Süßkartoffel-Chips mit Curry

Ohne Zusatzstoffe, aber mit viel Geschmack

Kartoffelchips haben bei mir ja eigentlich allerstrengstes Hausverbot, denn sobald ich die Tüte geöffnet habe, muss ich ganz automatisch wieder reingreifen bis die Packung leer ist. Das „Ich-esse-nur-eine-Handvoll“-Gen scheint bei mir nicht vorhanden. Und deshalb darf diese kalorienreiche Knabberei gar nicht erst in meinen Einkaufswagen wandern.

Manchmal habe ich aber doch Lust auf einen feinen Fernseh-Snack und dann gibt es nur eine Möglichkeit: Selber machen. Zum Beispiel leckere Süßkartoffelchips mit Curry (ganz ohne Geschmacksverstärker)!

Sweet Potato, Chips, Snacks

Zutaten:

  • eine große Süßkartoffel
  • 1-2 EL Sonnenblumenöl
  • 2 TL Curry
  • eine ordentliche Prise Salz

Zubereitung:

Den Backofen auf 130°C vorheizen. Die Süßkartoffel in sehr dünne Scheiben hobeln und auf einem mit Backpapier belegten Backblech auslegen. Sonnenblumenöl mit Curry und Salz mischen und die Chips damit bepinseln. Jetzt 40-60 Minuten backen, bis die Chips knusprig sind (das dauert je nach Dicke der Chips unterschiedlich lang, also ruhig immer mal wieder in den Backofen schauen).
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{Fußball-Snacks Nr. 5} Selbstgemachte Nachos mit Curry

Was habt ihr eigentlich gestern so am Fußball-freien Tag gemacht? Nach zwei Wochen Dauerberieselung durch hochspannende und gar nicht wenig minderspannende Fußballspiele hat die WM gestern den ersten Tag Pause eingelegt und viele sagen plötzlich: was machen wir denn heute Abend? Keine Sorge, das Leben passiert auch ohne Fußball! Und ohnehin geht es in ein paar Stunden in die nächste Runde: das Achtelfinale startet mit Brasilien gegen Chile.

Glaubt ihr, der Gastgeber macht das Rennen?

Und viel wichtiger: habt ihr schon Snacks für das Spiel?

Wenn ihr euch beeilt, könnt ihr noch rasch ein paar selbstgemachte Nachos zaubern. Das ist mein Fußball-Snack Nr. 5.

Habt einen schönen (Fußball-)Abend!

Nacho, Snacks, Fussball, WM

Zutaten:

  • 150 g Maismehl
  • 70 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 2 EL scharfes Currypulver
  • 1/8 L Milch
  • 20 g Butter

Zubereitung:

Backofen auf 200°C vorheizen.
Maismehl, Mehl, Salz, Zucker und Currypulver in einer Schüssel mischen. Milch auf dem Herd erwärmen. Den Topf vom Herd nehmen und die Butter in der Milch schmelzen. Mit dem Mehl vermischen und sofort mit dem Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten Teig verarbeiten.
Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
Den Teig halbieren und auf etwas Maismehl ca. 2 mm dünn ausrollen. Mit einem Ausstecher oder einem Glas Kreise ausstechen. Die Kreise entweder zu Röllchen formen oder die Kreise einfach als Plätzchen backen (dann werden sie etwas knuspriger). Etwa 8 Minuten backen. Nachos dann samt Backpapier vom Blech ziehen und abkühlen lassen.
Nach einem Rezept von www.lecker.de

 

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Ein Dinner mit Rewe: New York Street Food {Werbung}

Auch wenn es hier gerade eher Fußball-lastig zugeht: die WM ist nicht alles, was mich in diesen Wochen beschäftigt, deshalb gibt es heute – quasi zum Durchatmen – mal wieder einen Beitrag außerhalb der Fußball-Snack-Reihe.

Als Foodblogger hat man das Glück, hin und wieder zu spannenden Veranstaltungen eingeladen zu werden. Heute erzähle ich euch von einem ganz besonderen: dieses Event fand nämlich in unseren eigenen vier Wänden statt.

Vor ein paar Wochen hat mich REWE gefragt, ob ich nicht Lust hätte, bei der aktuellen Blogger-Aktion „So inspiriert kocht Deutschland“ mitzumachen. Dabei kochen Blogger aus dem ganzen Land mit Produkten von REWE Feine Welt ganze Menüs und laden zum gemeinsamen Schlemmen auch ihre Freunde ein.

Für Freunde kochen und dabei neue Produkte entdecken? Gerne!

Themenabende finde ich toll und um auch unserem Abend einen roten Faden zu geben, haben wir uns für das Motto „New York Street Food“ entschieden. New York ist so schnell unterwegs, dass auch das Essen oft schnell gehen muss und man sich unterwegs rasch was auf die Hand mitnimmt. Dieses „Fast Food“ hat aber nichts mit geschmacksneutralem Imbissfraß zu tun. Der Gaumen der New Yorker ist verwöhnt, deshalb muss auch das Street Food ordentlich was hermachen.

Was uns zu diesem Thema eingefallen ist und wie ihr euch New York nach Hause holen könnt, seht ihr hier: 

Der Aperitif:
Blutorangen-Martini

 

Der Martini ist ein klassischer New Yorker Drink, den wir unseren Gästen zur Begrüßung gereicht haben – gepimpt mit einem Schuss Blutorangensaft:

Zutaten:

  • 6 cl Wodka
  • 6 cl Blutorangensaft*

In einen Shaker füllen, Eis dazu geben und kurz schütteln. In Martinigläser füllen. Minze dazu geben.

Martini, New York, Street Food

Vorspeise:
Mini-Burger mit Ziegenkäse und Feigenpesto

Burger sind einfach typisch New York! Aber wer sagt, dass es immer Rindfleisch sein muss, das sich zwischen zwei Brötchen-Hälften schmiegt?

Burger, New York, Street Food

Zutaten:

  • Aufbackbrötchen „Krosse Krüstchen“*
  • pro Burger einen Ziegenkäsetaler mit Speck*
  • pro Burger ein TL Pesto „Würzige Feige“*
  • Frischer Rucola

Zubereitung: 

Die Brötchen nach Anweisung auf der Packung aufbacken. Die Ziegenkäsetaler ein paar Minuten vn jeder Seite scharf anbraten. Die abgekühlten Brötchen mit etwas Feigen-Pesto bestreichen. Rucola dazugeben und den Ziegenkäsetaler darauf anrichten. Gleich servieren.

 

Hauptspeise: 

Hähnchenspieße {Ingwer-Honig-Marinade}, Mangosauce und Glasnudelsalat mit Erdnüssen

 

Zutaten für 6 Personen:

1 kg Hähnchenbrust

Für die Marinade:

  • 8 EL Sojasauce
  • 4 Knoblauch, gepresst
  • 2 EL Honig „Ingwer Blüte“*
  • 2 EL Sesamöl
  • Saft von 2 Limetten
  • 1 EL Gewürz „Asia-Wokmischung*

    Für den Glasnudelsalat:

    • 200 g Glasnudeln
    • 1 Gurke
    • 2 Karotten
    • 2 Paprikaschoten
    • 2 Frühlingszwiebeln
    • 3-4 EL Sojasauce
    • 1 EL Sesamöl
    • Saft von 1-2 Limetten
    • 1 EL Ahornsirup
    • ca. 1cm Ingwer, gerieben
    • 1 TL Gewürz „Asiens Lächeln“*
    • frischer Koriander 
    • Erdnüsse „erlesenes Thailand“*

    • Dazu Sauce „Mango Feuer“*

    Zubereitung:

    Alle Zutaten für die Fleischmarinade vermischen und in eine Plastiktüte geben. Das Hähnchen klein schneiden und zur Marinade in die Plastiktüte packen. Mindestens 1 Stunde im Kühlschrank marinieren.

    Für den Glasnudelsalat Karotten, Gurke, Paprika und Frühingszwiebeln in sehr feine Streifen schneiden. Die Glasnudeln nach Packungsanweisung zubereiten. Sojasauce, Sesamöl, Limettensaft, Zucker, Ingwer und Asiagewürz vermischen und zu den fertigen Glasnudeln geben. Gemüse dazu und Salat durchziehen lassen. Vor dem Essen mit frischem Koriander und Erdnüssen verfeinern und nochmal abschmecken: das Dressing zieht schnell ein, vielleicht braucht der Salat noch ein bisschen Sojasauce oder Limettensaft.

    Asiabox, Take away, New York, Street Food

    Dessert: 

    New York Cheesecake mit Pralinencreme & selbstgemachtes Pistazieneis

     

    Für das Eis:

    • 1 Dose gezuckerte (!) Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)
    • 150 g Pistazienaufstrich*
    • 400 ml Sahne
    • geröstete, gesalzene Pistazien, grob gehackt
    Eis, Pistazie, New York, Street Food

      Für den New York Cheesecake (ergibt 6 kleine Gläser):

      • 10 Hobbits-Kekse von Brandt
      • 2-3 EL flüssige Butter
      • 400 g Doppelrahmfrischkäse
      • 3 große EL Pralinencreme*
      • 1 EL Zucker
      • 2 Eier

      Für das Eis die Kondensmilch mit dem Pistazienaufstrich gut mischen. Die Sahne sehr steif schlagen und unterheben. Eine Portion gehackte Pistazien daruntermischen, einen Teil zum Verzieren aufbewaren. Die Masse mindestens 4 Stunden ins Gefrierfach stellen.

      Für den Cheesecake die Kekse in der Küchenmaschine zu kleinen Bröseln verarbeiten und anschließend mit der flüssigen Butter vermischen. Die Keksmasse in kleine Gläschen füllen (1-2 EL pro Glas) und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Währenddessen den Backofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vorheizen und den Frischkäse mit dem Zucker und der Pralinencreme schaumig schlagen. Die Eier einzeln unterrühren.

      Die Käsekuchenmasse in die Gläschen füllen und die Gläschen in ein tiefes Backblech stellen. Das Backblech 2-3 cm hoch mit Wasser befüllen.

      Etwa 20 Minuten backen, abkühlen lassen und bis zum Servieren kalt stellen (am besten über Nacht).

      Ich hatte noch ein paar Brownies übrig, die ich zerbröselt über den Kuchen gegeben habe.

      New York, Street Food

       

      Nach dem Essen

       

      Zum Abschluss gab es noch eine Platte mit Camembert*, Salami*, Bruschettaaufstrich* und Ciabatta*, dazu Espresso* und Grappa*.

      Fazit

      Das Dinner war wirklich rund und die meisten Produkte haben mir sehr gut gefallen. Daumen hoch gibt es dafür, dass die Saucen und Pestos usw. keine Konservierungsstoffe und andere Dinge enthalten, um die ich normalerweise einen großen Bogen mache.

      Was besonders gut war: die Mangosauce mit Chili! Ich habe mir direkt noch mehr Saucen aus dem Sortiment gekauft. Im Menü war das Pistazieneis das absolute Highlight.

      Was nicht besonders gut ankam, war der Aceto Balsamico, da hätte ich mehr erwartet und auch der Grappa hat schlecht abgeschnitten.

      Vielen Dank an Rewe Feine Welt für den schönen Abend!

      Alle Artikel mit * stammen aus der REWE Feine Welt-Serie. Die Produkte von REWE Feine Welt wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

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      Schokoladenkuchen hoch 3 aka Super-Schokoladen-Cupcakes

      Der Geburtstag der Backschwestern

      Da ist er, mein diesjähriger Geburtstagskuchen in Form von superschokoladigen Cupcakes. Und sie sind aus unterschiedlichen Gründen perfekt:

      Erstens weil ich nach einer längeren Pause jetzt wieder ohne schlechtes Gewissen Kuchen genießen darf (warum könnt ihr hier lesen).
      Zweitens weil die Cupcakes sozusagen „death by chocolate“ sind. Und ich liebe Schokolade! Beeren und Zitrus und anderes Obst im Kuchen sind wirklich nett, aber wenn ich die Wahl habe, würde ich immer immer immer Schokolade nehmen. 
      Und drittens: zu diesem Kuchen gibt es eine lustige Geschichte: erst vor ein paar Wochen hat meine Kollegin Daniela zu ihrem Geburtstag einen Schokokuchen ins Büro mitgebracht. Ich habe ein Stück probiert und war sofort verliebt! Ich brauche unbedingt das Rezept. Die Kollegin sagt, kein Problem, das Rezept ist aus dem Internet, ich schicke dir einen Link.
      Und jetzt ratet mal, wohin mich dieser Link geführt hat: Schokoladenkuchen hoch 3:
      Zu meiner allerliebsten Backschwester Rebecca von Baby Rock my day, mit der ich virtuell schon allerlei Gepäck produziert habe! Und wie der Zufall es will, war dieses wunderbare Rezept im letzten Jahr auch ihr Geburtstagskuchen. Ich habe jetzt einfach nur Cupcakes daraus gemacht.
      Jetzt kennt ihr die Geschichte zu meinem diesjährigen Geburtstagskuchen. In diesem Sinne: ein Hoch auf alle Geburtstagskinder, auf Backschwestern, auf Schokolade und auf euch alle, die ihr das lest!
      P.S. Wieso auf meinem Bild keine Kuvertüre über den Cupcakes ist? Die steht gerade auf dem Herd. Den ersten Cupcake musste ich direkt warm aus dem Ofen essen, ohne Kuvertüre. Und dabei ist dieses Foto entstanden. Ich darf das, schließlich habe ich Geburtstag 🙂
      Schokolade, Kuchen, Geburtstag

      Zutaten für ca. 15 Cupcakes:

      • 200 g Zucker
      • 200 g Margarine
      • 180 g Mehl
      • 2 TL Backpulver
      • 45 g Kakao
      • 3 Eier
      • eine Prise Salz
      • 100 g Schokotropfen
      • 200 ml Milch
      • 200 g Kuvertüre
      • Wer mag: Fleur de Sel
      • Zum Verzieren: Kuvertüre und Chocolate Chips oder andere schokoladige Deko

      Zubereitung:

      Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen. Margarine und Zucker ein paar Minuten schaumig rühren. Dann die Eier einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver, Kakao und Salz vermischen und unter die Masse rühren. Milch dazugeben, kurz verrühren und die Schokotropfen unterheben.
      Ein Muffinblech mit Förmchen vorbereiten und den Teig in die Förmchen füllen. Wer die Kombination Schokolade + Salz mag, kann wenn die Förmchen zur Hälfte befüllt sind, ein bisschen Fleur de Sel in den Teig streuen. Fleur de Sel schmeckt feiner und leichter als normales Salz und passt deshalb sehr gut zur Schokolade.
      Die Cupcakes 15-18 Minuten backen, Stäbchenprobe machen.
      Die Cupcakes auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und währenddessen die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Über die abgekühlten Cupcakes geben und fest werden lassen. Mit Chocolate Chips verzieren.
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      Brautkleid-Kekse

      Von der Ehre, Trauzeugin zu sein, Projektmanagement im Freundeskreis und was RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel damit zu tun hat

       

      Brautkleid-Kekse, Hochzeit, Sektempfang

      Wer von euch war schonmal Trauzeuge/Trauzeugin? Bitte einmal die Hand heben.
      Die, die jetzt gestreckt haben, verstehen vielleicht, warum es hier die letzten Wochen so ruhig war. Am Samstag, fast auf den Tag genau ein Jahr nach unserer eigenen Hochzeit, hat meine beste Freundin Elli Ja gesagt und ich hatte die Ehre, ihre Trauzeugin zu sein.
      Was macht man denn eigentlich so als Trauzeugin, fragen sich jetzt die, die eben nicht gestreckt haben. Man sitzt auf der Couch von Brautmodengeschäften und trinkt Sekt. Und man versucht eventuelle Zweifel oder Nervenzusammenbrüche der Braut aufzufangen (der Lidstrich!).
      Vor allem aber muss man sich irgendwas absolut grandioses, noch nie dagewesenes einfallen lassen, das dem Brautpaar den Abend unvergesslich macht.
      Leichter gesagt als getan.
      Aber ich hatte wirklich Glück: in unserem großen Freundeskreis aus etwa 25 Mann bzw. Frau findet sich die geballte Power aus Ideen, Geschick, Talent und technischem Know How. 25 Leute wollen ein umwerfendes Geschenk, ein unvergessliches Programm und die ultimative Hochzeitszeitung bieten. Der Anspruch war groß, die Ideen waren zahlreich, irgend was zwischen fantastisch und völlig gesponnen und irgendwie will so ein Großprojekt dann auch noch koordiniert werden. Das war dann meine Aufgabe.
      So habe ich mich in den letzten Wochen und Monaten als strenge Organisatorin präsentiert, die ständig Aufgaben verteilt, Ideen abgeschmettert, Fristen gemahnt, Geld eingetrieben und sonstige Forderungen gestellt hat.
      Gut, dachte ich. Haste am Ende halt keine Freunde mehr, aber wenigstens ein Geschenk fürs Brautpaar.
      Ich glaube, meine Freunde haben mir inzwischen verziehen, aber noch viel wichtiger: das Brautpaar war von den Socken! Haben sie zumindest behauptet und ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass es stimmt 🙂
      Was wir gezaubert haben, wollt ihr wissen? Neben einem eigenen Lied, einer Collage von uns allen in Chucks (die Hochzeitsschuhe der Braut waren nämlich Chucks in pink) und der ultimativen Hochzeitszeitung haben wir ein Video gedreht. Eine Nachrichten-Sondersendung im Stil von Kate und Williams Hochzeit. Mit einer Eigenkreation von RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel, Maxi Biewer als Wetterfrau, Antonia Rados als Außenreporterin und vielen anderen Rollen. Ganz professionell mit Beleuchtung, Greenscreen, und und und. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Ich darf das sagen, weil ich nicht allein dafür verantwortlich bin, sondern jeder im Freundeskreis mit Rahmen seiner Fähigkeiten dazu beigetragen hat (filmen, schneiden, hübsch aussehen vor der Kamera, Wohnung zur Verfügung stellen, Catering am Set,…)

      Deshalb an dieser Stelle eine Botschaft an den ultimativen Freundeskreis: entschuldigt, dass ich euch ein klitzekleines Bisschen genervt habe! Ihr seid klasse!
      Dem Brautpaar Elli und Kai will ich sagen, wie unheimlich schön ich die Feier fand! Ich kann nur hoffen, dass die Stimmung auf unserer Feier im letzten Jahr genau so grandios war. Als Braut war ich nämlich so beschäftigt mit begrüßen, unterhalten, verabschieden, entscheiden, besprechen, fotografiert werden und lächeln dass ich das gar nicht so richtig mitbekommen habe (…aber psssst! Verratet das keinem!)

      In diesem Sinne: ich freue mich wie Bolle auf weitere Hochzeiten im diesem Freundeskreis (auf denen ich es dann als Gast so richtig krachen lassen kann)!

      Liebe Alicia, lieber Toni, ihr seid die nächsten, yay!

      Ach so, den Text habt ihr jetzt nur wegen der Brautkleid-Kekse gelesen, die ich für den Sektempfang gebacken habe?
      Man nehme einen süßen Mürbteig, Zuckerguss und einen Brautkleid-förmigen Keksausstecher, den man in bekannten Internetkaufhäusern bestellen kann (Städter Ausstecher Ausstechform Kleid 9 cm Weißblech 199330). Das Band um den Bauch ist aus Fondant.

      Wenn die Gäste dann sagen „Oh, die Blumenstrauß-Kekse bzw. die Pantoffel-Kekse bzw. die Kegel-Kekse sind aber lecker“ – einfach nichts anmerken lassen.
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      Baking Bread: Ruck-Zuck-Tomatenbrot und mehr zum Thema „Brotbacken für Eilige“ {Werbung}

      Nehmt ihr euch auch ständig vor, öfter selbst Brot zu backen? Man kann ja so viele verschiedene Sorten ausprobieren und das Beste: man weiß genau, welche Zutaten drin stecken. Ein wunderbarer Plan und trotzdem bin ich Dauergast beim Bäcker, weil ich am Ende doch den Aufwand scheue, stundenlang Teig zu kneten.

      Deshalb hat mich das Buch Schnelles Brotbacken für Eilige neugierig gemacht. Die Idee: eine Schüssel, eine Gabel, maximal 15 Minuten Vorbereitungszeit und ich kann jeden Tag frisches Brot essen.

      Das muss ich testen!

      Ich habe das Buch intensiv studiert und inzwischen 3 Brote gebacken: ein einfaches Weizenvollkornbrot, ein Buttermilch-Saaten-Brot und ein Tomatenbrot:

      Brot, Brot backen, Tomaten, mediterran

      Mein Ergebnis: es funktioniert sehr gut! Den Teig anzurühren dauert wirklich nur ein paar Minuten. Auch wenn es nicht im Rezept steht, knete ich ihn dann mit den Händen noch ganz kurz durch. Nach 30-45 Minuten ist der Teig eigentlich genug aufgegangen und kann in den Ofen. 45 Minuten backen und das war alles. Ich bin ehrlich gesagt ziemlich begeistert.

      Im Buch finden sich viele Brotvarianten: mit Kräutern, Nüssen, Saaten, aber auch mit Zimt und Schokolade, außerdem Brötchen und Fladen, mit und ohne Hefe, süß und pikant. Dazu gibt es jede Menge Tipps rund um das Brotbacken, z.B. wie kriege ich eine knusprige Kruste/einen fluffigeren Teig, kann ich den Teig auch abends ansetzen und am nächsten Morgen backen etc.

      Was das Buch nicht kann, ist durch Optik überzeugen. Die Fotos springen mich nicht wirklich an, ich würde dem Buch sicherlich keinen Schönheitspreis für Bilder und Layot verleihen. Macht aber gar nichts. Während ich viele meiner Kochbücher nur aus dem Regal ziehe, um die schönen Bilder anzuschauen, werde ich das hier wahrscheinlich regelmäßig aus dem Regal ziehen, um wirklich was daraus zu backen.

      Fazit: Diese Turbo-Rezepte werden den Gang zu meinem wunderbaren Biobäcker oder richtig aufwendig selbstgebackenes Brot mit verschiedenen Knetphasen sicherlich nicht vollständig ersetzen. Trotzdem hält das Buch genau das, was es verspricht: schnelles Brotbacken für Eilige. Und die Ergebnisse sind sehr lecker.

      Brot, Brot backen, Tomaten, mediterran

      Wollt ihr es selbst mal testen? Bitte schön – hier das Rezept für das Tomatenbrot:

      Zutaten:

      40 g getrocknete Tomaten, gehackt
      400 g Weizenvollkornmehl
      ca. 1 gestrichener EL Kräutersalz
      1 TL getrockneter Basilikum
      1 TL getrockneter Oregano
      2 EL aromatisches Olivenöl
      1/4 bis knapp 1/2 Würfel frische Hefe (max. 16 g)
      etwa 300 g lauwarmes Wasser

      Zubereitung:

      Die Hefe im lauwarmen Wasser (max. 38°C) auflösen, bis keine Klümpchen mehr übrig sind. Alle anderen Zutaten in eine Schüssel geben. Das Wasser nach und nach dazugeben und mit einer Gabel verrühren – insgesamt so viel Wasser dazugeben, dass sich der Teig gerade noch mit der Gabel verrühren lässt. Den fertigen Teig mit der Hand kurz durchkneten. 2-3 EL Wasser darüber geben und den Teig ohne Abdeckung gehen lassen, bis er knapp doppelt so groß ist (das dauert bei mir etwa 45 Minuten).

      Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Eine Back- oder Kastenform mit Backpapier auslegen und den Teig hineingeben. Etwa 45 Minuten auf der untersten Schiene im Backofen backen. Das Brot ist fertig, wenn es beim Klopfen auf die Oberseit hohl klingt.

      Das Brot aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

      Mehr Brot-Rezepte für Eilige? Hier geht’s zum Buch:

      Vielen Dank an den Pichler-Verlag, der mir das Buch freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

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      Happy Oster-Frühstück: Gebackenes Müsli mit Beeren

      Rechtzeitig zum Osterwochenende habe ich heute unser letztes Happy-Osterfrühstück-Rezept für euch im Gepäck. Ich hoffe, Rebecca alias Mrs Baby Rock my Day und ich konnten euch in dieser Woche ein bisschen inspirieren und ihr habt wunderbare Ideen für euren diesjährigen Osterbrunch.

      Alle Rezepte könnt ihr hier nochmals nachlesen:

      Selbstgemachte Croissants
      Quarkschnecken mit Karotten und Frühlingszwiebeln
      Belgische Waffeln
      Frühstücksei im Brötchen
      Die weltbesten Körnerbrötchen

      Mein letztes Rezept, ein gebackenes Müsli mit Beeren, ist wirklich ruckzuck und kinderleicht zubereitet und schmeckt unheimlich lecker:

      Müsli, Beeren, Joghurt, Frühstück, Brunch

      Zutaten für 8 Gläschen:

      Müsli, Beeren, Joghurt, Frühstück, Brunch

      • 75 g Haferflocken
      • 25 g Kokosflocken
      • 2 EL Ahornsirup
      • 1 EL Sonnenblumenkerne
      • 2 EL flüssige Butter

      Pro Glas: 2-3 EL Joghurt, Beeren nach Wahl (süß und aromatisch müssen sie sein), Minzblättchen und Zitronenschale zum Verzieren

      Zubereitung:

      Backofen auf 180°C vorheizen. Die Müslizutaten vermischen und entweder in 8 ofenfeste Weckgläschen füllen oder in eine große Ofenform. Etwa 10 Minuten backen, bis das Müsli schön knusprig ist. Gläschen mit Joghurt auffüllen und mit Beeren garnieren. Wer mag, kann Minzblättchen und Zitronenschale darauf verteilen oder einfach etwas Zucker darüber streuen.

      Wir wünschen euch HAPPY OSTERFRÜHSTÜCK und wunderschöne Feiertage!

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      Happy Oster-Frühstück: Frühstücksei im Brötchen

      Weiter im Text mit unserer Aktion „Happy Osterfrühstück“ von Baby Rock my Day und …like a piece of New York Cheesecake…

      Auf Rebeccas Osterfrühstückstisch gab es gestern belgische Waffeln, ich zeige euch heute eine supereinfache Möglichkeit, Frühstückseier nett zu präsentieren. Im Brötchen gebacken macht das Ei nicht nur ordentlich was her, es schmeckt auch noch verdammt lecker!

      Brunch, Frühstück, Ei, Brot

      Zutaten für 4 Stück:

      • 4 große Weizenbrötchen
      • 4 Eier (Größe M)
      • etwas Butter
      • Salz 
      • Pfeffer
      • Paprikapulver
      • frischer Schnittlauch
      • Für Fleischesser: je eine Scheibe Frühstücksspeck
      • Für Gemüseliebhaber: Pilze und Paprika, dünn geschnitten
      Brunch, Frühstück, Ei, Brot

      Zubereitung:

      Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Brötchen darauf platzieren. Den Deckel der Brötchen vorsichtig abschneiden. Brötchen aushöhlen und das Innere mit Butter bestreichen. Frühstücksspeck oder Gemüsescheiben hineinlegen, mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen (bei Speck braucht man vielleicht nicht unbedingt Salz, weil der auch schon recht salzig ist). Ei in das Brötchen schlagen und alles ca. 20 Minuten backen.

      Nach dem Backen nochmals mit Salz und Pfeffer würzen und mit frischem Schnittlauch garnieren. Sofort servieren.

      Happy Osterfrühstück!

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      Happy Oster-Frühstück: Quark-Schnecken mit Karotten und Frühlingszwiebeln

      Na, seid ihr schon „prepared for Osterbrunch“? Wenn ihr noch Inspiration sucht, schaut die Woche bei uns rein. Rebecca alias Mrs Baby Rock my Day und ich präsentieren euch bis zum Osterwochenende Feines für euer Brunchbuffet.

      Rebecca hat gestern mit selbstgemachten Croissants schon einen tollen Start hingelegt! Bei mir beginnt die Osterwoche herzhaft mit kleinen Hefeteigteilchen, die mit Quark, Karotten und Frühlingszwiebeln gefüllt sind – superlecker! Der Hefeteig schmiegt sich übrigens auch um Füllungen wie Tomaten, Basilikum oder Spinat und Feta oder Koriander, Ingwer und Cashewnüssen – ganz wie ihr es am liebsten mögt!

      Brunch, Fingerfood

      Zutaten für etwa 12 Schnecken (wenn der Teig gut geht, werden es etwas mehr):

      • 500 g Mehl (Typ 550)
      • 20 g frische Hefe
      • eine Prise Zucker
      • 200 ml Milch
      • 100 g weiche Butter
      • 1 TL Salz
      • 200 g Karotten, gerieben
      • 100 g Emmentaler, gerieben
      • 250 g Quark (20% Fett)
      • 4 Frühlingszwiebeln
      • 1 EL Olivenöl
      • 1 TL Currypulver
      • 1 TL Paprikapulver
      • Salz

      Brunch, Fingerfood

       Zubereitung:

      Die Butter in einem Topf schmelzen. Den Topf vom Herd nehmen und die Milch dazu geben. Wenn die Mischung ca. 38°C erreicht hat, die Hefe und eine Prise Zucker dazu geben. Mehl mit einem TL Salz vermischen. Die Hefemilch zum Mehl geben und den Teig mehrere Minuten kneten. Den Teig mit einem feuchten Tuch abdecken und etwa 1 Stunde gehen lassen.
      Die Fürhlingszwiebeln in Olivenöl abraten, bis sie glasig werden. Alle Zutaten für die Füllung vermischen.
      Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.

      Den Teig etwa 50×20 cm groß ausrohlen und die Quarkmischung wie bei einem Strudel darauf verteilen – den Rand also frei lassen. Den Teig einrollen und den Strudel in 12 Teile (oder mehr) schneiden.

      Teigstücke in die Muffinförmchen setzen und nochmals 10 Minuten ruhen lassen. Dann 20 Minuten backen bis sie Farbe angenommen haben.

      Happy Osterfrühstück!

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      New York Cheesecake: Kokos trifft Kirsch – Ich backs mir mit Claretti

      Huch, schon wieder New York Cheesecake? Ja, das musste sein! Die liebe Clara von tastesheriff hat den „Ich backs mir“-Monat Februar nämlich unter das Motto „Käsekuchen“ gestellt und das Event kann ich mir natürlich nicht entgehen lassen!

      Ihr kennt „Ich backs mir“ noch gar nicht? Clara gibt am Anfang des Monats ein Thema vor und dann darf der Schneebesen geschwungen werden. Letzten Monat gab es haufenweise feines Zimtgebäck und im Februar werden Variationen vom Käsekuchen gesucht.

      Mein Vorschlag: probiert doch mal einen New York Cheesecake mit Kokos und heißen Kirschen. Ich könnt‘ mich reinlegen, so gut ist das!

      Übrigens: wenn ihr auch verrückt seid nach New York Cheesecake, könnt ihr noch bis zum 15.3.2014 bei meinem Geburtstagsevent „I love New York Cheesecake“ mitmachen und supertolle Preise gewinnen: Blogevent „I love New York Cheesecake

      American Cheesecake

      Zutaten für eine Springform mit 18 cm Durchmesser 

      (wenn ihr einen größeren Kuchen backen wollt, könnt ihr die Zutaten einfach hochrechnen):

      • 150 g Vollkornbutterkekse 
      • 2 EL Kokosraspel plus etwas mehr zum Verzieren
      • 50 g flüssige Butter
      • 400 g Doppelrahmfrischkäse
      • 75 g Zucker
      • 3 EL Kokosmilch
      • 2 EL Stärke
      • 2 Eier
      • eine Prise Salz
      • 150 g TK-Kirschen
      • 1-2 EL Honig

      American Cheesecake

      http://www.tastesheriff.com/Tag/ich-backs-mir/

      Zubereitung:

      Die Kekse in einer Küchenmaschine zu feinen Bröseln verarbeiten. Wer keine Küchenmaschine hat, kann die Kekse auch in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz bearbeiten. Die Butter in einen kleinen Topf geben und kurz erhitzen, bis sie fast flüssig ist. Den Herd ausschalten und die Keksbrösel dazugeben. Dann auch die Kokosraspel unterrühren.

      Die Keks-Kokos-Masse in eine 18cm-Springform geben und mit dem Löffel andrücken. Den Boden mindestens 30 Minuten kalt stellen.

      Den Backofen auf 150°C vorheizen. Am besten eignet sich Unterhitze. Umluft ist nicht empfehlenswert, weil der Kuchen sonst zu viel Farbe annimmt. Währenddessen den Frischkäse mit dem Zucker schaumig schlagen. Kokosmilch, Stärke, Eier und Salz nacheinander dazugeben und immer nur kurz rühren, damit die Frischkäsemasse nicht zu viele Luftblasen bekommt.

      Die Springform aus dem Kühlschrank nehmen und außen mit Alufolie abdecken, damit der Kuchen im Wasserbad gebacken werden kann. Wenn dir das zu heikel ist, kannst du auch einfach eine Schale mit Wasser zu dem Kuchen in den Ofen stellen, das funktioniert fast genau so gut.

      Die Frischkäsemasse auf den Keksboden geben. Wenn die Springform mit Alufolie abgedichtet ist, den Kuchen in ein tiefes Backblech stellen und das Backblech 2-3 cm mit Wasser füllen. Ansonsten die Springform auf ein Gitter stellen und eine Schale mit Wasser in den Ofen geben.

      Etwa 35-45 Minuten backen. Der Kuchen sollte in der Mitte noch ein bisschen wackeln, dann hat er die beste Konsistenz. Den Kuchen ein paar Minuten bei Raumtemperatur auskühlen lassen, die Masse sollte aber relativ zeitnah mit dem Messer vom Springformrand gelöst werden. Das verhindert, dass der Kuchen reißt.

      Auch wenn’s schwer fällt: der Kuchen sollte jetzt am besten über Nacht in den Kühlschrank.

      Die Kirschsauce vor dem Servieren ansetzen. Dafür die Tiefkühlkirschen in einen Topf geben und mit Honig verfeinern. So lange köcheln lassen, bis eine dickflüssige Sauce entstanden ist. Schmeckt heiß oder kalt auf dem New York Cheesecake. Vor dem Servieren noch mit Kokosraspel bestreuen.

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