Lebkuchen-Snickerdoodles – easypeasy Weihnachtsbäckerei für vielbeschäftigte Muttis

Der Mini-Cheesecake flitzt wie ein Duracell-Häschen durch die Wohnung, räumt Schränke und Schubladen aus und haut auf die Tastatur, während ich diesen Post schreibe. Entspannt in der Küche stehen und gemütlich Kochen war früher mal einfacher. Und gebacken wird eigentlich auch nur noch an hohen Feiertagen.

Aber zum Advent muss irgendwas gebacken werden. Und ich brauche jetzt Angeber-Rezepte: Plätzchen die superschnell und supereinfach gehen und trotzdem mordsmäßig was hermachen. Habt ihr Ideen? Immer her damit!
Ich präsentiere heute den ersten Geniestreich zum Thema „Angeber-Rezepte“ in Form von Lebkuchen-Snickerdoodles. Snickerdoodles sind ganz weiche, feine Kekse mit einer Kruste aus Zimt und Zucker. Und mit ein bisschen fertigem Lebkuchengewürz werden daraus ganz famose Weihnachtsplätzchen, die ruckzuck angerührt sind.

Es gibt also keine Ausreden, die Weihnachtsbäckerei kann starten.

Zutaten:

150 g weiche Butter
250 g brauner Zucker
2 Eier (Größe M)
340 g Mehl
3 TL Backpulver
3 TL Lebkuchengewürz
Salz
Zum Bestreuen:
50 g Zucker
2 TL Zimt

Zubereitung:

Die Butter schmelzen und mit dem Zucker cremig rühren (Rührgerät oder Küchenmaschine verwenden). Die Eier nacheinander einrühren. Mehl, Backpulver, Lebkuchengewürz und eine Prise Salz mischen und kurz unter die Masse rühren.
Den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier vorbereiten. Zimt und Zucker mischen. Den Teig ein paar Minuten ruhen lassen und dann mit 2 Teelöffeln walnussgroße Kugeln formen und die in Zimt und Zucker wenden. Auf das Backblech legen und etwas Abstand lassen, die Kekse gehen noch auseinander.
Die Bleche nacheinander 8-10 Minuten backen, die Kekse sollen in der Mitte noch weich sein. Die noch heißen Kekse nochmal mit Zimt und Zucker bestreuen.
Wenn die Kekse abgekühlt sind, halten sie sich luftdicht verschlossen mehrere Wochen.
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Der perfekte Schokokuchen – easypeasy, superlecker und kindergeburtstagstauglich

Kochen mit Kleinkind – die Herausforderung

Freunde, in meiner Küche muss es jetzt schnell gehen. Mit einem neugierigen Kleinkind, das Schränke ausräumt und Backofentüren öffnet, ist keine Zeit, stundenlang in der Küche zu stehen. Dazu kommt, dass ich jetzt wieder den ganzen Tag im Büro bin und meine Motivation, ausgefallene Rezepte zu kreieren oder mit verrückten Zutaten zu experimentieren, ist eher überschaubar.

Auf den Tisch kommt daher gerade nur, was unkompliziert ist und schnell geht, gesund und lecker sollte es natürlich trotzdem sein. Tja. Was soll ich sagen? Es ist nicht immer einfach. Und an manchen stressigen Tagen wünsche ich mir eigentlich nur, eine Packung TK-Essen aufzureißen und mich auf die Couch zu schmeißen. Aber der Mini-Cheesecake will ja jetzt auch was Anständiges zu beißen kriegen und so wird jeden Tag gekocht. Nicht immer originell oder aufregend. Aber immer einfach, schnell, (einigermaßen) gesund und lecker. Falls ihr übrigens passende Rezepte habt, wie man ein Kleinkind ohne großen Aufwand glücklich und satt kriegt,  immer her damit!

Heute geht es aber gar nicht ums Kochen, sondern um das Backen. Kuchen gebacken wird bei uns nämlich gerade nur noch an hohen Feiertagen und wenn, dann muss das Rezept sitzen. Keine Experimente, kein „Der-Kuchen-ist-nix-geworden-Quatsch“.

Deshalb heute im Programm:

Der perfekte Kuchen für vielbeschäftigte Muttis

Chocolate. Geburtstag, Cake, Kinder

 

Mein aktuelles Lieblingsrezept ist dieser Schokoladenkuchen, den ich in ähnlicher Form mal bei Rebecca von Baby Rock 
My Day gefunden habe – sie hat auch zwei Kinder und kennt sich mit Rezepten für vielbeschäftigte Muttis vermutlich auch bestens aus.
Warum ist das der perfekte Kuchen für die vielbeschäftigte Mutti?
  1. Schokolade mag jeder. Kinder und Erwachsene. Punkt.
  2. Mit 15 Minuten Vorbereitung und 2 Schüsseln seid ihr dabei.
  3. Der Kuchen funktioniert rund, als Kasten, Gugel oder Cupcakes (je nach Größe muss nur die Backzeit ein bisschen angepasst werden) – der perfekte Allrounder.
  4. Er schmeckt auch nach 3 Tagen noch superfrisch und kann daher bestens für Kindergartenfeste etc. vorbereitet werden. Am besten dann behaupten, man sei morgens extra superfrüh aufgestanden, um noch Kuchen zu backen.
  5. Die Konsistenz eigent sich perfekt zum Überziehen und Dekorieren – ein Muss für den gelungenen Kindergeburstag. Die Deko am besten kaufen. Wir haben doch keine Zeit.
  6. Noch nicht überzeugt? Der Kuchen schmeckt oberlecker! Glaubt mir, ich kenne mich mit Schokokuchen ziemlich gut aus, und der ist geschmacklich der absolute Treffer.
P.S. Die Fotos sind übrigens ohne Foodstyling und Schnickschnack gemacht, sondern stammen direkt vom Kindergeburtstag. So ist das als vielbeschäftige Mutti.
Das Rezept ist für meine Mädels Elli, Caro, Uli und Alicia mit ihren kleinen Mädels bzw. mit dem kleinen Jungen, den wir bald als Verstärkung erwarten. 
 

 

Zutaten

  • 200 g Zucker
  • 200 g Butter
  • 180 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 45 g Kakao
  • 3 Eier
  • eine Prise Salz
  • 100 g Schokotropfen
  • 200 ml Milch
  • 200 g Kuvertüre


  • Zum Verzieren: Smarties, Gummibärchen oder andere bunte Sachen, die Kinderherzen höher schlagen lassen
 
 

Zubereitung:

Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen. Butter schmelzen und mit dem Zucker ein paar Minuten schaumig rühren (Küchenmaschine oder Rührgerät). Dann die Eier einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver, Kakao und Salz vermischen und unter die Masse rühren. Milch dazugeben, kurz verrühren und die Schokotropfen unterheben.
Eine Kuchenform (Kasten, rund, Gugl oder Muffin) einfetten oder mit Backpapier auskleiden und den Teig einfüllen.
Der Kuchen braucht ca. 50 Minuten, nach 40-45 Minuten eine Stäbchenprobe machen und nachsehen, ob der Kuchen schon fertig ist (das kann von Backofen zu Backofen variieren).
Cupcakes müssen nur ungefähr 15-20 Minuten in den Backofen, hier auch nach 15 Minuten die Stäbchenprobe machen.
Den Kuchen oder die Cupcakes auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Die geschmolzene Kuvertüre auf dem Kuchen verteilen und verzieren, solange sie noch nicht ganz fest ist.

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Nutella-Espresso-Granatsplitter oder Die eleganteste Art, misslungenen Kuchen zu verstecken

Seid der Mini-Cheesecake da ist, steht Kuchen Backen ziemlich weit unten auf meiner Prioritätenliste. Zuerst muss nämlich der Mini-Cheesecake satt werden und dann müssen wir satt werden. Wenn ich also in der Küche stehe, dann meist nicht für lecker Gebäck.
Allerdings kann ich es kaum erwarten, endlich Kindergeburtstags-taugliche Kuchen und Torten zu produzieren und dafür brauche ich ein bisschen Zeit zum Üben.
Diese Zeit habe ich mir die Woche endlich mal genommen und ein neues Rezept ausprobiert – und das ist dann aber ganz gewaltig in die Hose gegangen ist. Geplant war ein Rührkuchen mit einer Form in der Mitte (ich hoffe, ich kann euch irgendwann auch ein gelungenes Objekt zeigen) und am Ende hatte ich eigentlich nur einen Haufen Kuchenbruchstücke – die waren allerdings recht lecker.
Vor dem Kuchentrümmerhaufen stehend ist mir eingefallen, dass mein Mann mal gesagt hat, aus Kuchenresten würde man Granatsplitter machen. Gut. Kann man bestimmt auch aus einem ganzen Kuchen.
Kühlschrank auf, Frischkäse gefunden. Dann noch Nutella und Espresso aus dem Schrank gezogen (hat man ja sowieso immer daheim) und einfach einen Versuch gestartet.
Und ich sag euch: die Granatsplitter waren so sensationell, dass ich jetzt glaube ich öfter mal einen Kuchen ruinieren muss 🙂

Zutaten für 10-12 Stück:

600 g Rührkuchen
300 g Frischkäse
2-3 EL Nutella
3 EL Espresso
200 g Kuvertüre
10-12 runde Kekse (zum Beispiel Haferkekse)
Wer mag: zerstoßene Espresso-Bohnen zum Verzieren

Zubereitung:

Den Rührkuchen zu feinen Bröseln verarbeiten (falls er nicht schon von alleine zusammengefallen ist :). Den Frischkäse mit Nutella und Espresso verrühren. Zu den Bröseln geben, gut vermischen und kleine Türmchen daraus formen. Die Türmchen auf die Kekse setzen, auf einen Teller packen und etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Währenddessen die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und vielleicht ein paar Espressobohnen im Mörser zerkleinern.
Am einfachsten klappt das mit der Kuvertüre, wenn ihr ein großes Stück Alufolie oder Backpapier auslegt, ein Kuchengitter darauf stellt und die Türmchen auf das Gitter plaziert. Die Kuvertüre dann einfach mit einem großen Löffel über die Türmchen laufen lassen. Die Espressobohnen unbedingt noch drauf geben, bevor die Schokolade fest geworden ist 🙂

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Lebkuchen-Latte mit Rentierdeko

Huch, wo ist denn die Zeit bitte hin? Eben noch Rekordsommer und jetzt steht schon Weihnachten vor der Tür?
Ihr habt es gemerkt, statt zu bloggen, habe ich den wunderbaren Herbst genossen und mich ausschließlich um den kleinen Mini-Cheesecake gekümmert – und ich habe keinerlei schlechtes Gewissen 🙂
Bevor jetzt aber alle in den Weihnachtsurlaub abtauchen, will ich euch wenigstens noch einen kleinen Weihnachtsgruß: einen Lebkuchen -Latte mit Rentierdeko
Das „Rezept“ ist so einfach, das schafft man auch mit Baby und der feine Lebkuchensirup versüßt meinen Kaffee eine ganze Woche. Das Rezept für den Sirup hab ich bei Nadine von Dreierlei Liebelei geklaut, die Rentierdeko gab es in der aktuellen Ausgabe der „Lecker Christmas“. Falls ihr die süßen Rentiere Zuhause selbst aus Toffifee, Mini-Salzbrezeln und roten Smarties machen wollt: das sieht zwar easy-peasy aus, war aber ein ganz schönes Gefummel. Die Brezeln brechen superschnell, die Smarties halten nur bedingt und auch nur mit Zuckerguss. Probiert es ruhig aus, aber sagt nicht, ich hätte auch nicht gewarnt 🙂
Zutaten für den Lebkuchensirup:
 
  • ein paar Spritzer frischer Zitronensaft
  • 150 g Zucker
  • 250 ml Wasser
  • 3 TL Lebkuchengewürz

 

Zubereitung:
Zitronensaft, Zucker und Wasser aufkochen und ein paar Minuten köcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen, das Lebkuchengewürz einrühren und 2-3 Minuten ziehen lassen. Dann durch einen Teefilter oder durch ein ausgekochtes Geschirrtuch abgießen. Eine Bodum-Kaffeekanne tut es auch. Den Sirup in eine ausgekochte Flasche füllen und kühl lagern.
Je nach Geschmack etwa 2-3 TL in einen Latte Macchiato geben und genießen.
Bevor ich mich verabschiede, muss ich euch unbedingt zeigen, was Weihnachten im Hause New York Cheesecake auf den Tisch kommt: bei der wunderbaren Denise von foodlovin habe ich dieses umwerfende Rezept entdeckt: ein New York Cheesecake mit Spekulatiusboden, Marzipan- und Lebkuchenfüllung und Glühweinguss. Ich flipp schon bei der Vorstellung aus!

Ich wünsche euch, dass ihr an Weihnachten auch was habt, was euch ausflippen lässt. Wir genießen Weihnachten zum ersten Mal zu dritt und sind superhappy.

In diesem Sinne: lasst es euch gut gehen!
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{World of Sandwiches} Big in Japan mit Teriyaki-Lachs und Wasabi-Joghurt

Tut mir leid, aber ich bin immer noch total auf dem Sandwich-Trip, deshalb mache ich einfach weiter mit meiner World of Sandwich-Serie. Könnt ihr noch eine Runde? Nach The Italian, Monsieur Baguette, dem Orient Express, Pulled Salmon und Gua Bao habe ich heute nochmal ein „Fischbrötchen“ für euch im Gepäck: Lachs meets Japan: in Teriyaki-Sauce mariniertes Lachssteak mit Wasabi-Joghurt – ich bin schwer begeistert!

Zutaten für 4 Portionen:

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  • 1 großes Baguette
  • 250-350 g Lachssteak
  • eine große Handvoll Babyspinat


Für die Marinade:

  • 1-2 Knoblauchzehen, gepresst
  • ca. 1 cm frischer Ingwer, gerieben
  • 1 kleine Chilischote, in feine Ringe geschnitten
  • 1 TL Sesamöl
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 TL Fischsauce
  • Saft einer halben Limette
  • frischer Koriander


Für die Sauce:

  • 1 kleiner Becher Vollfett-Joghurt
  • Wasabi-Paste nach Belieben
  • Saft einer halben Limette
  • Salz 


Zubereitung:


Alle Zutaten für die Marinade mischen und den Fisch darin einlegen. Die Marinade mit dem Lachs zusammen am besten in einen Plastikbeutel füllen und für mindestens 1 Stunde kalt stellen.


Alle Zutaten für die Joghurtsauce mischen, Wasabi vorsichtig dosieren und zur Sicherheit abschmecken. Spinat waschen und trocken schleudern.

Den Lachs scharf anbraten, in der Mitte darf das Filet gerne noch ein bisschen glasig sein. Baguette in 4 Teile schneiden. Joghurt-Wasabi-Sauce darauf verteilen, Lachs und Spinat dazu geben und je nach Geschmack noch mit frischem Koriander servieren.

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{World of Sandwiches} Pulled Salmon im Laugenbrötchen

Pulled Pork war gestern, heute gibt es Pulled Salmon – gewürzter, gebratener Lachs, der sich fein zerrupft in ein Laugenbrötchen schmiegt. Klingt himmlisch? Ist es auch!
Mehr Sandwich-Kreationen findet ihr übrigens auf meinem Pinterest-Board World of Sandwiches oder hier:

The Italian: Büffelmozzarella, Pesto, Tomaten und Rucola
Der Orient-Express: Halloumi, Hummus und Minze
Monsieur Baguette: Ziegenkäse, Walnüsse, Trauben und Honig-Senf-Sauce

Zutaten für 4 Portionen:

Pulled Pork, streetfood, Sandwich
  • 3 EL scharfe Chilisauce
  • 2 EL getrockneter Thymian
  • 1 EL Kumin
  • eine große Prise Salz
  • Saft von 2 Limetten
  • 2 EL Reisessig
  • etwas Sonnenblumenöl
  • 2 Wildlachssteaks
  • 1 Fenchelknolle
  • 1/2 Zitrone
  • 4 Laugenbrötchen
  • Barbecuesauce (wer die selbst machen will: Rezept folgt unten)

Zubereitung:

Den Backofen auf 160°C vorheizen. Chilisauce, Thymian, Kumin, Salz, Saft von 1 Limette und Reisessig vermischen und eine Auflaufform einfetten. Lachssteaks in die Form geben und großzügig mit der Würzsauce bedecken. Etwa 35 Minuten backen.
Wer die Barbecuesauce selbst machen will, setzt sie jetzt an (Rezept siehe unten). Währenddessen den Fenchel waschen und fein hobeln. Mit Zitronen- und Limettensaft und etwas Salz würzen. Die Laugenbrötchen aufschneiden und bei Bedarf toasten.
Den Lachs mit der Gabel oder den Fingern zerpflücken und auf das Brötchen geben. Fenchel und Barbecuesauce dazugeben, Deckel drauf und sofort servieren.

Rezept für Barbecuesauce:

Pulled Pork, Streetfood, Sandwich
Zutaten:

  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL brauner Zucker
  • 2 EL Tomatenmark
  • 150 ml Apfelsaft (oder Wasser, dann aber etwas mehr Zucker nehmen)
  • 2 EL Rotweinessig
  • 4 EL Worcestershiresauce
  • 1 EL Senf
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1/2 TL Kumin
  • eine Prise Chilipulver
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Knoblauch und Zwiebel fein hacken und mit dem Olivenöl kurz anbraten. Zucker dazugeben und 1 Minute karamellisieren lassen. Alle anderen Zutaten dazugeben und 25-35 Minuten köcheln lassen.
Das Rezept für den Pulled Salmon Burger stammt aus der aktuellen Ausgabe von Sweet Paul, 2/2015, falkmedia living GmbH, Kiel.


Das Rezept für die Barbecuesauce stammt aus dem Buch „Ein Kuss aus der Küche“, Edition Michael Fischer, Igling, 2014.


Pulled Pork, Sandwich, Streetfood, Barbecue


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{World of Sandwiches} Monsieur Baguette: Ziegenkäse, geröstete Walnüssen, Trauben und Honig-Senf-Sauce

Sandwich, Brot, auf die Hand, Streetfood, Frankreich

Ich bin gerade so verrückt nach Sandwiches, dass ich mir am liebsten jeden Tag neue Varianten ausdenken würde. Hier auf dem Blog gibt es also weiterhin Stullen in unterschiedlichsten Ausführungen, ganz nach dem Motto: ruckzuck, easypeasy und oberlecker!

Nach dem „The Italian“ und dem „Orient-Express“ bleiben wir international und reisen heute nach Frankreich: auf den Tisch kommt ein klassisches Baguette mit Ziegenkäse, Walnüssen und Honig, dazu eine Sauce aus Dijon-Senf, Honig und Thymian – yay!

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 großes französisches Baguette
  • 1 Ziegenrolle
  • 1 Handvoll Walnüsse
  • 1 Handvoll Weintrauben

Für die Sauce:

  • 1 kleiner Becher Vollfett-Joghurt
  • 2 EL Dijon-Senf
  • 2 EL Honig
  • 1 EL Olivenöl
  • Thymian
  • Salz 
  • Pfeffer

Zubereitung:

Alle Zutaten für die Sauce vermengen, abschmecken und ggf. nochmals nachwürzen (es darf auch mehr Senf, Honig oder Olivenöl sein, wenn die Sauce zu fad ist). Die Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Öl rösten, bis sie Farbe angenommen haben. Die Trauben halbieren und die Ziegenrolle in Scheiben schneiden. Das Baguette in 4 Teile teilen und jedes Stück mit der Sauce bestreichen. Mit dem Käse, den Trauben und den Walnüssen belegen. Mit ein paar Tropfen Honig verfeinern.

Sandwich, Brot, Streetfood, auf die Hand, Frankreich

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{World of Sandwiches} Der Orient Express: Halloumi, Hummus und Minze

Heute gibt es ein weiteres Schmankerl aus der Reihe „World of Sandwiches“. Nach dem klassischen Italiener mit Büffelmozzarella, Pesto und Rucola geht es heute in den Orient: Pita trifft Halloumi mit Hummus, Minze und natürlich schaaaarf!

Zutaten für 4 Sandwiches:

  • 4 Pitabrote zum Toasten
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  • 1 Halloumi-Käse
  • 1/2 Gurke
  • schwarze Oliven
  • 1 Becher Vollfett-Joghurt
  • Harissa aus der Tube
  • Minzblätter

Hummus:

  • 1 Dose Kichererbsen
  • 2-3 EL Sesampaste (Tahina) – wer das nicht zuhause hat, kann auch 3-4 Walnusshälften nehmen
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 Knoblauchzehe (schmeckt aber auch ohne Knoblauch fein)
  • 1-2 EL Olivenöl
  • eine handvoll glatte Petersilie
  • 1 TL Kumin
  • Salz
  • Pfeffer


Zubereitung:

Für das Hummus wandern die Kichererbsen mit den anderen Zutaten in den Mixer und werden püriert, bis eine cremige Masse entsteht. Für die richtige Konsistenz ruhig auch etwas Wasser hinzufügen (wenn das Wasser eiskalt ist, wird die Konsistenz besonders gut!).


Die Gurke in Scheiben schneiden, die Oliven grob zerkleinern. Dann den Joghurt mit Salz und Harissa-Paste würzen (Harissa ist scharf, nehmt also so viel Paste, wie euch schmeckt).

Den Halloumi in dicke Scheiben schneiden und in einer Grillpfanne von beiden Seiten ein paar Minuten anbraten. Die Pitabrote toasten, innen mit Hummus bestreichen und dann mit Halloumi, Gurke und Oliven füllen. Ein paar Blättchen Minze oder glatte Petersilie reinpacken und alles mit dem Harissa-Joghurt würzen.


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Matcha-Eis {ohne Eismaschine} {Werbung}

Rechtzeitig zur ersten Frühlingswoche starte ich mit der Eisproduktion. Auch in diesem Jahr wird bei uns übrigens wieder ohne Eismaschine Eis gezaubert. Ich habe schon ein paar Mal darüber nachgedacht, mir eine Eismaschine zuzulegen, aber auch ohne dieses sperrige Gerät schmeckt mein hausgemachtes Eis ganz famos, deshalb bleibe ich dabei und mache mein Eis weiterhin von Hand.
Schon seit einiger Zeit steht Matcha-Eis ganz oben auf meiner To-do-Liste und nachdem ich in meinem Goddie-Bag vom Reutlinger Foodbloggercamp ein kleines, feines Matcha-Büchlein entdeckt habe, das auch ein Eisrezept enthielt, stand meiner Eisproduktion nichts mehr im Wege.
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Am Superfood Matcha führt die Tage ja nichts mehr vorbei, deshalb sollte man zwei Dinge wissen, bevor man seine Desserts damit verfeinert:
  • Matcha schmeckt recht herb, deshalb sollte es für den Anfang vorsichtig dosiert werden
  • Matcha enthält Koffein (1 TL entspricht ungefähr einem Espresso). Wer also abends ein Matchadessert verspeist und empfindlich auch Koffein reagiert, darf sich nicht wundern, wenn der Schlaf auf sich warten lässt.

Davon abgesehen gilt Matcha als unheimlich gesund, da es viele Vitamine und Antioxidantien hochdosiert enthält – ihr könnt euer Dessert also ohne Reue genießen!

Zutaten für 4 Portionen:

  • 100 g Zucker
  • 80 ml Wasser
  • 2 EL Limettensaft
  • 1/2-1 EL Matchapulver (lieber mit etwas weniger beginnen und den Sirup dann abschmecken)
  • 3 TL Puderzucker
  • 150 ml Sahne, eisgekühlt
  • 250 g Naturjoghurt, Vollfett
  • Optional: schwarzer Sesam

Zubereitung:

Zucker, Wasser und Limettensaft in einer Kasserole erhitzen, bis alles eine sirupartige Konsistenz hat. Matchapulver mit einem Schneebesen einrühren. Sirup kurz im Kühlschrank abkühlen. Puderzucker sieben und Sahne steif schlagen. Puderzucker unter die steif geschlagene Sahne mischen.
Icecream, Frozen Yogurt, homemade

Joghurt mit Matchasirup vermischen und Sahne vorsichtig unterheben, Die Mischung sollte cremig und fest sein. 
Eis in einen großem Kunststoffbehälter füllen (das erleichtert das Rühren) und ins Gefrierfach stellen. Die Masse sollte jetzt 4-6 Stunden gefrieren und dabei etwa alle 30 Minuten umgerührt werden (mit einer Gabel, einem Schneebesen oder einem Pürierstab).
Das Eis vor dem Servieren kurz antauen lassen. Wer mag, kann das Matcha-Eis noch mit schwarzem Sesam garnieren.

Das Rezept stammt aus dem Buch „Matcha – Der grüne Genuss“ von Lene Knudsen, erschienen im Hädecke-Verlag 2015

Noch mehr Lust auf Eis? 

Wie wäre es mit selbstgemachtem Nutella- oder Erdnussbutter-Eis? Oder einem Erdbeer-Joghurt-Eis mit Basilikum und schwarzem Pfeffer? Klappt alles ganz ohne Eismaschine.
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Schinken- oder Feta-Schnecken – der allerallerschnellste Partysnack (weil man manchmal tricksen muss)

Heute verrate ich euch ein Geheimnis: natürlich koche und backe ich gerne und ich lege auch viel Wert auf die Auswahl der Zutaten, aber manchmal fehlt eben einfach die Zeit, stundenlang den Kochlöffel oder den Schneebesen zu schwingen. Und deshalb kaufe ich manchmal auch Fertigprodukte. Ha. Jetzt ist es raus. In meinem Vorratsschrank findet man aus diesem Grund nicht nur Handgeschöpftes und Selbstgemachtes, sondern auch fertiges Pesto, gekaufte Marmelade und – Asche auf mein Haupt – Instant-Kartoffelpüree. Ok, das Instant-Püree ist eine Sünde aus Studienzeiten und dient auch nicht als Maßstab für meine Küche, aber was ich damit sagen will, ist dass Fertigprodukte manchmal Lebensretter sein können.

Fingerfood, Partyfood, Häppchen, SnacksZum Beispiel wenn man Freitag abends auf einer Party eingeladen ist und dem Gastgeber versprochen hat, was Herzhaftes fürs Partybüfett beizusteuern. Dann ist bei der Arbeit aber Land unter, man kommt viel zu spät und völlig abgehetzt aus dem Büro und muss auf die Schnelle noch irgendwas Essbares zaubern. Man könnte sich natürlich ein paar Tüten Chips und Salzstangen unter den Arm klemmen und sagen „Sorry, ich hab es nicht geschafft“. Oder man trickst einfach. Wie mit diesem Hefeschnecken. Die Vorbereitung dauert nur ein paar Minuten (weil der Hefeteig gekauft ist), dann nur kurz in den Backofen und einfach so tun, als hätte man das selbstgemacht (ist ja auch nicht gelogen).

Zutaten

  • 1 oder 2 Päckchen Pizzateig aus dem Kühlregal
  • Mit Fleisch: Schinken oder Salami oder Speckscheiben
  • Ohne Fleisch: Feta, gehackte Oliven
  • Oder was euch sonst noch einfällt
  • Wenn es gerade rumsteht: Oregano oder Thymian, Olivenöl

Zubereitung

Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen. Den Teig in 3-4 cm breite Streifen schneiden und die Streifen mit Speck oder Schinken oder Salami belegen. Oder für die Vegetarier mit Fetabröseln und geschnittenen Oliven. Oder was euch sonst noch einfällt.
Speck oder Feta ist salzig genug, dafür müsst ihr die Schnecken nicht mehr würzen. Aber vielleicht habt ihr ja noch irgendwo ein bisschen Oregano oder Thymian rumstehen.
Die Streifen zu Schnecken rollen und auf ein Backblech geben, das mit Backpapier ausgelegt wurde.
Wer ganz viel Zeit hat, kann die Schneckchen noch mit Olivenöl bestreichen oder besprühen.
Die Schnecken 15 bis 20 Minuten backen, bis sie Farbe angenommen haben.
Ich verspreche, die schmecken so gut, dass die Leute nach dem Rezept fragen. Dann könnt ihr sagen, dass auch ihr – trotz Koch- und Backkrone – ab und zu trickst und die Leute werden das sympathisch finden. Oder ihr könnt einfach lügen 🙂

Fingerfood, Partyfood, Häppchen, Snacks

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