Picknick für Stadtkinder: warum ich picknicken eher so mittel finde

Picknicken ist nicht so mein Ding. Versteht mich nicht falsch, bei schönem Wetter esse ich gerne im Freien – solange ich dabei auf einem Stuhl oder einer Bank sitzen kann. Ich bin nun mal ein Stadtkind. Das heißt, ich gehe im Sommer gerne in Biergärten, Kneipen und Restaurants, die draußen Sitzgelegenheiten und drinnen Toiletten haben. Eine Decke auf einer ungemähten Wiese auszubreiten finde ich dagegen eher so mittel. Auf dem Boden sitzen ist unbequem und mit der falschen Hose manchmal gar nicht so einfach. Außerdem habe ich im hohen Gras ständig das Gefühl, dass es überall kriecht und krabbelt und Ameisen, Zecken und andere Insekten verderben mir ruckzuck den Appetit. Ich sage es doch: ich bin ein echtes Stadtkind.

Kurzer Rückblick: Vor zwei Jahren saß ich bei Rekordhitze mit dickem Schwangerschaftsbauch auf meinem gefliesten Balkon, die Füße in einem Planschbecken und habe Unmengen Eis und Wassermelone gegessen. Ich konnte mir das Essen einfach aus der Küche holen (oder von meinem Mann bringen lassen), die Toilette war immer in Reichweite (hochschwanger sehr wichtig!) und ich lag gemütlich auf einem Liegestuhl (vom Boden wäre ich wahrscheinlich gar nicht mehr hochgekommen). Es gab also keine Notwendigkeit für ein Picknick in der freien Natur.

Jetzt ist der Sommer plötzlich anders: wir sind zu dritt und der Junge will bespaßt werden. Und er ist inzwischen groß genug, um Spielplätze und Freibäder unsicher zu machen. Das heißt für uns: wir müssen picknicken. Also habe ich mir eine Picknickdecke gekauft, mit beschichteter Unterseite und in fragwürdiger Farbe. Und Hosen, die bis zum Bauchnabel gehen (die braucht man als Neu-Mama übrigens ohnehin dringend, da man vor allem mit Baby die meiste Zeit des Tages auf dem Boden herumkrabbelt). Außerdem habe ich jetzt jede Menge Lunchboxen, die ich mit Broten, Keksen, Obst und allerlei Fingerfood füllen kann. Natürlich würde ich euch jetzt gerne erzählen, dass ich vor unserem Picknick immer lange in der Küche stehe und aufwändig kleine Leckereien zaubere, aber das wäre gelogen. Ehrlich gesagt bin ich froh, wenn ich die Picknicktasche gepackt habe, bevor der Junge komplett die Wohnung auseinander genommen hat oder sich in einem Trotzanfall auf dem Boden wälzt. Also sind wir im Moment mit Stullen, Keksen und Obstschnitzen sehr zufrieden.

Stullentechnisch kann ich aber auch ganz schön auffahren: ich liebe Sandwiches und wenn ich Zeit habe, mache ich gerne ausgefallene Varianten wie das vietnamesische Bánh mì, gedämpftes Gua Bao oder ein Laugenbrötchen mit Pulled Salmon. Auf meinem Blog gibt es eine ganze Menge Super-Stullen in der Reihe „World of Sandwiches“, im richtigen Leben gibt es zur Zeit aber meist Apfelschnitze und Dinkelsticks.

Jetzt bin ich also der Picknicker. Mit einer hässlichen Decke und Hosen, die bis zum Bauchnabel reichen. Mit Lunchboxen und Feuchttüchern für saubere Finger. Wir gehen auf Spielplätze und ins Freibad oder einfach so ins Grüne. Wir legen uns aufs Gras (vorher habe ich unauffällig Insektenschutz verteilt) und wir essen und trinken dort. Dem Jungen ist es herzlich egal, ob Dreck liegt oder Tiere herumkrabbeln und ich gewöhne mich an manches. Und Kinder machen einen ja auch irgendwie entspannter. Außerdem: wenn ich ehrlich bin, sind die Wiesen bei uns in Stadtnähe sowieso meistens gemäht und Toiletten gibt es auch immer irgendwo. Also alles halb so wild. Tief im Herzen bleibe ich aber wohl immer ein Stadtkind. Oder jetzt eben eine Stadtmama.

P.S. Dieser Text ist so ähnlich auch schon im „KochMAGchen“-Magazin der wunderbaren Kochmädchen erschienen, schaut mal rein.

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{Kochen mit Baby – Easypeasy-Rezepte für jeden Tag} Ratzfatz-Nudelsalat mit allem, was der Kühlschrank so hergibt

„Ich höre auf zu bloggen.“ 
Das habe ich meinem Mann gesagt, während wir unseren ersten Familienurlaub mit dem Mini-Cheesecake genossen haben. Als ich da so unter Palmen lag und der Mini-Cheesecake unter dem Sonnenschirm Sandförmchen abgeleckt hat, wusste ich, dass ich meine kostbare Freizeit gerade lieber mit meiner Familie als mit dem Posten von Rezepten verbringen will. Und die Food-Blogger unter euch wissen natürlich, dass die Rezepte beim Bloggen nur die halbe Miete, aber mit Details zur Food-Fotografie, Bildbearbeitung, Blogger Relations, Google Analytics plus Social Media Kanal-Pflege will ich euch nicht langweilen (und damit klingt Bloggen plötzlich auch immer furchtbar nach Arbeit…)
Mein Mann war schockiert und sagte, ich solle es mir nochmal überlegen. Das habe ich gemacht. Und so richtig loslassen konnte ich dann doch nicht. Zuerst habe ich mich ein bisschen gestresst, schließlich komme ich kaum noch zum Schreiben, es ist ewig her, dass ich das letzte Mal einen Kuchen gebacken habe und eigentlich bräuchte der Blog doch ganz dringend mal ein neues Layout! Oder?
Oder muss ich einfach meine Ansprüche runterschrauben? Jede Woche ein neues Rezept posten ist gerade sowieso utopisch. Und Kuchen backen? Sorry! Das gibt es gerade nur an Feiertagen.
Aber es muss ja auch nicht immer Kuchen sein. Seit der Mini-Cheesecake auf der Welt ist, geht es in unserer Küche meist darum, wie wir mit wenig Aufwand lecker und gesund kochen können. Und zwar am besten Gerichte, die man auch am nächsten Tag kalt aus der Schüssel essen kann. Und solche Rezepte braucht doch eigentlich jeder mal.
Deshalb gibt es hier ab sofort Rezepte aus der Reihe Kochen mit Baby – Easypeasy-Rezepte für jeden Tag. Dazu gibt es außerdem: wenig Schnickschnack, wenig Gelaber, wenig Bildbearbeitung. Es braucht nämlich auch nicht jedes Rezept eine Geschichte. Finde ich. So.
Keine Sorge, ich habe fest vor, hier bald auch wieder Kuchen zu zeigen – spätestens dann, wenn der Mann in Elternzeit ist und ich den ganzen Tag Freizeit habe 😉
Übrigens: auch meine Social-Media-Kanäle ruhen gerade ein bisschen. An Instagram habe ich irgendwie die Lust verloren, seit es so viele Hochglanz-Profile gibt und meine Snapchat-Anmeldung steht auf irgend einer To-Do-Liste – habt Nachsicht 🙂

Jetzt aber zum ersten Rezept: Zu Beginn gibt es einen einfachen Nudelsalat mit allem, was der Kühlschrank so hergibt. In der Rezeptliste findet ihr nun die Zutaten, die mein Kühlschrank an dem Tag so hergegeben hat. Ihr könnt alle Zutaten natürlich durch anderes Gemüse/Käse/Nüsse/Kräuter etc. ersetzen, die ihr in eurer Küche findet. Easy peasy!

Zutaten

Für 4 Portionen (oder 2 Tage)

  • Etwa 350 g Nudeln (oder mehr, wenn ihr großen Hunger habt)*
  • Tomaten
  • Oliven
  • Paprika
  • Avocado
  • Mozzarella
  • Rucola oder Basilikum
  • Pinienkerne
*Ich mag Nudeln mit Geschmack und habe für dieses Rezept die neuen Nudeln von Birkel mit Tomate-Basilikum verwendet. Ihr könnt natürlich auch alle anderen Nudeln nehmen.

Für das Dressig:

Ganz einfach ist es, wenn ihr fertige Tomatensauce da habt. Ich habe die Sugo Basilico von Alnatura verwendet.
Das halbe Glas erwärmen. Sugo mit 1 EL Olivenöl und 1 EL Weißweinessig abschmecken. Ich habe noch eine Prise Chili, Salz und Pfeffer dazugegeben.
Wer keine fertige Tomatensauce hat, nimmt ein paar EL Pesto. Oder Olivenöl und Balsamicoessig. Alles ganz easy.
War das jetzt gar kein richtiges Rezept? Weil ich gar keine Mengenangaben und keine genauen Inhaltsstoffe angegeben habe? Genau so funktioniert aber die Easypeasy-Ratzfatz-Küche. Nicht lange nach speziellen Zutaten suchen. Einfach Kühlschrank auf und loskochen. Am Wochenende darf es dann natürlich auch wieder etwas aufwändiger und durchdachter sein – auch dafür findet ihr hier jede Menge Anregungen 🙂
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{Lieblingsessen-Alarm} Mexikanische Tomaten-Kichererbsen-Suppe mit Chili, Koriander und Limetten

Letztes Jahr um diese Zeit habe ich mit der lieben Rebecca von Baby Rock my Day eine Suppensause veranstaltet: eine Woche lang gab es jeden Tag ein anderes feines Suppenrezept.
Und jetzt bin ich bei den Temperaturen schon wieder voll im Suppenfieber. Was sich im Vergleich zum letzten Jahr geändert hat: mit Baby muss es ruckizucki gehen, stundenlanges in der Küche Stehen gibt es jetzt nur noch zu besonderen Anlässen 🙂
Deshalb ist mir jedes easypeasy Rezept recht, denn aus den richtigen Zutaten kann man auch in kurzer Zeit feine Gerichte zaubern. Wie diese großartige mexikanische Tomaten-Kichererbsen-Suppe mit Chili, Limetten und Koriander. Steht bei uns gerade jede Woche auf dem Tisch.
Soup, Lunch, Koriander, Limette

Die Rezepte unserer Suppensause findet ihr hier nochmal:

Getrocknete Tomaten-Suppe
Asia-5-Minuten-Terrine
Appenzeller-Käse-Suppe
Laksa mit Garnelen
Kartoffel-Kokos-Curry-Shot
Möhrensuppe mit Orange, Koriander und Cashews

Zutaten für 3-4 Portionen:

2 Frühlingszwiebeln
1 kleine rote Chilischote (oder 5-6 Scheiben Chili aus dem Glas)
1/2 Bund Koriander
750 g Tomatenstücke aus der Dose
2 Knoblauchzehen
1 Dose Kichererbsen
1 Limette
Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
100 g Feta

Zubereitung:

Frühlingszwiebeln, Chili und Korianderstängel waschen und klein schneiden. Einen Teil beiseite stellen, damit die Suppe später damit garniert werden kann. Den Rest mit 2 TL Olivenöl in einen großen Topf geben und den Knoblauch dazu pressen. Etwa 2 Minuten anbraten und dann die Tomaten dazugeben. Die Kichererbsen in einem Sieb abtropfen und ebenfalls in den Topf geben. Etwa 500 ml Gemüsebrühe ansetzen und nach und nach dazugeben, bis die Suppe die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Salz und Pfeffer dazu und die Suppe etwa 20 Minuten köcheln lassen.

Die Suppe nochmals abschmecken und mit Frühlingszwiebeln, Chili und Koriander garniert servieren. Wer mag, drückt noch eine Limette darüber aus und streut etwas zerkrümelten Feta darüber.

Dazu passt Brot, Tortillachips mit Guacamole oder im Ofen gebackene Süßkartoffel.

Die Idee für das Rezept stammt aus Jamie Olivers neuem Buch (übrigens eine absolute Kaufempfehlung!):
Jamies Superfood für jeden Tag: GENIAL kochen, GESUND genießen, GLÜCKLICH sein

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{World of Sandwiches} Big in Japan mit Teriyaki-Lachs und Wasabi-Joghurt

Tut mir leid, aber ich bin immer noch total auf dem Sandwich-Trip, deshalb mache ich einfach weiter mit meiner World of Sandwich-Serie. Könnt ihr noch eine Runde? Nach The Italian, Monsieur Baguette, dem Orient Express, Pulled Salmon und Gua Bao habe ich heute nochmal ein „Fischbrötchen“ für euch im Gepäck: Lachs meets Japan: in Teriyaki-Sauce mariniertes Lachssteak mit Wasabi-Joghurt – ich bin schwer begeistert!

Zutaten für 4 Portionen:

Auf die Hand, Streetfood, Asia

  • 1 großes Baguette
  • 250-350 g Lachssteak
  • eine große Handvoll Babyspinat


Für die Marinade:

  • 1-2 Knoblauchzehen, gepresst
  • ca. 1 cm frischer Ingwer, gerieben
  • 1 kleine Chilischote, in feine Ringe geschnitten
  • 1 TL Sesamöl
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 TL Fischsauce
  • Saft einer halben Limette
  • frischer Koriander


Für die Sauce:

  • 1 kleiner Becher Vollfett-Joghurt
  • Wasabi-Paste nach Belieben
  • Saft einer halben Limette
  • Salz 


Zubereitung:


Alle Zutaten für die Marinade mischen und den Fisch darin einlegen. Die Marinade mit dem Lachs zusammen am besten in einen Plastikbeutel füllen und für mindestens 1 Stunde kalt stellen.


Alle Zutaten für die Joghurtsauce mischen, Wasabi vorsichtig dosieren und zur Sicherheit abschmecken. Spinat waschen und trocken schleudern.

Den Lachs scharf anbraten, in der Mitte darf das Filet gerne noch ein bisschen glasig sein. Baguette in 4 Teile schneiden. Joghurt-Wasabi-Sauce darauf verteilen, Lachs und Spinat dazu geben und je nach Geschmack noch mit frischem Koriander servieren.

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{World of Sandwiches} Pulled Salmon im Laugenbrötchen

Pulled Pork war gestern, heute gibt es Pulled Salmon – gewürzter, gebratener Lachs, der sich fein zerrupft in ein Laugenbrötchen schmiegt. Klingt himmlisch? Ist es auch!
Mehr Sandwich-Kreationen findet ihr übrigens auf meinem Pinterest-Board World of Sandwiches oder hier:

The Italian: Büffelmozzarella, Pesto, Tomaten und Rucola
Der Orient-Express: Halloumi, Hummus und Minze
Monsieur Baguette: Ziegenkäse, Walnüsse, Trauben und Honig-Senf-Sauce

Zutaten für 4 Portionen:

Pulled Pork, streetfood, Sandwich
  • 3 EL scharfe Chilisauce
  • 2 EL getrockneter Thymian
  • 1 EL Kumin
  • eine große Prise Salz
  • Saft von 2 Limetten
  • 2 EL Reisessig
  • etwas Sonnenblumenöl
  • 2 Wildlachssteaks
  • 1 Fenchelknolle
  • 1/2 Zitrone
  • 4 Laugenbrötchen
  • Barbecuesauce (wer die selbst machen will: Rezept folgt unten)

Zubereitung:

Den Backofen auf 160°C vorheizen. Chilisauce, Thymian, Kumin, Salz, Saft von 1 Limette und Reisessig vermischen und eine Auflaufform einfetten. Lachssteaks in die Form geben und großzügig mit der Würzsauce bedecken. Etwa 35 Minuten backen.
Wer die Barbecuesauce selbst machen will, setzt sie jetzt an (Rezept siehe unten). Währenddessen den Fenchel waschen und fein hobeln. Mit Zitronen- und Limettensaft und etwas Salz würzen. Die Laugenbrötchen aufschneiden und bei Bedarf toasten.
Den Lachs mit der Gabel oder den Fingern zerpflücken und auf das Brötchen geben. Fenchel und Barbecuesauce dazugeben, Deckel drauf und sofort servieren.

Rezept für Barbecuesauce:

Pulled Pork, Streetfood, Sandwich
Zutaten:

  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL brauner Zucker
  • 2 EL Tomatenmark
  • 150 ml Apfelsaft (oder Wasser, dann aber etwas mehr Zucker nehmen)
  • 2 EL Rotweinessig
  • 4 EL Worcestershiresauce
  • 1 EL Senf
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1/2 TL Kumin
  • eine Prise Chilipulver
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Knoblauch und Zwiebel fein hacken und mit dem Olivenöl kurz anbraten. Zucker dazugeben und 1 Minute karamellisieren lassen. Alle anderen Zutaten dazugeben und 25-35 Minuten köcheln lassen.
Das Rezept für den Pulled Salmon Burger stammt aus der aktuellen Ausgabe von Sweet Paul, 2/2015, falkmedia living GmbH, Kiel.


Das Rezept für die Barbecuesauce stammt aus dem Buch „Ein Kuss aus der Küche“, Edition Michael Fischer, Igling, 2014.


Pulled Pork, Sandwich, Streetfood, Barbecue


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{World of Sandwiches} Monsieur Baguette: Ziegenkäse, geröstete Walnüssen, Trauben und Honig-Senf-Sauce

Sandwich, Brot, auf die Hand, Streetfood, Frankreich

Ich bin gerade so verrückt nach Sandwiches, dass ich mir am liebsten jeden Tag neue Varianten ausdenken würde. Hier auf dem Blog gibt es also weiterhin Stullen in unterschiedlichsten Ausführungen, ganz nach dem Motto: ruckzuck, easypeasy und oberlecker!

Nach dem „The Italian“ und dem „Orient-Express“ bleiben wir international und reisen heute nach Frankreich: auf den Tisch kommt ein klassisches Baguette mit Ziegenkäse, Walnüssen und Honig, dazu eine Sauce aus Dijon-Senf, Honig und Thymian – yay!

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 großes französisches Baguette
  • 1 Ziegenrolle
  • 1 Handvoll Walnüsse
  • 1 Handvoll Weintrauben

Für die Sauce:

  • 1 kleiner Becher Vollfett-Joghurt
  • 2 EL Dijon-Senf
  • 2 EL Honig
  • 1 EL Olivenöl
  • Thymian
  • Salz 
  • Pfeffer

Zubereitung:

Alle Zutaten für die Sauce vermengen, abschmecken und ggf. nochmals nachwürzen (es darf auch mehr Senf, Honig oder Olivenöl sein, wenn die Sauce zu fad ist). Die Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Öl rösten, bis sie Farbe angenommen haben. Die Trauben halbieren und die Ziegenrolle in Scheiben schneiden. Das Baguette in 4 Teile teilen und jedes Stück mit der Sauce bestreichen. Mit dem Käse, den Trauben und den Walnüssen belegen. Mit ein paar Tropfen Honig verfeinern.

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{World of Sandwiches} Der Orient Express: Halloumi, Hummus und Minze

Heute gibt es ein weiteres Schmankerl aus der Reihe „World of Sandwiches“. Nach dem klassischen Italiener mit Büffelmozzarella, Pesto und Rucola geht es heute in den Orient: Pita trifft Halloumi mit Hummus, Minze und natürlich schaaaarf!

Zutaten für 4 Sandwiches:

  • 4 Pitabrote zum Toasten
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  • 1 Halloumi-Käse
  • 1/2 Gurke
  • schwarze Oliven
  • 1 Becher Vollfett-Joghurt
  • Harissa aus der Tube
  • Minzblätter

Hummus:

  • 1 Dose Kichererbsen
  • 2-3 EL Sesampaste (Tahina) – wer das nicht zuhause hat, kann auch 3-4 Walnusshälften nehmen
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 Knoblauchzehe (schmeckt aber auch ohne Knoblauch fein)
  • 1-2 EL Olivenöl
  • eine handvoll glatte Petersilie
  • 1 TL Kumin
  • Salz
  • Pfeffer


Zubereitung:

Für das Hummus wandern die Kichererbsen mit den anderen Zutaten in den Mixer und werden püriert, bis eine cremige Masse entsteht. Für die richtige Konsistenz ruhig auch etwas Wasser hinzufügen (wenn das Wasser eiskalt ist, wird die Konsistenz besonders gut!).


Die Gurke in Scheiben schneiden, die Oliven grob zerkleinern. Dann den Joghurt mit Salz und Harissa-Paste würzen (Harissa ist scharf, nehmt also so viel Paste, wie euch schmeckt).

Den Halloumi in dicke Scheiben schneiden und in einer Grillpfanne von beiden Seiten ein paar Minuten anbraten. Die Pitabrote toasten, innen mit Hummus bestreichen und dann mit Halloumi, Gurke und Oliven füllen. Ein paar Blättchen Minze oder glatte Petersilie reinpacken und alles mit dem Harissa-Joghurt würzen.


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In meiner Lunchbox: Sushi-Salat

Es ist allerhöchste Zeit, euch mal einen Blick in meine Lunchbox werfen zu lassen, denn ich liebe feine, selbstgemachte Lunchbox-Variationen fürs Büro – übrigens so sehr, dass mir mein Mann zu meinem letzten Geburtstag eine teure japanische Bentobox geschenkt hat, die ich jetzt jeden Tag mit Leckereien befüllen kann.

Voraussetzungen für mein Mittagessen unterwegs sind: schnell muss es gehen und es sollte nicht zu schwer im Magen liegen (weil ich sonst nach dem Essen gern in ein Fresskoma falle). Und da ich die Mittagsschlange an der Büromikrowelle gerne meide, kann man es idealerweise auch kalt essen.

Heute habe ich eine meiner Lieblingskreationen für euch im Gepäck: ein Sushi-Salat! Ich bin ein Sushi-Junkie und könnte das Zeug jeden Tag essen – allerdings habe ich keine Lust, jeden Tag aufwendige Röllchen herzustellen.

Deshalb gibt es diesen genialen Salat: schmeckt wie Sushi, ist aber viel schneller fertig!

Lunch, Bentobox, japanisch, to go

Und so einfach geht’s:

Zutaten für 2 Portionen:

  • 160 g Sushi-Reis (wer mittags großen Hunger hat, nimmt etwas mehr)
  • 1/2 Gurke
  • 1 Karotte
  • 1/2 Avocado
  • 100 g Surimi oder gekochte Krabben oder Räucherlachs
  • 3 EL Reisessig
  • eine Prise Salz
  • 1/2 TL Zucker

Für das Luxus-Dressing:
  • 3-4 EL Sojasauce
  • ein Spritzer Limettensaft
  • 1 TL Sesamöl
  • Wasabi nach Geschmack
  • ein kleines Stück frischer Ingwer, gerieben

Für das schnelle Dressing:
  • Sojasauce

Was noch dazu passt: Edamame, Sesam, kleingeschnittene Nori-Blätter, Rettich, Kresse, Thaibasilikum, Sprossen, Koriander und was euch sonst noch zu Sushi schmeckt

Zubereitung:

Der perfekte Sushi-Reis:

Sushireis in einer Tasse abwiegen. Das ist später für das Kochen hilfreich, denn man braucht pro Tasse Reis 1,5 Tassen Wasser für die perfekte Konsistenz. Den Reis dann in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser waschen, bis das Wasser klar ist. In einen Topf geben und die 1,5-fache Menge Wasser dazu kippen. Dann gilt: starke Hitze bis das Wasser kocht, dann Deckel darauf und bei kleinster Stufe 10 Minuten köcheln lassen – dann sollte das Wasser weg und die Konsistenz perfekt sein.

Den Reisessig mit einer Prise Salz und einem halben TL Zucker verrühren und über den noch warmen Reis geben, Gut unterrühren.

Falls Edamame auf dem Speiseplan stehen, diese kurz in kochendem Wasser blanchieren. Das andere Gemüse kommt roh in den Salat.

Fisch und Gemüse in feine Stücke schneiden und zum Reis geben. Alle Zutaten für das Dressing miteinander vermischen und über den Salat geben. Wer keine Zeit oder Lust auf das Luxus-Dressing hat, kann einfach etwas Sojasauce über das Reisgemisch geben, schließlich ist bei Sushi außer Sojasauce und Wasabi auch nichts dran 🙂

Alles, was ihr zu Sushi mögt, könnt ihr auch in den Salat packen – und damit habt ihr in nullkommanix ein Lunchpaket, um das euch alle beneiden werden.

Lunch, Bento, Japanisch to go

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