Matcha-Eis {ohne Eismaschine} {Werbung}

Rechtzeitig zur ersten Frühlingswoche starte ich mit der Eisproduktion. Auch in diesem Jahr wird bei uns übrigens wieder ohne Eismaschine Eis gezaubert. Ich habe schon ein paar Mal darüber nachgedacht, mir eine Eismaschine zuzulegen, aber auch ohne dieses sperrige Gerät schmeckt mein hausgemachtes Eis ganz famos, deshalb bleibe ich dabei und mache mein Eis weiterhin von Hand.
Schon seit einiger Zeit steht Matcha-Eis ganz oben auf meiner To-do-Liste und nachdem ich in meinem Goddie-Bag vom Reutlinger Foodbloggercamp ein kleines, feines Matcha-Büchlein entdeckt habe, das auch ein Eisrezept enthielt, stand meiner Eisproduktion nichts mehr im Wege.
Icecream, homemade, frozen yogurt, green tea
Am Superfood Matcha führt die Tage ja nichts mehr vorbei, deshalb sollte man zwei Dinge wissen, bevor man seine Desserts damit verfeinert:
  • Matcha schmeckt recht herb, deshalb sollte es für den Anfang vorsichtig dosiert werden
  • Matcha enthält Koffein (1 TL entspricht ungefähr einem Espresso). Wer also abends ein Matchadessert verspeist und empfindlich auch Koffein reagiert, darf sich nicht wundern, wenn der Schlaf auf sich warten lässt.

Davon abgesehen gilt Matcha als unheimlich gesund, da es viele Vitamine und Antioxidantien hochdosiert enthält – ihr könnt euer Dessert also ohne Reue genießen!

Zutaten für 4 Portionen:

  • 100 g Zucker
  • 80 ml Wasser
  • 2 EL Limettensaft
  • 1/2-1 EL Matchapulver (lieber mit etwas weniger beginnen und den Sirup dann abschmecken)
  • 3 TL Puderzucker
  • 150 ml Sahne, eisgekühlt
  • 250 g Naturjoghurt, Vollfett
  • Optional: schwarzer Sesam

Zubereitung:

Zucker, Wasser und Limettensaft in einer Kasserole erhitzen, bis alles eine sirupartige Konsistenz hat. Matchapulver mit einem Schneebesen einrühren. Sirup kurz im Kühlschrank abkühlen. Puderzucker sieben und Sahne steif schlagen. Puderzucker unter die steif geschlagene Sahne mischen.
Icecream, Frozen Yogurt, homemade

Joghurt mit Matchasirup vermischen und Sahne vorsichtig unterheben, Die Mischung sollte cremig und fest sein. 
Eis in einen großem Kunststoffbehälter füllen (das erleichtert das Rühren) und ins Gefrierfach stellen. Die Masse sollte jetzt 4-6 Stunden gefrieren und dabei etwa alle 30 Minuten umgerührt werden (mit einer Gabel, einem Schneebesen oder einem Pürierstab).
Das Eis vor dem Servieren kurz antauen lassen. Wer mag, kann das Matcha-Eis noch mit schwarzem Sesam garnieren.

Das Rezept stammt aus dem Buch “Matcha – Der grüne Genuss” von Lene Knudsen, erschienen im Hädecke-Verlag 2015

Noch mehr Lust auf Eis? 

Wie wäre es mit selbstgemachtem Nutella- oder Erdnussbutter-Eis? Oder einem Erdbeer-Joghurt-Eis mit Basilikum und schwarzem Pfeffer? Klappt alles ganz ohne Eismaschine.
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Kokos-Eis mit Pistazien-Krokant {Ratz-Fatz und ohne Eismaschine}

Ende Oktober und wir haben richtig Herbst-Sommer! Ich schmeiße mich heute Mittag nochmal auf den Balkon, um in der Sonne zu lesen. Mit dabei: selbstgemachtes Eis! Eis geht meiner Meinung ja das ganze Jahr, aber gerade bei schönem Wetter macht die Eisproduktion besonders viel Spaß!

Ich habe schon ein paar Mal mit Eis auf Kondensmilch-Basis experimentiert und das Ergebnis ist toll, weil das Eis damit auch ohne Eismaschine total cremig wird.

Nachdem ich bei meinen Kondensmilch-Experimenten superleckere Eissorten aus verschiedenen Brotaufstrichen erhalten habe (wie Eis mit Nutella, Erdnussbutter oder Pistaziencreme), habe ich mir diesmal einen Kokosaufstrich (“Glück der Tropen” von Rewe Feine Welt) gekauft. Ja, ich weiß, das kann man auch selbst machen, aber – tut mir leid – manchmal muss es eben schnell gehen (damit ich heute die letzten Sonnenstrahlen auch noch ausgiebig genießen kann).

Eiscreme, ohne Eismaschine, icecream

Dafür habe ich aber schnell noch ein salziges Pistazien-Krokant dazu gezaubert – sehr lecker. Auch toll dazu: Schokoraspeln – das schmeckt dann wie gefrorenes Bounty…

Eiscreme, icecream

Zutaten:


  • eine Dose (400 ml) gezuckerte Kondensmilch (unbedingt die gezuckerte verwenden, die gibt es zum Beispiel von Milchmädchen)
  • 150 g Kokosaufstrich 
  • 2-3 EL Kokosraspel
  • 300 g Schlagsahne
Krokant:
  • 75 g Pistazien, geröstet und gesalzen
  • 70 g Zucker


Zubereitung:


Die Kokoscreme zusammen mit der Kondensmilch in eine Schüssel geben und gut vermischen. Sahne sehr steif schlagen. Die Kokosraspeln unter die Masse heben. Den Rest zum Servieren aufbewahren. Die Masse in eine geeignete Form füllen und mindestens 5 Stunden (am besten über Nacht) kalt stellen.

Für den Pistazien-Krokant Pistazien grob hacken. Dann den Zucker in einer beschichteten Pfanne zum Schmelzen bringen. Die Pistazien auf einem mit Backpapier ausgelegten Teller oder einem Backblech ausbreiten. Die Pfanne vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen (nicht zu lange, sonst wird der Karamell fest!) Dann über die Pistazien gießen und alles mischen (Vorsicht: auf keinen Fall in die Pfanne greifen und mal zu kosten, Karamell wird höllisch heiß!). Trocknen lassen und anschließend in grobe Stücke brechen oder in ein Küchentuch geben und mit dem Nudelholz zerkleinern, bis es fein ist.


Mehr Eis-Rezepte ohne Eismaschine:


Nutella-Eis mit Sesamkrokant
Erdnussbutter-Eis
Pistazien-Eis
Nutella-Semifreddo
Semifreddo di cantuccini
Limoncello-Semifreddo mit Balsamico-Beeren

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Himbeer-Prosecco-Popsicle: mein Sommerliebling

Ob der Sommer nochmal kommt? Ich hab’ ehrlich gesagt schon meine Stiefel aus dem Keller geholt und die Heizung zuhause läuft auch bereits. Naja, lege ich mich eben mit einem guten Buch auf die Couch und esse Kekse – so lässt sich das Schmuddelwetter nämlich wunderbar aushalten 🙂

Aber der Sommer wird nicht verabschiedet, ohne dass ich euch einen meiner Sommerlieblinge gezeigt habe. Und das tue ich auch, weil meine allerliebste Backschwester Rebecca danach gefragt hat. Ihr wunderbarer Blog Baby Rock my Day feiert zweiten Geburtstag und ich sage “Hoch die Tassen”! Auf noch ganz viele, tolle Jahre mit Leckereien und Hüftgold 🙂
Zum Bloggeburtstag veranstaltet sie ein “Sommerliebling”-Event und da will ich mich natürlich anschließen. Klar, es gibt unendlich viele Dinge, die ich im Sommer gerne esse, aber mein Herz schlägt für Eis. In allen Variationen. Und seit ich festgestellt habe, dass man nicht zwingend eine Eismaschine braucht, um Eis selbst zu machen, ist bei uns eigentlich immer das Gefrierfach voll mit verschiedenen selbstgemachten Sorten wie Nutella-Eis, Erdnussbutter-Eis oder Erdbeer-Joghurt-Eis mit Basilikum und schwarzem Pfeffer.
Ein Trend in diesem Jahr ging ebenfalls nicht spurlos an mir vorbei: Cocktails in Eisform! Warum nicht auch mal Alkoholisches in die kleinen Eisförmchen gießen und bunte Popsicles daraus machen? Das ist jetzt nichts für jeden Tag, aber auf jeden Fall ein toller Party-Gag. Deshalb gibt es bei mir heute:
Himbeer-Prosecco am Stiel

Popsicle, Eis am Stiel, Cocktail


Zutaten für 6 Stück:

100 g Himbeeren (frisch oder TK)
100 ml Prosecco
2 EL Holunderblütensirup
300 ml Mineralwasser

Zubereitung:

Die Himbeeren pürieren. Dann alle Zutaten mischen und in Eisförmchen füllen und Eisstiele reinstecken. Wegen der Kohlensäure “geht das Eis noch ein bisschen auf”, deshalb die Förmchen nicht bis zum Rand füllen. Ins Gerfierfach stellen und mindestens 4 Stunden durchfrieren lassen. Wenn sich das Eis nicht aus den Förmchen lösen lässt, etwas warmes Wasser über die Eisform laufen lassen.
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Ice Ice Baby: Eiskaffee am Stiel und ein Buch für alle Eis-Fans {Werbung}

Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Sommer gerade nur eine klitzekleine Pause macht. Ein bisschen Regen und milde* (* fiese frostige) Temperaturen haben noch keinen umgehauen. Nach der kleinen Abkühlung kommt der Sommer nochmal zurück. Und wenn es dann soweit ist, schadet es nicht, vorbereitet zu sein und das Gefrierfach voller Eis haben.

Ich liebe es wirklich, Eis selbst zu machen. Und das, obwohl ich keine Eismaschine habe. Ich wollte mir immer mal eine kaufen, aber – ganz ehrlich – es gibt so viele, tolle Eisrezepte, die ohne Eismaschine funktionieren, dass ich bisher wunderbar ohne ausgekommen bin (und das Ding deshalb auch erstmal von meiner Wunschliste streiche). Das Tolle an selbstgemachtem Eis: es geht kinderleicht und man kann wirklich alles reinpacken, was einem schmeckt.

Gerne mag ich Parfaits und Semifreddo (zum Beispiel dieses wunderbare Nutella-Semifreddo), die ohne Eismaschine fest werden oder auch Eis auf Kondensmilchbasis (wie wäre es mit Erdnussbutter-Eis?), das unheimlich cremig bleibt. Richtig schnell gehen aber Popsicles! Und in die kleinen Eisförmchen kann man wirklich alles einfüllen: einfach Saft. Joghurt und Obst (wie Erdbeer-Joghurt-Eis mit Basilikum und schwarzem Pfeffer) oder – der neuste Trend – Cocktails (wie Hugo am Stiel).

Und heute gibt es bei mir: Eiskaffee am Stiel mit Schokoüberzug. Die Idee stammt aus dem Buch “Eis” von Elisabeth Johansson, das ich euch gleich noch vorstelle.

Popsicle, Coffee, Schokolade, Eis

Zutaten für 6 Stück:

300 ml kalter Kaffee
200 ml Milch
ca. 200 g Bitterschokolade (das kommt darauf an, wie groß der Schokoüberzug werden soll)
optional: Zucker

Zubereitung:

Den Kaffee mit der Milch vermischen. Wer mag, kann natürlich Zucker reingeben, aber ich trinke meinen Kaffee immer ohne Zucker (außerdem ist ja nachher Schoki drumrum). In Eisformen füllen und mindestens 4 Stunden durchfrieren lassen. Dann die Schokolade schmelzen und das Eis reintauchen (bepinseln funktioniert auch). Durch das kalte Eis wird der Überzug sofort fest und das Eis kann direkt probiert werden 🙂

Spätestens jetzt habt ihr es gemerkt: ich bin ein absoluter Eis-Fan! Und mein Lieblingsbuch zu diesem Thema ist das hier:

Eis – Eiscreme, Sorbet, Granité, Eis am Stiel, Eistorten und Parfaits hausgemacht
von Elisabeth Johansson, erschienen im AT-Verlag München, 2013, 19,90 €

Darum geht’s

Um die gesamte Eis-Welt. Das Buch enthält 170 Rezepte mit und ohne Eismaschine. Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Semifreddo und einem Parfait? Einem Sorbet und Granita? Wie mache ich eine Eistorte? Und was steckt in mexikanischen Paletas? Das ist in dem Buch alles ausführlich und eindrücklich erklärt.

Was ist besonders?

Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern zum Thema Eis enthält das hier wirklich alles, was mich interessiert. Von klassischer Eiscreme über Popsicles, Eistorten und auch vegane Sorten. Toll ist auch das Kapitel über Saucen, Streusel und andere feine Eis-Garnituren. Auch die Fotos finde ich besonders gelungen.

Rezepte auf der Nachkochliste

Ich muss zugeben, ich habe es noch nicht geschafft, das Cheesecake-Eis zu machen, aber das steht ganz oben auf der Liste! Außerdem Maroneneis, Salz-Karamell, Lakritz-Rocky-Road, Champagner-Granita, und Eis-Mudcake.

Fazit

Für mich ist es das schönste Buch für alle Eis-Selbermacher und die, die es werden wollen!

Vielen Dank an den AT-Verlag, der mir das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

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Erdnussbutter-Eis {ohne Eismaschine} – ich bin dann mal im Eishimmel

Ben & Jerry’s wird mich irgendwann noch in den finanziellen Ruin treiben. Mit ihrer Sorte “Peanut Butter Cup” haben sie mich sofort und unwiderruflich abhängig gemacht.

Aber wenn es ums Essen geht, bin ich ein “Selbermacher”. Was mir schmeckt, will ich kopieren und zuhause nachmachen. Das klappt nicht bei allem (weil ich zum Beispiel weder eine Friteuse noch einen Holzofen zuhause habe). Aber Eis machen kann ich. Und dafür brauche ich nicht mal eine Eismaschine.

Und deshalb präsentiere ich euch: mein erstes Erdnussbuttereis! Es ist ratzfatz zusammengerührt und schmeckt absolut preisverdächtig. Und wenn ihr zufällig noch ein paar Reese’s daheim habt, die ihr in der Eismasse verstecken könnt, dürft ihr euch gerne zu mir in den Eishimmel gesellen.

Wollt ihr es auch mal ausprobieren?

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Zutaten:

  • eine Dose (400 ml) gezuckerte Kondensmilch (unbedingt die gezuckerte verwenden, die gibt es zum Beispiel von Milchmädchen)
  • 200 g Erdnussbutter (ich hatte creamy verwendet, aber crunchy wäre sicher auch spannend 🙂
  • 300 g Schlagsahne
  • eine Handvoll geröstete und gesalzene Erdnüsse, grob gehackt
  • wer mag: ein bisschen Schokolade oder Reese’s, ebenfalls grob gehackt.

Zubereitung:

Die Erdnussbutter zusammen mit der Kondensmilch in eine Schüssel geben und gut vermischen. Sahne sehr steif schlagen. Einen Teil der Erdnüsse und Schokolade unter die Masse heben. Den Rest zum Servieren aufbewahren. Die Masse in eine geeignete Form füllen und mindestens 5 Stunden (am besten über Nacht) kalt stellen.

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Ein Dinner mit Rewe: New York Street Food {Werbung}

Auch wenn es hier gerade eher Fußball-lastig zugeht: die WM ist nicht alles, was mich in diesen Wochen beschäftigt, deshalb gibt es heute – quasi zum Durchatmen – mal wieder einen Beitrag außerhalb der Fußball-Snack-Reihe.

Als Foodblogger hat man das Glück, hin und wieder zu spannenden Veranstaltungen eingeladen zu werden. Heute erzähle ich euch von einem ganz besonderen: dieses Event fand nämlich in unseren eigenen vier Wänden statt.

Vor ein paar Wochen hat mich REWE gefragt, ob ich nicht Lust hätte, bei der aktuellen Blogger-Aktion „So inspiriert kocht Deutschland” mitzumachen. Dabei kochen Blogger aus dem ganzen Land mit Produkten von REWE Feine Welt ganze Menüs und laden zum gemeinsamen Schlemmen auch ihre Freunde ein.

Für Freunde kochen und dabei neue Produkte entdecken? Gerne!

Themenabende finde ich toll und um auch unserem Abend einen roten Faden zu geben, haben wir uns für das Motto “New York Street Food” entschieden. New York ist so schnell unterwegs, dass auch das Essen oft schnell gehen muss und man sich unterwegs rasch was auf die Hand mitnimmt. Dieses “Fast Food” hat aber nichts mit geschmacksneutralem Imbissfraß zu tun. Der Gaumen der New Yorker ist verwöhnt, deshalb muss auch das Street Food ordentlich was hermachen.

Was uns zu diesem Thema eingefallen ist und wie ihr euch New York nach Hause holen könnt, seht ihr hier: 

Der Aperitif:
Blutorangen-Martini

 

Der Martini ist ein klassischer New Yorker Drink, den wir unseren Gästen zur Begrüßung gereicht haben – gepimpt mit einem Schuss Blutorangensaft:

Zutaten:

  • 6 cl Wodka
  • 6 cl Blutorangensaft*

In einen Shaker füllen, Eis dazu geben und kurz schütteln. In Martinigläser füllen. Minze dazu geben.

Martini, New York, Street Food

Vorspeise:
Mini-Burger mit Ziegenkäse und Feigenpesto

Burger sind einfach typisch New York! Aber wer sagt, dass es immer Rindfleisch sein muss, das sich zwischen zwei Brötchen-Hälften schmiegt?

Burger, New York, Street Food

Zutaten:

  • Aufbackbrötchen “Krosse Krüstchen”*
  • pro Burger einen Ziegenkäsetaler mit Speck*
  • pro Burger ein TL Pesto “Würzige Feige”*
  • Frischer Rucola

Zubereitung: 

Die Brötchen nach Anweisung auf der Packung aufbacken. Die Ziegenkäsetaler ein paar Minuten vn jeder Seite scharf anbraten. Die abgekühlten Brötchen mit etwas Feigen-Pesto bestreichen. Rucola dazugeben und den Ziegenkäsetaler darauf anrichten. Gleich servieren.

 

Hauptspeise: 

Hähnchenspieße {Ingwer-Honig-Marinade}, Mangosauce und Glasnudelsalat mit Erdnüssen

 

Zutaten für 6 Personen:

1 kg Hähnchenbrust

Für die Marinade:

  • 8 EL Sojasauce
  • 4 Knoblauch, gepresst
  • 2 EL Honig “Ingwer Blüte”*
  • 2 EL Sesamöl
  • Saft von 2 Limetten
  • 1 EL Gewürz “Asia-Wokmischung*

    Für den Glasnudelsalat:

    • 200 g Glasnudeln
    • 1 Gurke
    • 2 Karotten
    • 2 Paprikaschoten
    • 2 Frühlingszwiebeln
    • 3-4 EL Sojasauce
    • 1 EL Sesamöl
    • Saft von 1-2 Limetten
    • 1 EL Ahornsirup
    • ca. 1cm Ingwer, gerieben
    • 1 TL Gewürz “Asiens Lächeln”*
    • frischer Koriander 
    • Erdnüsse “erlesenes Thailand”*

    • Dazu Sauce “Mango Feuer”*

    Zubereitung:

    Alle Zutaten für die Fleischmarinade vermischen und in eine Plastiktüte geben. Das Hähnchen klein schneiden und zur Marinade in die Plastiktüte packen. Mindestens 1 Stunde im Kühlschrank marinieren.

    Für den Glasnudelsalat Karotten, Gurke, Paprika und Frühingszwiebeln in sehr feine Streifen schneiden. Die Glasnudeln nach Packungsanweisung zubereiten. Sojasauce, Sesamöl, Limettensaft, Zucker, Ingwer und Asiagewürz vermischen und zu den fertigen Glasnudeln geben. Gemüse dazu und Salat durchziehen lassen. Vor dem Essen mit frischem Koriander und Erdnüssen verfeinern und nochmal abschmecken: das Dressing zieht schnell ein, vielleicht braucht der Salat noch ein bisschen Sojasauce oder Limettensaft.

    Asiabox, Take away, New York, Street Food

    Dessert: 

    New York Cheesecake mit Pralinencreme & selbstgemachtes Pistazieneis

     

    Für das Eis:

    • 1 Dose gezuckerte (!) Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)
    • 150 g Pistazienaufstrich*
    • 400 ml Sahne
    • geröstete, gesalzene Pistazien, grob gehackt
    Eis, Pistazie, New York, Street Food

      Für den New York Cheesecake (ergibt 6 kleine Gläser):

      • 10 Hobbits-Kekse von Brandt
      • 2-3 EL flüssige Butter
      • 400 g Doppelrahmfrischkäse
      • 3 große EL Pralinencreme*
      • 1 EL Zucker
      • 2 Eier

      Für das Eis die Kondensmilch mit dem Pistazienaufstrich gut mischen. Die Sahne sehr steif schlagen und unterheben. Eine Portion gehackte Pistazien daruntermischen, einen Teil zum Verzieren aufbewaren. Die Masse mindestens 4 Stunden ins Gefrierfach stellen.

      Für den Cheesecake die Kekse in der Küchenmaschine zu kleinen Bröseln verarbeiten und anschließend mit der flüssigen Butter vermischen. Die Keksmasse in kleine Gläschen füllen (1-2 EL pro Glas) und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Währenddessen den Backofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vorheizen und den Frischkäse mit dem Zucker und der Pralinencreme schaumig schlagen. Die Eier einzeln unterrühren.

      Die Käsekuchenmasse in die Gläschen füllen und die Gläschen in ein tiefes Backblech stellen. Das Backblech 2-3 cm hoch mit Wasser befüllen.

      Etwa 20 Minuten backen, abkühlen lassen und bis zum Servieren kalt stellen (am besten über Nacht).

      Ich hatte noch ein paar Brownies übrig, die ich zerbröselt über den Kuchen gegeben habe.

      New York, Street Food

       

      Nach dem Essen

       

      Zum Abschluss gab es noch eine Platte mit Camembert*, Salami*, Bruschettaaufstrich* und Ciabatta*, dazu Espresso* und Grappa*.

      Fazit

      Das Dinner war wirklich rund und die meisten Produkte haben mir sehr gut gefallen. Daumen hoch gibt es dafür, dass die Saucen und Pestos usw. keine Konservierungsstoffe und andere Dinge enthalten, um die ich normalerweise einen großen Bogen mache.

      Was besonders gut war: die Mangosauce mit Chili! Ich habe mir direkt noch mehr Saucen aus dem Sortiment gekauft. Im Menü war das Pistazieneis das absolute Highlight.

      Was nicht besonders gut ankam, war der Aceto Balsamico, da hätte ich mehr erwartet und auch der Grappa hat schlecht abgeschnitten.

      Vielen Dank an Rewe Feine Welt für den schönen Abend!

      Alle Artikel mit * stammen aus der REWE Feine Welt-Serie. Die Produkte von REWE Feine Welt wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

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      So schmeckt der Sommer: Virgin Hugo am Stiel

      {Die Super-Erfrischung}

      Am Wochenende kommt der Hochsommer – und zwar richtig! Über 30 Grad für alle! Das bedeutet, ich habe wieder eine Verabredung mit meinem Balkon. Da stehen neue Blumen (Hortensien in rosa), ein neuer gelber Sonnenschirm, ein großer Liegenstuhl, eine Tube Sonnencreme und es gibt jede Menge Platz für Cappuccino-Tassen, Schalen mit frischen Erdbeeren und für folgendes Buch, für das ich mich gerade ziemlich begeistern kann: Der Ruf des Kuckucks.

      Wofür ich aber unbedingt auch Platz machen muss: für diese superduper-erfrischende Leckerei, mit der ich heute noch mein ganzes Gefrierfach vollstopfe: Hugo am Stiel (aber ohne Alkohol!). Der Sommer kann kommen!

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      Zutaten für 4 Stück:

      • 100 ml Holunderblütensirup
      • 250 ml Wasser
      • 1 Biolimette
      • ein paar Blättchen frische Minze

      Zubereitung:

      Wasser und Sirup gut vermischen. Die Hälfte der Limette in dünne Scheiben schneiden. Die andere Hälfte in das Sirupwasser ausdrücken. Alles in Eisförmchen geben und über Nacht durchfrieren lassen.

       

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      Endlich wieder süß: Nutella-Eis mit Sesamkrokant {ohne Eismaschine}

      Bilanz nach 5 Monaten ohne Kuchen 

      (und warum es jetzt mit Eiscreme wieder richtig los geht)

      Endlich gibt es hier wieder was Süßes! Und wenn wir schon sündigen, dann gleich richtig! Was der Anlass für dieses Gelage ist? Nun, es gibt mehrere.
      Ihr erinnert euch vielleicht noch, dass ich im Januar dem Süßkram abgeschworen habe um dem Hüftgold, das sich in den letzten kuchenreichen Monaten und Jahren angesammelt hat, den Kampf anzusagen.
      Jetzt ist höchste Zeit für eine Bilanz: bereits im April hatten sich sieben Kilo verabschiedet und das Gewicht halte ich bis jetzt. Klar, es wäre noch mehr, wenn sich nicht Hochzeiten oder Kurzurlaube eingeschlichen hätten, aber ein bisschen Spaß muss ja auch noch sein. Ich bin sehr zufrieden. 
      Nächster Grund: fast das halbe Jahr ist rum, das bedeutet für mich: ich habe Geburtstag. Und eigentlich mag ich meinen Geburtstag ziemlich gerne. Ich feiere und schlemme und genieße und das am liebsten schon die ganze Woche davor und die ganze Woche danach. Damit fange ich jetzt an. 
      Und noch ein Grund: ich habe frei. Zwar geht es nicht in den Urlaub (die große Reise ist erst für Ende des Jahres angesetzt), aber ich gönne mir ein bisschen Freizeit. Mit dem weltbesten Ehemann essen gehen, Latte macchiato trinken, DVDs und jede Menge Popcorn und Eiscreme bis mir schlecht ist.
      Und mit dem Eis starten wir heute: Nutella-Eis mit Sesamkrokant. Entschuldigung, aber wie geil ist das bitte? In das Rezept bin ich schon ewig verliebt, deshalb scheint es mir der geeignete Start für die süße Urlaubswoche. Das Rezept stammt von der wunderbaren Jeanny, die mit Zucker, Zimt und Liebe die unglaublichsten Süßkreationen zaubert. Und hab ich nicht gesagt: wenn schon, dann richtig! 
      Eis, Eiscreme, Schokolade, Krokant, ohne Eismaschine
      Eine Sache noch zu selbstgemachtem Eis: ich liebe es! Und habe deshalb lange darüber nachgedacht, mir eine Eismaschine anzuschaffen. Aber inzwischen komme ich ganz gut ohne klar. Für Parfait und Semifreddo braucht man keine Eismaschine (das Eis wird dann eben recht fest, aber dann lässt man es vor dem Servieren einfach ein bisschen antauen – heißt ja schließlich auch “Semifreddo”) und dieses feine Rezept hier lässt das Eis tatsächlich richtig cremig bleiben (ob es an der Kondensmilch liegt?). Warum ich dieses Rezept auch besonders toll finde: es sind keine Eier drin, die sonst normalerweise im Semifreddo landen – und damit ist das Eis länger haltbar (wenn ich überhaupt so lange die Finger davon lassen kann)!
      Eis, Eiscreme, Schokolade, Sommer, ohne Eismaschine

      Zutaten:

      Für den Krokant:
      50 g Sesam
      70 g Zucker
      10 g weiche Butter
      eine Prise Fleur de Sel
      Für das Eis:
      1 Dose gezuckerte (!) Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)
      150 g Nutella (Zimmertemperatur)
      400 ml Sahne
      3 EL geschmolzene Butter

      Zubereitung:

      Für den Krokant den Zucker in einer beschichteten Pfanne zum Schmelzen bringen. Die Pfanne vom Herd nehmen. Dann Sesam, Butter und Fleur de Sel dazugeben und kräftig rühren (auf keinen Fall in die Pfanne greifen und mal zu kosten, Karamell wird höllisch heiß!). Ein Backblech mit einem Backpapier auslegen und den Krokant zum Abkühlen darauf ausbreiten.
      Nutella, Kondensmilch und Butter gut vermischen. Die Sahne sehr streif schlagen und unter die Nutellamasse unterheben. Die Eismasse in ein Gefäß füllen und mindestens 5 Stunden (aber auch gerne über Nacht) ins Gefrierfach stellen.
      Den Krokant kann nach dem Abkühlen in kleine Stücke zerbrochen werden, die sich dann wunderbar auf dem Eis machen.
      Krokant, Eiscremetopping

      Mehr Eis-Rezepte?

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      Süßes im gesunden Januar: leichtes Joghurt-Beeren-Eis für ein gutes Gewissen

      Ja, auf süß hab’ ich eben auch im gesunden Januar Lust. Ist aber überhaupt kein Problem. Für ein leichtes Dessert werden einfach Joghurt und Beeren zusammmen eingefroren (das klappt auch ohne Eismaschine, dauert nur ein bisschen). Und dann darf man ganz ohne Reue genießen 🙂

      Übrigens: was ich hier Eis nenne, kann man auch als Granita bezeichnen – eine Art Sorbet mit wenig Zucker, das man in unzähligen Geschmacksrichtungen zubereiten kann.

      Granita, healty, low fat, gesund

      Zutaten für eine Kastenform:

       

      • 500 g Joghurt, fettarm
      • 1 EL Zitronensaft
      • 200 TK-Beeren
      • 2 EL Honig
      • 1 EL Vanillezucker
      Granita, low fat, healthy, gesund

       

      Zubereitung:

       

      Die tiefgekühlten Beeren zusammen mit dem Honig in einem kleinen Topf erhitzen und so lange köcheln, bis eine Beerensauce entstanden ist. Den Joghurt mit dem Zitronensaft und dem Vanillezucker mischen und in die Kastenform geben. Die Beerensauce abkühlen lassen und dann in den Joghurt geben. Mit einer Gabel leicht verrühren, bis der Joghurt marmoriert ist.

      Die Joghurtmasse mindestens 3 Stunden ins Gefrierfach stellen, dabei hin und wieder umrühren. Wenn das Eis länger eingefroren ist, wird es ziemlich hart – in diesem Fall einfach vor dem Servieren 15 Minuten bei Raumtemperatur auftauen lassen.

       

      Granita, low fat, healty, gesund

      Lasst es euch – auch im gesunden Januar – gutgehen!

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      Ziegenkäseparfait mit Amarettini – das etwas andere Dessert

      Ich bin ein großer Fan verrückter Kombinationen. Kuchen mit Fleur de Sel? Immer her damit! Tomaten karamellisieren? Auf jeden Fall! Eis mit Olivenöl? Hhmmmm….

      Aber ich gebe zu: Ziegenkäse als Parfait – das muss man mögen! Hier gilt ganz klar die Devise: weniger ist mehr. Beim Zusammenmischen mit wenig Ziegenkäse anfangen und immer wieder abschmecken, sonst könnte der Geschmack doch ein bisschen zu dominant werden. Wenn man den Ziegenkäse gerade so erahnen kann, dann ist es perfekt!

      ...like a piece of New York Cheesecake...

      Zutaten für 4 Portionen:

      200 g Sahne
      2 EL Vanillezucker
      2 EL aromatischer Honig
      2 frische Bio-Eigelb
      50-70 g milder Ziegenfrischkäse
      Amarettini zum Verzieren 

      ...like a piece of New York Cheesecake...

      Zubereitung:

      Eigelb mit Zucker und Honig schaumig schlagen. In einer zweiten Schüssel die Sahne steif schlagen. Nach und nach den Ziegenfrischkäse in die Sahne geben, vorsichtig weiterrühren (die Masse soll luftig bleiben) und zwischendurch probieren. Dann die Eigelb-Mischung unterheben. In 4 runde Förmchen füllen und mindestens 5 Stunden kalt stellen. 

      Vor dem Servieren die Amarettini zerbröseln und die Förmchen kurz antauen lassen. Parfait auf Teller stürzen und mit Amarettini bestreuen. Sofort servieren.

      Übrigens: auch Himbeeren passen gut dazu.

      ...like a piece of New York Cheesecake...

      Schönes Wochenende!

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