die Eier nacheinander einrühren. Mehl, Backpulver, Lebkuchengewürz und eine Prise Salz mischen und kurz unter die Masse rühren.
Den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier vorbereiten. Zimt und Zucker mischen. Den Teig ein paar Minuten ruhen lassen und dann mit 2 Teelöffeln walnussgroße Kugeln formen und die in Zimt und Zucker wenden. Auf das Backblech legen und etwas Abstand lassen, die Kekse gehen noch auseinander.
Die Bleche nacheinander 8-10 Minuten backen, die Kekse sollen in der Mitte noch weich sein. Die noch heißen Kekse nochmal mit Zimt und Zucker bestreuen.
Wenn die Kekse abgekühlt sind, halten sie sich luftdicht verschlossen mehrere Wochen.
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Der perfekte Schokokuchen – easypeasy, superlecker und kindergeburtstagstauglich

Kochen mit Kleinkind – die Herausforderung

Freunde, in meiner Küche muss es jetzt schnell gehen. Mit einem neugierigen Kleinkind, das Schränke ausräumt und Backofentüren öffnet, ist keine Zeit, stundenlang in der Küche zu stehen. Dazu kommt, dass ich jetzt wieder den ganzen Tag im Büro bin und meine Motivation, ausgefallene Rezepte zu kreieren oder mit verrückten Zutaten zu experimentieren, ist eher überschaubar.

Auf den Tisch kommt daher gerade nur, was unkompliziert ist und schnell geht, gesund und lecker sollte es natürlich trotzdem sein. Tja. Was soll ich sagen? Es ist nicht immer einfach. Und an manchen stressigen Tagen wünsche ich mir eigentlich nur, eine Packung TK-Essen aufzureißen und mich auf die Couch zu schmeißen. Aber der Mini-Cheesecake will ja jetzt auch was Anständiges zu beißen kriegen und so wird jeden Tag gekocht. Nicht immer originell oder aufregend. Aber immer einfach, schnell, (einigermaßen) gesund und lecker. Falls ihr übrigens passende Rezepte habt, wie man ein Kleinkind ohne großen Aufwand glücklich und satt kriegt,  immer her damit!

Heute geht es aber gar nicht ums Kochen, sondern um das Backen. Kuchen gebacken wird bei uns nämlich gerade nur noch an hohen Feiertagen und wenn, dann muss das Rezept sitzen. Keine Experimente, kein „Der-Kuchen-ist-nix-geworden-Quatsch“.

Deshalb heute im Programm:

Der perfekte Kuchen für vielbeschäftigte Muttis

Chocolate. Geburtstag, Cake, Kinder

 

Mein aktuelles Lieblingsrezept ist dieser Schokoladenkuchen, den ich in ähnlicher Form mal bei Rebecca von Baby Rock 
My Day gefunden habe – sie hat auch zwei Kinder und kennt sich mit Rezepten für vielbeschäftigte Muttis vermutlich auch bestens aus.
Warum ist das der perfekte Kuchen für die vielbeschäftigte Mutti?
  1. Schokolade mag jeder. Kinder und Erwachsene. Punkt.
  2. Mit 15 Minuten Vorbereitung und 2 Schüsseln seid ihr dabei.
  3. Der Kuchen funktioniert rund, als Kasten, Gugel oder Cupcakes (je nach Größe muss nur die Backzeit ein bisschen angepasst werden) – der perfekte Allrounder.
  4. Er schmeckt auch nach 3 Tagen noch superfrisch und kann daher bestens für Kindergartenfeste etc. vorbereitet werden. Am besten dann behaupten, man sei morgens extra superfrüh aufgestanden, um noch Kuchen zu backen.
  5. Die Konsistenz eigent sich perfekt zum Überziehen und Dekorieren – ein Muss für den gelungenen Kindergeburstag. Die Deko am besten kaufen. Wir haben doch keine Zeit.
  6. Noch nicht überzeugt? Der Kuchen schmeckt oberlecker! Glaubt mir, ich kenne mich mit Schokokuchen ziemlich gut aus, und der ist geschmacklich der absolute Treffer.
P.S. Die Fotos sind übrigens ohne Foodstyling und Schnickschnack gemacht, sondern stammen direkt vom Kindergeburtstag. So ist das als vielbeschäftige Mutti.
Das Rezept ist für meine Mädels Elli, Caro, Uli und Alicia mit ihren kleinen Mädels bzw. mit dem kleinen Jungen, den wir bald als Verstärkung erwarten. 
 

 

Zutaten

  • 200 g Zucker
  • 200 g Butter
  • 180 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 45 g Kakao
  • 3 Eier
  • eine Prise Salz
  • 100 g Schokotropfen
  • 200 ml Milch
  • 200 g Kuvertüre


  • Zum Verzieren: Smarties, Gummibärchen oder andere bunte Sachen, die Kinderherzen höher schlagen lassen
 
 

Zubereitung:

Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen. Butter schmelzen und mit dem Zucker ein paar Minuten schaumig rühren (Küchenmaschine oder Rührgerät). Dann die Eier einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver, Kakao und Salz vermischen und unter die Masse rühren. Milch dazugeben, kurz verrühren und die Schokotropfen unterheben.
Eine Kuchenform (Kasten, rund, Gugl oder Muffin) einfetten oder mit Backpapier auskleiden und den Teig einfüllen.
Der Kuchen braucht ca. 50 Minuten, nach 40-45 Minuten eine Stäbchenprobe machen und nachsehen, ob der Kuchen schon fertig ist (das kann von Backofen zu Backofen variieren).
Cupcakes müssen nur ungefähr 15-20 Minuten in den Backofen, hier auch nach 15 Minuten die Stäbchenprobe machen.
Den Kuchen oder die Cupcakes auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Die geschmolzene Kuvertüre auf dem Kuchen verteilen und verzieren, solange sie noch nicht ganz fest ist.

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New York Cheesecake mit Nuss hoch 3

Hab ich euch in meinem letzten Post noch vollgejammert, dass ich keine Zeit zum Kuchen backen habe, kommt hier promt der Gegenbeweis: ein neuer, fabelhafter New York Cheesecake mit extra viel Nuss: Walnüsse im Boden, Mandelmus in der Füllung und Haselnuss-Giotto on Top. Und wie immer wunderbar am New York Cheesecake: er ist ratzfatz gemacht! Aber nicht vergessen: immer eine Nacht im Kühlschrank ruhen lassen, am nächsten Tag schmeckt er dann zum Reinlegen!
Yay ♡! Mehr gibt es zu dieser wunderbaren Kreation nicht zu sagen.
Zutaten für eine 26cm- Springform:
 
Boden:
200g Vollkornbutterkekse
150 g Walnüsse
75 g geschmolzene Butter + Butter zum Einfetten
eine Prise Meersalz
Füllung:
600 g Frischkäse, Doppelrahmstufe
200 g 200 g Créme fraîche
100 g Zucker
Mark einer Vanilleschote
4 Eier
2 EL Mandelmus
2 Stangen Giotto zum Verzieren
Zubereitung:
 
Zuerst die Kekse mit den Walnüssen in der Küchenmaschine fein mahlen. Wer keine dieser wunderbaren Küchenhilfen besitzt, kann die Kekse auch in einen Gefrierbeutel füllen und mit den Nudelholz drauf hauen, bis die Kekse zu Staub zerfallen. Das erfordert zwar etwas mehr Muskelschmalz, funktioniert aber auch gut.
Die Butter schmelzen.
Die Springform einfetten. Dann die Kekskrümel mit den Nüssen und der Butter und einer Prise Meersalz vermischen. Auf dem Boden der Springform verteilen und festdrücken. Etwa 30 Minuten kalt stellen.
Den Backofen auf 150 °C vorheizen. Anschließend Frischkäse, Créme fraîche, Zucker, Mandelmus und Vanillemark mit dem Handrührgerät verrühren. Die Eier erst ganz zum Schluss und einzeln hinzugeben. Vorsichtig rühren, um Luftblasen zu vermeiden.
Die Masse auf den Keksboden füllen. Nun die Springform mit mehreren Lagen Alufolie umwickeln um sie abzudichten. Ein tiefes Blech oder eine große Auflaufform einige Zentimeter mit Wasser füllen und die Springform in das Wasserbad stellen. Das Ganze in den Ofen verfrachten und ca. 1 Stunde backen. In dieser Zeit den Ofen nicht öffnen! Der Wasserdampf gibt dem Kuchen die perfekte Konsistenz.
Nach einer Stunde sollte der Kuchen in der Mitte noch ein wenig wackelig sein. New York Cheesecake am besten immer über Nacht kalt stellen! Er schmeckt am nächsten Tag noch besser.

Lust auf mehr?

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Nutella-Espresso-Granatsplitter oder Die eleganteste Art, misslungenen Kuchen zu verstecken

Seid der Mini-Cheesecake da ist, steht Kuchen Backen ziemlich weit unten auf meiner Prioritätenliste. Zuerst muss nämlich der Mini-Cheesecake satt werden und dann müssen wir satt werden. Wenn ich also in der Küche stehe, dann meist nicht für lecker Gebäck.
Allerdings kann ich es kaum erwarten, endlich Kindergeburtstags-taugliche Kuchen und Torten zu produzieren und dafür brauche ich ein bisschen Zeit zum Üben.
Diese Zeit habe ich mir die Woche endlich mal genommen und ein neues Rezept ausprobiert – und das ist dann aber ganz gewaltig in die Hose gegangen ist. Geplant war ein Rührkuchen mit einer Form in der Mitte (ich hoffe, ich kann euch irgendwann auch ein gelungenes Objekt zeigen) und am Ende hatte ich eigentlich nur einen Haufen Kuchenbruchstücke – die waren allerdings recht lecker.
Vor dem Kuchentrümmerhaufen stehend ist mir eingefallen, dass mein Mann mal gesagt hat, aus Kuchenresten würde man Granatsplitter machen. Gut. Kann man bestimmt auch aus einem ganzen Kuchen.
Kühlschrank auf, Frischkäse gefunden. Dann noch Nutella und Espresso aus dem Schrank gezogen (hat man ja sowieso immer daheim) und einfach einen Versuch gestartet.
Und ich sag euch: die Granatsplitter waren so sensationell, dass ich jetzt glaube ich öfter mal einen Kuchen ruinieren muss 🙂

Zutaten für 10-12 Stück:

600 g Rührkuchen
300 g Frischkäse
2-3 EL Nutella
3 EL Espresso
200 g Kuvertüre
10-12 runde Kekse (zum Beispiel Haferkekse)
Wer mag: zerstoßene Espresso-Bohnen zum Verzieren

Zubereitung:

Den Rührkuchen zu feinen Bröseln verarbeiten (falls er nicht schon von alleine zusammengefallen ist :). Den Frischkäse mit Nutella und Espresso verrühren. Zu den Bröseln geben, gut vermischen und kleine Türmchen daraus formen. Die Türmchen auf die Kekse setzen, auf einen Teller packen und etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Währenddessen die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und vielleicht ein paar Espressobohnen im Mörser zerkleinern.
Am einfachsten klappt das mit der Kuvertüre, wenn ihr ein großes Stück Alufolie oder Backpapier auslegt, ein Kuchengitter darauf stellt und die Türmchen auf das Gitter plaziert. Die Kuvertüre dann einfach mit einem großen Löffel über die Türmchen laufen lassen. Die Espressobohnen unbedingt noch drauf geben, bevor die Schokolade fest geworden ist 🙂

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Christmas-Cheesecake mit Spekulatius-Boden, Lebkuchen-Marzipan-Füllung und Glühwein-Guss

Ich weiß, Weihnachten ist schon vorbei, aber dieses sensationelle Rezept kann ich euch unmöglich vorenthalten. Setzt diesen Christmas-Cheesecake mit Spekulatius-Boden, Lebkuchen-Marzipan-Füllung und Glühwein-Guss am besten schon jetzt auf eure Liste für nächstes Jahr 🙂
Mit New York Cheesecake kenne ich mich eigentlich ganz gut aus und hab auch schon ziemlich viele Varianten probiert, aber diese Weihnachtsversion, die ich dieses Jahr bei der wunderbaren Denise von foodlovin‘ entdeckt habe, war wirklich eine Wucht!
Mein Bruder, wirklich kein Kuchenfan, hat den Cheesecake als Nachtisch mehrmals abgelehnt und ich hab ihn genötigt, doch zumindest einmal zu probieren. Er hat dann 3 Stücke verhaftet.
Der Kuchen war tatsächlich so schnell verputzt, dass ich ihn nicht mal blogtauglich ablichten konnte, aber Denise hat mir erlaubt, eins ihrer wunderbaren Fotos zu verwenden:
Sieht schon zum Reinlegen aus? Schmeckt noch besser, glaubt mir! Also, am besten schonmal auf die Liste fürs nächste Weihnachtsfest setzen und sich keine Gedanken mehr über den Nachtisch machen.
Vielen Dank, liebe Denise, für das tolle Rezept und das wunderbare Foto!

Zutaten:


  • 200 g Spekulatius
  • 80 g Butter
  • 1 TL Spekulatiusgewürz
  • 800 g Frischkäse
  • 200 g Marzipan
  • 100 g Zucker
  • 3 Eier
  • 200 g Saure Sahne
  • 1 EL Stärke
  • (alle Zutaten für die Füllung sollten Raumtemperatur haben)
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 50 g Lebkuchen mit Schokolade
  • 1/2 Vanilleschote
  • 250 ml Glühwein
  • 1 Pck. roter Tortenguss
  • Optional: Granatapfelkerne, Rosmarinzweige, Weiße Schokostreusel

 Zubereitung:

  1. Den Boden einer Springform (24 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen. Den Spekulatius in einem Zerkleinerer oder Mixer zu Bröseln verarbeiten. Mit dem Spekulatiusgewürz mischen. Die Butter schmelzen und zur Bröselmasse geben. Auf den Boden der Springform geben und rundherum gut festdrücken. In den Kühlschrank stellen.
  2. Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Ein tiefes Backblech etwa 2 cm hoch mit Wasser füllen. Den Frischkäse mit dem Marzipan und Zucker mit einem Handmixer in einer großen Rührschüssel glatt rühren. Es dauert etwas, bis das Marzipan sich verteilt hat, einfach weiter rühren. Dann die Eier einzeln dazugeben und zum Schluss die Saure Sahne und Stärke unterheben.
  3. Die Frischkäsemasse zu Hälfte in eine andere Schüssel geben. Das Lebkuchengewürz untermischen. Die Lebkuchen in feine Stücke zerbröseln und unterheben.
  4. Marzipan- und Lebkuchenmasse nun abwechseln auf den Spekulatius-Boden geben. Mit einer Gabel von unten nach oben durchziehen, so dass ein Muster entsteht. Die Spingform sehr (!) gut mit Alufolie abdichten, so dass kein Wasser durch den Rand dringen kann. Vorsichtig auf das Backblech mit dem Wasser stellen und im vorgeheizten Ofen ca. 50 Minuten backen bis der Rand des Kuchen fest ist, die Mitte aber noch leicht wackelt.
  5. Den Cheesecake aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Wenn er kalt genug ist, in den Kühlschrank stellen.
  6. Den Tortenguss nach Packungsanleitung mit dem Glühwein und dem Mark einer halben Vanilleschote zubereiten. Zügig über den kalten Cheesecake gießen und den Kuchen zurück in den Kühlschrank stellen. Am besten eine Nacht durchziehen lassen und vor dem Servieren nach Belieben mit kandierten Granatapfelkernen, weißer Schokolade und Rosmarinzweigen dekorieren.
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{Angegrillt} Feta-Rosmarin-Stangen mit Honig

Habt ihr am Wochenende auch den Grill angeworfen? Endlich isser da, der Frühling und wir konnten es kaum erwarten, auf unserem Mini-Balkon die ersten Würstchen zu wenden. Für mich gehört zum Grillen aber noch viel mehr als Wurst und Steak, weil ich gar nicht so der Fleischesser bin, deshalb brauche ich immer auch Salate, Grillgemüse, Brot und Dips – und da tut sich großes Rezeptpotential auf 🙂
Dieses Wochenende habe ich Feta mit Rosmarin und Honig auf Pizzateig gepackt und im Ofen gebacken (weil der Grill ja schon voll war). Wer mag, macht den Pizzateig selbst (und selbst gemacht schmeckt er auch wirklich besser!), aber wenn es schnell gehen muss, weil die Sonne auf dem Balkon so früh im Jahr schnell wieder verschwindet, dann darf es auch mal ein Fertigteig aus dem Kühlregal sein.

Fingerfood, auf die Hand, Snacks, Pizza

Zutaten:

Für den Teig:

  • 1/2 Würfel frische Hefe oder ein Päckchen Trockenhefe
  • 125 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Prise Zucker
  • 175 ml kalte Milch
  • 2 EL Olivenöl
  • 420 g Mehl
  • 1-2 TL Salz

Für den Belag:

  • 300 g Feta
  • 3-4 Zweige frischer Rosmarin
  • 100 g Mandelstifte
  • 2-3 EL Honig
  • Olivenöl

Zubereitung:

Hefe mit Wasser und Zucker verrühren und 5 Minuten gehen lassen. Milch und Olivenöl verrühren und die Hefemischung dazugeben. Mehl und Salz in einer großen Schüssel vermischen und die Hefemischung dazugeben. Mit dem Knethaken der Küchenmaschine mehrere Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten. Ein paar Minuten ruhen lassen und dann auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und mit den Händen mehrere Minuten weiter kneten.
Eine Schüssel mit ein bisschen Olivenöl ausstreichen und den Teig hineingeben. Mit einem feuchten Gschirrtuch bedecken und den Teig an einem warmen Ort ruhen lassen, bis er sich verdoppelt hat (dauert etwa 1-2 Stunden).

Snacks, auf die Hand, Pizza
Den Backofen auf 220°C vorheizen. Teig dünn ausrollen und mit Olivenöl bestreichen. Den Feta zerbröseln und auf dem Teig verteilen. Mandelstifte auf den Feta geben. Den Rosmarin fein hacken und zusammen mit dem Honig auf dem Feta verteilen. Etwa 10 Minuten backen bis der Teig Farbe angenommen hat (kommt ein bisschen auf die Dicke des Teigs an).
Zum Servieren in schmale Streifen schneiden.

Fingerfood, Pizza, auf die Hand, Snacks

Das Teigrezept stammt von der wunderbaren Cynthia Barcomi: Cynthia Barcomi’s Backbuch

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{Zu Ostern} Karotten-Kuchen oriental mit Frischkäse-Honig-Frosting

Seid ihr schon startklar für Ostern und habt euch überlegt, was ihr in diesem Jahr Feines auf den Tisch bringt? Wenn ihr noch keine Ideen in petto habt, ist dieser orientalisch angehaucht Karottenkuchen à la Yotam Ottolenghi ein sehr guter Anfang 🙂
Das Rezept stammt aus dem Buch feinen Buch Das Kochbuch mediterran*orientalisch*raffiniert von Yotam Ottolenghi.

Carrot Cake, Yotam Ottolenghi, Frosting, Ostern

Zutaten für 6 -8 Personen (Springform mit 20 cm Durchmesser):

  • 160 g Mehl (Typ 405)
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • eine Msp. gemahlene Nelken
  • 1 Ei (Größe L)
  • 1 Eigelb
  • 200 g Sonnenblumenöl
  • 270 g Zucker
  • 50 g Walnüsse, gehackt
  • 50 g Kokosraspel
  • 140 g Möhren, grob gerieben
  • 1 Prise Salz

Frischkäsecreme

  • 175 g Frischkäse, Doppelrahmstufe, Raumtemperatur
  • 70 g Butter
  • 35 g Puderzucker
  • 25 g Honig
  • 30 g Walnüsse, gehackt und geröstet

Zubereitung

Den Backofen auf 170°C vorheizen. Eine Springform mit 20 cm Durchmesser leicht fetten und mit Backpapier auslegen. Mehl mit Backpulver, Natron und den Gewürzen in eine Schüssel sieben, Ei und Eigelb in einer zweiten Schüssel verquirlen.
Öl und Zucker etwa 1 Minute schaumig schlagen, dann das verquirlte Ei hinzugeben und langsam weiter schlagen. Walnüsse, Kokosraspel und Möhren hinzufügen und zum Schluss die Mehlmischung unterheben. Nur noch leicht verrühren.
Eiweiß mit dem Salz in einer Schüssel steif schlagen und unter die Kuchenmasse heben, dabei nur ganz grob vermischen.
Teig in die Backform geben und etwa 1 Stunde backen. Mit der Stäbchenprobe testen, ob der Kuchen fertig ist.
Für das Frosting Butter, Zucker und Honig zu einer leichten Masse aufschlagen und unter den Frischkäse rühren. Zum Kuchen servieren und mit gerösteten Walnüssen garnieren.
Carrot Cake, Yotam Ottolenghi, Ostern, Frosting
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Schinken- oder Feta-Schnecken – der allerallerschnellste Partysnack (weil man manchmal tricksen muss)

Heute verrate ich euch ein Geheimnis: natürlich koche und backe ich gerne und ich lege auch viel Wert auf die Auswahl der Zutaten, aber manchmal fehlt eben einfach die Zeit, stundenlang den Kochlöffel oder den Schneebesen zu schwingen. Und deshalb kaufe ich manchmal auch Fertigprodukte. Ha. Jetzt ist es raus. In meinem Vorratsschrank findet man aus diesem Grund nicht nur Handgeschöpftes und Selbstgemachtes, sondern auch fertiges Pesto, gekaufte Marmelade und – Asche auf mein Haupt – Instant-Kartoffelpüree. Ok, das Instant-Püree ist eine Sünde aus Studienzeiten und dient auch nicht als Maßstab für meine Küche, aber was ich damit sagen will, ist dass Fertigprodukte manchmal Lebensretter sein können.

Fingerfood, Partyfood, Häppchen, SnacksZum Beispiel wenn man Freitag abends auf einer Party eingeladen ist und dem Gastgeber versprochen hat, was Herzhaftes fürs Partybüfett beizusteuern. Dann ist bei der Arbeit aber Land unter, man kommt viel zu spät und völlig abgehetzt aus dem Büro und muss auf die Schnelle noch irgendwas Essbares zaubern. Man könnte sich natürlich ein paar Tüten Chips und Salzstangen unter den Arm klemmen und sagen „Sorry, ich hab es nicht geschafft“. Oder man trickst einfach. Wie mit diesem Hefeschnecken. Die Vorbereitung dauert nur ein paar Minuten (weil der Hefeteig gekauft ist), dann nur kurz in den Backofen und einfach so tun, als hätte man das selbstgemacht (ist ja auch nicht gelogen).

Zutaten

  • 1 oder 2 Päckchen Pizzateig aus dem Kühlregal
  • Mit Fleisch: Schinken oder Salami oder Speckscheiben
  • Ohne Fleisch: Feta, gehackte Oliven
  • Oder was euch sonst noch einfällt
  • Wenn es gerade rumsteht: Oregano oder Thymian, Olivenöl

Zubereitung

Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen. Den Teig in 3-4 cm breite Streifen schneiden und die Streifen mit Speck oder Schinken oder Salami belegen. Oder für die Vegetarier mit Fetabröseln und geschnittenen Oliven. Oder was euch sonst noch einfällt.
Speck oder Feta ist salzig genug, dafür müsst ihr die Schnecken nicht mehr würzen. Aber vielleicht habt ihr ja noch irgendwo ein bisschen Oregano oder Thymian rumstehen.
Die Streifen zu Schnecken rollen und auf ein Backblech geben, das mit Backpapier ausgelegt wurde.
Wer ganz viel Zeit hat, kann die Schneckchen noch mit Olivenöl bestreichen oder besprühen.
Die Schnecken 15 bis 20 Minuten backen, bis sie Farbe angenommen haben.
Ich verspreche, die schmecken so gut, dass die Leute nach dem Rezept fragen. Dann könnt ihr sagen, dass auch ihr – trotz Koch- und Backkrone – ab und zu trickst und die Leute werden das sympathisch finden. Oder ihr könnt einfach lügen 🙂

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Krabben-Zitronen-Quiche mit Chili {für’s Silvesterbuffet}

Wisst ihr schon, was zu Silvester auf den Tisch kommt? Gibt es ganz klassisch Fondue oder Racelette? Oder tüfftelt ihr schon an einem feinen Fingerfood-Buffet? Dann habe ich was oberleckeres für euch: feine, kleine Krabben-Quiche mit Zitrone und Chili. Passen auf jede Buffet-Tafel und sind ruckzuck vorbereitet.

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Zutaten für 6 Mini-Quiche:

Für den Teig:

  • 300 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 150 g kalte Butter, gewürfelt
  • 1 Ei, leicht verquirlt
  • 1 EL kalte Milch

Für die Füllung:

  • 3 Eier
  • 80 ml Sahne
  • 60 ml Milch
  • 1 TL feiner Zitronenschalenanbrieb
  • Meersalz und schwarzer Pfeffer
  • 350 g gekochte Krabben
  • 1 TL getrocknete Chili

Zubereitung:

Mehl, Salz und Butter zu einem krümeligen Teig verarbeiten. Ei und Milch dazu geben und zu einem glatten Teig kneten. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten halt stellen. Dann den Teig dünn ausrollen (klappt am besten zwischen zwei Lagen Backpapier, da der Teig ein bisschen klebrig ist). Teig auf 6 gefettete Mini-Quiche-Formen verteilen und die Formen nochmals kalt stellen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Ich backe die Teigböden nicht vor, weil sie eigentlich stabil bleiben. Wenn ihr eure Böden aber gerne knusprig vorgebacken mögt, einfach Backpapier auf die Böden geben und etwas Gewicht (getrocknete Bohnen, Linsen etc.) darauf geben und 15 Minuten bei 200°C blindbacken.

Eier, Sahne, Milch, Zitronenschale, Salz und Pfeffer verrühren. Krabben und Chili auf die Teigböden geben und die Eier-Sahne-Mischung darüber kippen. Im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen, bis die Quiche Farbe angenommen hat.

Das Rezept stammt aus dem Donna-Hay-Kochbuch: Die neuen Klassiker: Donnas Favoriten – über 300 neue Rezepte

Fingerfood, Partysnack, Buffet
In diesem Sinne: lasst es ordentlich krachen und kommt gut ins neue Jahr!
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Mandarinen-Mohn-Muffins mit Pistazien – Mohn amour am ersten Advent

Ich brauche hochdosierte Weihnachtsstimmung, am besten intravenös. Warum? Gestern war ich noch in der Karibik. In Mexiko, Yucatan. 28 Grad, weißer Strand und türkisblaues Wasser. Es war atemberaubend und in einem ausführlichen Bericht entführe ich euch in Kürze gerne in dieses Paradies, aber heute muss Weihnachtsstimmung her. So schnell wie möglich. Damit ich am ersten Advent auch ordentlich im Dezember ankomme. Und was hilft auf jeden Fall? Mandarinen. Die riechen nämlich nach Weihnachten. Und danach riechen jetzt meine Hände, mein Backofen und meine ganze Küche.

Ganz besonders köstlich schmecken Mandarinen übrigens verpackt in diesen feinen Mandarinen-Mohn-Muffins mit Pistazien. Einmal abgebissen und schon ist die Karibik (fast) vergessen.

Das Rezept stammt aus dem wunderbaren neuen Kochbuch What Katie ate at the weekend.

Muffin, Kleinigkeit, auf die Hand, Weihnachten

Zutaten für 12 Stück:

  • 4 Bio-Mandarinen
  • 300 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2 TL Zimt
  • 120 g brauner Zucker
  • 4 Eier (Größe L)
  • 125 g Butter, zerlassen und leicht abgekühlt
  • 100 g gehackte Pistazien (wer die Kombination süß-salzig mag, kann auch gerne die gesalzenen nehmen)
  • 1-2 EL Mohnsamen
  • eine Prise Salz (falls ihr nicht die gesalzenen Pistazien nehmt)

Muffin, Weihnachten, auf die Hand, Kleinigkeiten

Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Ein Muffinblech mit Muffinförmchen füllen.

Die Schale von einer Mandarine abreiben. Alle Mandarinen schälen und zerteilen, Kerne entfernen. Die einzelnen Segmente halbieren (insgesamt sollten es ca. 350 g Mandarinen sein).

Mehl, Backpulver, Zimt, Zucker und ggf. Salz in einer großen Schüssel verrühren. Die Butter zerlassen und abkühlen. In einer weiteren Schüssel die Eier kurz verquirlen, anschließend die Butter und die Mandarinenschale hinzugeben. Die flüssigen Zutaten zu der Mehlmischung geben und alles mit einem großen Löffel verrühren, bis sich die Zutaten gerade so verbinden.

Eine Handvoll Mandarinen, ein TL Mohn und etwas Pistazien zum Garnieren beiseite stellen. Den Rest in den Teig geben und mit einem Löffel vorsichtig unterrühren.

Den Teig mit einem Löffel in die Muffinförmchen geben. Mandarinenstücke, Pistazien und Mohn darauf geben. Etwa 20-25 Minuten backen, bis die Muffins Farbe angenommen haben. Kurz auskühlen lassen und zum restlichen Abkühlen auf ein Kuchengitter geben.

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