Kulinarische Reise nach Wien Teil 3: Buchvorstellung Wiener Küche meets New York {Werbung }

Mit etwas Verzögerung gibt es heute endlich den dritten und letzten Teil meines kulinarischen Wien-Berichts. Zum Abschluss präsentiere ich euch ein wunderbares Buch, das mir in die Hände gefallen ist und das die Wiener Küche modern und elegant präsentiert wie kein anderes. Der Clou: es gibt sogar eine Verbindung nach New York ♥ Der Autor und österreichische Sternekoch Kurt Gutenbrunner betreibt nämlich aktuell fünf Restaurants in New York und serviert dort traditionell österreichische Küche, gemischt mit neuen, modernen Kreationen.

Ein Besuch in einem seiner Restaurants kommt auf jeden Fall auf meine New-York-To-do-Liste 🙂


Das Konzept
Wiener Tradition trifft New Yorker Schick. Heraus kommt eine rundum gelungene Rezeptesammlung aus feinen traditionellen Süßspeisen und den typischen Wiener (Fleisch-)gerichten, die weder angestaubt noch altbacken wirkt, sondern modern und frisch. Dazu gibt’s Kunstwerke auf den Fotos – da hat der Kunstinteressierte unter den Köchen sogar noch was für’s Auge.

Funktioniert’s?
Aber hallo! Wenn ich ganz ehrlich bin, gehört die österreichische Küche nicht gerade zu meinen Leib- und Magenküchen. Zu viel Fleisch, zu üppig, zu mächtig… Kurt Gutenbrunner aber präsentiert Klassiker wie Apfelstrudel und Mohnguglhupf im feinen Gewand, ohne dass es plump wirkt. Auch Gulasch und Schnitzel sehen hier irgendwie nach Sterneküche aus und leichte Kreationen wie Spargel mit Räucherlachs, kalte Flusskrebssuppe oder Topfenravioli mit Nussbutter runden die Rezeptauswahl ab.


Was ist anders?
Wien trifft New York. Das ist anders.

Besonders toll
Kapitel wie “Strudelgeheimnisse” oder “Schnitzelgeheimnisse”. Darin erklärt Kurt Gutenbrunner, wie man den perfekten Strudel bzw. das perfekte Schnitzel kreiert.

Schon probiert
Der Apfelstrudel – ein Traum! Schoko-Mandeln. Hhhmmmm… Als nächstes wage ich mich an den Tafelspitz. Oder an das Rehgulasch. Oder oder oder…

Wermutstropfen
Ich hab’ einen gesucht. Ehrlich. Hab’ keinen gefunden.

Fazit
Das Buch ist zwar nicht ganz günstig, aber für Liebhaber der österreischen und auch für Fans der gehobenen Küche jeden Cent wert!

Hier geht’s zum Buch: Die neue Cuisine. Die elegante Küche Wiens  

Vielen Dank an den Verlag Collection Rolf Heyne, der mir das Buch freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Für alle Bilder gilt: Copyrigt “Neue Cuisine / Collection Rolf Heyne” 


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Buchvorstellung: Happy Holiday von Bill Granger {Werbung}

Nach einer Woche voller Hüftgold-fördernder Cheesecakes ist es mal wieder Zeit für etwas ohne Kalorien und deshalb präsentiere ich euch ein neues Buch. Der Frühling kommt und nach dem dunklen Winter ist manch einer schon in Urlaubsstimmung. Deshalb ist das Buch “Happy Holiday” von Bill Granger jetzt genau das richtige!

 
Das Konzept
Bill Granger sagt “Urlaub bedeutet nicht unbedingt, dass man verreist, Urlaub ist eine Lebensphilosophie.” Die Idee hinter dem Buch ist also, dass man sich mit den richtigen Rezepten den Urlaub zu jeder Jahreszeit nach Hause holen kann. Dafür gibt es Kapitel wie “Draussen”, “Barfuss”, “Herbst”, “Flitterwochen”, “Am Kamin” und “Feiern”.
Funktioniert’s? 

Die Rezepte sind nicht unbedingt neu, aber die Idee ist sehr schön! Jeder von uns hat doch seine ganz persönlichen “Urlaubsrezepte”: eine tolle Pasta-Variante, gegrillter Fisch und tonnenweise Eiscreme. Bill Granger inspiriert also, sich an diese Gerichte zu erinnern und sie zu Hause nachzukochen. Und wer selbst spontan kein Urlaubsrezept hat, wird in diesem Buch auf jeden Fall fündig – auf den 250 Seiten ist für jeden Geschmack ein Urlaubsgericht dabei.

Was ist anders?
Bei Urlaubsrezepten denkt man wahrscheinlich zuerst an Sommer. Bill Granger stellt aber auch feine Herbstrezepte, Frühstücksleckereien, Geburtstagskuchen und sogar Weihnachtsmenüs vor. Außerdem wird es hin und wieder exotisch: auch Freunde der asiatischen Küche kommen bei der vielfältigen Rezeptzusammenstellung auf ihre Kosten. Jedes Kapitel wird von einer kleinen Urlaubsgeschichte des Australiers angeführt, die dem Buch einen persönlichen Touch gibt.

Rezepte, die sofort auf der Nachkochliste landen
Brathähnchen mit einer Füllung aus Koriander und Chili mit Kokossauce, Wassermelonengranita, Penne mit frischem Thunfisch, Kirschtomaten und Oliven, Himbeersoufflés, Burger mit Huhn, Zitronengras und Limette

Schon probiert
…und für superlecker empfunden: Schoko-Karamell-Kokos-Happen mit Fleur de Sel! Rezept folgt. 

Wermutstropfen
Ich bin über einige Druckfehler gestolpert. Das ist schade, tut dem Kochvergnügen aber auch keinen Abbruch.

Fazit

Ein schönes Kochbuch für alle, die auch unterm Jahr gerne in Urlaubserinnerungen schwelgen.

Hier geht’ s zum Buch: Happy Holiday. 140 Urlaubsrezepte

Vielen Dank an den Verlag Collection Rolf Heyne, der mir das Buch freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Für alle Bilder gilt: Copyrigt “Happy Holiday / Collection Rolf Heyne”

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Buchvorstellung: Vegetarisch für Fleischesser

Den Verlag 99pages hatte ich bisher ehrlich gesagt gar nicht auf dem Schirm. Nun habe ich ein bisschen im Programm gestöbert und bin ziemlich überzeugt: auf jeweils 99 Seiten präsentiert das Hamburger Unternehmen trendige Themen in topmodernem Design. Hier ein kleiner Leckerbissen: Kiss me Cake!: Very British

Sieht fein aus, oder?

Ich darf euch heute aber ein anderes Buch vorstellen, ich präsentiere
Vegetarisch für Fleischesser: Da rockt der Herd

Konzept
Flexitarisch ist das Zauberwort, das Vegetarier und Fleischesser wieder zusammen an einen Tisch bringt. Man kann, aber muss sich nicht vegetarisch ernähren. Und so geht’s: aus der vermeindlichen Beilage wird der Hauptdarsteller des Menüs, Fleisch und Fisch rücken an den Tellerrand. Der Szenekoch Bernd Arnold zaubert fleischlose Grundrezepte, die nach Belieben mit tierischen Produkten ergänzt werden können – einVorschlag hierzu findet sich bei jedem Gericht. Geschmückt wird alles mit außergewöhnlichen Fotos.

Funktioniert’s?
Ja und nein. Ein vegetarisches Grundrezept plus Fleisch-/Fischergänzung – das klappt. Aber die Rezepte sind schon sehr außergewöhnlich. Wer Bodenständiges erwartet ist hier also falsch. Wer allerdings Gäste beeindrucken will, kommt voll auf seine Kosten. Hier ein paar Beispiele:



Was ist anders?
Ihr seht es selbst: Rezepte (und Fotos!) sind weit entfernt von der gewöhnlichen vegetarischen Gemüseküche. Wer “mal was anderes” sucht, ist hier richtig.

Rezepte auf der Nachkochliste
Halbflüssiger Oliven-Schoko-Kuchen auf Safran-Orange und Pistazien-Lindenblüten-Panna-Cotta mit Ahornkarotte und Erbseneis (obwohl mir das fast schon wieder ein bisschen zu abgefahren ist)

Wermutstropfen
Ein paar “bodenständigere” Rezepte hätten dem Buch gut getan. Hobby-Köche, die noch nicht ganz so versiert sind, trauen sich vielleicht nicht an Rote-Beete-Meerrettich-Tiramisu auf Kokospesto-Spätzle und Eisbonbons.

Fazit
Für alle, die ihren Gästen mal was präsentieren wollen, dass sich wie die Speisekarte eines Sternerestaurants liest. Für Mutige und für Angeber. Für die, die was Besonderes suchen.

Hier geht’s zum Buch: Vegetarisch für Fleischesser: Da rockt der Herd


Vielen Dank an den Verlag 99pages, der mir das Buch freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

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Buchvorstellung: In 80 Gerichten um die Welt {Werbung}

Ganz ehrlich: allzu viel habe ich von diesem Kochbuch nicht erwartet. Eine bunte Rezepte-Sammlung, zusammengestellt von Jamie Olivers Food-Fotografen. Kennste bestimmt alles schon, dachte ich. Hab ja schließlich zig Jamie-Oliver-Kochbücher daheim. Is bestimmt nix Neues dabei.

Ich lag komplett falsch.

Konzept
David Loftus kann natürlich viel mehr, als für Jamie Oliver zu knipsen und präsentiert ein absolut lesenswertes Kochbuch! Die Rezepte sind überraschend neu und innovativ (auch wenn man manchmal doch ein bekanntes Foto aus einem Jamie-Kochbuch entdeckt ;-)) und sehr stimmig zusammengestellt. Dazu gibt’s ein besonderes Schmankerl: Neben den feinen Rezepten erzählt das Buch eine kleine Abenteuergeschichte. Die muss in einem Kochbuch zwar nicht sein, ist aber irgendwie pfiffig – die zieht sich nämlich wie ein roter Faden durch den kompletten Inhalt. Und darum geht’s: zusammen mit dem Gentleman und Abenteurer Phileas Fogg bereist man Weltmeere und speist auf verschiedenen Kontinenten – gestartert wird in London und über Europa geht’s in den Nahen Osten. Über Asien und den Orient ab nach Amerika. Dann über den Atlantik zurück nach Großbritannien. Und zu jeder Station gibt’s die passenden Rezepte inklusive fantastischer Bilder.


Funktioniert’s? 
Manchmal weiß ich nicht so recht, ob ich jetzt ein Rezept ausprobieren oder die Geschichte lesen soll.

Was ist anders?
Wie gesagt: ein Kochbuch mit Abenteuergeschichte – das ist mal was anderes!

Rezepte, die sofort auf der Nachkochliste landen
Bourbon Pecan Pie, Miesmuscheln mit Guinness, und ganz oben: Kokosnusseis mit Muskat und Pistazienkaramell *seufz!

Wermutstropfen
Durch den etwas ungewöhnlichen Aufbau des Buches fällt es manchmal schwer, ein bestimmtes Rezept zu finden. Und – irgendwie gefällt mir das Cover nicht. Aber das ist wohl Geschmackssache.

Fazit
Kaufempfehlung für Abenteurer, Weltenbummler und Freunde schöner Food-Fotografie.

Zum Buch geht’s hier: In 80 Gerichten um die Welt: 80 geniale Rezepte der weltbesten Köche

Vielen Dank an den National Geografic Verlag, der mir das Buch freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

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Sucht ihr noch Weihnachtsgeschenke?

Und? Habt ihr euch schon an einem Adventssamstag durch die Innenstädte geschlagen? Tüten geschleppt, bis euch die Arme geschmerzt haben, dabei die glühweingeschwängerte Luft eingeatmet? So verlockend das klingt, ich muss zugeben, ich bestelle meine Geschenke gerne auch im Internet *hüstel. Am liebsten Sonntag vormittags im Schlafanzug. Mit Tee und Plätzchen.

Egal, wie man an die Geschenke kommt, blöd ist, wenn einem die Ideen fehlen. Deshalb stöbere ich schon seit Wochen in diversen Online-Kaufhäusern, damit auch ja alles rechtzeitig geliefert wird.

Falls euch noch die zündende Idee für jemanden fehlt, der gerne kocht und backt (oder es gerne lernen würde), möchte ich euch die neuen KOSMOS-Kochbücher vorstellen. Ich war schon auf der Buchmesse ganz verliebt in das neue Design. Jetzt habe ich zwei dieser Bücher mal genauer inspiziert und euch das Ergebnis mitgebracht.

Besonders an Herz gewachsen ist mir dieses zuckersüße Buch:
Komm zum Kaffeeklatsch: Einladen, dekorieren, genießen

Das hübsche Buch vereint in Kapiteln wie “Lass die Sonne rein”, “Wir machen es uns gemütlich” und “Komm zur Backparty” feine Rezepte für Süßes mit Dekorationstipps für die Kaffeetafel. In jedem Kapitel gibt es außerdem eine Doppelseite mit den zum Anlass passenden Getränken. Ganz besonders ansprechend finde ich die detailverliebten und zauberhaft inszenierten Fotografien. Das macht direkt Lust, selbst eine Kaffee-/Tee-Party auszurichten. Notiz an mich selbst: dringend mal wieder hübsches Geschirr kaufen! Auch toll: der Hinweis “Das ist wirklich wichtig” an manchen Rezepten. Schließlich muss man wissen, dass z.B. Puderzucker und Mandeln für Macarons UNBEDINGT gesiebt werden müssen…

Alle hippen Rezepte sind da: Cakepops, Whoopie Pies, Macarons, Cupcakes, Minigugl und Eclairs. Trotzdem inspiriert das Buch mit neuen und teilweise auch ausgefallenen Ideen wie Bier-Cremeschnitten, Aprikosenfocaccia und Bratapfel-Natas. Das Lebkuchen-Tiramisu steht ganz oben auf der Liste meiner diesjährigen Weihnachtsdesserts.
Einziger Wehrmutstropfen: zu jeden Rezept gibt es schöne Bilder – die zeigen manchmal aber nur hübsch fotografierte Zutaten und nicht das Ergebnis. Das ist schade, weil ich gerne weiß, wie ein Gericht aussieht, bevor ich es zubereite. 
Trotzdem: absolute Kaufempfehlung für Mädels, die Süßes und Hübsches mögen!
Noch nicht ganz so intensiv begutachtet habe ich das zweite Buch:

Asiatisch gut gekocht! Das Grundkochbuch

Trotzdem steht es auf den ersten Blick dem hübschen Kaffeeklatsch-Buch um nichts nach. Die Fotos sind genauso ansprechend und die Rezepte gut erklärt.
Das Inhaltsverzeichnis erinnert an ein Standard-Asia-Kochbuch mit Kapiteln wie “Suppen”, “Currys” und “Nudeln, Reis und Tofu”. Darüber hinaus gibt es aber interessante Kapitel zu Küchenutensilien und den wichtigsten Zutaten. Auch verschiedene typisch asiatische Zubereitungsarten werden ausführlich erklärt. Ein tolles Kochbuch für Einsteiger also!
Neben dem “Das ist wirklich wichtig” enthält dieses Buch Tipps als kleine “Sprechblasen” in den Fotos – eine sehr schöne Idee!
Interessant sind auch die Länderinformationen zu Japan, Vietnam, Thailand, Korea usw. Insgesamt ein sehr vielseitiges Kochbuch also. Wer die asiatische Küche kennt, wird von den Rezepten nicht sonderlich überrascht sein, aber das ist vollkommen in Ordnung. Schließlich handelt es sich hier um ein “Grundkochbuch” und diesem Titel wird es absolut gerecht. Nur ein Rezept möchte ich hervorheben: wer einmal vietnamesische Frühlingsrollen (hier:”Sommerrollen”) probiert hat, möchte nie wieder andere!
Fazit: ein sehr ansprechendes und umfassendes Grundkochbuch für alle, die noch nicht zig Asia-Kochbücher im Regal stehen haben.
Vielen Dank an den KOSMOS-Verlag, der mir die beiden Bücher freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt hat.
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Buchvorstellung: Donna Hay – simple dinners {Werbung}

Wie angekündigt gibt es heute mehr von Donna Hay. Aber erstmal kein Rezept, sondern – surprise, surpriseeine Rezension: ich hatte das Vergnügen, ihr neues Buch für euch auf Herz und Nieren testen zu dürfen. Danke an de AT-Verlag, der mir das Buch netterweise zur Verfügung gestellt hat.

Für alle Donna-Hay-Anhänger und die, die es werden wollen, hier der versprochene ein Einblick das neue Werk der Australierin:

“Hat man noch ein Ei im Kühlschrank, hat man auch Essen auf dem Tisch!” – so das Motto des Buches.

Aha. Ist das so?

Das Konzept: eine leckere Mahlzeit kann man mit minimalem Zeitaufwand und alltäglichen Zutaten zubereiten.

Erst einmal vorweg: wer bereits Donna-Hay-Fan ist, wird mit diesem Buch keine großen Überraschungen erleben, aber dafür Altbewährtes finden. Donnas Konzept “Schnelle Küche für Vielbeschäftigte” geht auch diesmal wieder auf. Die Kochbücher der Australierin gehören zu den wenigen, die ich auch nach einem langen Arbeitstag noch aufschlage, um mir in ein paar Minuten was Unkompliziertes, aber trotzdem Feines zu zaubern.

Inhalt: Das Buch ist in folgene Kapitel aufgeteilt: Eier, Brot, Pasta, Asianudeln & Reis, Couscous, Bohnen und Linsen, Huhn, Rind, Lamm, Schwein, Fisch und Meeresfrüchte, Gemüse, Früchte, Schokolade, Glossar und Rezeptverzeichnis. Insgesamt präsentiert Donna Hay 140 Rezepte auf knapp 200 Seiten. Zusätzlich zu den Rezepten gibt es am Ende jedes Kapitels eine Seite mit “Tipps und Tricks”. Auch wenn die berühmte Köchin Wert darauf legt, hauptsächlich alltägliche Zutaten zu verwenden, greift sie hin und wieder zu ausgefallenen Leckereien, die dann im Glossar ausführlich erklärt werden.

Funktioniert’s? Ja, das Konzept geht auf! Die Rezepte sind leicht nachzumachen, benötigen meist nur wenige Zutaten und schmecken eigentlich immer.

Was ist anders? Wodurch hebt sich Donna Hays neues Buch von anderen Kochbüchern ab? Genau wie die Rezepte kommt auch das Buch ohne viel Schischi aus. Keine ellenlangen Beschreibungen, keine Anekdoten zu Beginn der Kapitel. Passend dazu kommen die Fotos puristisch, aber sehr ansprechend daher. Mir gefällt’s!

Wehrmutstropfen: Für Gäste oder besondere Anlässe finde ich die Gerichte meist etwas zu einfach. Wer also Ausgefallenes erwartet, wird hier eventuell enttäuscht. Nett gemeint sind auch die Tipps und Tricks am Ende jedes Kapitels. Diese werden aber wohl keinen passionierten Hobbykoch mehr hinterm Ofen vorlocken. Für Koch-Anfänger sind sie aber bestimmt hilfreich.

Fazit: Wer schnelle und trotzdem feine Gerichte für den Feierabend sucht, ist bei Donna Hay goldrichtig! Ihre Bücher überraschen mit einfachen Rezepten, die schnell umsetzbar sind und trotzdem toll schmecken. Und weil lecker Kochen so einfach ist, eignet sich dieses Buch bestimmt auch ganz fabelhaft für Küchen-Neulinge und Hobbykoch-Anwärter.

Für euch testet: Ein paar Rezepte habe ich natürlich schon ausprobiert und für gut befunden! Einiges davon werdet ihr vielleicht schon bald auf meinem Blog wieder finden: Lasagne caprese, Pasta mit Roter Beete und Ziegenkäse, Knoblauchpilze aus dem Ofen, Rataouille-Tarte, Lachs mit Sesamkruste…

Und obwohl ich die Desserts in Donna Hays Büchern oft etwas zu unspektakulär finde, habe ich im Süßspeisenkapitel mein persönliches Highlight dieses Buches entdeckt: Mini-Alaskabomben mit Schokofüllung. Was das ist? Lasst euch überraschen! Rezept folgt.


Lust auf mehr? Zum Buch geht’s hier: simple dinners: 140 neue Rezepte, Tipps und Tricks für die schnelle Küche

Vielen Dank an den AT-Verlag, der mir das Buch freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

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Lieblingskochbuch: Homemade. Natürlich hausgemacht {Werbung}

Yvette van Boven hat ihr erstes Kochbuch bereits mit vier Jahren geschrieben – so steht es zumindest im Vorwort ihres aktuellen Kochbuchs Home Made. Natürlich hausgemacht

Über ihr Erstlingswerk, das sie mit vier gezaubert hat, habe ich sonst keine Infos, aber das grandiose Homemade-Buch, das in diesem Jahr erschienen ist, möchte ich euch gerne ans Herz legen.

Das Konzept des Buches ist so einfach wie genial: aufgeteilt nach Tageszeiten (Frühstück, Mittag, Teatime usw.) geht es hauptsächlich um eins: um’s selber machen. Dafür werden Basic-Rezepte rausgepickt wie Brot backen, Einmachen, Räuchern, Eiscreme oder Käse oder Pralinen herstellen uvm. Diese werden auf einer Doppelseite Schritt-für-Schritt-easy-peasy erklärt und auf der nächsten Seite heißt es dann “und los geht’s”! Zig Varianten – von einfach bis raffiniert – des eben gelernten machen Lust auf mehr! Ihr denkt jetzt vielleicht “Brot backen? Einmachen? Laaangweilig. Kenn ich.” Das mag sein, aber das Kochbuch punktet auf über 400 (!) Seiten mit wesentlich mehr als nur Standard-Rezepten. Von der profanen Erbsensuppe bis zur selbstgemachten Pastete ist für jeden Geschmack ein Rezept dabei. Wunderbare Süßigkeiten runden die Rezeptauswahl ab (Schokoladen-Ingwer-Kuchen mit Zimtsahne!).

In die genialen Foodfotos hab ich mich sofort verknallt: Bilder wie aus einer anderen Zeit (als wäre ein Instagramm-Filter drüber gelegt…), das Essen toll in Szene gesetzt aber ohne unnötiges Schischi, dazu süße Illustrationen, die Yvette selbst gezaubert hat – ein grandioses Bilderbuch!

Ein geniales Gimmick: Das Kapitel “Don’t forget the dog”. Ob Leber- oder Hähnchenkekse – hier gibt es Rezepte für unsere vierbeinigen Freunde.

Auch toll: am Ende des Buches sind Menüvorschläge zusammengestellt – je nach Anlass wie Sonntagsbrunch, Grillfest, Teeparty usw.

Fazit: Lasst euch von dem Preis (34 €) nicht abschrecken! Meiner Meinung nach ist das eines der besten Kochbücher, die man sich gerade anschaffen kann. Nicht überlegen, einfach kaufen!

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Frankfurter Buchmesse 2012

Die Frankfurter Buchmesse war ist auch in diesem Jahr wieder ein Paradies für Buchliebhaber, Foodblogger, Promi-Jäger und und und. Ich habe mich mal für euch umgeschaut und mich spontan in etwa 15 bis 20 neue Kochbücher verliebt (sagt das nicht meinem Mann – er meint, dass ich erstmal die “alten Kochbücher”, die zu Hause “so viel Platz” wegnehmen, “aufarbeiten” müsste…)

Aber ganz unter uns: mein Weihnachswunschzettel hat seit gestern neue Dimensionen angenommen…

Der Kosmos-Verlag aus Stuttgart (Hallo Nachbar *wink!) hat ein paar tolle neue Kochbücher im Angebot z.B. Komm zum Kaffeeklatsch: Einladen, dekorieren, genießen

DUMONT hat einen fantastischen Nachfolger von Yvette van Bovens “Homemade” im Repertoire (ich bin verliebt): Winter. Home Made

Und Dorling Kindersley überzeugt mit neuen Titeln wie In 120 Rezepten um die Welt: Souvenirs einer reisenden Köchin

P.S. Weltklasse, wie prominent Daniela Kleins Buch ausgestellt ist! Ich hoffe, viele von euch haben die Gelegenheit, morgen vorbeizuschauen und ein Buch von der lieben Dani signieren zu lassen! Für alle anderen gibt es das Buch auch hier: Klitzekleine Glücklichmacher: Die besten Rezepte meines Food-Blogs

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