Christmas-Cheesecake mit Spekulatius-Boden, Lebkuchen-Marzipan-Füllung und Glühwein-Guss

Ich weiß, Weihnachten ist schon vorbei, aber dieses sensationelle Rezept kann ich euch unmöglich vorenthalten. Setzt diesen Christmas-Cheesecake mit Spekulatius-Boden, Lebkuchen-Marzipan-Füllung und Glühwein-Guss am besten schon jetzt auf eure Liste für nächstes Jahr 🙂
Mit New York Cheesecake kenne ich mich eigentlich ganz gut aus und hab auch schon ziemlich viele Varianten probiert, aber diese Weihnachtsversion, die ich dieses Jahr bei der wunderbaren Denise von foodlovin‘ entdeckt habe, war wirklich eine Wucht!
Mein Bruder, wirklich kein Kuchenfan, hat den Cheesecake als Nachtisch mehrmals abgelehnt und ich hab ihn genötigt, doch zumindest einmal zu probieren. Er hat dann 3 Stücke verhaftet.
Der Kuchen war tatsächlich so schnell verputzt, dass ich ihn nicht mal blogtauglich ablichten konnte, aber Denise hat mir erlaubt, eins ihrer wunderbaren Fotos zu verwenden:
Sieht schon zum Reinlegen aus? Schmeckt noch besser, glaubt mir! Also, am besten schonmal auf die Liste fürs nächste Weihnachtsfest setzen und sich keine Gedanken mehr über den Nachtisch machen.
Vielen Dank, liebe Denise, für das tolle Rezept und das wunderbare Foto!

Zutaten:

 
  • 200 g Spekulatius
  • 80 g Butter
  • 1 TL Spekulatiusgewürz
  • 800 g Frischkäse
  • 200 g Marzipan
  • 100 g Zucker
  • 3 Eier
  • 200 g Saure Sahne
  • 1 EL Stärke
  • (alle Zutaten für die Füllung sollten Raumtemperatur haben)
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 50 g Lebkuchen mit Schokolade
  • 1/2 Vanilleschote
  • 250 ml Glühwein
  • 1 Pck. roter Tortenguss
  • Optional: Granatapfelkerne, Rosmarinzweige, Weiße Schokostreusel

 

 Zubereitung:

  1. Den Boden einer Springform (24 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen. Den Spekulatius in einem Zerkleinerer oder Mixer zu Bröseln verarbeiten. Mit dem Spekulatiusgewürz mischen. Die Butter schmelzen und zur Bröselmasse geben. Auf den Boden der Springform geben und rundherum gut festdrücken. In den Kühlschrank stellen.
  2. Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Ein tiefes Backblech etwa 2 cm hoch mit Wasser füllen. Den Frischkäse mit dem Marzipan und Zucker mit einem Handmixer in einer großen Rührschüssel glatt rühren. Es dauert etwas, bis das Marzipan sich verteilt hat, einfach weiter rühren. Dann die Eier einzeln dazugeben und zum Schluss die Saure Sahne und Stärke unterheben.
  3. Die Frischkäsemasse zu Hälfte in eine andere Schüssel geben. Das Lebkuchengewürz untermischen. Die Lebkuchen in feine Stücke zerbröseln und unterheben.
  4. Marzipan- und Lebkuchenmasse nun abwechseln auf den Spekulatius-Boden geben. Mit einer Gabel von unten nach oben durchziehen, so dass ein Muster entsteht. Die Spingform sehr (!) gut mit Alufolie abdichten, so dass kein Wasser durch den Rand dringen kann. Vorsichtig auf das Backblech mit dem Wasser stellen und im vorgeheizten Ofen ca. 50 Minuten backen bis der Rand des Kuchen fest ist, die Mitte aber noch leicht wackelt.
  5. Den Cheesecake aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Wenn er kalt genug ist, in den Kühlschrank stellen.
  6. Den Tortenguss nach Packungsanleitung mit dem Glühwein und dem Mark einer halben Vanilleschote zubereiten. Zügig über den kalten Cheesecake gießen und den Kuchen zurück in den Kühlschrank stellen. Am besten eine Nacht durchziehen lassen und vor dem Servieren nach Belieben mit kandierten Granatapfelkernen, weißer Schokolade und Rosmarinzweigen dekorieren.
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Heiraten in New York – ein Blick hinter die Kulissen

Nach 10 Minuten verheiratet – und dann?

Irre, wie die Zeit verfliegt! Heute ist es zwei Jahre her, dass ich die beste Entscheidung meines Lebens getroffen habe. Auf einem Steg unterhalb der Brooklyn Bridge habe ich Ja gesagt zum besten Ehemann der Welt. Die Stadt New York hat uns dann den allerschönsten Tag beschert. Und auch nach zwei Jahren bin ich immernoch überglücklich, wenn ich daran denke. Da darf man auch mal kurz sentimental werden.

Hochzeitstag, New York, NYC, Wedding, Brooklyn Bridge
Und weil ich euch bisher in meinem „Heiraten in New York“-Beiträgen nur die Profifotos gezeigt habe, gibt es heute einen kleinen Blick hinter die Kulissen.
Die Trauung selbst war nämlich nach 10 Minuten vorbei, anschließend sind wir mit unserer wunderbaren Fotografin noch zwei Stunden durch die Stadt gefahren und haben diese fabelhaften Fotos gemacht, die ihr schon kennt: Heiraten in New York Part 3: Bilder und Fakten

Was wir sonst so den ganzen Tag getrieben haben, seht ihr hier:

Am 1. Juli 2012 hatte es über 30 Grad in New York, deshalb war unsere Trauung auf 9 Uhr morgens angesetzt. Und aus diesem Grund musste auch die Stylistin schon um 6.30 Uhr anrücken. Es war übrigens ein Sonntag, was sie ihrer Laune nach zu urteilen total prima fand. Zwei große Becher Kaffee später war sie dann auf der Höhe und ich noch nervöser und dann hat die Dame mit den vielen Tatoos ganz wunderbare Arbeit geleistet.
Sie hat mir dann auch noch fix beim Anziehen geholfen (ein Kleid mit Reißverschluss ist eben doch ganz praktisch). Die erste Begegnung in unserem Hochzeitsdress hatten mein Mann und ich dann ganz romantisch in unserem Hotelzimmer 🙂
New York, NYC, Wedding, Hochzeit
Unser Hochzeitsplaner hat uns in Soho abgeholt und wir sind mit dem Taxi nach Brooklyn gefahren. In aller Frühe hatten wir nur wenig Zuschauer (wir selbst haben ja gar keine mitgebracht) und so haben wir im kleinen, feinen Kreis mit einem Friedensrichter, einem Hochzeitsplaner und einer Fotografin Ja gesagt. Extra für uns hatte der Friedensrichter die kurze Traurede gewählt und so waren wir nach etwa 10 Minuten verheiratet.
New York, NYC, Brooklyn Bridge, Wedding, Hochzeit
Anschließend sind wir mit unserer Fotografin und unserem Hochzeitsplaner zwei Stunden durch New York gedüst und haben Fotos in der Grand Central Station, am Flatiron Building, auf dem Times Square und bei Gray’s Papaya gemacht. Die Bilder könnt ihr hier bewundern: Heiraten in New York Part 3: Bilder und Fakten
Damit war der offizielle Teil vorbei und der Tag war trotzdem noch jung. Was also machen? Erstmal ein bisschen U-Bahn fahren, einen Kaffee bei Starbucks trinken und dann ein leichtes Mittagessen im Chelsea-Market zu sich nehmen. Bei über 30 Grad haben wir den langen Rock (mein Kleid war ein Zweiteiler) und die lange Hose gegen was Luftiges getauscht. Statt High Heels waren Ballerinas angesagt, aber der Rest des Outfits durfte schick bleiben – schließlich hatten wir gerade geheiratet.
New York, NYC, Wedding
Gegen später waren wir ganz entspannt in der Bar, die angeblich Pate für das Set von „How I met your mother“ war. Bei ein paar Heineken und eine Portion Chili-Pommes konnten wir der spanischen Nationalmannschaft beim Europameister werden zuschauen. Nach dem Spiel waren innerhalb weniger Minuten unzählige Spanier auf den Straßen und haben den Titel gefeiert. Und da wir auch was zu Feiern hatten, haben wir uns der spontanen Party im Brunnen des Washington Square Park einfach angeschlossen. 
Letztendlich hatten wir dann noch ein spätes Dinner bei einem schönen Italiener. Nix aufgeregtes, nur lecker. Es war der entspanneste Hochzeitstag aller Zeiten.
New York, NYC, Wedding, Hochzeit
Ihr wollt mehr über unsere Hochzeit in New York wissen? Schaut mal hier:

Heiraten in New York Part 3: Bilder und Fakten
Heiraten in New York – Aftershow-Party: Was kann bei einer Hochzeit eigentlich alles schief gehen?
Heiraten in New York – Aftershowparty: „Schatz, ich hab‘ meinen Ehering verloren“ und andere zentrale Sätze in der Vorhochzeitswoche
Heiraten in New York: Die Aftershowparty
Heiraten in New York – Aftershowparty: Ja, ich will… Kuchen! Meine selbstgemachte Hochzeitstorte

Foto: Kristina Williamson von FOTOVOLIDA Wedding Photography

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Ein Dinner mit Rewe: New York Street Food {Werbung}

Auch wenn es hier gerade eher Fußball-lastig zugeht: die WM ist nicht alles, was mich in diesen Wochen beschäftigt, deshalb gibt es heute – quasi zum Durchatmen – mal wieder einen Beitrag außerhalb der Fußball-Snack-Reihe.

Als Foodblogger hat man das Glück, hin und wieder zu spannenden Veranstaltungen eingeladen zu werden. Heute erzähle ich euch von einem ganz besonderen: dieses Event fand nämlich in unseren eigenen vier Wänden statt.

Vor ein paar Wochen hat mich REWE gefragt, ob ich nicht Lust hätte, bei der aktuellen Blogger-Aktion „So inspiriert kocht Deutschland“ mitzumachen. Dabei kochen Blogger aus dem ganzen Land mit Produkten von REWE Feine Welt ganze Menüs und laden zum gemeinsamen Schlemmen auch ihre Freunde ein.

Für Freunde kochen und dabei neue Produkte entdecken? Gerne!

Themenabende finde ich toll und um auch unserem Abend einen roten Faden zu geben, haben wir uns für das Motto „New York Street Food“ entschieden. New York ist so schnell unterwegs, dass auch das Essen oft schnell gehen muss und man sich unterwegs rasch was auf die Hand mitnimmt. Dieses „Fast Food“ hat aber nichts mit geschmacksneutralem Imbissfraß zu tun. Der Gaumen der New Yorker ist verwöhnt, deshalb muss auch das Street Food ordentlich was hermachen.

Was uns zu diesem Thema eingefallen ist und wie ihr euch New York nach Hause holen könnt, seht ihr hier: 

Der Aperitif:
Blutorangen-Martini

 

Der Martini ist ein klassischer New Yorker Drink, den wir unseren Gästen zur Begrüßung gereicht haben – gepimpt mit einem Schuss Blutorangensaft:

Zutaten:

  • 6 cl Wodka
  • 6 cl Blutorangensaft*

In einen Shaker füllen, Eis dazu geben und kurz schütteln. In Martinigläser füllen. Minze dazu geben.

Martini, New York, Street Food

Vorspeise:
Mini-Burger mit Ziegenkäse und Feigenpesto

Burger sind einfach typisch New York! Aber wer sagt, dass es immer Rindfleisch sein muss, das sich zwischen zwei Brötchen-Hälften schmiegt?

Burger, New York, Street Food

Zutaten:

  • Aufbackbrötchen „Krosse Krüstchen“*
  • pro Burger einen Ziegenkäsetaler mit Speck*
  • pro Burger ein TL Pesto „Würzige Feige“*
  • Frischer Rucola

Zubereitung: 

Die Brötchen nach Anweisung auf der Packung aufbacken. Die Ziegenkäsetaler ein paar Minuten vn jeder Seite scharf anbraten. Die abgekühlten Brötchen mit etwas Feigen-Pesto bestreichen. Rucola dazugeben und den Ziegenkäsetaler darauf anrichten. Gleich servieren.

 

Hauptspeise: 

Hähnchenspieße {Ingwer-Honig-Marinade}, Mangosauce und Glasnudelsalat mit Erdnüssen

 

Zutaten für 6 Personen:

1 kg Hähnchenbrust

Für die Marinade:

  • 8 EL Sojasauce
  • 4 Knoblauch, gepresst
  • 2 EL Honig „Ingwer Blüte“*
  • 2 EL Sesamöl
  • Saft von 2 Limetten
  • 1 EL Gewürz „Asia-Wokmischung*

    Für den Glasnudelsalat:

    • 200 g Glasnudeln
    • 1 Gurke
    • 2 Karotten
    • 2 Paprikaschoten
    • 2 Frühlingszwiebeln
    • 3-4 EL Sojasauce
    • 1 EL Sesamöl
    • Saft von 1-2 Limetten
    • 1 EL Ahornsirup
    • ca. 1cm Ingwer, gerieben
    • 1 TL Gewürz „Asiens Lächeln“*
    • frischer Koriander 
    • Erdnüsse „erlesenes Thailand“*

    • Dazu Sauce „Mango Feuer“*

    Zubereitung:

    Alle Zutaten für die Fleischmarinade vermischen und in eine Plastiktüte geben. Das Hähnchen klein schneiden und zur Marinade in die Plastiktüte packen. Mindestens 1 Stunde im Kühlschrank marinieren.

    Für den Glasnudelsalat Karotten, Gurke, Paprika und Frühingszwiebeln in sehr feine Streifen schneiden. Die Glasnudeln nach Packungsanweisung zubereiten. Sojasauce, Sesamöl, Limettensaft, Zucker, Ingwer und Asiagewürz vermischen und zu den fertigen Glasnudeln geben. Gemüse dazu und Salat durchziehen lassen. Vor dem Essen mit frischem Koriander und Erdnüssen verfeinern und nochmal abschmecken: das Dressing zieht schnell ein, vielleicht braucht der Salat noch ein bisschen Sojasauce oder Limettensaft.

    Asiabox, Take away, New York, Street Food

    Dessert: 

    New York Cheesecake mit Pralinencreme & selbstgemachtes Pistazieneis

     

    Für das Eis:

    • 1 Dose gezuckerte (!) Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)
    • 150 g Pistazienaufstrich*
    • 400 ml Sahne
    • geröstete, gesalzene Pistazien, grob gehackt
    Eis, Pistazie, New York, Street Food

      Für den New York Cheesecake (ergibt 6 kleine Gläser):

      • 10 Hobbits-Kekse von Brandt
      • 2-3 EL flüssige Butter
      • 400 g Doppelrahmfrischkäse
      • 3 große EL Pralinencreme*
      • 1 EL Zucker
      • 2 Eier

      Für das Eis die Kondensmilch mit dem Pistazienaufstrich gut mischen. Die Sahne sehr steif schlagen und unterheben. Eine Portion gehackte Pistazien daruntermischen, einen Teil zum Verzieren aufbewaren. Die Masse mindestens 4 Stunden ins Gefrierfach stellen.

      Für den Cheesecake die Kekse in der Küchenmaschine zu kleinen Bröseln verarbeiten und anschließend mit der flüssigen Butter vermischen. Die Keksmasse in kleine Gläschen füllen (1-2 EL pro Glas) und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Währenddessen den Backofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vorheizen und den Frischkäse mit dem Zucker und der Pralinencreme schaumig schlagen. Die Eier einzeln unterrühren.

      Die Käsekuchenmasse in die Gläschen füllen und die Gläschen in ein tiefes Backblech stellen. Das Backblech 2-3 cm hoch mit Wasser befüllen.

      Etwa 20 Minuten backen, abkühlen lassen und bis zum Servieren kalt stellen (am besten über Nacht).

      Ich hatte noch ein paar Brownies übrig, die ich zerbröselt über den Kuchen gegeben habe.

      New York, Street Food

       

      Nach dem Essen

       

      Zum Abschluss gab es noch eine Platte mit Camembert*, Salami*, Bruschettaaufstrich* und Ciabatta*, dazu Espresso* und Grappa*.

      Fazit

      Das Dinner war wirklich rund und die meisten Produkte haben mir sehr gut gefallen. Daumen hoch gibt es dafür, dass die Saucen und Pestos usw. keine Konservierungsstoffe und andere Dinge enthalten, um die ich normalerweise einen großen Bogen mache.

      Was besonders gut war: die Mangosauce mit Chili! Ich habe mir direkt noch mehr Saucen aus dem Sortiment gekauft. Im Menü war das Pistazieneis das absolute Highlight.

      Was nicht besonders gut ankam, war der Aceto Balsamico, da hätte ich mehr erwartet und auch der Grappa hat schlecht abgeschnitten.

      Vielen Dank an Rewe Feine Welt für den schönen Abend!

      Alle Artikel mit * stammen aus der REWE Feine Welt-Serie. Die Produkte von REWE Feine Welt wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

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      I love NY Streetfood – ein Koch-Reise-Buch über die schönste Stadt der Welt {Werbung}

      Heute gibt es einen weiteren Beitrag zur Themenwoche „Jeden Tag ein Buch“ und diesmal habe ich ein Werk im Gepäck, das meine beiden großen Leidenschaften gleichermaßen behandelt: das Kochen und das Reisen. Ziel der Genussreise ist ausgerechnet New York, die Stadt, in der ich mein Herz verloren (und Ja gesagt) habe und deshalb freue ich mich ganz besonders, mit diesem Buch noch einmal durch die Straßen des Big Apple streifen zu können: New York Street Food: Kulinarische Reiseskizzen mit mehr als 60 Rezepten

      New York Kochbuch Hädecke Verlag

      Darum geht’s

      Das Buch verbindet das klassische Kochbuch-Konzept mit einem Reiseführer: drei waschechte New Yorker verraten, wo man in ihrer Heimatstadt am besten essen – und liefern über 60 Rezepte gleich mit! Dazu gibt es auf den über 200 Seiten jede Menge Hintergrundinformationen über die Streetfood-Szene und sehr stimmungsvolle Fotos.

      Funktioniert’s?

      Gerade sind drei New York-Kochbücher auf dem Markt (New York – Die Kultrezepte,
      I love New York: Mein New York Kochbuch) und das Streetfood-Buch. Von allen dreien ist das hier mein absoluter Favorit! Die Rezepte sind authentisch, wahnsinnig vielfältig (wie die New Yorker Küche nun mal ist) und leicht nachzukochen.

      Luk Thys, Hädecke Verlag

      Was ist besonders?

      Das Koch-Reise-Buch-Konzept begeistert mich besonders! Man kann nicht nur nachkochen, sondern das Buch auch als kulinarischen Reiseführer verwenden und die Orte beim nächsten New York-Trip einfach aufsuchen. Für die Routenplanung gibt es auf Google Maps sogar eine frei verfügbare Karte mit allen Adressen.

      Rezepte, die sofort auf der Nachkochliste wandern

      Kolumbianische Pfannkuchen, Vegetarische Teigtaschen aus Tibet, Jerk Chicken, Waffeln mit Chili – es gibt besonders viele Rezepte für Gerichte „auf die Hand“. Das mag ich sehr gerne. Und bevor ihr euch wundert: ja, das sind alles typische New York-Gerichte 🙂

      Luk Thys, Hädecke Verlag

      Wermutstropfen

      Es gibt auch ein New York Cheesecake Rezept: allerdings ist der Boden ist aus Mehl! Ich schwöre beim Original American Cheesecake aber auf den Keksboden.

      Fazit

      Meiner Meinung nach wie gesagt das beste New York-Kochbuch, das gerade auf dem Markt zu finden ist und für den wirklich fairen Preis von 18 € schlägt man sogar zwei Fliegen mit einer Klappe: Kochbuch und Reiseführer in einem.

      Kleiner Tipp: das Koch-Reise-Buch-Konzept gibt es auch für Thailand und Vietnam:
      Vietnam Street Food: Kulinarische Reiseskizzen aus Hanoi und VietnamThai Street Food: Kulinarische Reiseskizzen aus Bangkok und Thailand

      Vielen Dank an den Hädecke-Verlag, der mir das Buch freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

      New York Street Food von Tom Vandenberghe, Jacqueline Goossens und Luk Thys, erschienen im Hädecke-Verlag, Weil der Stadt, 2013, 18 €.

      Abbildungen: © Luk Thys aus „New York Street Food“, Hädecke Verlag

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      Heiraten in New York – Unser erster Hochzeitstag

      Huch! Gerade erst eine gigantische Aftershow-Party gefeiert, schon schreiben wir unseren 1. Hochzeitstag. Ein Jahr nach „How to get married in NYC“ feiern wir ohne viele Worte aber mit fantastischem Essen im Madagascar in Stuttgart (und stimmen uns damit klammheimlich auf unser diesjähriges Urlaubsziel ein…)

      Bis wir die große Reise antreten, freuen wir uns über ein Jahr Mr und Mrs und über den kleinen, feinen Schnappschuss, der das belegt.

      Bleibt mir nur noch, unsere Einladungskarte zu zitieren:

      In diesem Sinne: eat, drink, be married!

      Ihr wollt mehr über unsere Hochzeit in New York wissen? Schaut mal hier:

      Heiraten in New York Part 3: Alle Bilder, alle Fakten
      Heiraten in New York – Aftershow-Party: Was kann bei einer Hochzeit eigentlich alles schief gehen?
      Heiraten in New York – Aftershowparty: „Schatz, ich hab‘ meinen Ehering verloren“ und andere zentrale Sätze in der Vorhochzeitswoche
      Heiraten in New York: Die Aftershowparty
      Heiraten in New York – Aftershowparty: Ja, ich will… Kuchen! Meine selbstgemachte Hochzeitstorte

      Foto: Kristina Williamson von FOTOVOLIDA Wedding Photography

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      Heiraten in New York – Aftershowparty

      „Ich wünschte, ihr würdet öfter heiraten“

      Heiraten ist einfach ganz großes Kino. Wirklich. Klar steckt man jede Menge Planung und Arbeit und Schweiß und Geld in diesen einen Tag, aber wenn es dann soweit ist, weiß man eines ganz genau: das war es wert!

      Und weil ihr mich in der Vorbereitungsphase alle so wunderbar unterstützt habt, gibt es jetzt die versprochene Zusammenfassung meines/unseres ganz großen Tages.

      Das Motto

      Das Motto? Ratet mal.

      Klaro, unsere Feier stand natürlich unter dem Motto „How to get married in New York City„. (Du weißt nicht warum? Schau mal hier: Heiraten in New York). Und versteckt haben wir unser New York-Thema in den Hochzeitsfarben (schwarz-weiß-rot wie der I ♥ NY-Button), der Tischdeko (I ♥ NY-Button, Big Apple, Fotos von New York-Stadtteilen) dem Tischplan (siehe unten), auf den Toiletten (Unnützes Wissen über New York an den Wänden) und der Musik (dazu später mehr)…

      Die Brooklyn Bridge

      Aber nicht nur wir haben das Thema „New York“ überall reingequetscht, wo es reingepasst hat, auch unsere Gäste haben sich wohl gedacht „New York? Da können wir was draus machen.“ Und so haben unsere Freunde (die allerbesten der Welt übrigens) in einer dreieinhalb Monate (!) dauernden Aktion den Ort, an dem wir Ja gesagt haben, für uns nachgebaut. Mit original Blaupausen aus dem Internet sind sie losgezogen, haben eingekauft, gerechnet, geschnitzt, gefeilt und gespüht und haben uns eine maßstabsgetreure Brooklyn Bridge aus Holz nachgebaut. Mir fehlen immer noch die Worte (und jetzt weiß ich endlich auch, warum unsere Freunde in den letzten Monaten Freitags nie Zeit für uns hatten!)

      Das Essen

      Ja, wir hatten den tollsten Caterer überhaupt. Punkt. Anders kann ich es nicht sagen. Unser Grillbüffet mit American Beef Rinderhals, asiatisch mariniertem Spanferkelrücken, Wels im Bananenblatt, Hähnchen- und Gemüsespießen wurde begleitet von Gado-Gado, Tabouleh, Frittata und vielen anderen Leckereien und es war einfach nur perfekt. Sagen wir. Und sagen auch unsere Gäste (oder sie lügen uns an).

      Ihr wollt euch auch mal vom besten Caterer der Welt verwöhnen lassen? Kein Problem, schaut mal hier: blanc & noir

       

      Das Dessert

      Es hat nur schlappe 4 Tage gedauert, das Dessertbüffet für die Gäste in meiner kleinen Küche selbst herzustellen. Ha. War ein Klacks! Die Hochzeitstorte hab‘ ich euch ja schon gezeigt, dazu gab es Brownies mit Himbeeren, Schoko-Karamell-Würfel mit Fleur de Sel, Kekse und – natürlich – den New York Cheesecake! Den hab‘ ich in ganz vielen klitzekleinen Gläsern gebacken und die waren so ratzfatz weg, dass es nicht einmal ein Foto gibt.

      Die Pannen

      Trotz perfekter Planung (ja, die Planung war perfekt!), kommt dann immer irgendwas anders. Aber wisst ihr was? Genau das macht den großen Tag dann absolut besonders!

      Und hier das „Best of“ der Hochzeitspannen:

      Wir wollen mit unserem Hochzeitstanz loslegen, da sagt der DJ: „Sorry Leute, ich kann euer Lied nicht abspielen.“ Ach.

      Zur Info: geplant war eigentlich Empire State of Mind von Alicia Keys – die Solo- und Klavierversion natürlich. Ging aber nicht. Der DJ sagt irgendwas mit Konvertierung oder so. Was sagt die entspannte Braut in so einer Situation? Egal! Spiel was anderes. Gesagt, getan.

      Und als wir auf der Tanzfläche stehen, ertönt die groovige HipHop-Version mit JAY-Z unseres Liedes. Tja, was willste machen? Ein Walzer war das sicher nicht, aber wir haben uns souverän durchgeschunkelt – und hauptsache, wir sind unserem Motto treu geblieben.

      Übrigens

      Ja, das ist ein kurzer Petticoat, den ich da trage. Zum Tanzen nämlich viel toller als dieser olle lange Rock mit der Schleppe.

      Kurz bevor der Nachtisch serviert wurde, kam die Cateringchefin und sagte: „öömmm, Frau T., tut mir leid, aber Ihre Schoko-Karamell-Würfel sind quasi mit der Backform verwachsen, die gehen da nie im Leben raus!“ (nicht in dem Wortlaut, bestimmt hat sie sich diplomatischer ausgedrückt!)

      Was sagt die entspannte Braut? Egal! Stellen wir es halt einfach so auf den Tisch. (Die Cateringchefin hat das klebrige Zeug am Ende doch herausgekriegt – wahrscheinlich mit purer Gewalt – und hat mir dann als kleines Hochzeitsgeschenk eine Dose Sprühtrennmittel geschenkt).

      Ansonsten wurden die Cake Pops, die eigentlich für den Nachtisch gedacht waren, versehentlich zum Sektempfang serviert und der Hugo wurde durch ein kleines Missverständnis etwa eine Stunde trotz großer Nachfrage nicht serviert, weil der Service dachte, Hugo gäbe es nur für die Braut und das den Gästen auch so gesagt hat (wie geil ist das eigentlich?)

      Und trotzdem (oder gerade deshalb): alles perfekt!

      Für den Heimweg: die Gastgeschenke

      Weil wir nicht nur die besten Freunde der Welt, sondern eigentlich so insgesamt die tollsten Gäste überhaupt hatten, wollten wir ihnen gerne was mit auf den Heimweg geben. Und deshalb haben wir in wochenlanger Kleinstarbeit (die ich von Herzen gerne gemacht habe!) kleine Take-Away-Boxen gebaut, die ein „Survival-Kit“ für den nächsten morgen enthielten: ein Muffin, ein Tütchen Espresso-Pulver und eine Aspirin. Und für die Kids gab es einen Gute-Nacht-Keks oder einen Komm-gut-heim-Keks.

      Die Photobooth

      Last but not least präsentiere ich voller Stolz und ohne viele Worte die bereits erwähnten tollsten Freunde und Gäste der Welt:

      Danke an unsere tolle Fotografin Kitty, den wunderbaren Caterer und vorallem an alle unsere Gäste inklusive den weltbesten Freunden, die uns zu Brückenbesitzern gemacht haben. Und danke an Richi für das netteste Kompliment von allen: „Ich wünschte, ihr würdet öfter heiraten“.

      Immernoch auf Wolke 7!

      Ihr wollt mehr über unsere Hochzeit in New York erfahren? Schaut mal hier:

      Heiraten in New York Part 1: Wir haben es getan!
      Heiraten in New York Part 2: Das erste Foto 
      Heiraten in New York Part 3: Alle Bilder, alle Fakten
      Heiraten in New York – Aftershow-Party: Was kann bei einer Hochzeit eigentlich alles schief gehen?
      Heiraten in New York – Aftershowparty: „Schatz, ich hab‘ meinen Ehering verloren“ und andere zentrale Sätze in der Vorhochzeitswoche
      Heiraten in New York – Aftershowparty: Ja, ich will… Kuchen! Meine selbstgemachte Hochzeitstorte
      Heiraten in New York: Hochzeitstag

      Alle Bilder: Kitty von Hochzeitsfotograf Stuttgart

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      Heiraten in New York

      Heiraten in New York ist ein Kinderspiel. Ehrlich. Vielleicht sogar noch leichter als hier in Deutschland (ich habe seltsame Geschichten von Eheseminaren gehört, die vor einer kirchlichen Trauung besucht werden müssen – ist das wahr??) Nein, in New York muss man einfach 24 Stunden vor der Trauung aufs Standesamt marschieren, seinen Pass zücken und ein Formular ausfüllen. Schneller geht es, wenn man einen Hochzeitsplaner hat, der das Ausfüllen für einen erledigt – man muss dann nur noch kurz unterschreiben. Und wenn der wunderbare Hochzeitsplaner (Danke Erol von Echt New York!) auf dem Standesamt auch noch mit High Five begrüßt wird, macht dieser Amtsgang sogar richtig Spaß!

      Aber wie kamen wir eigentlich auf die Idee, in New York zu heiraten? 

      Mein Mann (damals noch Freund) und ich waren 2011 zum ersten Mal in New York und haben uns in die Stadt verliebt. Noch im Flugzeug auf dem Heimflug habe ich zu ihm gesagt: „wenn wir eines Tages ganz viel Geld haben, kommen wir zurück und heiraten hier!“ Das mit dem Geld hat leider nicht geklappt, aber die Idee hat mich nicht losgelassen und ich habe mich ein bisschen erkundigt. Und dabei bin ich auf den besagten Hochzeitsplaner gestoßen, der Preise für Formalitäten, Friedensrichter, Fotografen, Blumen, Stylisten, Torte, Musiker, Limousine  – wirklich alles, was das Herz begehrt – im Gepäck hatte und siehe da: es war gar nicht so teuer. Also haben wir beschlossen: das ziehen wir durch!

      Und schon die Planung war aufregend

      Man muss in New York nicht zwingend auf dem Standesamt heiraten, sondern kann auch eine der spektakulären Locations wählen, die New York zu bieten hat. Beliebte Hochzeitslocations in New York sind der Central Park, die Brooklyn Bridge oder auch Top of the Rocks… Um sich außerhalb des Standesamtes trauen zu lassen, braucht man allerdings einen Friedensrichter – nur der darf das. Alles kein Problem für unseren Hochzeitsplaner – Friedensrichter war bestellt. Und für uns war schnell klar: ein Steg unterhalb der Brooklyn Bridge mit Blick auf Manhattan – da wollen wir JA sagen.

      Unser Glück war perfekt mit unserer Fotografin Kristina Williamson von FOTOVOLIDA Wedding Photography. Sie und die Stadt New York haben uns Hochzeitsfotos beschert, auf denen das Brautpaar nur die zweite Geige spielt – und gerade deshalb sind sie so wunderbar!

      Die wunderschönen Fotos habe ich auch der Stylistin Jessica zu verdanken, die natürlich auch unser Hochzeitsplaner organisiert hat. Da es in New York in der Woche, in der wir geheiratet haben, weit über 30 Grad hatte, hatten wir unsere Trauung für 9 Uhr morgens ansetzt, deshalb musste die arme Jessica schon um halb sieben (an einem Sonntag!) bei uns im Hotel erscheinen, um mich für unseren großen Tag rauszuputzen.

      Und sie hat ganze Arbeit geleistet

      New York, Heiraten

        Die Location

      New York, NYC, heiraten, Hochzeit

       

      Dann wird es ernst…

       

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      Verheiratet

       

      New York, heiraten, Brooklyn Bridge

       

      New York, heiraten, Manhattan

      New York, heiraten, Grand Central Station

      New York, heiraten, Times Square

      Es war perfekt

      New York, heiraten, Hot Dog, Gray's Papaya

      Mehr über unsere New York-Hochzeit? Schaut mal hier:

      Der zweite Hochzeitstag und ein Blick hinter die Kulissen

      Übrigens haben wir auch zuhause nochmals ausgiebig gefeiert. Mehr dazu:

      Was kann bei einer Hochzeit eigentlich alles schief gehen?
      „Schatz, ich hab‘ meinen Ehering verloren“ und andere zentrale Sätze in der Vorhochzeitswoche
      Aftershowparty – die Hochzeitsfeier zuhause
      Ja, ich will… Kuchen! Meine selbstgemachte Hochzeitstorte

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      Versprochen ist versprochen: Heiraten in New York – Part 2: Das erste Foto

      Nach Wochen des sehnsüchtigen Wartens habe ich gestern endlich einen kleinen Umschlag in meinem Briefkasten gefunden. Er hat einen langen Weg aus Übersee hinter sich und der Inhalt erfüllt seinen Zweck voll und ganz: mein kleines Herz macht Freudensprünge 🙂

      Und wie versprochen will ich diesen wunderschönen Inhalt mit euch teilen. Hier ein klitzekleiner erster Ausschnitt. Danke nochmal für eure lieben Glückwünsche ♥

      Ihr wollt mehr über unsere Hochzeit in New York wissen? Schaut mal hier:

      Heiraten in New York Part 3: Alle Bilder, alle Fakten
      Heiraten in New York – Aftershow-Party: Was kann bei einer Hochzeit eigentlich alles schief gehen?
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      Foto: Kristina Williamson von FOTOVOLIDA Wedding Photography

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      New York: Das beste Fast Food der Welt

      Mittwoch – die Woche kippt. Heute gibt es einen kleinen Post für zwischendurch. Über den perfekten Snack für zwischendurch. Den habe ich in New York gefunden: im Pret A Manger. Eine britische Erfindung, die es glücklicherweise in den letzten Jahren von der Insel weg und über den Globus geschafft hat (feste Finger kreuzen, dass wir diese wunderbare Fast-Food-Kette irgendwann auch in Deutschland finden). Pret A Manger bietet frische Sandwiches, Salate, Suppen und Obst ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe. Die Zutaten (meist Bio, organisch, etc.) sind toll zusammengestellt: Avocado, Gorgonzola, Pinienkerne, Koriander, Shrimps, Parmesan, Thunfisch, Hähnchenbrust,… Natürlich gibt es auch Muffins, Bagels und Kaffee (hier mein einziger Punktabzug – ich hab schon besseren Kaffee getrunken).

      Jetzt kommt der Clou: die Preise sind für New Yorker Verhältnisse sogar unterdurchschnittlich!

      Ein weiteres wichtiges Detail: Das Motto „Made today, gone today“ – alle Lebensmittel, die abends nicht verkauft sind, werden gespendet.

      Hach, ich könnte ewig von diesem Laden schwärmen… Pret A Manger gibt’s auch in Hongkong – da freu ich mich, das ist nämlich eines meiner nächsten Ziele…

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