{World of Sandwiches} Big in Japan mit Teriyaki-Lachs und Wasabi-Joghurt

Tut mir leid, aber ich bin immer noch total auf dem Sandwich-Trip, deshalb mache ich einfach weiter mit meiner World of Sandwich-Serie. Könnt ihr noch eine Runde? Nach The Italian, Monsieur Baguette, dem Orient Express, Pulled Salmon und Gua Bao habe ich heute nochmal ein „Fischbrötchen“ für euch im Gepäck: Lachs meets Japan: in Teriyaki-Sauce mariniertes Lachssteak mit Wasabi-Joghurt – ich bin schwer begeistert!

Zutaten für 4 Portionen:

Auf die Hand, Streetfood, Asia

  • 1 großes Baguette
  • 250-350 g Lachssteak
  • eine große Handvoll Babyspinat


Für die Marinade:

  • 1-2 Knoblauchzehen, gepresst
  • ca. 1 cm frischer Ingwer, gerieben
  • 1 kleine Chilischote, in feine Ringe geschnitten
  • 1 TL Sesamöl
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 TL Fischsauce
  • Saft einer halben Limette
  • frischer Koriander


Für die Sauce:

  • 1 kleiner Becher Vollfett-Joghurt
  • Wasabi-Paste nach Belieben
  • Saft einer halben Limette
  • Salz 


Zubereitung:


Alle Zutaten für die Marinade mischen und den Fisch darin einlegen. Die Marinade mit dem Lachs zusammen am besten in einen Plastikbeutel füllen und für mindestens 1 Stunde kalt stellen.


Alle Zutaten für die Joghurtsauce mischen, Wasabi vorsichtig dosieren und zur Sicherheit abschmecken. Spinat waschen und trocken schleudern.

Den Lachs scharf anbraten, in der Mitte darf das Filet gerne noch ein bisschen glasig sein. Baguette in 4 Teile schneiden. Joghurt-Wasabi-Sauce darauf verteilen, Lachs und Spinat dazu geben und je nach Geschmack noch mit frischem Koriander servieren.

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{World of Sandwiches} Pulled Salmon im Laugenbrötchen

Pulled Pork war gestern, heute gibt es Pulled Salmon – gewürzter, gebratener Lachs, der sich fein zerrupft in ein Laugenbrötchen schmiegt. Klingt himmlisch? Ist es auch!
Mehr Sandwich-Kreationen findet ihr übrigens auf meinem Pinterest-Board World of Sandwiches oder hier:

The Italian: Büffelmozzarella, Pesto, Tomaten und Rucola
Der Orient-Express: Halloumi, Hummus und Minze
Monsieur Baguette: Ziegenkäse, Walnüsse, Trauben und Honig-Senf-Sauce

Zutaten für 4 Portionen:

Pulled Pork, streetfood, Sandwich
  • 3 EL scharfe Chilisauce
  • 2 EL getrockneter Thymian
  • 1 EL Kumin
  • eine große Prise Salz
  • Saft von 2 Limetten
  • 2 EL Reisessig
  • etwas Sonnenblumenöl
  • 2 Wildlachssteaks
  • 1 Fenchelknolle
  • 1/2 Zitrone
  • 4 Laugenbrötchen
  • Barbecuesauce (wer die selbst machen will: Rezept folgt unten)

Zubereitung:

Den Backofen auf 160°C vorheizen. Chilisauce, Thymian, Kumin, Salz, Saft von 1 Limette und Reisessig vermischen und eine Auflaufform einfetten. Lachssteaks in die Form geben und großzügig mit der Würzsauce bedecken. Etwa 35 Minuten backen.
Wer die Barbecuesauce selbst machen will, setzt sie jetzt an (Rezept siehe unten). Währenddessen den Fenchel waschen und fein hobeln. Mit Zitronen- und Limettensaft und etwas Salz würzen. Die Laugenbrötchen aufschneiden und bei Bedarf toasten.
Den Lachs mit der Gabel oder den Fingern zerpflücken und auf das Brötchen geben. Fenchel und Barbecuesauce dazugeben, Deckel drauf und sofort servieren.

Rezept für Barbecuesauce:

Pulled Pork, Streetfood, Sandwich
Zutaten:

  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL brauner Zucker
  • 2 EL Tomatenmark
  • 150 ml Apfelsaft (oder Wasser, dann aber etwas mehr Zucker nehmen)
  • 2 EL Rotweinessig
  • 4 EL Worcestershiresauce
  • 1 EL Senf
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1/2 TL Kumin
  • eine Prise Chilipulver
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Knoblauch und Zwiebel fein hacken und mit dem Olivenöl kurz anbraten. Zucker dazugeben und 1 Minute karamellisieren lassen. Alle anderen Zutaten dazugeben und 25-35 Minuten köcheln lassen.
Das Rezept für den Pulled Salmon Burger stammt aus der aktuellen Ausgabe von Sweet Paul, 2/2015, falkmedia living GmbH, Kiel.


Das Rezept für die Barbecuesauce stammt aus dem Buch „Ein Kuss aus der Küche“, Edition Michael Fischer, Igling, 2014.


Pulled Pork, Sandwich, Streetfood, Barbecue


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{World of Sandwiches} Monsieur Baguette: Ziegenkäse, geröstete Walnüssen, Trauben und Honig-Senf-Sauce

Sandwich, Brot, auf die Hand, Streetfood, Frankreich

Ich bin gerade so verrückt nach Sandwiches, dass ich mir am liebsten jeden Tag neue Varianten ausdenken würde. Hier auf dem Blog gibt es also weiterhin Stullen in unterschiedlichsten Ausführungen, ganz nach dem Motto: ruckzuck, easypeasy und oberlecker!

Nach dem „The Italian“ und dem „Orient-Express“ bleiben wir international und reisen heute nach Frankreich: auf den Tisch kommt ein klassisches Baguette mit Ziegenkäse, Walnüssen und Honig, dazu eine Sauce aus Dijon-Senf, Honig und Thymian – yay!

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 großes französisches Baguette
  • 1 Ziegenrolle
  • 1 Handvoll Walnüsse
  • 1 Handvoll Weintrauben

Für die Sauce:

  • 1 kleiner Becher Vollfett-Joghurt
  • 2 EL Dijon-Senf
  • 2 EL Honig
  • 1 EL Olivenöl
  • Thymian
  • Salz 
  • Pfeffer

Zubereitung:

Alle Zutaten für die Sauce vermengen, abschmecken und ggf. nochmals nachwürzen (es darf auch mehr Senf, Honig oder Olivenöl sein, wenn die Sauce zu fad ist). Die Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Öl rösten, bis sie Farbe angenommen haben. Die Trauben halbieren und die Ziegenrolle in Scheiben schneiden. Das Baguette in 4 Teile teilen und jedes Stück mit der Sauce bestreichen. Mit dem Käse, den Trauben und den Walnüssen belegen. Mit ein paar Tropfen Honig verfeinern.

Sandwich, Brot, Streetfood, auf die Hand, Frankreich

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{World of Sandwiches} Der Orient Express: Halloumi, Hummus und Minze

Heute gibt es ein weiteres Schmankerl aus der Reihe „World of Sandwiches“. Nach dem klassischen Italiener mit Büffelmozzarella, Pesto und Rucola geht es heute in den Orient: Pita trifft Halloumi mit Hummus, Minze und natürlich schaaaarf!

Zutaten für 4 Sandwiches:

  • 4 Pitabrote zum Toasten
    Fingerfood, Streetfood, auf die Hand, Brot, Orient
  • 1 Halloumi-Käse
  • 1/2 Gurke
  • schwarze Oliven
  • 1 Becher Vollfett-Joghurt
  • Harissa aus der Tube
  • Minzblätter

Hummus:

  • 1 Dose Kichererbsen
  • 2-3 EL Sesampaste (Tahina) – wer das nicht zuhause hat, kann auch 3-4 Walnusshälften nehmen
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 Knoblauchzehe (schmeckt aber auch ohne Knoblauch fein)
  • 1-2 EL Olivenöl
  • eine handvoll glatte Petersilie
  • 1 TL Kumin
  • Salz
  • Pfeffer


Zubereitung:

Für das Hummus wandern die Kichererbsen mit den anderen Zutaten in den Mixer und werden püriert, bis eine cremige Masse entsteht. Für die richtige Konsistenz ruhig auch etwas Wasser hinzufügen (wenn das Wasser eiskalt ist, wird die Konsistenz besonders gut!).


Die Gurke in Scheiben schneiden, die Oliven grob zerkleinern. Dann den Joghurt mit Salz und Harissa-Paste würzen (Harissa ist scharf, nehmt also so viel Paste, wie euch schmeckt).

Den Halloumi in dicke Scheiben schneiden und in einer Grillpfanne von beiden Seiten ein paar Minuten anbraten. Die Pitabrote toasten, innen mit Hummus bestreichen und dann mit Halloumi, Gurke und Oliven füllen. Ein paar Blättchen Minze oder glatte Petersilie reinpacken und alles mit dem Harissa-Joghurt würzen.


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{World of Sandwiches} The Italian: Büffelmozzarella, Pesto und Rucola

Das Sandwich – viel mehr als nur ein belegtes Brot

Ich bin verrückt nach Essen auf die Hand. Essen für zwischendurch und unterwegs, eine ganze Mahlzeit zwischen zwei Brotscheiben, Snacks, Fingerfood, Canapes, Burger, Stullen, das ganze Programm. Es ist unkompliziert und so vielfältig, dass garantiert für jeden was dabei ist.
Zur Zeit hat es mir ganz besonders das gute, alte Sandwich angetan. Es gibt unzählige Variationsmöglichkeiten an Belag und Brotsorten und deshalb werde ich mich in der World of Sandwiches in nächster Zeit richtig austoben – ein Sandwich ist nämlich viel mehr als nur ein belegtes Brot.

Warum Sandwiches?

Schuld an meiner aktuellen Sandwich-Liebe ist unser letzter Kurztrip nach London. Ich war schon in New York in die Sandwichkette Pret A Manger verliebt, aber in London gibt es diese Filialen noch häufiger als Starbucks. Und da ich in London bereits mit dem kleinen Mini-Cheesecake im Bauch unterwegs war, musste immer etwas zu Essen in greifbarer Nähe sein 🙂 Die Fastfoodkette hat mich wieder voll überzeugt (und manchmal vor der Unterzuckerung gerettet). Neben einer enormen Sandwich-Auswahl (alles frisch und ohne Konservierungsstoffe) gibt es auch Salate, Suppen, Kaffee, Obst, Smoothies und Süßigkeiten – alles was mein (Schwangeren-)Herz begehrt. Und da ich immer auf der Suche nach leckeren Snacks für meine tägliche Lunchbox bin, wollten wir zu Hause unbedingt selbst ein paar neue Sandwichkreationen entwickeln.
Ebenfalls inspiriert hat mich ein Gespräch mit Miri von Miris Jahrbuch, die gerade eine Signature-Sandwich-Serie auf ihrem Blog präsentiert: Sie kreiert individuelle Sandwiches für verschiedene Personen, indem sie vorab einen Fragebogen verschickt und kulinarische Vorlieben abfragt. Wie cool ist das bitte? Schaut euch zum Beispiel mal The Michael mit Bacon, Ziegenkäse, Portweinzwiebeln und Peperoni an. Das Sandwich ist also im Trend.
Ich starte heute weniger kreativ, aber nicht minder lecker mit einem italienischen Sandwich. Mozzarella, Pesto, Tomaten und Rucola waren schon immer ein gutes Team. Dass beste Zutaten beim Sandwich-Machen die halbe Miete sind, versteht sich von selbst. Nur weil wir Sandwiches essen, heißt das nicht, dass wir nicht weiterhin hervorragendes qualitativ hochwertiges Essen genießen 🙂

Zutaten für 4 Sandwiches:

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  • 4 große Scheiben Sauerteigbrot
  • Olivenöl zum Bestreichen
  • 1 Kugel Büffelmozzarella
  • eine Handvoll Tomaten  (ich würde eine kleine Sorte empfehlen, die nicht so viel Saft verliert, damit das Brot nicht matschig wird)
  • 1/2 Bund Rucola
  • 2 EL Pinienkerne
  • 2-3 EL Pesto nach Wahl

Zubereitung:

Den Rucola waschen und trocken schleudern. Tomaten in Scheiben schneiden und Büffelmozzarella in kleine Stücke rupfen. Die Pinienkerne ohne Öl in der Pfanne rösten, bis sie Farbe annehmen. Dann die Brotscheiben halbieren und von beiden Seiten mit etwas Olivenöl bepinseln. Die Brotscheiben in eine Grillpfanne geben und ebenfalls rösten, bis sie Farbe angenommen haben.
Etwa 1 TL Pesto auf eine Brotscheibe geben, Rucola, Mozzarella, Tomaten und Pinienkerne darauf verteilen und mit einer zweiten Brotscheibe bedenken.

Snacks, auf die Hand, Streetfood, Stulle, Brot, Lunchbox

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{Angegrillt} Feta-Rosmarin-Stangen mit Honig

Habt ihr am Wochenende auch den Grill angeworfen? Endlich isser da, der Frühling und wir konnten es kaum erwarten, auf unserem Mini-Balkon die ersten Würstchen zu wenden. Für mich gehört zum Grillen aber noch viel mehr als Wurst und Steak, weil ich gar nicht so der Fleischesser bin, deshalb brauche ich immer auch Salate, Grillgemüse, Brot und Dips – und da tut sich großes Rezeptpotential auf 🙂
Dieses Wochenende habe ich Feta mit Rosmarin und Honig auf Pizzateig gepackt und im Ofen gebacken (weil der Grill ja schon voll war). Wer mag, macht den Pizzateig selbst (und selbst gemacht schmeckt er auch wirklich besser!), aber wenn es schnell gehen muss, weil die Sonne auf dem Balkon so früh im Jahr schnell wieder verschwindet, dann darf es auch mal ein Fertigteig aus dem Kühlregal sein.

Fingerfood, auf die Hand, Snacks, Pizza

Zutaten:

Für den Teig:

  • 1/2 Würfel frische Hefe oder ein Päckchen Trockenhefe
  • 125 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Prise Zucker
  • 175 ml kalte Milch
  • 2 EL Olivenöl
  • 420 g Mehl
  • 1-2 TL Salz

Für den Belag:

  • 300 g Feta
  • 3-4 Zweige frischer Rosmarin
  • 100 g Mandelstifte
  • 2-3 EL Honig
  • Olivenöl

Zubereitung:

Hefe mit Wasser und Zucker verrühren und 5 Minuten gehen lassen. Milch und Olivenöl verrühren und die Hefemischung dazugeben. Mehl und Salz in einer großen Schüssel vermischen und die Hefemischung dazugeben. Mit dem Knethaken der Küchenmaschine mehrere Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten. Ein paar Minuten ruhen lassen und dann auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und mit den Händen mehrere Minuten weiter kneten.
Eine Schüssel mit ein bisschen Olivenöl ausstreichen und den Teig hineingeben. Mit einem feuchten Gschirrtuch bedecken und den Teig an einem warmen Ort ruhen lassen, bis er sich verdoppelt hat (dauert etwa 1-2 Stunden).

Snacks, auf die Hand, Pizza
Den Backofen auf 220°C vorheizen. Teig dünn ausrollen und mit Olivenöl bestreichen. Den Feta zerbröseln und auf dem Teig verteilen. Mandelstifte auf den Feta geben. Den Rosmarin fein hacken und zusammen mit dem Honig auf dem Feta verteilen. Etwa 10 Minuten backen bis der Teig Farbe angenommen hat (kommt ein bisschen auf die Dicke des Teigs an).
Zum Servieren in schmale Streifen schneiden.

Fingerfood, Pizza, auf die Hand, Snacks

Das Teigrezept stammt von der wunderbaren Cynthia Barcomi: Cynthia Barcomi’s Backbuch

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Schinken- oder Feta-Schnecken – der allerallerschnellste Partysnack (weil man manchmal tricksen muss)

Heute verrate ich euch ein Geheimnis: natürlich koche und backe ich gerne und ich lege auch viel Wert auf die Auswahl der Zutaten, aber manchmal fehlt eben einfach die Zeit, stundenlang den Kochlöffel oder den Schneebesen zu schwingen. Und deshalb kaufe ich manchmal auch Fertigprodukte. Ha. Jetzt ist es raus. In meinem Vorratsschrank findet man aus diesem Grund nicht nur Handgeschöpftes und Selbstgemachtes, sondern auch fertiges Pesto, gekaufte Marmelade und – Asche auf mein Haupt – Instant-Kartoffelpüree. Ok, das Instant-Püree ist eine Sünde aus Studienzeiten und dient auch nicht als Maßstab für meine Küche, aber was ich damit sagen will, ist dass Fertigprodukte manchmal Lebensretter sein können.

Fingerfood, Partyfood, Häppchen, SnacksZum Beispiel wenn man Freitag abends auf einer Party eingeladen ist und dem Gastgeber versprochen hat, was Herzhaftes fürs Partybüfett beizusteuern. Dann ist bei der Arbeit aber Land unter, man kommt viel zu spät und völlig abgehetzt aus dem Büro und muss auf die Schnelle noch irgendwas Essbares zaubern. Man könnte sich natürlich ein paar Tüten Chips und Salzstangen unter den Arm klemmen und sagen „Sorry, ich hab es nicht geschafft“. Oder man trickst einfach. Wie mit diesem Hefeschnecken. Die Vorbereitung dauert nur ein paar Minuten (weil der Hefeteig gekauft ist), dann nur kurz in den Backofen und einfach so tun, als hätte man das selbstgemacht (ist ja auch nicht gelogen).

Zutaten

  • 1 oder 2 Päckchen Pizzateig aus dem Kühlregal
  • Mit Fleisch: Schinken oder Salami oder Speckscheiben
  • Ohne Fleisch: Feta, gehackte Oliven
  • Oder was euch sonst noch einfällt
  • Wenn es gerade rumsteht: Oregano oder Thymian, Olivenöl

Zubereitung

Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen. Den Teig in 3-4 cm breite Streifen schneiden und die Streifen mit Speck oder Schinken oder Salami belegen. Oder für die Vegetarier mit Fetabröseln und geschnittenen Oliven. Oder was euch sonst noch einfällt.
Speck oder Feta ist salzig genug, dafür müsst ihr die Schnecken nicht mehr würzen. Aber vielleicht habt ihr ja noch irgendwo ein bisschen Oregano oder Thymian rumstehen.
Die Streifen zu Schnecken rollen und auf ein Backblech geben, das mit Backpapier ausgelegt wurde.
Wer ganz viel Zeit hat, kann die Schneckchen noch mit Olivenöl bestreichen oder besprühen.
Die Schnecken 15 bis 20 Minuten backen, bis sie Farbe angenommen haben.
Ich verspreche, die schmecken so gut, dass die Leute nach dem Rezept fragen. Dann könnt ihr sagen, dass auch ihr – trotz Koch- und Backkrone – ab und zu trickst und die Leute werden das sympathisch finden. Oder ihr könnt einfach lügen 🙂

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Mexiko, die Zweite und das beste Schokoladen-Soufflé der Welt

Zum neuen Jahr wird es hier richtig sonnig und warm. Warum? Weil wir noch ein kleines bisschen Sonne im Gepäck haben.

Wir waren Wiederholungstäter. Normalerweise wählen wir nicht zweimal das gleiche Reiseziel, schließlich gibt es auf der Welt noch viel zu viel zu entdecken. Aber Ende 2014 haben wir es getan: wir sind wieder nach Yucatán geflogen. Vor 3 Jahren haben wir uns schon in Yucatán verliebt, weil es die perfekte Kombination aus Strandurlaub (absurd türkisfarbenes Wasser und weißer Sand), Sehenswürdigkeiten (Chichén Itzá!), unheimlich nette Menschen und verboten gutes Essen bietet.

So haben wir uns kurz vor Weihnachten ein zweites Mal nach Yucatán aufgemacht, um Strand, Land, Leute und Essen zu genießen. Wir haben übrigens nicht die komplette Halbinsel bereist, statt alles zu sehen und jeden Tag ein neues Lager aufzuschlagen, haben wir uns in diesem Urlaub dafür entschieden, zu bummeln, zu entspannen und Land und Leute auf uns wirken zu lassen.

Wohnen

Unsere Station haben wir in einem sagenhaften Hotel (ich habe unglücklicherweise eine Schwäche für sagenhafte Hotels) in Playa del Carmen eingerichtet. Playa del Carmen ist nicht die hübscheste Stadt in Yucatán, aber sie hat ein paar sehr nette, kleine Cafés und so lässt es sich durchaus aushalten.

Mexiko, Yucatan

Entdecken

Von dort aus konnten wir ganz bequem die Must-Sees in Yucatan ansteuern wie Chichén Itzá, Tulum und Coba.

Yucatan, Sehenswürdigkeiten, Maya

Der Touren-Veranstalter Alltournative ist spezialisiert auf authentische und abenteuerliche Exkursionen, allerdings bin ich weniger fürs Klippen erklimmen und Abseilen zu haben. Wenn es aber um authentisches Essen geht, bin ich ganz vorne dabei.

Deshalb haben wir einen Ausflug in eine Maya-Siedlung gemacht, uns die Häuser angesehen und dabei ganz frische, warme Maistortillas gegessen. Am Ende gab es ein großes Buffet mit Hähnchen, Mole, Tacos, Tamales, Bohnen, Reis und unheimlich scharfer Sauce. Es war der Hit!

Street food, mexican, mexikanisch, Maya

Street Food, mexican, mexikanisch, Maya

Essen

Übrigens funktioniert die auf den ersten Blick deftige mexikanische Küche auch gehoben wunderbar: im preisgekrönten mexikanischen Restaurant „Mole“ wurde uns ein Menü vorgesetzt, von dem ich jetzt manchmal noch träume. Mein Mann bestellte ein Steak und sagte beim Probieren, es sei so gut, dass alle Tiere, die er bis dahin gegessen habe, umsonst gestorben seien. Und Apropos gestorben: im gleichen Lokal hatte ich ein Soufflé aus mexikanischer Schokolade mit Hibiskusschaum, das in die Geschichte eingeht, als das beste Dessert, das ich jemals kosten durfte. Das ganze Menü war atemberaubend und hier gibt es ein paar Eindrücke.

Mexican Food, Mole, Haute Cuisinie, Sterneküche

Verschiedene Vorspeisen wie Hackfleisch im Teigbällchen, Salat mit Ziegenkäse und Mandarinensorbet, Octopus mit marinierter Ananas und das besagte unglaubliche Steak
Mexikan Food, Mole, Haute Cuisinie, Sterneküche

Das erwähnte göttliche Schokoladensoufflé mit Hibiskusschaum, eine extravagante Dessertpräsentation und dreierlei Zitronenbaiser

Ja, Essen hatte im Urlaub wie immer ganz hohe Priorität, Kombiniert mit faul am Strand herumliegen und Mojitos schlürfen habe ich schon vor Weihnachten den Grundstein für einen neuen Hüftgold-Rekord gelegt. Ergänzt durch Weihnachtsessen, Silvestercocktails und jeder Menge Gepäck starte ich etwas aus der Form geraten ins neue Jahr. Aber: macht nichts! Der Urlaub war jeden fantastischen Bissen wert. In Zukunft wird einfach wieder weniger gebacken. Und häufiger Sport gemacht. Versprochen.

P.S. Die Worte „weniger“ und „häufiger“ sind bestimmt die meistgesagten am Neujahrstag. In diesem Sinne: auf ein Neues! Auf Glück und Gesundheit im neuen Jahr, auf seltener Kuchen, den wir dann einfach doppelt so sehr genießen!

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Krabben-Zitronen-Quiche mit Chili {für’s Silvesterbuffet}

Wisst ihr schon, was zu Silvester auf den Tisch kommt? Gibt es ganz klassisch Fondue oder Racelette? Oder tüfftelt ihr schon an einem feinen Fingerfood-Buffet? Dann habe ich was oberleckeres für euch: feine, kleine Krabben-Quiche mit Zitrone und Chili. Passen auf jede Buffet-Tafel und sind ruckzuck vorbereitet.

Fingerfood, Buffet, Partysnack

Zutaten für 6 Mini-Quiche:

Für den Teig:

  • 300 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 150 g kalte Butter, gewürfelt
  • 1 Ei, leicht verquirlt
  • 1 EL kalte Milch

Für die Füllung:

  • 3 Eier
  • 80 ml Sahne
  • 60 ml Milch
  • 1 TL feiner Zitronenschalenanbrieb
  • Meersalz und schwarzer Pfeffer
  • 350 g gekochte Krabben
  • 1 TL getrocknete Chili

Zubereitung:

Mehl, Salz und Butter zu einem krümeligen Teig verarbeiten. Ei und Milch dazu geben und zu einem glatten Teig kneten. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten halt stellen. Dann den Teig dünn ausrollen (klappt am besten zwischen zwei Lagen Backpapier, da der Teig ein bisschen klebrig ist). Teig auf 6 gefettete Mini-Quiche-Formen verteilen und die Formen nochmals kalt stellen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Ich backe die Teigböden nicht vor, weil sie eigentlich stabil bleiben. Wenn ihr eure Böden aber gerne knusprig vorgebacken mögt, einfach Backpapier auf die Böden geben und etwas Gewicht (getrocknete Bohnen, Linsen etc.) darauf geben und 15 Minuten bei 200°C blindbacken.

Eier, Sahne, Milch, Zitronenschale, Salz und Pfeffer verrühren. Krabben und Chili auf die Teigböden geben und die Eier-Sahne-Mischung darüber kippen. Im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen, bis die Quiche Farbe angenommen hat.

Das Rezept stammt aus dem Donna-Hay-Kochbuch: Die neuen Klassiker: Donnas Favoriten – über 300 neue Rezepte

Fingerfood, Partysnack, Buffet
In diesem Sinne: lasst es ordentlich krachen und kommt gut ins neue Jahr!
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Schoko-Nuss-Schnecken vs. Brombeer-Weiße-Schoki-Schnecken {Im Schnecken-Fieber}

Seit ich einmal damit angefangen habe, Hefeteig mit Leckereien zu füllen und zu Schnecken zu formen, kann ich  nicht mehr damit aufhören. Feine Zimtschnecken mag jeder, aber inzwischen habe ich zig Varianten von süß bis herzhaft im Repertoire.

Heute widmen wir uns einer süßen Sorte, weil ich im Herbst so unheimlich gerne Süßes esse. Zuhause einmummeln, einen heißen Tee trinken und dazu feine Kekse oder leckere Schoko-Schnecken essen – und das Leben ist perfekt!

Und weil der Herbst und der Winter bestimmt noch ein bisschen andauern und man in dieser Zeit nie genug Süßes haben kann, stelle ich euch heute gleich zwei süße Schnecken-Exemplare vor: Dunkle-Schoki-Nuss und Weiße-Schoki-Brombeer.

Welche Kombination erobert euer Herz?

Süß, Hefe, Schnecken, Schokolade

Vielleicht werdet ihr auch zu den allergrößten Schnecken-Fans, dann probiert die feinen Schneckchen mal mit Nutella oder – ACHTUNG – mit grob gehackten Schokoriegeln oder ganz klassisch mit Zimt und Butter oder mit exotisch Kürbis.

Darf es auch herzhaft sein? Probiert Quark-Karotte-Frühlingszwiebel oder Karotte-Ingwer-Koriander. Oder wickelt einfach Speck oder Feta und Oliven in den Hefeteig – damit habt ihr in nullkommanix einen prima Snack, wenn spontan ein paar Freunde reinschauen.

Zutaten für ca. 25-30 Mini-Schnecken

Für den Teig:
Süß, Hefe, Schnecken

  • 40 g Butter
  • 125 ml Milch
  • 15 g frische Hefe
  • 40 g Zucker
  • eine Prise Salz
  • 270 g Mehl


Für die Schoko-Nuss-Variante:

  • 100 g dunkle Schokolade, grob gehackt
  • 75 g Walnüsse (oder andere Nüsse), grob gehackt
  • Zucker und Zimt


Für die Brombeer-weiße Schoko-Variante:

  • 5-6 EL Brombeer-Marmelade
  • 60 g weiße Schokolade (grob gehackt)


Zubereitung:


Für den Teig die Butter in einem Topf schmelzen und dann die Milch dazu geben. Die Milch sollte nicht wärmer als 38°C werden, sonst klappt das mit der Hefe nicht. Einfach so lange abkühlen lassen. Dann Hefe, Zucker und Salz einrühren.

Das Mehl in eine Schüssel geben und die Hefe-Milch-Mischung dazugeben. Mit einem Löffel oder einem Spatel vermischen und anschließend mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder mit den Händen gut durchkneten. Den Teig in eine Schüssel geben, mit einem feuchten Tuch abdecken (Vorsicht: ist das Wasser im Tuch zu kalt, mag die Hefe das nicht) und etwa 30 Minuten ruhen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen (ca. 20×30 cm) und anschließend entweder mit dunkler Schokolade und Nüssen belegen und etwas Zimt und Zucker darüber streuen oder mit Marmelade bestreichen und mit weißer Schokolade verfeinern.

Alles zu einer großen Rolle formen und mit einem Messer etwa 2-3 cm dicke Scheiben davon abschneiden.

Man kann die Schnecken entweder auf ein mit Backpapier auslegtes Backblech geben oder mit Papierförmchen versehen in ein Mini-Muffinblech legen. Nochmals 30 Minuten gehen lassen. Währenddessen den Backofen auf  160°C vorheizen.

Die Schnecken etwa 15-20 Minuten backen, bis sie eine schöne Farbe angenommen haben. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

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