New York Cheesecake mit Erdnussbutter plus supertolle Give-Aways!

Willkommen zu meiner kleinen Geburtstagsparty

Happy Biirthday to youuu, happy happy biiiirthday tooo youuuuu *träller! Ja, ihr hört richtig, ich singe gerade ein kleines Geburtstagständchen für mein Blog und kann es gar nicht glauben, dass es am Montag ganze zwei Jahre her ist, dass ich meinen ersten Post verfasst habe. Seit dem ist viel passiert, ich habe recht ordentlich backen gelernt und die Fotos sehen heute auch ganz anders aus. Die Liebe zu meinem allerersten Kuchen ist aber geblieben – wer kann einem New York Cheesecake schon widerstehen?

American Cheesecake, Erdnussbutter, no bake, trifle

Deshalb habe ich meinen geliebten New York Cheesecake schon in ganz vielen verschiedenen Varianten gebacken und zum Geburtstag gibt es heute zum ersten Mal eine “no bake”-Variante. Aber bevor ich euch zu einem Stückchen (eigentlich muss ich sagen “Gläschen”) Geburtstagskuchen einlade, würde ich mich freuen, wenn ihr in diesem Jahr ordentlich mitfeiert und mir euren liebsten New York Cheesecake präsentiert: gesucht werden New York Cheesecake-Rezepte in allen Varianten. Egal ob Cheesecake im Glas, am Stiel, als Eis, in Miniformat mit oder ohne backen oder ganz klassich – was immer euch am besten schmeckt! Und es gibt auch ein paar feine Geschenke abzustauben!

Für euer liebstes New York Cheesecake-Rezept wurden mir folgende Preise zur Verfügung gestellt (vielen Dank an die Sponsoren!):

Geschenke, Geschenke:

1. Preis: Gutschein von mydays im Wert von 100 €.
2.-4. Preis: Je einmal das Kochbuch “Essen mit Freunden” von Pete Evans von Collection Rolf Heyne, ein Sushi-Starter-Set von Reishunger und ein Probierset mit vier Päckchen Gourmesso-Kaffee-Kapseln.

Abbildungen mit freundlicher Genehmigung von mydays, gourmesso, Reishunger und Collection Rolf Heyne

Inspiration:

Und, überlegt ihr schon fieberhaft, welches euer liebstes New York Cheesecake-Rezept ist? Keine Sorge, ich habe jede Mende Inspiration für euch:

New York Cheesecake-Varianten

Und zwei kleine Hilfestellungen:
New York Cheesecake – das perfekte Grundrezept
Tipps und Tricks für einen rundum gelungenen New York Cheesecake 

Und wenn das nicht genug ist, schaut doch mal auf mein Pinterest-Board: dort sammle ich selbst Insprationen und meine To-bake-Liste wird jeden Tag länger 🙂

American Cheesecake, Erdnussbutter, Trifle, nobake

 

 

Teilnahmebedingungen:

Erlaubt sind New York Cheesecake-Rezepte in allen Varianten. Egal ob Cheesecake im Glas, am Stiel, als Eis, in Miniformat mit oder ohne backen oder ganz klassich. Mitmachen können Blogger und Nicht-Blogger mit einer Postadresse in Deutschland ab 18 Jahre.

Für Blogger:

  • Veröffentlicht bis zum 15.03.2014, 23.59 Uhr einen Blogpost zum Thema “I love New York Cheesecake”, in dem ihr auf dieses Event verlinkt.
  • Bitte ausschließlich neue Artikel, keine aus dem Archiv.
  • Hinterlasst dann den Link zu eurem Beitrag in einem Kommentar unter diesem Post. 

Teilnehmer ohne Blog:

  • Schickt mir bitte euer Rezept plus Foto bis zum 15.03.2014, 23.59 Uhr per E-Mail (newyorkcheesecake_blog@gmail.com).

Grundsätzlich:

  • Mit der Teilnahme erklären sich alle Teilnehmer einverstanden, dass ich sowohl Bild als auch Rezept in der Zusammenfassung des Events verwenden darf.
  • Mit der Teilnahme an diesem Event erklärt ihr euch damit einverstanden, dass ich eure Adresse im Falle eines Gewinns an den jeweiligen Sponsor weitergeben darf, damit der Gewinn verschickt werden kann. Eure Adresse wird natürlich nur für diesen Zweck verwendet.
  • Die GewinnerInnen werden per random.org ermittelt und per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 

Banner zum Mitnehmen:

Code:

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border=”0″></a> 

 
So, jetzt schnappt euch aber erstmal ein Gläschen No bake-Peanutbutter-New York Cheesecake-Trifle und feiert mit mir.

American Cheesecake, Erdnussbutter, Trifle, nobake

Peanutbutter-New York Cheesecake-Trifle ohne Backen

Zutaten für 4 Gläschen:

  • 200 g Doppelrahmfrischkäse
  • 1 EL Erdnussbutter, cremig
  • 3 EL saure Sahne
  • 1-2 EL Zucker (am besten selbstgemachter Vanillezucker)
  • 6 Haferkekse (am besten “Hobbits” von Brandt)
  • eine Handvoll geröstete und gesalzene Erdnüsse
  • ein Stück Zartbitterschokolade

Zubereitung:

Frischkäse, saure Sahne, Erdnussbutter und Zucker mit dem Rührgerät glatt rühren. Von der Erdnussbutter und dem Zucker lieber erst etwas weniger nehmen und die Masse dann abschmecken. Mögt ihr es lieber etwas süßer oder nussiger? Die Masse kalt stellen (mindestens eine Stunde, geht aber auch über Nacht). Die Kekse zerbröseln und in kleine Gläschen füllen. Die Frischkäsemasse darauf verteilen. Erdnüsse und Schokolade grob hacken und auf die Frischkäsemasse geben. Sofort servieren, sonst werden die Kekse matschig.

Jetzt aber: viel Erfolg und frohes Backen!

Mehr New York Cheesecake-Rezepte? Schaut mal hier:

 

New York Cheesecake – Das perfekte Grundrezept
Tipps und Tricks für den perfekten New York Cheesecake
New York Cheesecake 2: Double Toffee
New York Cheesecake 3: Oreos
New York Cheesecake 4: Schokolade und Kahlúa
New York Cheesecake 5: Ricotta und Pinienkerne
New York Cheesecake 6: Chai und weiße Schokolade 
New York Cheesecake 7: Himbeerpüree und saure Sahne
New York Cheesecake 8: Chocolate-Espresso
New York Cheesecake 9: Marone auf Brownie-Boden
New York Cheesecake 10: Zitrone-Brombeere im Miniformat
New York Cheesecake 11: Kürbis
New York Cheesecake 12: Mandarine mit Spekulatiusboden
New York Cheesecake 13: Erdnussbutter
New York Cheesecake 14: Kokos trifft Kirsch

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Mehr Kleinigkeiten: Ruck-Zuck-Birnen-Mandel-Tartelettes

Während wir auf Hochtouren an der Fertigstellung unseres kleinen, feinen Magazins arbeiten, ertappe ich mich dabei, dass ich auch über unsere Magazininhalte hinaus ziemlich häufig in kleinen Dimensionen denke. Kleinigkeiten sind aber auch was Schönes! Sehen fein aus, passen in eine Hand und lassen sich wunderbar mit anderen teilen!

Deshalb gibt es heute kleine Birnen-Mandel-Tartelettes, die in nullkommanix zubereitet sind.

Kleinigkeiten

Zutaten für 6 Tartelettes:

1/2 Päckchen Filoteig
70 g Mandelstifte
40 g Muscovado-Zucker + etwas mehr
1 EL Zimt + etwas mehr
40 g flüssige Butter
6 EL Crème fraîche
2 Birnen

Kleinigkeiten

Zubereitung:

Den Ofen auf 175°C vorheizen. Filoteig in Quadrate schneiden. Ein Quadrat soll ein Tarteletteförmchen ausfüllen und darf ruhig etwas über den Rand stehen. Die Mandelstifte in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie leicht Farbe angenommen haben. Abkühlen lassen und mit Zucker und Zimt mischen.

2 Teigquadrate in jedes Förmchen legen und mit flüssiger Butter bestreichen. Anschließend etwas von der Nuss-Zucker-Zimt-Mischung darauf verteilen (die Mischung so aufteilen, dass jedes der 6 Tartelettes zweimal damit bestreut werden kann).

Ein Teigquadrat auf die Mischung legen und wieder mit flüssiger Butter bestreichen. Ein zweites Mal mit der Nussmischung bestreuen.

Ein weiteres Teigquadrat darauf geben und mit jeweils einem Esslöffel Crème fraîche bestreichen. Die Birnen in feine Scheiben schneiden und auf den Tartelettes verteilen. Noch etwas Zucker und Zimt darüber streuen und mehr mag, kann auch noch ein paar Mandelstifte auf die Birnen geben. 12 bis 14 Minuten backen und am besten noch warm genießen.

Einen schönen Herbstsonntag!

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New York Cheesecake meets Kürbis + Tipps für den perfekten Cheesecake

Plus wunderbares Give-Away…

Heute habe ich meinen allerersten Kürbis-Cheesecake für euch im Gepäck, außerdem grundlegende Tipps, wie ihr den perfekten New York Cheesecake backen könnt (es ist wirklich ganz easy!). Und zu guter Letzt könnt ihr auch noch was gewinnen. Na, wenn das nicht mal ein Sonntag ist, der gleich drei Wünsche auf einmal erfüllt ♥

Wir beginnen mit meinem Experiment: New York Cheesecake meets Kürbis:

Original New York Cheesecake im Wasserbad gebacken
Zutaten für eine 18 cm-Springform (das Rezept klappt auch mit einer größeren Springform, einfach die Zutaten hochrechnen):
175 g Hobbits-Kekse von Brand
50 g weiche Butter
175 g Doppelrahmfrischkäse
65 g Zucker
1 EL Stärke
1 TL Vanillezucker (am besten selbstgemacht)
250 g Kürbispüree*
2 Eier
1 TL Zimt
1/2 TL gemahlener Ingwer
eine Prise Muskat
eine Prise Salz
*Kürbispüree: Für das Kürbispüree müsst ihr den Kürbis entweder im Wasser oder im Backofen garen. Im Wasser geht es etwas schneller, allerdings besteht die Gefahr, dass das Püree zu flüssig wird. Deshalb das Wasser nach dem Garen abgießen und den Kürbis mit so wenig Wasser wie möglich pürieren. Ein bisschen Wasser könnt ihr aufbewahren. Ist das Püree nämlich zu fest, könnt ihr 1-2 EL von dem Kochwasser hinzufügen.

Dazu passt: Walnuss-Sahne
1 Becher Schlagsahne
1 EL Zucker 
eine Handvoll gemahlene Walnüsse
 
Original New York Cheesecake im Wasserbad gebacken 
Zubereitung:
Die Kekse fein mahlen (dafür entweder die Küchenmaschine verwenden oder die Kekse in einen Gefrierbeutel packen und mit dem Nudelholz bearbeiten). Die Butter mit dem Bröseln vermischen. Keksmischung in eine Springform geben und mindestens 30 Minuten kalt stellen.
Backofen auf 150°C Unterhitze vorheizen. Frischkäse und Zucker mit dem Rührgerät aufschlagen. Alle Zutaten nacheinander dazugeben und auf kleinster Stufe rühren. Auch die Eier einzeln untermischen.
Die Sprinform mit Alufolie abdichten (oder Trick 17 anwenden, siehe unten “Tipps & Tricks für den perfekten New York Cheesecake”). Ein tiefes Backblech 2-3 cm hoch mit Wasser füllen und die Springform zum Backen hineinstellen. 45-60 Minuten backen (je nach Größe der Springform). Der Kuchen muss in der Mitte noch wabbelig sein, wenn ihr ihn raus nehmt. Dann ist er perfekt! 10 Minuten auskühlen lassen, dann mit einem Messer vorsichtig den Rand des Kuchens von der Springform lösen. Den Kuchen am besten in der Springform über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Für die Walnuss-Sahne einfach Sahne mit Zucker steif schlagen und mit gemahlenen Walnüssen verfeinern.
Original New York Cheesecake im Wasserbad gebacken

 

Grundsätzlich: Tipps & Tricks für den perfekten New York Cheesecake

Zutaten:
  • American Cheesecake enthält keinen Quark, sondern Frischkäse – und zwar immer die Vollfettvariante. Ich nehme Philadelphia.
  • Der Boden wird aus Keksen gemacht. Am besten eignen sich Butterkekse oder Zwieback, aber auch Spekulatius oder Amarettini können dem Kuchen einen Kick geben. Wer mag, mischt gemahlene Nüsse unter die Keksbrösel. Für den traditionellen New York Cheesecake verwende ich am liebsten Hobbits von Brandt, da die den amerikanischen Graham-Keksen am ähnlichsten sind.
  • Ob ein New York Cheesecake Stärke braucht, ist umstritten. Bei einem Original New York Cheesecake aus Frischkäse, Crème fraîche und Eiern ist Stärke nicht nötig, da diese Zutaten fest werden. Gibt man flüssige Zutaten dazu (zum Beispiel Saure Sahne wie bei diesem Rezept), ist ein EL Stärke sinnvoll.

Handling:

  • Ich backe den Boden normalerweise nicht vor, sondern stelle ihn mindestens 30 Minuten kalt, bevor ich die Füllung reingebe.
  • Die Frischkäsemasse wird zwar mit dem Rührgerät aufgeschlagen, aber ich rühre nur auf kleinster Stufe. Schlägt man die Masse zu stark, bilden sich Luftblasen, dadurch kann der Kuchen beim Backen reißen.
  • Alle Zutaten immer nacheinander einrühren, auch jedes Ei immer einzeln in die Masse geben. Auch das verhindert die Bildung von Luftblasen.

Backen:

  • Die Kuchenoberfläche soll keine Farbe annehmen, deshalb mit Unterhitze backen (oder Ober-/Unterhitze wenn ihr keine Unterhitze habt, aber keinesfalls Umluft, sonst wird der Backofen zu heiß).
  • Den Kuchen bei niedrigen Temperaturen backen, dafür lieber ein bisschen länger drin lassen. Es schadet dem Cheesecake nicht, eine Stunde im Backofen zu bleiben.

Das Wasserbad:

  • New York Cheesecake wird im Wasserbad gebacken, dadurch erhält er seine unglaublich cremige Konsistenz. Dafür wird die Springform mit Alufolie abgedichtet und in ein tiefes Backblech gestellt, in dem das Wasser 2-3 cm hoch steht. Beim Backen müsst ihr darauf achten, dass immer genug Wasser im Blech ist. Jetzt verrate ich euch einen Trick: wenn euch das Wasserbad zu risky ist (mir ist auch schon Wasser in die Form gelaufen und das ist wirklich ärgerlich!), könnt ihr auch folgendes tun: stellt die Springform auf ein Gitter ÜBER dem Backblech mit dem Wasser. Der Boden bleibt so auf jeden Fall trocken und ihr habt trotzdem den Sauna-Effekt im Backofen, der den Kuchen so fluffig macht. Ich habe das wirklich oft ausprobiert und war mit dem Ergebnis immer mehr als zufrieden.

Nach dem Backen:

  • Wenn der Kuchen aus dem Backofen genommen wird, sollte er in der Mitte noch etwas wabbelig sein – dann ist er genau richtig. Etwa 10 Minuten auskühlen lassen und dann mit einem Messer vorsichtig am Rand entlang fahren. Indem ihr den Kuchen von der Springform löst, könnt ihr verhindern, dass der Kuchen nachträglich reißt.
  •  Und jetzt ganz wichtig: der Kuchen muss über Nacht in den Kühlschrank, auch wenn es schwer fällt. Dafür am besten in der Springform lassen, dann behält er seine Form. Gut durchgezogen und richtig kalt schmeckt er am besten.

Klingt doch eigentlich ganz easy, oder? Dann ran ans Rührgerät! Rezepte zum Ausprobieren gibt es hier genug:

    New York Cheesecake – Das perfekte Grundrezept.

    Jede Menge Varianten findet ihr außerdem hier: New York Cheesecake-Varianten.

    Original New York Cheesecake im Wasserbad gebacken

    Und jetzt was gewinnen!

    Und nach der ganzen Käsekuchen-Theorie könnt ihr jetzt noch was Feines gewinnen! Ich habe zwei Exemplare von Das große Buch der Käsekuchen: Klassiker und neue Kreationenfür euch reserviert.

    Um eines davon zu gewinnen, müsst ihr folgendes tun: hinterlasst bis zum 15.10.2013 um 22 Uhr einen Kommentar und schreibt mir, wie ihr euren Käsekuchen am liebsten mögt. Mögt ihr die klassische Version mit Quark oder seid ihr auch New York Cheesecake-Fans? Habt ihr schon Varianten wie den Kürbis-Cheesecake probiert? Welche hat euch am besten geschmeckt?

    Ich bin schon ganz gespannt, auf eure Anregungen und freue mich, mein Repertoire zu erweitern 🙂

    Bitte denkt daran, dass ihr über 18 Jahre alt sein müsst, um am Gewinnspiel teilzunehmen. Wenn ihr anonym kommentiert, hinterlasst bitte eine E-Mail-Adresse (oder schickt mir zusätzlich eine Nachricht).

    Und jetzt: viel Erfolg mit eurem nächsten New York Cheesecake ♥

    Vielen Dank an den NGV-Verlag, der mir die Bücher kostenlos zur Verfügung gestellt hat!

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    Nektarinen-Tartelettes mit Honig und Thymian – schmeckt wie ein Ausflug in die Provence

    Einige von euch haben vielleicht auf Instagram verfolgt, dass ich in den letzten zwei Tagen einen regelrechten Backmarathon absolviert habe. Für eine Hochzeit habe ich über zweihundert kleine, feine Teilchen gebacken. Apfel-Möhren-Gugl, Erdbeer-Kokos-Scones und Schokotörtchen mit Käsekuchenherz. Jetzt hab’ ich ein bisschen Rücken, die Küche sieht schlimm aus, aber ich bin ziemlich stolz. Wollt ihr mal spickeln? Die Ergebnisse könnt ihr auf Instagram bewundern…

    Aber Moment, ihr wolltet doch in die Provence! Tja, wer für andere backt und dabei Lust auf Süßes kriegt, muss eben ein Turborezept aus dem Ärmel schütteln und ein bisschen Teig im Gefrierfach haben. Kein Problem!

    Zutaten für 4 Ratzfatz-Tartelettes:

    Falls ihr keinen Mürbeteig im Gefrierfach habt:

    150 g Mehl
    40 g Zucker
    eine Prise Salz
    100 g kalte Butter
    etwas kaltes Wasser

    etwa 400 g Nektarinen (die besten, die ihr finden könnt!)
    eine Bio-Zitrone
    200 g Doppelrahmfrischkäse
    aromatischer Honig
    ein paar Zweige Thymian

    Zubereitung:

    Für den Teig Mehl, Zucker und Salz in eine Schüssel geben. Die kalte Butter rasch in kleine Würfel schneiden und zusammen mit dem kalten Wasser mit den Händen schnell unter die Mehlmischung kneten. Die Butter soll dabei nicht warm werden. Wenn der Teig gerade so zusammen hält, in ein Stück Frischhaltefolie wickeln und eine Stunde kalt stellen.

    Den Backofen auf 175°C (Umluft) vorheizen.

    Den Frischkäse mit 3-4 TL Honig und 1-2 TL Thymianblättchen kurz mit dem Rührgerät aufschlagen. Die Nektarinen in Spalten schneiden.

    Tarteletteförmchen fetten. Den Teig dünn ausrollen und in die Förmchen geben. Mit einer Gabel mehrmals einstechen. Den Frischkäse auf dem Teig verteilen und mit Nektarinen belegen. Etwas Zitronenschale darüber reiben.

    15-20 Minuten backen.

    Warm servieren und noch etwas Honig darüber träufeln und mit etwas Thymian bestreuen.

    Viel Spaß in der Provence!

    Nach einem Rezept der Lecker Bakery, Ausgabe 3/2013, Bauer Living GmbH, Hamburg

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    Hallo September. Möchtest du ein venezianisches Schokoladentörtchen? Im Gegenzug würde ich mich über gutes Wetter freuen.

    Da ist er, der September. Ob ich ihn mag, weiß ich heute noch nicht. Er kann wunderbar sein, spätsommerlich oder freundlich-herbstlich mit schönen Farben und letzten Sonnenstrahlen. Aber er kann auch ganz anders. Lassen wir uns überraschen, was der erste Herbstmonat bringt. Worauf wir uns im September auf jeden Fall verlassen können: auf die ersten Lebkuchen und Spekulatius in den Supermarktregalen. Und das ist ja nicht wirklich schlecht.

    Bevor mir aber ganz weihnachtlich zumute wird, genieße ich lieber ein kleines Schokoladenküchlein. So zart und fluffig, dass ich es mit einem Haps verspeisen könnte.

    Zutaten für 12 Mini-Küchlein:

    3 Eier
    100 g weiche Butter
    250 g Zucker
    eine Prise Salz
    200 g beste Schokolade
    250 ml Milch
    240 g Mehl
    1 TL Backpulver
    Kakaopulver zum Servieren

    Zubereitung:

    Ich habe spezielle kleine Backformen für die kleinen Küchlein verwendet, aber es klappt auch mit einer normalen Muffinform.
    Zenker 7402 Backblech mit 12 Mini-Törtchen-Formen

    Den Backofen auf 130°C Umluft vorheizen und die Förmchen einfetten. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Währenddessen die Eier trennen und die Eigelbe mit der Butter, 100g Zucker und dem Salz etwa 5 Minuten cremig rühren.

    Die Eiweiße mit dem restlichen Zucker zu Schnee schlagen.

    Die geschmolzene Schokolade abkühlen lassen und in die Creme rühren. Nach und nach die Milch unterrühren.

    Ein Drittel des Eischnees vorsichtig unterheben. Mehl und Backpulver mischen und ebenfalls in die Creme geben (jetzt kein Rührgerät mehr verwenden, sondern nur mit einem großen Löffel rühren). Den restlichen Eischnee unterheben.

    Auf die Förmchen verteilen und etwa 25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen um sicherzugehen, dass die Küchlein fertig sind. Kurz abkühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form lösen.

    Vor dem Servieren mit Kakaopulver bestäuben und nach Belieben Beeren oder Schlagsahne dazu reichen.

    Dann mal los, September! Zeig, was du kannst!

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    Zitroniger Nachzügler: Zitronen-Ingwer-Muffins

    Hach, unsere zitronige Mottowoche hat mir wieder einmal unglaublich viel Spaß gemacht. An dieser Stelle geht nochmals ein allergrößtes Dankeschön an meine Backschwester Rebecca von Baby Rock my Day ♥. Ich bin jederzeit zu neuen Schandtaten bereit 🙂

    Jede Menge Zitronenrezepte waren in der engeren Auswahl, aber nicht alle haben es auf’s Treppchen geschafft. Deshalb präsentiere ich euch heute einen zitronigen Nachzügler, der einfach zu lecker war, um in Vergessenheit zu geraten.

    Das Rezept für die feinen Zitronen-Ingwer-Muffins stammt von der wunderbaren Cynthia Barcomi, aus einem ihrer wunderbaren Bücher:

    Backen. I love baking 

     


    Zutaten für 24 Mini-Muffins (oder 12 normale Muffins):

    385 g Mehl
    1 TL Natron
    eine Prise Salz

    125 g weiche Butter
    120 g Zucker
    2 Eier
    eine Bio-Zitrone
    2 EL frischer Ingwer, gerieben
    250 ml Buttermilch

    4 EL Zitronensaft
    1 EL Zucker

    Zubereitung:

    Backofen auf 190°C vorheizen. Eine Muffinform fetten. Mehl, Natron und Salz vermischen. In einer größeren Schüssel Butter und Zucker mit dem Rührgerät etwa 2 Minuten schaumig schlagen. Die Eier nacheinander hinzugeben und etwa 1-2 Minuten weiter schlagen. Die Schale der Biozitrone fein abreiben und dazugeben. Dann den Ingwer und zum Schluss die Butternilch unterrühren.

    Die Mehl-Mischung dazugeben und jetzt nicht mehr das Rührgerät verwenden. Einfach mit einem großen Holzlöffel alles nur ganz kurz verrühren, bis die Zutaten gerade so vermischt sind.

    Auf die Muffinförmchen verteilen und 10-12 Minuten lang backen (die normalen Muffinsbrauchen etwa 18 Minuten). Um sicher zu gehen, dass die Muffins fertig sind, einfach eine Stäbchenprobe machen.

    Einen kleinen Topf auf den Herd stellen und Zitronensaft und Zucker erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Wenn die Muffins abgekühlt sind, mit einem Zahnstocher oder einem Spieß ein paar Löcher hineinstechen und anschließend mit dem Sirup bepinseln.

    Einen frischen Start ins Wochenende wünsche ich ♥

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    If life gives you lemons… Zitronen-Themenwoche Teil 1: Zitronen-Brombeer-Cheesecake

    Eine Themenwoche, zwei Blogs und ein kleiner Grund zu feiern

    Vielleicht erinnert ihr euch noch, dass die wunderbare Rebecca von Baby Rock my Day und ich im Februar eine New York Cheesecake-Themenwoche veranstaltet haben und weil das so unheimlich viel Spaß gemacht hat, wollten wir das unbedingt wiederholen.

    Außerdem feiert meine allerliebste Backschwester Rebecca ihren ersten Blog-Geburtstag – na, wenn das mal kein Grund zum Feiern ist!

    Deshalb haben wir für euch wieder die Rührschüssel geschwungen und die Küchenmaschinen heiß laufen lassen und freuen uns jetzt wie verrückt, euch endlich das Ergebnis präsentieren zu können.

    Das Thema in dieser Woche lautet “If life gives you lemons – just squeeze” und euch erwarten viele feine Zitronenrezepte, die wahrscheinlich eher süß als sauer sind und euch hoffentlich genau so glücklich machen wie uns. 

    Außerdem gibt es am Ende der Themenwoche natürlich wieder was Schönes zu gewinnen – also bleibt dran!

    Heute starte ich mit einem klitzekleinen New York Cheesecake (hach, ich konnte einfach nicht anders! Ein New York Cheesecake musste einfach dabei sein!) – ein Traum aus Brombeer und Zitrone.

    Zutaten für 12 Stück:

    120 g Vollkorn-Butterkekse
    40 g Butter, zerlassen
    eine Prise Salz
    ca. 150 g Brombeeren
    1 Bio-Zitrone
    350 g Doppelrahmfrischkäse
    150 g Schmand
    100 g Zucker
    1 EL Vanillezucker
    2 Eier
    1 EL Stärke

    Zubereitung:

    Ein Muffinbackblech mit Papierförmchen zu bestücken. Die Kekse in der Küchenmaschine zerkleinern (oder in einen Gefrierbeutel füllen und mit einem Nudelholz zu feinen Krümeln verarbeiten). Die zerlassene Butter zu den Krümeln geben und einen gute Prise Salz darunter mischen. Die Keksmischung in die Papierförmchen verteilen und etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

    Den Backofen auf 150°C vorheizen (kein Umluft!) und eine ofenfeste Form oder ein tiefes Backbelch mit etwas Wasser füllen und in den Ofen schieben (das Wasser erzeugt einen Sauna-Effekt im Ofen, der den Käsekuchen später unglaublich saftig macht).

    Die Brombeeren in ein Sieb geben und mit einem Löffelrücken ausdrücken. Beerenpüree in einer Schüssel auffangen. Zitronenschale fein abreiben und 1-2 EL Saft auspressen.

    Frischkäse und Schmand mit dem Rührgerät glatt rühren. Zucker, Vanillezucker und Stärke dazugeben. Am Schluss die Eier vorsichtig einzeln unterrühren.

    Die Creme auf zwei Schüsseln verteilen. In eine Schüssel das Brombeerpüree geben, in die zweite Schüssel Zitronenschale und -saft. Mit einem Löffel erst die Beerencreme, dann die Zitronencreme auf die Keksböden schichten. Dann 20-25 Minuten backen. Die Küchlein sind fertig, wenn die Creme innen noch leicht wackelt.

    Bei Raumtemperatur etwa eine Stunde auskühlen lassen, dann am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen – am nächsten Tag schmeckt der Kuchen noch viel besser!

    Eine spannende Themenwoche wünscht zusammen mit Rebecca von Baby Rock my Day


    Nach einem Rezept aus “Sweets” von Nicole Stich, GU, München, 2013

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    Kokos und weg – Heißes Kurumba-Törtchen mit flüssigem Kokos-Ganache-Kern an eiskalter Kokosmousse

    Malediven, das wär’ doch was!

    Kokos und weg! sagt die liebe Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe und stellt einen außerordentlich verlockenden Preis für ein gelungenes Kokos-Rezept in Aussicht. Oder hättet ihr etwas gegen eine Woche Malediven im Deluxe Beachfront Bungalow mit Halbpension und allem Pipapo im Kurumba Resort? Eben.

    Und was muss ich dafür tun? Nur ein paar Kokosnüsse verarbeiten? Klingt nach einem Kinderspiel. Aber das Rezept soll ja auch was hermachen und deshalb hab’ ich überlegt, was mein allerliebster Lieblingsnachtisch ist. Und da fällt mir sofort ein heißes Schokotörtchen ein, dass sich quasi verflüssigt, wenn man mit dem Löffel drauf tippt und im Mund einfach schmilzt. Toll dazu wäre doch ein eiskaltes cremiges Pendant, das gerne auch nach Kokos schmecken darf (ich mag Kokos nämlich sehr!). Und geboren war die Idee des heißen Kurumba-Schokotörtchens mit einem flüssigen Kern aus Kokos-Ganache an eiskalter Kokosmousse. Bähm! Bei dem Dessert brauchste keine Hauptspeise mehr.


    Zutaten für 6 Portionen (Achtung: Kokosmousse sollte am Vortag zubereitet werden):

    für die Kokosmousse:
    125 ml Vollmilch
    4 Blatt Gelatine oder etwa 15 g Sofortgelatine (ich persönlich mag die Blattgelatine nicht so gerne)
    1 Vanilleschote
    200 ml Kokosmilch
    200 g Sahne
    50 g Zucker

    für die Schokotörtchen:
    150 g Zartbitterschokolade (nehmt die beste Qualität, die ihr finden könnt)
    110 g Butter
    2 EL saure Sahne
    2 Eier
    50 g Muskovado-Zucker
    1 EL Mehl
    1 EL Speisestärke

    für die Ganache:
    100 ml Kokosmilch
    100 g beste Zartbitterschokolade

    Die Ganache reicht für mehr als 6 Portionen, sie kann aber 1-2 Wochen im Kühlschrank aufbewahrt oder eingefroren werden, ihr könnt sie also auch für was anderes leckeres verwenden.

    Zubereitung:

    Kokosmousse:
    Da die Kokosmousse am besten über Nacht im Kühlschrank stehen sollte, diesen Teil am Vortag vorbereiten. Dafür die Milch kurz aufkochen und währenddessen die Gelatine einweichen. Mark einer Vanilleschote auskratzen und in die Milch geben. Dann die Gelatine ausdrücken, in die Milch geben und unter Rühren auflösen. Als letztes die Kokosmilch dazugeben und alles ein paar Minuten köcheln lassen.

    Die Masse vollständig abkühlen lassen und währenddessen die Sahne mit dem Zucker steif schlagen. Vorsichtig unter die Kokosmasse ziehen. Mousse in kleine Förmchen füllen und über Nacht kalt stellen.

    Törtchen:
    Für die Ganache die Schokolade grob hacken. Die Kokosmilch aufkochen und dann vom Herd nehmen. Sofort die Schokolade hinzugeben und erstmal einfach nur 5 Minuten stehen lassen. Erst dann Rühren, bis die Schokolade komplett geschmolzen ist. Dann mindestens eine Stunde kalt stellen (Ganache hält sich im Kühlschrank 1-2 Wochen, sie kann also auch länger stehen).

    Für die Törtchen die Schokolade mit der Butter und der sauren Sahne im Wasserbad schmelzen. Währenddessen die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Mehl und Stärke sieben und zur Eier-Zucker-Mischung geben und nochmals aufschlagen. Die geschmolzene Schokoladenmischung dazugeben, mit einem Teigschaber unterrühren und anschließend eine Stunde kalt stellen.

    Den Backofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein Muffinblech fetten. Nach einer Stunde den Teig auf 6 Muffinmulden verteilen (die Mulden etwa zu 3/4 füllen). Die Ganache aus dem Kühlschrank nehmen und kleine Kugeln formen. Diese in die Törtchen drücken und das Ganze für 6-7 Minuten in den Backofen geben.

    Jetzt braucht es Timing: die Törtchen 2-3 Minuten im Blech abkühlen lassen, damit sie nicht auseinander fallen. Zwischendurch probieren, ob sie sich am Stück aus der Form lösen lassen, da die Törtchen nicht kalt werden sollen. Habt ihr den perfekten Moment erwischt, ab auf einen Teller,  Kokosmousse dazu geben und sofort servieren.

    Jetzt träume ich ein bisschen von den Malediven- drückt mir alle Däumchen, die ihr habt!

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    Eis-Pops = Cake Pops aus der Tüte = Sommerfeeling hoch zehn

    Wer sagt eigentlich, dass Cake Pops immer am Stiel stecken müssen? Wie wäre es denn zum Beispiel, wenn man die kleinen Kuchenkugeln einfach mal in ‘ne Eiswaffel befördert? Ha! Das wär doch was!
    Und in nullkommanix hätte man einen allerliebsten zuckersüßen Snack in der Hand und ein Lächeln im Gesicht.

    Und übrigens: wenn man mal GAR KEINE Zeit zum Backen hat: schnell in den Supermarkt des Vertrauens hüpfen, einen Fertigkuchen in Kastenform kaufen, ihn heimlich zu Kuchenkugeln verarbeiten und es einfach keiner Menschenseele erzählen.

    Zutaten für 12 Stück:

    1 Fertigkuchen in Kastenform (und es keiner Menschenseele erzählen *hüstel) oder natürlich ein feiner selbstgebackener Rührkuchen von etwa 400 g
    12 kleine Eistüten
    100 g Doppelrahmfrischkäse
    eventuell Zucker
    100 g Kuvertüre
    Zuckerstreusel

    Zubereitung:

    Den Kuchen aus der Verpackung nehmen und die Verpackung schnell verstecken. Falls der Kuchen mit einer Schokoladenschicht umhüllt ist, diese abschneiden (und sich vielleicht heimlich in den Mund stecken). Den Kuchen in eine Schüssel geben und mit den Händen zerkrümeln. Dann den Frischkäse dazu geben und mit den Händen einarbeiten.

    Man kann den Frischkäse mit ein oder zwei Esslöffeln Zucker versetzen, ich finde den gekauften Kuchen aber schon ziemlich süß und verzichte deshalb.

    Wenn die ganze Masse nun schön matschig ist, mit den Händen Kuchenkugeln formen. Bitte einmal ausprobieren, ob die Kugeln die passende Größe für die Eiswaffeln haben. Meine erste Fuhre war nämlich zu klein und die Kugeln sind einfach reingeplumst. Eine Kuchenkugel mit etwa 25-30g sollte gut passen.

    Die Kugeln auf einen Teller geben und für 15 Minuten in das Gefrierfach stellen.

    Währenddessen die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen.

    Wenn die Kugeln ein bisschen fest geworden sind, die Dinger in die Eiswaffel stecken und Kuvertüre darüber träufeln. Ich habe dafür einen großen Plastiklöffel genommen, das ging ganz gut. Unbedingt gleich mit Zuckerstreuseln oder was auch immer ihr wollt verzieren. Wenn die Kuvertüre erstmal trocken ist, hält nämlich nichts mehr auf der Schokolade. Und das war’s schon.

    Allerliebste Sommer-Eis-Freibad-Grüße!

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    Ja, ich will… Kuchen!

    Meine klitzekleine, selbstgemachte Hochzeitstorte mit Schokolade, ganz viel Liebe und so vielen Kalorien wie Astronautennahrung

    Nach und nach trudeln die Fotos unserer Hochzeitsfotografin ein und bei jedem Bild bin ich entzückt, gerührt und begeistert, weil mir wieder einfällt, wie unglaublich dieser Tag war. Nach unserer Hochzeit in New York, die wir ja ganz allein bestritten haben, war es unheimlich schön, zuhause nochmal mit all unseren Lieben zu feiern.

    Die schönsten Schnappschüsse stelle ich gerade für euch zusammen, aber die Torte kann natürlich nicht warten.

    Tadaaaa – ich präsentiere stolz: meine selbstgemachte klitzekleine Hochzeitstorte! Ein Traum aus Schokolade, Espresso, gerösteten Pekannüssen und mit so vielen Kalorien wie Astronautennahrung.

    Ich hab’ wirklich eeeewig drüber nachgedacht, was ich zur Hochzeit backen soll und natürlich dachte ich an diese gigantischen, fünfstöckigen, zuckerüberzogenen, blumenbestückten Torten. Aber ich konnte mich irgendwie nicht damit anfreuden. Ich hab’ das Ganze in kleinen Portionen mal ausprobiert, aber ganz ehrlich: Fondant ist doch echt bäh!! Schmeckt mir einfach nicht. Und plötzlich hab’ ich meine Gäste vor mir gesehen, wie sie die unsagbar süß-klebrige Schicht mit der Gabel vom Kuchen kratzen und heimlich unter der Serviette verschwinden lassen.

    Und was kommt dann zum Vorschein? Eine fette Buttercreme, die auch nicht unbedingt jedermanns Geschmack ist. Da ich aber sowieso nicht jedermanns Geschmack treffen kann, habe ich beschlossen, zumindest meinen eigenen zu treffen. Ätsch! Und was geht immer? Natürlich Schokolade!

    Für alle Gäste, die nicht süchtig nach Schokolade sind, habe ich andere feine Leckereien gezaubert und statt fünfstöckiger Hochzeitstorte eine Candy-Bar kreiert. Mehr davon gibt es in Kürze hier.

    Und wie macht man dieses Kalorienbömbchen? Eigentlich ganz einfach 🙂


    Zutaten für zwei Böden (die werden dann aufeinander gesetzt) mit je 26 cm Durchmesser:

    2x 200 g beste Zartbitterschokolade
    2x 5 EL starker Espresso
    2x 225 g weiche Butter
    2x 225 g brauner Zucker
    2x 7 Eier (ja, sieben!)
    2x 130 g Pekannüsse
    2x 130 g Mehl
    2x 2,5 TL Backpulver

    Für die Füllung:

    200 g beste Zartbitterschokolade
    100 g Butter
    6 TL starker Espresso
    8 EL Crème fraîche
    100 g Puderzucker
    100 g Pekannüsse

    Zubereitung:

    Die beiden Böden habe ich nacheinander gebacken. Also erstmal eine Springform einfetten und den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Die Mengenangaben (also z.B. 200 g Schokolade) beziehen sich auf einen Boden.

    Die Schokolade zusammen mit dem Espresso im Wasserbad schmelzen. Dann die weiche Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Die Eier nach und nach unterrühren. Die Masse sieht dann etwas komisch aus, weil sie gerinnt, das ist aber normal. Der Kuchen wird trotzdem fantastisch.

    Die Schokolade dazu geben. Zum Schluss die grob gehackten Pekannüsse dazu geben.

    Mehl und Backpulver sieben und dann vorsichtig unterheben.

    Den Teig in die Form füllen und ca. 50 Minuten backen. Besser aber nach 40 Minuten schon eine Stäbchenprobe machen.

    Den zweiten Boden genau so backen.

    Die Böden schmecken auch nach ein bis zwei Tagen noch lecker. Die Füllung würde ich aber ganz frisch zubereiten (Achtung: Wartezeit einrechnen! Die Füllung muss eine gute Stunde im Kühlschrank stehen, bis sie streichfest ist).

    Dafür Schokolade, Butter, Espresso und Crème fraîche wieder im Wasserbad schmelzen. Vom Herd nehmen und den Puderzucker langsam einrühren. Dann in den Kühlschrank stellen, bis die Füllung streichfest ist (das dauert etwa ein bis zwei Stunden). In der Zwischenzeit die restlichen Pekannüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten.

    Die Creme auf beide Böden verteilen, Nüsse drüber streuen und die Böden aufeinander setzen.

    Gar nicht so schwer, oder?

    Bilder: Kitty von Hochzeitsfotograf Stuttgart

    Ihr wollt mehr über unsere Hochzeit in New York erfahren? Schaut mal hier:

    Heiraten in New York Part 1: Wir haben es getan!
    Heiraten in New York Part 2: Das erste Foto 
    Heiraten in New York Part 3: Alle Bilder, alle Fakten
    Heiraten in New York – Aftershow-Party: Was kann bei einer Hochzeit eigentlich alles schief gehen?
    Heiraten in New York – Aftershowparty: “Schatz, ich hab’ meinen Ehering verloren” und andere zentrale Sätze in der Vorhochzeitswoche
    Heiraten in New York: Die Aftershowparty
    Heiraten in New York – Aftershowparty: Ja, ich will… Kuchen! Meine selbstgemachte Hochzeitstorte
    Heiraten in New York: Hochzeitstag

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