{World of Sandwiches} Big in Japan mit Teriyaki-Lachs und Wasabi-Joghurt

Tut mir leid, aber ich bin immer noch total auf dem Sandwich-Trip, deshalb mache ich einfach weiter mit meiner World of Sandwich-Serie. Könnt ihr noch eine Runde? Nach The Italian, Monsieur Baguette, dem Orient Express, Pulled Salmon und Gua Bao habe ich heute nochmal ein „Fischbrötchen“ für euch im Gepäck: Lachs meets Japan: in Teriyaki-Sauce mariniertes Lachssteak mit Wasabi-Joghurt – ich bin schwer begeistert!

Zutaten für 4 Portionen:

Auf die Hand, Streetfood, Asia

  • 1 großes Baguette
  • 250-350 g Lachssteak
  • eine große Handvoll Babyspinat


Für die Marinade:

  • 1-2 Knoblauchzehen, gepresst
  • ca. 1 cm frischer Ingwer, gerieben
  • 1 kleine Chilischote, in feine Ringe geschnitten
  • 1 TL Sesamöl
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 TL Fischsauce
  • Saft einer halben Limette
  • frischer Koriander


Für die Sauce:

  • 1 kleiner Becher Vollfett-Joghurt
  • Wasabi-Paste nach Belieben
  • Saft einer halben Limette
  • Salz 


Zubereitung:


Alle Zutaten für die Marinade mischen und den Fisch darin einlegen. Die Marinade mit dem Lachs zusammen am besten in einen Plastikbeutel füllen und für mindestens 1 Stunde kalt stellen.


Alle Zutaten für die Joghurtsauce mischen, Wasabi vorsichtig dosieren und zur Sicherheit abschmecken. Spinat waschen und trocken schleudern.

Den Lachs scharf anbraten, in der Mitte darf das Filet gerne noch ein bisschen glasig sein. Baguette in 4 Teile schneiden. Joghurt-Wasabi-Sauce darauf verteilen, Lachs und Spinat dazu geben und je nach Geschmack noch mit frischem Koriander servieren.

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{World of Sandwiches} Gua Bao aus Taiwan mit gedämpften Buns und geschmortem Schweinebauch

Nach dem kurzen Ausflug in die Welt des Sports und der 30-Tage-Body-Challenge habe ich immer noch jede Menge Sandwich-Rezepte in petto und eine meiner absoluten Lieblingsvarianten kredenzt mir gerade mein Mann regelmäßig: Gua Bao: eine Art Burger aus Taiwan mit wunderbar weich gedämpften Brötchen und mit fein gewürztem und lange geschmortem Schweinebauch.
Als Kind war ich öfter in den Niederlanden und habe dort Bapao gegessen, ein gedämpfter Knödel mit scharfer Fleischfüllung. Weil ich meinem Mann so oft davon vorgeschwärmt habe, hat er jetzt dieses Rezept aus dem Ärmel geschüttelt – und ich liebe es!
Das Rezept stammt aus dem wunderbaren Buch Auf die Hand – Sandwiches, Burger & Toasts, Fingerfood & Abendbrote von Stevan Paul. Es kommt auf den ersten Blick etwas aufwendig daher, aber es lohnt sich hundertprozentig!
Sandwich, auf die Hand, Streetfood

Zutaten und Zubereitung (ca. 6 Gua Bao):

Schmorfleisch  (2 Stunden und 30 Minuten):

  • 1 kg magerer Schweinebauch ohne Schwarte
  • 2 EL Erdnussöl
  • 2 EL brauner Zucker
  • 75 ml Reiswein
  • 150 ml Sojasauce
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 30 g Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe

Das Fleisch in 2-3 cm große Stücke schneiden und in einem Bräter zusammen mit dem Erdnussöl goldbraun braten. Mit dem Zucker bestreuen und unter Rühren 1-2 Minuten karamellisieren. Mit dem Reiswein ablöschen, ein paar Minuten schmoren lassen und dann die Sojasauce dazugeben, Dann 1 Liter heißes Wasser dazugeben. Deckel drauf und etwa 1 Stunde bei mittlerer Hitze schmoren lassen. Nach einer Stunde Frühlingszwiebel und Knoblauch hacken, Ingwer fein reiben und in den Topf geben. Anschließend den Deckel abnehmen und alles nochmals ca. 20 Minuten schmoren lassen.

Bao-Buns (30 Minuten plus 45 Minuten Gehzeit für den Teig):

  • 175 ml lauwarmes Wasser
  • 10 g frische Hefe
  • 2 EL Zucker
  • 350 g Mehl (Typ 405)
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • eine Prise Salz
Wasser mit Hefe und Zucker verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Dann zu dem Mehl geben und mit Öl und Salz vermischen. Mit den Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten. Zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen. Anschließend nochmals kurz durchkneten und den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte etwa fingerdick ausrollen. Mit einem Küchentuch bedecken und nochmals 15 Minuten gehen lassen. Den Dampfgarer oder einen Topf mit Dämpfeinsatz mit Wasser füllen. Aus dem Teig ca. 11 cm große Kreise ausstechen, mit Öl einpinseln und einmal locker falten. Aus Backpapier Untersetzer ausschneiden und die Buns mit dem Backpapier in den Dampfgarer oder den Dämpfeinsatz geben. Etwa 15 Minuten bei geschlossenem Deckel dämpfen. Einmal mit dem Finger reinpieksen. Wenn die Buns fertig sind, hinterlässt der Finger keine Wölbung mehr.
Sandwich, Streetfood, auf die Hand, Taiwan

Pak Choi (15 Minuten):

Auch anderes Gemüse wie Mangold oder Kohlrabi funktioniert gut.

  • 300 g Pak Choi
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 ml Wasser
  • 50 ml Reisessig
  • 25 g Zucker
  • 5 g Salz
Zwiebel und Knoblauch in dünn aufschneiden und mit Wasser, Essig, Zucker und Salz aufkochen und 1 Minute köcheln lassen. Den Pak Choi, ebenfalls dünn aufgeschnitten, dazugeben und eine weitere Minute köcheln lassen.

Zum Anrichten:

  • 2 EL gesalzene, geröstete Erdnüsse, in der Küchenmaschine gemahlen
  • Süße Chilisauce
  • frischer Koriander
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{World of Sandwiches} Pulled Salmon im Laugenbrötchen

Pulled Pork war gestern, heute gibt es Pulled Salmon – gewürzter, gebratener Lachs, der sich fein zerrupft in ein Laugenbrötchen schmiegt. Klingt himmlisch? Ist es auch!
Mehr Sandwich-Kreationen findet ihr übrigens auf meinem Pinterest-Board World of Sandwiches oder hier:

The Italian: Büffelmozzarella, Pesto, Tomaten und Rucola
Der Orient-Express: Halloumi, Hummus und Minze
Monsieur Baguette: Ziegenkäse, Walnüsse, Trauben und Honig-Senf-Sauce

Zutaten für 4 Portionen:

Pulled Pork, streetfood, Sandwich
  • 3 EL scharfe Chilisauce
  • 2 EL getrockneter Thymian
  • 1 EL Kumin
  • eine große Prise Salz
  • Saft von 2 Limetten
  • 2 EL Reisessig
  • etwas Sonnenblumenöl
  • 2 Wildlachssteaks
  • 1 Fenchelknolle
  • 1/2 Zitrone
  • 4 Laugenbrötchen
  • Barbecuesauce (wer die selbst machen will: Rezept folgt unten)

Zubereitung:

Den Backofen auf 160°C vorheizen. Chilisauce, Thymian, Kumin, Salz, Saft von 1 Limette und Reisessig vermischen und eine Auflaufform einfetten. Lachssteaks in die Form geben und großzügig mit der Würzsauce bedecken. Etwa 35 Minuten backen.
Wer die Barbecuesauce selbst machen will, setzt sie jetzt an (Rezept siehe unten). Währenddessen den Fenchel waschen und fein hobeln. Mit Zitronen- und Limettensaft und etwas Salz würzen. Die Laugenbrötchen aufschneiden und bei Bedarf toasten.
Den Lachs mit der Gabel oder den Fingern zerpflücken und auf das Brötchen geben. Fenchel und Barbecuesauce dazugeben, Deckel drauf und sofort servieren.

Rezept für Barbecuesauce:

Pulled Pork, Streetfood, Sandwich
Zutaten:

  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL brauner Zucker
  • 2 EL Tomatenmark
  • 150 ml Apfelsaft (oder Wasser, dann aber etwas mehr Zucker nehmen)
  • 2 EL Rotweinessig
  • 4 EL Worcestershiresauce
  • 1 EL Senf
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1/2 TL Kumin
  • eine Prise Chilipulver
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Knoblauch und Zwiebel fein hacken und mit dem Olivenöl kurz anbraten. Zucker dazugeben und 1 Minute karamellisieren lassen. Alle anderen Zutaten dazugeben und 25-35 Minuten köcheln lassen.
Das Rezept für den Pulled Salmon Burger stammt aus der aktuellen Ausgabe von Sweet Paul, 2/2015, falkmedia living GmbH, Kiel.


Das Rezept für die Barbecuesauce stammt aus dem Buch „Ein Kuss aus der Küche“, Edition Michael Fischer, Igling, 2014.


Pulled Pork, Sandwich, Streetfood, Barbecue


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{World of Sandwiches} Monsieur Baguette: Ziegenkäse, geröstete Walnüssen, Trauben und Honig-Senf-Sauce

Sandwich, Brot, auf die Hand, Streetfood, Frankreich

Ich bin gerade so verrückt nach Sandwiches, dass ich mir am liebsten jeden Tag neue Varianten ausdenken würde. Hier auf dem Blog gibt es also weiterhin Stullen in unterschiedlichsten Ausführungen, ganz nach dem Motto: ruckzuck, easypeasy und oberlecker!

Nach dem „The Italian“ und dem „Orient-Express“ bleiben wir international und reisen heute nach Frankreich: auf den Tisch kommt ein klassisches Baguette mit Ziegenkäse, Walnüssen und Honig, dazu eine Sauce aus Dijon-Senf, Honig und Thymian – yay!

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 großes französisches Baguette
  • 1 Ziegenrolle
  • 1 Handvoll Walnüsse
  • 1 Handvoll Weintrauben

Für die Sauce:

  • 1 kleiner Becher Vollfett-Joghurt
  • 2 EL Dijon-Senf
  • 2 EL Honig
  • 1 EL Olivenöl
  • Thymian
  • Salz 
  • Pfeffer

Zubereitung:

Alle Zutaten für die Sauce vermengen, abschmecken und ggf. nochmals nachwürzen (es darf auch mehr Senf, Honig oder Olivenöl sein, wenn die Sauce zu fad ist). Die Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Öl rösten, bis sie Farbe angenommen haben. Die Trauben halbieren und die Ziegenrolle in Scheiben schneiden. Das Baguette in 4 Teile teilen und jedes Stück mit der Sauce bestreichen. Mit dem Käse, den Trauben und den Walnüssen belegen. Mit ein paar Tropfen Honig verfeinern.

Sandwich, Brot, Streetfood, auf die Hand, Frankreich

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{World of Sandwiches} Der Orient Express: Halloumi, Hummus und Minze

Heute gibt es ein weiteres Schmankerl aus der Reihe „World of Sandwiches“. Nach dem klassischen Italiener mit Büffelmozzarella, Pesto und Rucola geht es heute in den Orient: Pita trifft Halloumi mit Hummus, Minze und natürlich schaaaarf!

Zutaten für 4 Sandwiches:

  • 4 Pitabrote zum Toasten
    Fingerfood, Streetfood, auf die Hand, Brot, Orient
  • 1 Halloumi-Käse
  • 1/2 Gurke
  • schwarze Oliven
  • 1 Becher Vollfett-Joghurt
  • Harissa aus der Tube
  • Minzblätter

Hummus:

  • 1 Dose Kichererbsen
  • 2-3 EL Sesampaste (Tahina) – wer das nicht zuhause hat, kann auch 3-4 Walnusshälften nehmen
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 Knoblauchzehe (schmeckt aber auch ohne Knoblauch fein)
  • 1-2 EL Olivenöl
  • eine handvoll glatte Petersilie
  • 1 TL Kumin
  • Salz
  • Pfeffer


Zubereitung:

Für das Hummus wandern die Kichererbsen mit den anderen Zutaten in den Mixer und werden püriert, bis eine cremige Masse entsteht. Für die richtige Konsistenz ruhig auch etwas Wasser hinzufügen (wenn das Wasser eiskalt ist, wird die Konsistenz besonders gut!).


Die Gurke in Scheiben schneiden, die Oliven grob zerkleinern. Dann den Joghurt mit Salz und Harissa-Paste würzen (Harissa ist scharf, nehmt also so viel Paste, wie euch schmeckt).

Den Halloumi in dicke Scheiben schneiden und in einer Grillpfanne von beiden Seiten ein paar Minuten anbraten. Die Pitabrote toasten, innen mit Hummus bestreichen und dann mit Halloumi, Gurke und Oliven füllen. Ein paar Blättchen Minze oder glatte Petersilie reinpacken und alles mit dem Harissa-Joghurt würzen.


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{World of Sandwiches} The Italian: Büffelmozzarella, Pesto und Rucola

Das Sandwich – viel mehr als nur ein belegtes Brot

Ich bin verrückt nach Essen auf die Hand. Essen für zwischendurch und unterwegs, eine ganze Mahlzeit zwischen zwei Brotscheiben, Snacks, Fingerfood, Canapes, Burger, Stullen, das ganze Programm. Es ist unkompliziert und so vielfältig, dass garantiert für jeden was dabei ist.
Zur Zeit hat es mir ganz besonders das gute, alte Sandwich angetan. Es gibt unzählige Variationsmöglichkeiten an Belag und Brotsorten und deshalb werde ich mich in der World of Sandwiches in nächster Zeit richtig austoben – ein Sandwich ist nämlich viel mehr als nur ein belegtes Brot.

Warum Sandwiches?

Schuld an meiner aktuellen Sandwich-Liebe ist unser letzter Kurztrip nach London. Ich war schon in New York in die Sandwichkette Pret A Manger verliebt, aber in London gibt es diese Filialen noch häufiger als Starbucks. Und da ich in London bereits mit dem kleinen Mini-Cheesecake im Bauch unterwegs war, musste immer etwas zu Essen in greifbarer Nähe sein 🙂 Die Fastfoodkette hat mich wieder voll überzeugt (und manchmal vor der Unterzuckerung gerettet). Neben einer enormen Sandwich-Auswahl (alles frisch und ohne Konservierungsstoffe) gibt es auch Salate, Suppen, Kaffee, Obst, Smoothies und Süßigkeiten – alles was mein (Schwangeren-)Herz begehrt. Und da ich immer auf der Suche nach leckeren Snacks für meine tägliche Lunchbox bin, wollten wir zu Hause unbedingt selbst ein paar neue Sandwichkreationen entwickeln.
Ebenfalls inspiriert hat mich ein Gespräch mit Miri von Miris Jahrbuch, die gerade eine Signature-Sandwich-Serie auf ihrem Blog präsentiert: Sie kreiert individuelle Sandwiches für verschiedene Personen, indem sie vorab einen Fragebogen verschickt und kulinarische Vorlieben abfragt. Wie cool ist das bitte? Schaut euch zum Beispiel mal The Michael mit Bacon, Ziegenkäse, Portweinzwiebeln und Peperoni an. Das Sandwich ist also im Trend.
Ich starte heute weniger kreativ, aber nicht minder lecker mit einem italienischen Sandwich. Mozzarella, Pesto, Tomaten und Rucola waren schon immer ein gutes Team. Dass beste Zutaten beim Sandwich-Machen die halbe Miete sind, versteht sich von selbst. Nur weil wir Sandwiches essen, heißt das nicht, dass wir nicht weiterhin hervorragendes qualitativ hochwertiges Essen genießen 🙂

Zutaten für 4 Sandwiches:

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  • 4 große Scheiben Sauerteigbrot
  • Olivenöl zum Bestreichen
  • 1 Kugel Büffelmozzarella
  • eine Handvoll Tomaten  (ich würde eine kleine Sorte empfehlen, die nicht so viel Saft verliert, damit das Brot nicht matschig wird)
  • 1/2 Bund Rucola
  • 2 EL Pinienkerne
  • 2-3 EL Pesto nach Wahl

Zubereitung:

Den Rucola waschen und trocken schleudern. Tomaten in Scheiben schneiden und Büffelmozzarella in kleine Stücke rupfen. Die Pinienkerne ohne Öl in der Pfanne rösten, bis sie Farbe annehmen. Dann die Brotscheiben halbieren und von beiden Seiten mit etwas Olivenöl bepinseln. Die Brotscheiben in eine Grillpfanne geben und ebenfalls rösten, bis sie Farbe angenommen haben.
Etwa 1 TL Pesto auf eine Brotscheibe geben, Rucola, Mozzarella, Tomaten und Pinienkerne darauf verteilen und mit einer zweiten Brotscheibe bedenken.

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{Angegrillt} Feta-Rosmarin-Stangen mit Honig

Habt ihr am Wochenende auch den Grill angeworfen? Endlich isser da, der Frühling und wir konnten es kaum erwarten, auf unserem Mini-Balkon die ersten Würstchen zu wenden. Für mich gehört zum Grillen aber noch viel mehr als Wurst und Steak, weil ich gar nicht so der Fleischesser bin, deshalb brauche ich immer auch Salate, Grillgemüse, Brot und Dips – und da tut sich großes Rezeptpotential auf 🙂
Dieses Wochenende habe ich Feta mit Rosmarin und Honig auf Pizzateig gepackt und im Ofen gebacken (weil der Grill ja schon voll war). Wer mag, macht den Pizzateig selbst (und selbst gemacht schmeckt er auch wirklich besser!), aber wenn es schnell gehen muss, weil die Sonne auf dem Balkon so früh im Jahr schnell wieder verschwindet, dann darf es auch mal ein Fertigteig aus dem Kühlregal sein.

Fingerfood, auf die Hand, Snacks, Pizza

Zutaten:

Für den Teig:

  • 1/2 Würfel frische Hefe oder ein Päckchen Trockenhefe
  • 125 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Prise Zucker
  • 175 ml kalte Milch
  • 2 EL Olivenöl
  • 420 g Mehl
  • 1-2 TL Salz

Für den Belag:

  • 300 g Feta
  • 3-4 Zweige frischer Rosmarin
  • 100 g Mandelstifte
  • 2-3 EL Honig
  • Olivenöl

Zubereitung:

Hefe mit Wasser und Zucker verrühren und 5 Minuten gehen lassen. Milch und Olivenöl verrühren und die Hefemischung dazugeben. Mehl und Salz in einer großen Schüssel vermischen und die Hefemischung dazugeben. Mit dem Knethaken der Küchenmaschine mehrere Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten. Ein paar Minuten ruhen lassen und dann auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und mit den Händen mehrere Minuten weiter kneten.
Eine Schüssel mit ein bisschen Olivenöl ausstreichen und den Teig hineingeben. Mit einem feuchten Gschirrtuch bedecken und den Teig an einem warmen Ort ruhen lassen, bis er sich verdoppelt hat (dauert etwa 1-2 Stunden).

Snacks, auf die Hand, Pizza
Den Backofen auf 220°C vorheizen. Teig dünn ausrollen und mit Olivenöl bestreichen. Den Feta zerbröseln und auf dem Teig verteilen. Mandelstifte auf den Feta geben. Den Rosmarin fein hacken und zusammen mit dem Honig auf dem Feta verteilen. Etwa 10 Minuten backen bis der Teig Farbe angenommen hat (kommt ein bisschen auf die Dicke des Teigs an).
Zum Servieren in schmale Streifen schneiden.

Fingerfood, Pizza, auf die Hand, Snacks

Das Teigrezept stammt von der wunderbaren Cynthia Barcomi: Cynthia Barcomi’s Backbuch

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Schinken- oder Feta-Schnecken – der allerallerschnellste Partysnack (weil man manchmal tricksen muss)

Heute verrate ich euch ein Geheimnis: natürlich koche und backe ich gerne und ich lege auch viel Wert auf die Auswahl der Zutaten, aber manchmal fehlt eben einfach die Zeit, stundenlang den Kochlöffel oder den Schneebesen zu schwingen. Und deshalb kaufe ich manchmal auch Fertigprodukte. Ha. Jetzt ist es raus. In meinem Vorratsschrank findet man aus diesem Grund nicht nur Handgeschöpftes und Selbstgemachtes, sondern auch fertiges Pesto, gekaufte Marmelade und – Asche auf mein Haupt – Instant-Kartoffelpüree. Ok, das Instant-Püree ist eine Sünde aus Studienzeiten und dient auch nicht als Maßstab für meine Küche, aber was ich damit sagen will, ist dass Fertigprodukte manchmal Lebensretter sein können.

Fingerfood, Partyfood, Häppchen, SnacksZum Beispiel wenn man Freitag abends auf einer Party eingeladen ist und dem Gastgeber versprochen hat, was Herzhaftes fürs Partybüfett beizusteuern. Dann ist bei der Arbeit aber Land unter, man kommt viel zu spät und völlig abgehetzt aus dem Büro und muss auf die Schnelle noch irgendwas Essbares zaubern. Man könnte sich natürlich ein paar Tüten Chips und Salzstangen unter den Arm klemmen und sagen „Sorry, ich hab es nicht geschafft“. Oder man trickst einfach. Wie mit diesem Hefeschnecken. Die Vorbereitung dauert nur ein paar Minuten (weil der Hefeteig gekauft ist), dann nur kurz in den Backofen und einfach so tun, als hätte man das selbstgemacht (ist ja auch nicht gelogen).

Zutaten

  • 1 oder 2 Päckchen Pizzateig aus dem Kühlregal
  • Mit Fleisch: Schinken oder Salami oder Speckscheiben
  • Ohne Fleisch: Feta, gehackte Oliven
  • Oder was euch sonst noch einfällt
  • Wenn es gerade rumsteht: Oregano oder Thymian, Olivenöl

Zubereitung

Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen. Den Teig in 3-4 cm breite Streifen schneiden und die Streifen mit Speck oder Schinken oder Salami belegen. Oder für die Vegetarier mit Fetabröseln und geschnittenen Oliven. Oder was euch sonst noch einfällt.
Speck oder Feta ist salzig genug, dafür müsst ihr die Schnecken nicht mehr würzen. Aber vielleicht habt ihr ja noch irgendwo ein bisschen Oregano oder Thymian rumstehen.
Die Streifen zu Schnecken rollen und auf ein Backblech geben, das mit Backpapier ausgelegt wurde.
Wer ganz viel Zeit hat, kann die Schneckchen noch mit Olivenöl bestreichen oder besprühen.
Die Schnecken 15 bis 20 Minuten backen, bis sie Farbe angenommen haben.
Ich verspreche, die schmecken so gut, dass die Leute nach dem Rezept fragen. Dann könnt ihr sagen, dass auch ihr – trotz Koch- und Backkrone – ab und zu trickst und die Leute werden das sympathisch finden. Oder ihr könnt einfach lügen 🙂

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Schoko-Espresso-Aufstrich {Geschenke aus der Küche}

Schokolade zum Frühstück? Geht wunderbar! Und wenn das warme Brötchen neben Schokolade auch noch nach Espresso schmeckt, ist das himmlische Frühstück perfekt!

Der dekadente Schoko-Espresso-Brotaufstrich eignet sich übrigens auch wunderbar als Geschenk aus der Küche und hält sich in sterilisierten Gläsern 2-3 Wochen im Kühlschrank.

Wie sterilisiert man eigentlich Gläser (oder Flaschen)?

Die Gläser abspülen und abtrocknen und in den kalten Backofen stellen. Den Backofen auf 160°C heizen und die Gläser und Flaschen ohne Deckel (!) für 20 Minuten ausbacken. Währenddessen die Deckel in einen Topf mit kochendem Wasser geben und für 10 Minuten auskochen.
Die Gläser mit einen Topflappen aus dem Backofen nehmen und befüllen, so lange sie noch heiß sind. Deckel mit einem sauberen Küchentuch von außen abwischen und die Gläser damit verschließen.

Das Rezept stammt übrigens aus dem hübschen Wendebuch Morgens & Abends: Das Frühstücksbuch / Das Abendbrotbuch.

Geschenke aus der Küche, Homemade, Brotaufstrich

Zutaten für 2 Gläser (150 ml):

3 TL Espresso-Bohnen
100 g Zartbitterschokolade
100 g Vollmilchschokolade
50 g Butter
150 g Schlagsahne
50 ml starker Espresso

Zubereitung:

Kaffeebohnen im Mörser grob zerstoßen. Beide Schokoladensorten grob zerkleinern und mit der Butter im Wasserbad schmelzen. Sahne und heißen Espresso mischen und unter die Schokolade rühren. Espressobohnen dazu geben und alles in sterilisierte Gläser füllen. Verschließen, abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren.

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Wunderbar weiche, warme Brötchen für kranke Mädchen

Diese Woche lag ich ein paar Tage krank im Bett und mein Mann hat mich mit Suppe und Tee versorgt. Aber er hat auch diese wunderbaren Brötchen für mich gebacken, die mit süßem Belag meine Energiereserven wieder auffüllen. Auch Käse schmeckt fein dazu und man kann sie auch einfach pur essen. Das perfekte Brötchen für kranke Mädchen.

Das Rezept stammt aus einem Buch von Cynthia Barcomi, die diese Brötchen auch als „The Holy Grail of Rolls“ bezeichnet:

Let’s Bake: 70 wundervolle Back-Rezepte, die perfekt gelingen!

Snacks, Brot

Zutaten für 24 Stück:

  • 50 g Butter
  • 500 ml warme Buttermilch
  • 650 g Mehl, Typ 405
  • 7 g Trockenhefe
  • 1/4 TL Natron
  • 15 g Salz
  • 20 g Zucker

Zubereitung:

Die Butter in der warmen Buttermilch zerlassen und anschließend auf Raumtemperatur abkühlen. In einer großen Schüssel Mehl, Hefe, Natron, Salz und Zucker vermischen. Flüssige Zutaten dazugeben und mit einem Rührgerät mit Knethaken oder der Küchenmaschine ca. 4 Minuten kneten. Anschließend mehrere Minuten von Hand weiter kneten. Auch wenn der Teig sehr weich ist, kein weiteres Mehl hinzugeben! Eine Kugel formen und in eine ausgebutterte Schüssel geben. Mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen.

Währenddessen eine Muffinform buttern (oder mit Papierförmchen auskleiden).

Den Teig in der Schüssel ein bisschen niederboxen, auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, in zwei Teile teilen und nochmals kurz ruhen lassen. Für jedes Brötchen 3-4 Kugeln mit ca. 25 g formen und in die Muffinform setzen.

Nochmals 30 Minuten gehen lassen. Währenddessen den Backofen auf 200°C vorheizen.

Etwa 15 Minuten backen, bis die Brötchen goldbraun sind.

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