Naked Cake: Zitronenkuchen mit Himbeeren {Hochzeitstorte in the making}

Nächstes Wochenende darf ich die Hochzeitstorte für meine Schwägerin backen. Gewünscht ist ein Naked Cake ohne Nüsse, da der Bräutigam allergisch ist und ich habe mich für dieses feine Teil entschieden: ein saftiger Zitronenkuchen mit Frischkäsecreme und Himbeeren. Am Samstag wird das Ganze natürlich noch pompöser, größer, mehrstöckiger, mit schicker Kuchendeko. Und ich überlege, ob ich die Creme nicht noch ein bisschen aufmotzen soll. Heute gibt es für euch aber erst einmal das Rezept für die Mini-Version, die ihr auch sonntags schnell auf den Tisch stellen könnt. Das Rezept für den Zitronenkuchen stammt übringens von der wunderbaren Cynthia Barcomi – ihre Rezepte haben eine Gelinggarantie 🙂

 

Zutaten für einen Kuchen mit 18 cm Durchmesser:

Für den Kuchen:

  • 200 g Mehl
  • 100 g Stärke
  • 300 g Zucker
  • 1,5 TL Backpulver
  • eine Prise Salz
  • 2 EL Zitronenabrieb von einer Bio-Zitrone
  • 300 g weiche Butter
  • 90 ml Milch
  • 6 Eier, leicht verschlagen
  • 3 TL Vanilleextrakt

Nach dem Backen:

  • 65 ml Zitronensaft + 75 g Zucker für den Sirup

Für die Creme:

  • 400 g Doppelrahmfrischkäse
  • 80 g Puderzucker
  • 250 ml Schlagsahne
  • 1 Päckchen Sahnesteif
  • Mark einer Vanilleschote
  • 2 TL Zitronensaft
  • eine Schale Himbeeren

 

Zubereitung:

  1. Ofen auf 190°C vorheizen und die Backform mit Backpapier auskleiden oder einfetten.
  2. Für den Teig Milch, Eier und Vanilleextrakt verrühren.
  3. Mehl, Stärke, Zucker, Salz, Backpulver und Zitronenabrieb vermischen.
  4. Die weiche Butter in kleine Stücke schneiden und zur Mehlmischung geben.
  5. Dann mit dem Rührgerät die Hälfte der Eiermischung für eine Minute unterrühren. Den Rest der Eiermischung in 2 Portionen dazugeben und jeweils 15 Sekunden rühren.
  6. Teig in die Backform füllen.
  7. Etwa 50 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).
  8. Währenddessen Zucker und Zitronensaft auf dem Herd erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Nach dem Auskühlen wird der Kuchen mit einem Zahnstocher durchlöchert und mit dem Sirup bepinselt.
  9. Für die Creme Vanillemark, Frischkäse, Zitronensaft und Puderzucker mit dem Rührgerät auf kleiner Stufe ca. 2 Minuten aufschlagen. Sahne mit Sahnesteif steifschlagen und unter die Creme heben.
  10. Den ausgekühlten Kuchenboden mit einem Messer durchschneiden und einen Teil der Creme zwischen den Böden verteilen.
  11. Die Böden aufeinander setzen und den Kuchen mit der restlichen Creme bestreichen.
  12. Mit den Himbeeren garnieren.

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Heiraten in New York – ein Blick hinter die Kulissen

Nach 10 Minuten verheiratet – und dann?

Irre, wie die Zeit verfliegt! Heute ist es zwei Jahre her, dass ich die beste Entscheidung meines Lebens getroffen habe. Auf einem Steg unterhalb der Brooklyn Bridge habe ich Ja gesagt zum besten Ehemann der Welt. Die Stadt New York hat uns dann den allerschönsten Tag beschert. Und auch nach zwei Jahren bin ich immernoch überglücklich, wenn ich daran denke. Da darf man auch mal kurz sentimental werden.

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Und weil ich euch bisher in meinem „Heiraten in New York“-Beiträgen nur die Profifotos gezeigt habe, gibt es heute einen kleinen Blick hinter die Kulissen.
Die Trauung selbst war nämlich nach 10 Minuten vorbei, anschließend sind wir mit unserer wunderbaren Fotografin noch zwei Stunden durch die Stadt gefahren und haben diese fabelhaften Fotos gemacht, die ihr schon kennt: Heiraten in New York Part 3: Bilder und Fakten

Was wir sonst so den ganzen Tag getrieben haben, seht ihr hier:

Am 1. Juli 2012 hatte es über 30 Grad in New York, deshalb war unsere Trauung auf 9 Uhr morgens angesetzt. Und aus diesem Grund musste auch die Stylistin schon um 6.30 Uhr anrücken. Es war übrigens ein Sonntag, was sie ihrer Laune nach zu urteilen total prima fand. Zwei große Becher Kaffee später war sie dann auf der Höhe und ich noch nervöser und dann hat die Dame mit den vielen Tatoos ganz wunderbare Arbeit geleistet.
Sie hat mir dann auch noch fix beim Anziehen geholfen (ein Kleid mit Reißverschluss ist eben doch ganz praktisch). Die erste Begegnung in unserem Hochzeitsdress hatten mein Mann und ich dann ganz romantisch in unserem Hotelzimmer 🙂
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Unser Hochzeitsplaner hat uns in Soho abgeholt und wir sind mit dem Taxi nach Brooklyn gefahren. In aller Frühe hatten wir nur wenig Zuschauer (wir selbst haben ja gar keine mitgebracht) und so haben wir im kleinen, feinen Kreis mit einem Friedensrichter, einem Hochzeitsplaner und einer Fotografin Ja gesagt. Extra für uns hatte der Friedensrichter die kurze Traurede gewählt und so waren wir nach etwa 10 Minuten verheiratet.
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Anschließend sind wir mit unserer Fotografin und unserem Hochzeitsplaner zwei Stunden durch New York gedüst und haben Fotos in der Grand Central Station, am Flatiron Building, auf dem Times Square und bei Gray’s Papaya gemacht. Die Bilder könnt ihr hier bewundern: Heiraten in New York Part 3: Bilder und Fakten
Damit war der offizielle Teil vorbei und der Tag war trotzdem noch jung. Was also machen? Erstmal ein bisschen U-Bahn fahren, einen Kaffee bei Starbucks trinken und dann ein leichtes Mittagessen im Chelsea-Market zu sich nehmen. Bei über 30 Grad haben wir den langen Rock (mein Kleid war ein Zweiteiler) und die lange Hose gegen was Luftiges getauscht. Statt High Heels waren Ballerinas angesagt, aber der Rest des Outfits durfte schick bleiben – schließlich hatten wir gerade geheiratet.
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Gegen später waren wir ganz entspannt in der Bar, die angeblich Pate für das Set von „How I met your mother“ war. Bei ein paar Heineken und eine Portion Chili-Pommes konnten wir der spanischen Nationalmannschaft beim Europameister werden zuschauen. Nach dem Spiel waren innerhalb weniger Minuten unzählige Spanier auf den Straßen und haben den Titel gefeiert. Und da wir auch was zu Feiern hatten, haben wir uns der spontanen Party im Brunnen des Washington Square Park einfach angeschlossen. 
Letztendlich hatten wir dann noch ein spätes Dinner bei einem schönen Italiener. Nix aufgeregtes, nur lecker. Es war der entspanneste Hochzeitstag aller Zeiten.
New York, NYC, Wedding, Hochzeit
Ihr wollt mehr über unsere Hochzeit in New York wissen? Schaut mal hier:

Heiraten in New York Part 3: Bilder und Fakten
Heiraten in New York – Aftershow-Party: Was kann bei einer Hochzeit eigentlich alles schief gehen?
Heiraten in New York – Aftershowparty: „Schatz, ich hab‘ meinen Ehering verloren“ und andere zentrale Sätze in der Vorhochzeitswoche
Heiraten in New York: Die Aftershowparty
Heiraten in New York – Aftershowparty: Ja, ich will… Kuchen! Meine selbstgemachte Hochzeitstorte

Foto: Kristina Williamson von FOTOVOLIDA Wedding Photography

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Brautkleid-Kekse

Von der Ehre, Trauzeugin zu sein, Projektmanagement im Freundeskreis und was RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel damit zu tun hat

 

Brautkleid-Kekse, Hochzeit, Sektempfang

Wer von euch war schonmal Trauzeuge/Trauzeugin? Bitte einmal die Hand heben.
Die, die jetzt gestreckt haben, verstehen vielleicht, warum es hier die letzten Wochen so ruhig war. Am Samstag, fast auf den Tag genau ein Jahr nach unserer eigenen Hochzeit, hat meine beste Freundin Elli Ja gesagt und ich hatte die Ehre, ihre Trauzeugin zu sein.
Was macht man denn eigentlich so als Trauzeugin, fragen sich jetzt die, die eben nicht gestreckt haben. Man sitzt auf der Couch von Brautmodengeschäften und trinkt Sekt. Und man versucht eventuelle Zweifel oder Nervenzusammenbrüche der Braut aufzufangen (der Lidstrich!).
Vor allem aber muss man sich irgendwas absolut grandioses, noch nie dagewesenes einfallen lassen, das dem Brautpaar den Abend unvergesslich macht.
Leichter gesagt als getan.
Aber ich hatte wirklich Glück: in unserem großen Freundeskreis aus etwa 25 Mann bzw. Frau findet sich die geballte Power aus Ideen, Geschick, Talent und technischem Know How. 25 Leute wollen ein umwerfendes Geschenk, ein unvergessliches Programm und die ultimative Hochzeitszeitung bieten. Der Anspruch war groß, die Ideen waren zahlreich, irgend was zwischen fantastisch und völlig gesponnen und irgendwie will so ein Großprojekt dann auch noch koordiniert werden. Das war dann meine Aufgabe.
So habe ich mich in den letzten Wochen und Monaten als strenge Organisatorin präsentiert, die ständig Aufgaben verteilt, Ideen abgeschmettert, Fristen gemahnt, Geld eingetrieben und sonstige Forderungen gestellt hat.
Gut, dachte ich. Haste am Ende halt keine Freunde mehr, aber wenigstens ein Geschenk fürs Brautpaar.
Ich glaube, meine Freunde haben mir inzwischen verziehen, aber noch viel wichtiger: das Brautpaar war von den Socken! Haben sie zumindest behauptet und ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass es stimmt 🙂
Was wir gezaubert haben, wollt ihr wissen? Neben einem eigenen Lied, einer Collage von uns allen in Chucks (die Hochzeitsschuhe der Braut waren nämlich Chucks in pink) und der ultimativen Hochzeitszeitung haben wir ein Video gedreht. Eine Nachrichten-Sondersendung im Stil von Kate und Williams Hochzeit. Mit einer Eigenkreation von RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel, Maxi Biewer als Wetterfrau, Antonia Rados als Außenreporterin und vielen anderen Rollen. Ganz professionell mit Beleuchtung, Greenscreen, und und und. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Ich darf das sagen, weil ich nicht allein dafür verantwortlich bin, sondern jeder im Freundeskreis mit Rahmen seiner Fähigkeiten dazu beigetragen hat (filmen, schneiden, hübsch aussehen vor der Kamera, Wohnung zur Verfügung stellen, Catering am Set,…)

Deshalb an dieser Stelle eine Botschaft an den ultimativen Freundeskreis: entschuldigt, dass ich euch ein klitzekleines Bisschen genervt habe! Ihr seid klasse!
Dem Brautpaar Elli und Kai will ich sagen, wie unheimlich schön ich die Feier fand! Ich kann nur hoffen, dass die Stimmung auf unserer Feier im letzten Jahr genau so grandios war. Als Braut war ich nämlich so beschäftigt mit begrüßen, unterhalten, verabschieden, entscheiden, besprechen, fotografiert werden und lächeln dass ich das gar nicht so richtig mitbekommen habe (…aber psssst! Verratet das keinem!)

In diesem Sinne: ich freue mich wie Bolle auf weitere Hochzeiten im diesem Freundeskreis (auf denen ich es dann als Gast so richtig krachen lassen kann)!

Liebe Alicia, lieber Toni, ihr seid die nächsten, yay!

Ach so, den Text habt ihr jetzt nur wegen der Brautkleid-Kekse gelesen, die ich für den Sektempfang gebacken habe?
Man nehme einen süßen Mürbteig, Zuckerguss und einen Brautkleid-förmigen Keksausstecher, den man in bekannten Internetkaufhäusern bestellen kann (Städter Ausstecher Ausstechform Kleid 9 cm Weißblech 199330). Das Band um den Bauch ist aus Fondant.

Wenn die Gäste dann sagen „Oh, die Blumenstrauß-Kekse bzw. die Pantoffel-Kekse bzw. die Kegel-Kekse sind aber lecker“ – einfach nichts anmerken lassen.
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Heiraten in New York – Unser erster Hochzeitstag

Huch! Gerade erst eine gigantische Aftershow-Party gefeiert, schon schreiben wir unseren 1. Hochzeitstag. Ein Jahr nach „How to get married in NYC“ feiern wir ohne viele Worte aber mit fantastischem Essen im Madagascar in Stuttgart (und stimmen uns damit klammheimlich auf unser diesjähriges Urlaubsziel ein…)

Bis wir die große Reise antreten, freuen wir uns über ein Jahr Mr und Mrs und über den kleinen, feinen Schnappschuss, der das belegt.

Bleibt mir nur noch, unsere Einladungskarte zu zitieren:

In diesem Sinne: eat, drink, be married!

Ihr wollt mehr über unsere Hochzeit in New York wissen? Schaut mal hier:

Heiraten in New York Part 3: Alle Bilder, alle Fakten
Heiraten in New York – Aftershow-Party: Was kann bei einer Hochzeit eigentlich alles schief gehen?
Heiraten in New York – Aftershowparty: „Schatz, ich hab‘ meinen Ehering verloren“ und andere zentrale Sätze in der Vorhochzeitswoche
Heiraten in New York: Die Aftershowparty
Heiraten in New York – Aftershowparty: Ja, ich will… Kuchen! Meine selbstgemachte Hochzeitstorte

Foto: Kristina Williamson von FOTOVOLIDA Wedding Photography

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Heiraten in New York – Aftershowparty

„Ich wünschte, ihr würdet öfter heiraten“

Heiraten ist einfach ganz großes Kino. Wirklich. Klar steckt man jede Menge Planung und Arbeit und Schweiß und Geld in diesen einen Tag, aber wenn es dann soweit ist, weiß man eines ganz genau: das war es wert!

Und weil ihr mich in der Vorbereitungsphase alle so wunderbar unterstützt habt, gibt es jetzt die versprochene Zusammenfassung meines/unseres ganz großen Tages.

Das Motto

Das Motto? Ratet mal.

Klaro, unsere Feier stand natürlich unter dem Motto „How to get married in New York City„. (Du weißt nicht warum? Schau mal hier: Heiraten in New York). Und versteckt haben wir unser New York-Thema in den Hochzeitsfarben (schwarz-weiß-rot wie der I ♥ NY-Button), der Tischdeko (I ♥ NY-Button, Big Apple, Fotos von New York-Stadtteilen) dem Tischplan (siehe unten), auf den Toiletten (Unnützes Wissen über New York an den Wänden) und der Musik (dazu später mehr)…

Die Brooklyn Bridge

Aber nicht nur wir haben das Thema „New York“ überall reingequetscht, wo es reingepasst hat, auch unsere Gäste haben sich wohl gedacht „New York? Da können wir was draus machen.“ Und so haben unsere Freunde (die allerbesten der Welt übrigens) in einer dreieinhalb Monate (!) dauernden Aktion den Ort, an dem wir Ja gesagt haben, für uns nachgebaut. Mit original Blaupausen aus dem Internet sind sie losgezogen, haben eingekauft, gerechnet, geschnitzt, gefeilt und gespüht und haben uns eine maßstabsgetreure Brooklyn Bridge aus Holz nachgebaut. Mir fehlen immer noch die Worte (und jetzt weiß ich endlich auch, warum unsere Freunde in den letzten Monaten Freitags nie Zeit für uns hatten!)

Das Essen

Ja, wir hatten den tollsten Caterer überhaupt. Punkt. Anders kann ich es nicht sagen. Unser Grillbüffet mit American Beef Rinderhals, asiatisch mariniertem Spanferkelrücken, Wels im Bananenblatt, Hähnchen- und Gemüsespießen wurde begleitet von Gado-Gado, Tabouleh, Frittata und vielen anderen Leckereien und es war einfach nur perfekt. Sagen wir. Und sagen auch unsere Gäste (oder sie lügen uns an).

Ihr wollt euch auch mal vom besten Caterer der Welt verwöhnen lassen? Kein Problem, schaut mal hier: blanc & noir

 

Das Dessert

Es hat nur schlappe 4 Tage gedauert, das Dessertbüffet für die Gäste in meiner kleinen Küche selbst herzustellen. Ha. War ein Klacks! Die Hochzeitstorte hab‘ ich euch ja schon gezeigt, dazu gab es Brownies mit Himbeeren, Schoko-Karamell-Würfel mit Fleur de Sel, Kekse und – natürlich – den New York Cheesecake! Den hab‘ ich in ganz vielen klitzekleinen Gläsern gebacken und die waren so ratzfatz weg, dass es nicht einmal ein Foto gibt.

Die Pannen

Trotz perfekter Planung (ja, die Planung war perfekt!), kommt dann immer irgendwas anders. Aber wisst ihr was? Genau das macht den großen Tag dann absolut besonders!

Und hier das „Best of“ der Hochzeitspannen:

Wir wollen mit unserem Hochzeitstanz loslegen, da sagt der DJ: „Sorry Leute, ich kann euer Lied nicht abspielen.“ Ach.

Zur Info: geplant war eigentlich Empire State of Mind von Alicia Keys – die Solo- und Klavierversion natürlich. Ging aber nicht. Der DJ sagt irgendwas mit Konvertierung oder so. Was sagt die entspannte Braut in so einer Situation? Egal! Spiel was anderes. Gesagt, getan.

Und als wir auf der Tanzfläche stehen, ertönt die groovige HipHop-Version mit JAY-Z unseres Liedes. Tja, was willste machen? Ein Walzer war das sicher nicht, aber wir haben uns souverän durchgeschunkelt – und hauptsache, wir sind unserem Motto treu geblieben.

Übrigens

Ja, das ist ein kurzer Petticoat, den ich da trage. Zum Tanzen nämlich viel toller als dieser olle lange Rock mit der Schleppe.

Kurz bevor der Nachtisch serviert wurde, kam die Cateringchefin und sagte: „öömmm, Frau T., tut mir leid, aber Ihre Schoko-Karamell-Würfel sind quasi mit der Backform verwachsen, die gehen da nie im Leben raus!“ (nicht in dem Wortlaut, bestimmt hat sie sich diplomatischer ausgedrückt!)

Was sagt die entspannte Braut? Egal! Stellen wir es halt einfach so auf den Tisch. (Die Cateringchefin hat das klebrige Zeug am Ende doch herausgekriegt – wahrscheinlich mit purer Gewalt – und hat mir dann als kleines Hochzeitsgeschenk eine Dose Sprühtrennmittel geschenkt).

Ansonsten wurden die Cake Pops, die eigentlich für den Nachtisch gedacht waren, versehentlich zum Sektempfang serviert und der Hugo wurde durch ein kleines Missverständnis etwa eine Stunde trotz großer Nachfrage nicht serviert, weil der Service dachte, Hugo gäbe es nur für die Braut und das den Gästen auch so gesagt hat (wie geil ist das eigentlich?)

Und trotzdem (oder gerade deshalb): alles perfekt!

Für den Heimweg: die Gastgeschenke

Weil wir nicht nur die besten Freunde der Welt, sondern eigentlich so insgesamt die tollsten Gäste überhaupt hatten, wollten wir ihnen gerne was mit auf den Heimweg geben. Und deshalb haben wir in wochenlanger Kleinstarbeit (die ich von Herzen gerne gemacht habe!) kleine Take-Away-Boxen gebaut, die ein „Survival-Kit“ für den nächsten morgen enthielten: ein Muffin, ein Tütchen Espresso-Pulver und eine Aspirin. Und für die Kids gab es einen Gute-Nacht-Keks oder einen Komm-gut-heim-Keks.

Die Photobooth

Last but not least präsentiere ich voller Stolz und ohne viele Worte die bereits erwähnten tollsten Freunde und Gäste der Welt:

Danke an unsere tolle Fotografin Kitty, den wunderbaren Caterer und vorallem an alle unsere Gäste inklusive den weltbesten Freunden, die uns zu Brückenbesitzern gemacht haben. Und danke an Richi für das netteste Kompliment von allen: „Ich wünschte, ihr würdet öfter heiraten“.

Immernoch auf Wolke 7!

Ihr wollt mehr über unsere Hochzeit in New York erfahren? Schaut mal hier:

Heiraten in New York Part 1: Wir haben es getan!
Heiraten in New York Part 2: Das erste Foto 
Heiraten in New York Part 3: Alle Bilder, alle Fakten
Heiraten in New York – Aftershow-Party: Was kann bei einer Hochzeit eigentlich alles schief gehen?
Heiraten in New York – Aftershowparty: „Schatz, ich hab‘ meinen Ehering verloren“ und andere zentrale Sätze in der Vorhochzeitswoche
Heiraten in New York – Aftershowparty: Ja, ich will… Kuchen! Meine selbstgemachte Hochzeitstorte
Heiraten in New York: Hochzeitstag

Alle Bilder: Kitty von Hochzeitsfotograf Stuttgart

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Ja, ich will… Kuchen!

Meine klitzekleine, selbstgemachte Hochzeitstorte mit Schokolade, ganz viel Liebe und so vielen Kalorien wie Astronautennahrung

Nach und nach trudeln die Fotos unserer Hochzeitsfotografin ein und bei jedem Bild bin ich entzückt, gerührt und begeistert, weil mir wieder einfällt, wie unglaublich dieser Tag war. Nach unserer Hochzeit in New York, die wir ja ganz allein bestritten haben, war es unheimlich schön, zuhause nochmal mit all unseren Lieben zu feiern.

Die schönsten Schnappschüsse stelle ich gerade für euch zusammen, aber die Torte kann natürlich nicht warten.

Tadaaaa – ich präsentiere stolz: meine selbstgemachte klitzekleine Hochzeitstorte! Ein Traum aus Schokolade, Espresso, gerösteten Pekannüssen und mit so vielen Kalorien wie Astronautennahrung.

Ich hab‘ wirklich eeeewig drüber nachgedacht, was ich zur Hochzeit backen soll und natürlich dachte ich an diese gigantischen, fünfstöckigen, zuckerüberzogenen, blumenbestückten Torten. Aber ich konnte mich irgendwie nicht damit anfreuden. Ich hab‘ das Ganze in kleinen Portionen mal ausprobiert, aber ganz ehrlich: Fondant ist doch echt bäh!! Schmeckt mir einfach nicht. Und plötzlich hab‘ ich meine Gäste vor mir gesehen, wie sie die unsagbar süß-klebrige Schicht mit der Gabel vom Kuchen kratzen und heimlich unter der Serviette verschwinden lassen.

Und was kommt dann zum Vorschein? Eine fette Buttercreme, die auch nicht unbedingt jedermanns Geschmack ist. Da ich aber sowieso nicht jedermanns Geschmack treffen kann, habe ich beschlossen, zumindest meinen eigenen zu treffen. Ätsch! Und was geht immer? Natürlich Schokolade!

Für alle Gäste, die nicht süchtig nach Schokolade sind, habe ich andere feine Leckereien gezaubert und statt fünfstöckiger Hochzeitstorte eine Candy-Bar kreiert. Mehr davon gibt es in Kürze hier.

Und wie macht man dieses Kalorienbömbchen? Eigentlich ganz einfach 🙂


Zutaten für zwei Böden (die werden dann aufeinander gesetzt) mit je 26 cm Durchmesser:

2x 200 g beste Zartbitterschokolade
2x 5 EL starker Espresso
2x 225 g weiche Butter
2x 225 g brauner Zucker
2x 7 Eier (ja, sieben!)
2x 130 g Pekannüsse
2x 130 g Mehl
2x 2,5 TL Backpulver

Für die Füllung:

200 g beste Zartbitterschokolade
100 g Butter
6 TL starker Espresso
8 EL Crème fraîche
100 g Puderzucker
100 g Pekannüsse

Zubereitung:

Die beiden Böden habe ich nacheinander gebacken. Also erstmal eine Springform einfetten und den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Die Mengenangaben (also z.B. 200 g Schokolade) beziehen sich auf einen Boden.

Die Schokolade zusammen mit dem Espresso im Wasserbad schmelzen. Dann die weiche Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Die Eier nach und nach unterrühren. Die Masse sieht dann etwas komisch aus, weil sie gerinnt, das ist aber normal. Der Kuchen wird trotzdem fantastisch.

Die Schokolade dazu geben. Zum Schluss die grob gehackten Pekannüsse dazu geben.

Mehl und Backpulver sieben und dann vorsichtig unterheben.

Den Teig in die Form füllen und ca. 50 Minuten backen. Besser aber nach 40 Minuten schon eine Stäbchenprobe machen.

Den zweiten Boden genau so backen.

Die Böden schmecken auch nach ein bis zwei Tagen noch lecker. Die Füllung würde ich aber ganz frisch zubereiten (Achtung: Wartezeit einrechnen! Die Füllung muss eine gute Stunde im Kühlschrank stehen, bis sie streichfest ist).

Dafür Schokolade, Butter, Espresso und Crème fraîche wieder im Wasserbad schmelzen. Vom Herd nehmen und den Puderzucker langsam einrühren. Dann in den Kühlschrank stellen, bis die Füllung streichfest ist (das dauert etwa ein bis zwei Stunden). In der Zwischenzeit die restlichen Pekannüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten.

Die Creme auf beide Böden verteilen, Nüsse drüber streuen und die Böden aufeinander setzen.

Gar nicht so schwer, oder?

Bilder: Kitty von Hochzeitsfotograf Stuttgart

Ihr wollt mehr über unsere Hochzeit in New York erfahren? Schaut mal hier:

Heiraten in New York Part 1: Wir haben es getan!
Heiraten in New York Part 2: Das erste Foto 
Heiraten in New York Part 3: Alle Bilder, alle Fakten
Heiraten in New York – Aftershow-Party: Was kann bei einer Hochzeit eigentlich alles schief gehen?
Heiraten in New York – Aftershowparty: „Schatz, ich hab‘ meinen Ehering verloren“ und andere zentrale Sätze in der Vorhochzeitswoche
Heiraten in New York: Die Aftershowparty
Heiraten in New York – Aftershowparty: Ja, ich will… Kuchen! Meine selbstgemachte Hochzeitstorte
Heiraten in New York: Hochzeitstag

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Erdbeer-Basilikum-Limonade – ich sag‘ DANKE

Eine Woche nach unserer Hochzeitsfeier fehlen mir noch irgendwie die Worte. Ich sitze zwischen unzähligen Glückwunschkarten, Geschenken und Fotos und kann immernoch nicht glauben, wie viele Leute an uns gedacht haben. Trotzdem mache ich mich jetzt schnell daran, die Fotos für euch zu sortieren und mich zu sammeln, damit ich euch davon berichten kann. Von den Pannen (das falsche Eröffnungslied), den Kuchen (die nicht aus der Form wollten) und den Highlights (am Ende war da diese Brücke). Bis dahin schenk‘ ich euch eine Limo ein und sag‘ danke. An alle, die an uns gedacht haben. Und damit seit auch ihr gemeint. Danke für die vielen lieben Worte, Nachrichten und Kommentare. Ihr seid der Wahnsinn!

Zutaten (für ca. 750 ml):

100 g Zucker
100 ml Wasser
2-3 Zweige Basilikum (auch Rosmarin oder Minze passt gut)
600 g Erdbeeren, frisch oder tiefgekühlt
ca. 50 ml Limettensaft (das entspricht etwa 3 Limetten)
600 ml Mineralwasser
Eis

Zubereitung (ca. 15 Minuten + eine Stunde Wartezeit):

Wasser und Zucker in einen Topf geben und erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dabei gelegentlich umrühren. Nun habt ihr Läuterzucker hergestellt, den ihr aromatisieren könnt. Ich habe Basilikum genommen, weil ich die Kombination sehr mag, aber seid ruhig kreativ – auch andere Kräuter und Gewürze passen zu Erdbeeren.

Basilikum in den Läuterzucker geben und etwa 1 Stunde ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Erdbeeren putzen bzw. auftauen. Dann pürieren und durch ein Sieb streichen. Nach einer Stunde auch den Läuterzucker durch ein Sieb geben und mit dem Erdbeerpüree vermischen. Jetzt nach und nach Limettensaft und Mineralwasser  und zum Schluss Eis hinzugeben. Ruhig zwischendurch abschmecken – ich mag meine Limo weniger süß und nehme deshalb etwas etwas mehr Mineralwasser. Wie mögt ihr eure Limo?

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„Schatz, ich hab‘ meinen Ehering verloren“ und andere zentrale Sätze in der Vorhochzeitswoche

Jetzt ist es also fast soweit. Knapp ein Jahr nach unserer Hochzeit in New York feiern wir zu Hause nochmal mit all unseren Lieben ein hoffentlich rauschendes Fest. Nur noch einmal Schlafen bis zum großen Tag. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen und wir nehmen jetzt einfach alles, wie es kommt. Klar. Wir sind entspannt. Deshalb haben wir in der Vorhochzeitswoche auch nur überaus entspannte Gespräche geführt.

6 Tage bis zur Hochzeit: 

„Schatz, hast du meinen Ehering gesehen? Den hab‘ ich grade nur ganz kurz zum Geschirrspülen ausgezogen…“ ruft mein Angetrauter durch die Wohnung. Schade nur, dass ich seinen Ehering nicht gesehen habe. Wir suchen also in der Küche. Und dann im Wohnzimmer. Und dann im Bad. Und irgendwann sogar im Keller. Nach einer Stunde zieht sich mein Liebster Putzhandschuhe an und beginnt, den Mülleimer zu durchwühlen, weil er den Ehering zwischen Eierschalen und Kaffeesatz vermutet. Fehlanzeige. Der Ring ist inzwischen aufgetaucht, er wurde nämlich gar nicht „kurz zum Geschirrspülen ausgezogen“, sondern lag im Bett zwischen den Matratzen, wo er wahrscheinlich nachts verloren gegangen ist. Alles ist gut. Wir sind entspannt.

5 Tage bis zur Hochzeitsfeier: 

Ich erzähle meinem Liebsten stolz, dass der Fotograf nun sogar unser Logo auf die Kärtchen mit dem Link zur Internetgalerie druckt. Er: „Wir haben ein Logo?“. Ich: namenloses Entsetzen. Ich habe in den letzten 8 Monaten wahrscheinlich kein Bild öfter gesehen als dieses verdammte Logo. Aber gut. Ich bin entspannt.

4 Tage bis zur Hochzeitsfeier: 

Die Braut beschließt, dass zwei paar Schuhe für die Feier DEFINITIV zu wenig sind und ganz schnell noch ein drittes (wenn nicht sogar ein viertes!) her muss! Ich frage meinen Mann, ob das übertrieben ist. Er sagt: „Nein Schatz, das ist unser großer Tag. Putz dich raus.“ Seht ihr, deshalb hab‘ ich ihn geheiratet 🙂 Also ab in die Stadt geflitzt und gefühlte hundert Paar Schuhe anprobiert. Jetzt habe ich vier Paar: eins für den offiziellen Teil (bequem – längeres Stehen ist unproblematisch), eins für den inoffiziellen Teil (wirklich unbequem, aber unglaublich toll aussehend! – ganz eindeutig Sitzschuhe), eins für später (zum Tanzen und Rumhüpfen) und eins für den Fall der Fälle (wir wandern nachts betrunken zur Tankstelle, um anschließend über den Zaun im Freibad zu klettern). Ich bin also für jede Eventualität ausgestattet. Ihr seht: alles ganz entspannt.

3 Tage bis zur Hochzeitsfeier:

Mein Mann sagt ganz unschuldig: „Du, Schaaatz, ich hab‘ eine Dose Cola im Gefrierfach vergessen. Die ist explodiert“. Ich denk‘ mir erst ok, kann ja mal passieren. Dann fällt mir ein: F*ck!! Das ganze Gefrierfach ist voll mit Geschenken, die ich für die Hochzeitsgäste gebacken habe. Was jetzt?? Ach, was soll’s. Vielleicht merken es die Gäste gar nicht (betrunken? dunkel?) Oder vielleicht schmeckt es ja jetzt erst richtig gut… Zurücklehnen, entspannen.

2 Tage bis zur Hochzeitsfeier: 

Wir sind voll im Zeitplan. Seit 7 Uhr morgens wird gebacken, was das Zeug hält. Der erste Teil ist im Ofen und sieht wunderbar aus. Dann plötzlich ein Schlag und der Ofen ist aus. „War das die Sicherung?“ rufe ich aus der Küche. Kein Thema, denke ich. Einfach wieder rein das Ding. Doch dann steht mein Mann laut fluchend im Treppenhaus. Die Sicherung ist nämlich nicht einfach raus, sondern kaputt. Gebrochen. Was auch immer mit so einer dämlichen Sicherung passieren kann. Und selbstverständlich ist ein Feiertag, das heißt, mal kurz rüber zum Elektrofachhandel unseres Vertrauens hüpfen, können wir vergessen. Panik? Ich mache mir aber überhaupt keine Gedanken darüber, jetzt bis morgen im Dunkeln zu sitzen. Nein. Meine Sorge gilt einzig und allein dem Kuchen im Ofen. Wie geht es ihm? Ist er fertig? Was wenn nicht? Kurze Zeit später ist unsere Sicherung ausgetauscht (danke, Herr Nachbar!) und der Kuchen gerettet. Wieder alles entspannt.

Nun ist die Vorhochzeitswoche vorbei. Der durchdringende Geruch nach Schokolade und Butter, der in unserer Wohnung seit einigen Tagen vorherrscht, hat meinen Süßhunger für die nächsten Wochen gestillt. In allen Zimmern verteilt stehen Kisten, die wir jetzt zur Location transportieren. Und dann war’s das. Dann kann der große Tag kommen. Das Wetter soll irgendwas zwischen „schlecht“ und „richtig schlecht“ werden. Aber was soll’s. Sommer ist was in deinem Kopf passiert. Wir sind entspannt. Alles wird gut.

Ihr wollt mehr über unsere Hochzeit in New York und die anschließende Feier wissen? Schaut mal hier:

Heiraten in New York Part 1: Wir haben es getan!
Heiraten in New York Part 2: Das erste Foto 
Heiraten in New York Part 3: Alle Bilder, alle Fakten
Heiraten in New York – Aftershow-Party: Was kann bei einer Hochzeit eigentlich alles schief gehen?
Heiraten in New York: Die Aftershowparty
Heiraten in New York – Aftershowparty: Ja, ich will… Kuchen! Meine selbstgemachte Hochzeitstorte
Heiraten in New York: Hochzeitstag

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Chocolate-Chip-Cookies für die Nerven oder was kann bei einer Hochzeit eigentlich alles schief gehen?

Jetzt sind es tatsächlich nur noch 10 Tage bis zur Hochzeitfeier. Nach unserer Hochzeit in New York vor knapp einem Jahr feiern wir jetzt zuhause nochmal ein rauschendes Fest mit all unseren Lieben. Und langsam hab‘ ich echt Schnappatmung. Vielleicht geht noch was schief. Vielleicht wirft unser wunderbarer Caterer entnervt das Handtuch, weil ich mich nicht zwischen Panna Cotta und Mousse au Chocolat entscheiden kann. Vielleicht liefert unser Getränke-Händler zu wenig Alkohol, weil er nämlich findet, dass wir bei der Bestellung ein bisschen übertrieben haben (Hallo! Deshalb kauft man ja auf Kommission ein! Außerdem scheint er unsere Freunde nicht zu kennen.). Vielleicht geht mein Ofen kaputt, ich kann keine Hochzeitstorte backen und alle werden verhungern. Oder vielleicht gewinnen die Stuttgarter Kickers am 11. Mai das letzte Heimspiel 10:0 und meine Gäste inklusive Bräutigam stürmen das Stadion, statt zur Feier zu kommen. Wäre alles denkbar.

Es wäre aber auch denkbar, dass alles gut läuft. Dass es den Gästen völlig egal ist, ob es Mousse au Chocolat oder Panna Cotta gibt, weil es noch gefühlte 20 andere Desserts gibt. Dass der Getränkehändler liefert wie bestellt und keiner verdursten muss. Dass keiner auf die Torte fällt. Dass die Kickers gewinnen und die Leute trotzdem lieber zur Hochzeit kommen. Und dass am Ende alle satt und glücklich und betrunken sind.

Ich  bin optimistisch. Und damit das auch so bleibt, gibt es oberleckere Chocolate-Chip-Cookies für die Nerven.

Zutaten für ca. 20 große Cookies:

140 g Mehl
60 g Stärke
1/2 TL Natron
1/2 TL Backpulver
eine Prise Salz

125 g weiche Butter
100 g brauner Zucker
50 g weißer Zucker
1 Ei
1 TL Vanilleextrakt
200 g Zartbitterschokolade in Stücken.

Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Ober-/Unterhitze funktioniert gut, Umluft auch (dann aber 160°C!).

Zuerst Mehl, Stärke, Natron, Backpulver und Salz abmessen und in eine Schüssel sieben. Die Butter zusammen mit beiden Zuckersorten ein paar Minuten schön schaumig schlagen. Dann das Ei und Vanilleextrakt dazugeben. Die Mehlmischung hinzugeben und mit dem Teigschaber oder Kochlöffel nur kurz unterheben (es ist ok, wenn man noch weiße Mehlflecken im Teig sieht!). Die Schokostückchen ebenfalls kurz mit dem Teigschaber untermischen, bis sich alles gerade so verbunden hat. Wer mag, kann den Teig jetzt ein viertel Stündchen in den Kühlschrank stellen, dann lässt er sich besser verarbeiten. Eilige und Hungrige können diesen Schritt aber auch auslassen, das klappt trotzdem.

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen, den Teig zu Kugeln rollen und mit großem Abstand auf dem Blech platzieren. Wirklich viel Platz dazwischen lassen, die Kekse breiten sich enorm aus! Etwa 15 Minutn backen bis die Cookies Farbe haben.

Nach einem Rezept aus „Let’s Bake“ von Cynthia Barcomi, Mosaik-Verlag, München, 2013

Ihr wollt mehr über unsere Hochzeit in New York und die anschließende Feier wissen? Schaut mal hier:

Heiraten in New York Part 1: Wir haben es getan!
Heiraten in New York Part 2: Das erste Foto 
Heiraten in New York Part 3: Alle Bilder, alle Fakten
Heiraten in New York – Aftershowparty: „Schatz, ich hab‘ meinen Ehering verloren“ und andere zentrale Sätze in der Vorhochzeitswoche
Heiraten in New York: Die Aftershowparty
Heiraten in New York – Aftershowparty: Ja, ich will… Kuchen! Meine selbstgemachte Hochzeitstorte
Heiraten in New York: Hochzeitstag 

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Heiraten in New York

Heiraten in New York ist ein Kinderspiel. Ehrlich. Vielleicht sogar noch leichter als hier in Deutschland (ich habe seltsame Geschichten von Eheseminaren gehört, die vor einer kirchlichen Trauung besucht werden müssen – ist das wahr??) Nein, in New York muss man einfach 24 Stunden vor der Trauung aufs Standesamt marschieren, seinen Pass zücken und ein Formular ausfüllen. Schneller geht es, wenn man einen Hochzeitsplaner hat, der das Ausfüllen für einen erledigt – man muss dann nur noch kurz unterschreiben. Und wenn der wunderbare Hochzeitsplaner (Danke Erol von Echt New York!) auf dem Standesamt auch noch mit High Five begrüßt wird, macht dieser Amtsgang sogar richtig Spaß!

Aber wie kamen wir eigentlich auf die Idee, in New York zu heiraten? 

Mein Mann (damals noch Freund) und ich waren 2011 zum ersten Mal in New York und haben uns in die Stadt verliebt. Noch im Flugzeug auf dem Heimflug habe ich zu ihm gesagt: „wenn wir eines Tages ganz viel Geld haben, kommen wir zurück und heiraten hier!“ Das mit dem Geld hat leider nicht geklappt, aber die Idee hat mich nicht losgelassen und ich habe mich ein bisschen erkundigt. Und dabei bin ich auf den besagten Hochzeitsplaner gestoßen, der Preise für Formalitäten, Friedensrichter, Fotografen, Blumen, Stylisten, Torte, Musiker, Limousine  – wirklich alles, was das Herz begehrt – im Gepäck hatte und siehe da: es war gar nicht so teuer. Also haben wir beschlossen: das ziehen wir durch!

Und schon die Planung war aufregend

Man muss in New York nicht zwingend auf dem Standesamt heiraten, sondern kann auch eine der spektakulären Locations wählen, die New York zu bieten hat. Beliebte Hochzeitslocations in New York sind der Central Park, die Brooklyn Bridge oder auch Top of the Rocks… Um sich außerhalb des Standesamtes trauen zu lassen, braucht man allerdings einen Friedensrichter – nur der darf das. Alles kein Problem für unseren Hochzeitsplaner – Friedensrichter war bestellt. Und für uns war schnell klar: ein Steg unterhalb der Brooklyn Bridge mit Blick auf Manhattan – da wollen wir JA sagen.

Unser Glück war perfekt mit unserer Fotografin Kristina Williamson von FOTOVOLIDA Wedding Photography. Sie und die Stadt New York haben uns Hochzeitsfotos beschert, auf denen das Brautpaar nur die zweite Geige spielt – und gerade deshalb sind sie so wunderbar!

Die wunderschönen Fotos habe ich auch der Stylistin Jessica zu verdanken, die natürlich auch unser Hochzeitsplaner organisiert hat. Da es in New York in der Woche, in der wir geheiratet haben, weit über 30 Grad hatte, hatten wir unsere Trauung für 9 Uhr morgens ansetzt, deshalb musste die arme Jessica schon um halb sieben (an einem Sonntag!) bei uns im Hotel erscheinen, um mich für unseren großen Tag rauszuputzen.

Und sie hat ganze Arbeit geleistet

New York, Heiraten

  Die Location

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Dann wird es ernst…

 

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Verheiratet

 

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Es war perfekt

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Mehr über unsere New York-Hochzeit? Schaut mal hier:

Der zweite Hochzeitstag und ein Blick hinter die Kulissen

Übrigens haben wir auch zuhause nochmals ausgiebig gefeiert. Mehr dazu:

Was kann bei einer Hochzeit eigentlich alles schief gehen?
„Schatz, ich hab‘ meinen Ehering verloren“ und andere zentrale Sätze in der Vorhochzeitswoche
Aftershowparty – die Hochzeitsfeier zuhause
Ja, ich will… Kuchen! Meine selbstgemachte Hochzeitstorte

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