{Kochen mit Baby – Easypeasy-Rezepte für jeden Tag} Ratzfatz-Nudelsalat mit allem, was der Kühlschrank so hergibt

„Ich höre auf zu bloggen.“ 
Das habe ich meinem Mann gesagt, während wir unseren ersten Familienurlaub mit dem Mini-Cheesecake genossen haben. Als ich da so unter Palmen lag und der Mini-Cheesecake unter dem Sonnenschirm Sandförmchen abgeleckt hat, wusste ich, dass ich meine kostbare Freizeit gerade lieber mit meiner Familie als mit dem Posten von Rezepten verbringen will. Und die Food-Blogger unter euch wissen natürlich, dass die Rezepte beim Bloggen nur die halbe Miete, aber mit Details zur Food-Fotografie, Bildbearbeitung, Blogger Relations, Google Analytics plus Social Media Kanal-Pflege will ich euch nicht langweilen (und damit klingt Bloggen plötzlich auch immer furchtbar nach Arbeit…)
Mein Mann war schockiert und sagte, ich solle es mir nochmal überlegen. Das habe ich gemacht. Und so richtig loslassen konnte ich dann doch nicht. Zuerst habe ich mich ein bisschen gestresst, schließlich komme ich kaum noch zum Schreiben, es ist ewig her, dass ich das letzte Mal einen Kuchen gebacken habe und eigentlich bräuchte der Blog doch ganz dringend mal ein neues Layout! Oder?
Oder muss ich einfach meine Ansprüche runterschrauben? Jede Woche ein neues Rezept posten ist gerade sowieso utopisch. Und Kuchen backen? Sorry! Das gibt es gerade nur an Feiertagen.
Aber es muss ja auch nicht immer Kuchen sein. Seit der Mini-Cheesecake auf der Welt ist, geht es in unserer Küche meist darum, wie wir mit wenig Aufwand lecker und gesund kochen können. Und zwar am besten Gerichte, die man auch am nächsten Tag kalt aus der Schüssel essen kann. Und solche Rezepte braucht doch eigentlich jeder mal.
Deshalb gibt es hier ab sofort Rezepte aus der Reihe Kochen mit Baby – Easypeasy-Rezepte für jeden Tag. Dazu gibt es außerdem: wenig Schnickschnack, wenig Gelaber, wenig Bildbearbeitung. Es braucht nämlich auch nicht jedes Rezept eine Geschichte. Finde ich. So.
Keine Sorge, ich habe fest vor, hier bald auch wieder Kuchen zu zeigen – spätestens dann, wenn der Mann in Elternzeit ist und ich den ganzen Tag Freizeit habe 😉
Übrigens: auch meine Social-Media-Kanäle ruhen gerade ein bisschen. An Instagram habe ich irgendwie die Lust verloren, seit es so viele Hochglanz-Profile gibt und meine Snapchat-Anmeldung steht auf irgend einer To-Do-Liste – habt Nachsicht 🙂

Jetzt aber zum ersten Rezept: Zu Beginn gibt es einen einfachen Nudelsalat mit allem, was der Kühlschrank so hergibt. In der Rezeptliste findet ihr nun die Zutaten, die mein Kühlschrank an dem Tag so hergegeben hat. Ihr könnt alle Zutaten natürlich durch anderes Gemüse/Käse/Nüsse/Kräuter etc. ersetzen, die ihr in eurer Küche findet. Easy peasy!

Zutaten

Für 4 Portionen (oder 2 Tage)

  • Etwa 350 g Nudeln (oder mehr, wenn ihr großen Hunger habt)*
  • Tomaten
  • Oliven
  • Paprika
  • Avocado
  • Mozzarella
  • Rucola oder Basilikum
  • Pinienkerne
*Ich mag Nudeln mit Geschmack und habe für dieses Rezept die neuen Nudeln von Birkel mit Tomate-Basilikum verwendet. Ihr könnt natürlich auch alle anderen Nudeln nehmen.

Für das Dressig:

Ganz einfach ist es, wenn ihr fertige Tomatensauce da habt. Ich habe die Sugo Basilico von Alnatura verwendet.
Das halbe Glas erwärmen. Sugo mit 1 EL Olivenöl und 1 EL Weißweinessig abschmecken. Ich habe noch eine Prise Chili, Salz und Pfeffer dazugegeben.
Wer keine fertige Tomatensauce hat, nimmt ein paar EL Pesto. Oder Olivenöl und Balsamicoessig. Alles ganz easy.
War das jetzt gar kein richtiges Rezept? Weil ich gar keine Mengenangaben und keine genauen Inhaltsstoffe angegeben habe? Genau so funktioniert aber die Easypeasy-Ratzfatz-Küche. Nicht lange nach speziellen Zutaten suchen. Einfach Kühlschrank auf und loskochen. Am Wochenende darf es dann natürlich auch wieder etwas aufwändiger und durchdachter sein – auch dafür findet ihr hier jede Menge Anregungen 🙂
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Avocadopasta mit Jacobsmuscheln und warum ich gerade so im Stress bin…

Ihr müsst mich entschuldigen, aber ich habe gerade so gar keine Zeit. Vor einem Jahr war ich bis über beide Ohren mit meinen Hochzeitsvorbereitungen beschäftigt und fast auf den Tag genau ein Jahr später bin ich Trauzeugin bei meiner besten Freundin – glücklich, aber gestresst! Hochzeitszeitungen wollen gelayoutet und Überraschungen vorbereitet werden. Aber ich bin von all unseren Überraschungen 100% überzeugt und freu mich wie verrückt auf den 10. Mai.

Allerdings freu ich mich jetzt erstmal tierisch auf morgen: der Junggesellenabschied steht an. Und ich muss auch gleich zurück an die Vorbereitungsfront. Derweil hab ich ein Rezept für euch, das ich schon vor einer Weile zaubert habe (genau genommen, seit es die neue Ausgabe der Deli gibt – ihr erkennt die Avocadosauce?) – lasst es euch trotzdem schmecken!

P.S. Ich hoffe, ihr verzeiht mir immernoch, dass es hier gerade keine Kuchen gibt! Knapp 7 Kilo sind runter!

Zutaten für 4 Portionen:

350 g Pasta nach Wahl
2 kleine, reife Avocados
2 EL Olivenöl
eine Handvoll Basilikum
eine Handvoll glatte Petersilie
1 Bio-Limette
Chiliflocken
Salz
8 Jacobsmuscheln
Olivenöl zum Anbraten
3 Frühlingszwiebeln
eine Handvoll Kirschtomaten

Zubereitung:

Avocados halbieren und entkernen. Mit Kräutern und Öl pürieren. Limettenschale abreiben, Saft auspressen. Die Avocadomasse mit Limettenschale, Saft, Salz und Chiliflocken abschmecken. Pasta al dente kochen. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und mit etwas Olivenöl kurz anschwitzen. Jacobsmuscheln von jeder Seite 2-3 Minuten anbraten, die Mitte darf noch glasig bleiben.

Die Pasta mit der Avocadosauce vermengen. Jacobsmuscheln auf die Nudeln geben. Mit Kirschtomaten und Limettensaft servieren..

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Bei dem Wetter hilft nur eins: Cannelloni wie bei Muttern

Keine Ahnung, ob ich diesen verdammten Wintereinbruch überhaupt noch kommentieren muss. Meine Frühjahrsoutfits hängen im Schrank und scheinen jeden Morgen traurig, wenn ich sie links liegen lassen und zu den dicken Pullis greife. Aber der Frühling kommt. Auf jeden Fall. Nur vielleicht noch nicht heute. Bis es dann endlich soweit ist, muss man sich zu helfen wissen. Mit Suppen, Gulasch, Eintöpfen und mit Cannelloni. Deftige Tomatensoße, Hackfleisch und gaaaanz viel Käse (unter den dicken Pullis sieht man das Bäuchlein wenigstens nicht…)

Zutaten für 4 Personen:

1 Karotte
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
10 Stiele Thymian
300 g Bio-Rinderhackfleisch
2 EL Tomatenmark
1 Dose Tomaten
250 ml Milch
1 TL Gemüsebrühe
50 g Parmesan, gerieben
125 g Mozarella, fein gewürfelt
1-2 Tomaten, in Scheiben geschnitten
ca. 20 Cannelloni guter Qualität
Salz, Pfeffer, Butter, Olivenöl

Zubereitung:

Karotte, Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Thymian waschen und trocknen. Hackfleisch mit etwas Öl krümelig anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Zwiebel, Knoblauch und Karotte hinzugeben und ein paar Minuten anbraten. Tomatenmark hinzugeben und kurz anschwitzen. Dosentomaten hinzugeben und Thymianblättchen untermischen. Etwa eine halbe Stunde kochen.

Für die Béchamelsoße 3 EL Butter in einem Topf schmelzen. 2 EL Mehl einrühren. 250 ml Wasser und 250 ml Milch unterrühren. Brühe hinzugeben. Dann aufkochen und etwa 5 Minuten köcheln lassen. Dabei weiterrühren.

Ofen auf 200°C vorheizen. 2 EL Béchamel in einer leicht gefetteten Auflaufform verteilen. Dann die Cannelloni nacheinander füllen. Dafür Cannelloni auf die Arbeitsfläche stellen und mit einem Teelöfel vorsichtig füllen. Nicht zu voll packen, sonst reißt der Teig später (sieht man auf dem Bild *hüstel). Die gefüllten Cannelloni in die Auflaufform schichten und alles mit Béchamelsoße übergießen. Tomatenscheiben und Käse obendrauf und dann geht’s 40 Minuten in den Backofen.

Nach einem Rezept aus der „Lecker Trattoria“ Special 2/2012, Bauer Living GmbH, Hamburg

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Lasagne ohne Backen – leicht, frisch, anders

Im Hüttenhilfe-Forum ist heute Lasagne-Kochtag. Supergute Idee, denn was liegt bei diesem Wetter näher, als eine große Auflaufform mit Béchamel-Sauce zu füllen und zusammen mit anderen schön deftigen Zutaten in den Backofen zu schieben. Dann auf die Couch kuscheln und einfach abwarten, bis es in der ganzen Wohnung nach Lasagne duftet – hach, herrlich!

Doch so fein das auch klingt, ich hab heute geschummelt und den Ofen bei der Lasagne-Zubereitung einfach mal ausgelassen. Was soll das bitteschön für ’ne Lasagne sein, fragt ihr euch jetzt zu Recht.

Also: es gibt da eine kalte Lasagne-Variante, die ich unglaublich toll finde! Ich weiß, ich weiß, eigentlich ist es eher eine Sommerlasagne, aber mir war heute einfach so nach frisch und leicht. Erfunden hat’s übrigens Donna Hay – wer sonst? Hier gibt es das Buch dazu:
simple dinners: 140 neue Rezepte, Tipps und Tricks für die schnelle Küche

Und was meint ihr? Lasst ihr das als Lasagne durchgehen?

Zutaten für 2 Personen:

6 Lasagne-Blätter
ein Bund Rucola
eine große Handvoll Tomaten
eine große Kugel Büffelmozzarella
ein Bund Basilikum
ein bisschen gehobelter Parmesan
Meersalz, Pfeffer und feines Olivenöl
wer mag: ein paar geröstete Pinienkerne

Zubereitung:

Wasser für die Lasagne-Blätter aufsetzen und alle Zutaten für die Füllung vorbereiten: Rucola waschen und trocken schleudern (wenn der Rucola erst mit warmem und dann mit kaltem Wasser gewaschen wird, ist er weniger bitter), Tomaten in Scheiben schneiden, Mozzarella in Stücke rupfen, Basilikumblättchen abzupfen, Pinienkerne rösten. Die Lasagneblätter in kochendes Wasser geben und al dente kochen. Abgießen und mit etwas kaltem Wasser abschrecken.

Je ein Lasagne-Blatt auf zwei Teller geben und Rucola, Tomaten und Mozzarella darauf verteilen. Ein bisschen Salz, Pfeffer und Olivenöl darübergeben. Dann wieder ein Nudelblatt darauf und das ganze wiederholen. Insgesamt hat man dann auf jedem Teller drei Schichten. Über die letzte Schicht noch ein paar Parmesanhobel und Pinienkerne geben. Salz, Pfeffer und Olivenöl nicht vergessen. Fertig!

Nach einem Rezept aus „simple dinners“ von Donna Hay, AT-Verlag, München, 2012.

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Lieblingsessen: Spaghetti mit Miesmuscheln

Essen soll glücklich machen. Richtig rundum honigkuchenpferd-glücklich. Und ich rede jetzt nicht nur von kleinen saftigen ganachegefüllten schokoüberzogenen Kuchen, die zwangsläufig die Endorphinproduktion ankurbeln. Ich kann mich auch wunderbar an eiskalter Wassermelone erfreuen. An Tomaten mit Mozzarella. Oder an frisch gebackenem Brot.

Eine Sache beglückt mich aber ganz besonders: Pasta.

In allen Formen und Variationen. Mit Soße, ohne Soße, mit Gemüse, Fleisch, Fisch, gefüllt oder nicht. Hach! Könnte ich jeden Tag essen. Natürlich gibt es Varianten, die mich glücklicher machen als andere. Dazu gehört zum Beispiel diese:

Zutaten für 2 Personen:

Spaghetti (Menge je nach Hunger)
etwa 1 kg Miesmuscheln (warum diese Menge? – wenn man viele aussortieren muss, bleibt schnell nur ein überschaubarer Rest übrig)
eine Fenchelknolle
1–2 Knoblauchzehe (nicht bescheiden sein)
eine Chilischote
eine Bio-Zitrone
glatte Petersilie
ein Glas Weiswein
wer mag: Kirschtomaten (wer mag das nicht??)
und natürlich: Salz, Pfeffer, Olivenöl

Zubereitung:

Nudeln wie gewohnt kochen. Die Muscheln dauern wenn alles vorbereitet ist nur ein paar Minuten. Die Nudeln also rechtzeitig ins Wasser geben, denn „Die Soße wartet immer auf die Nudeln – nie umgekehrt!“

Die Muscheln verlesen: bereits geöffnete unbedingt wegwerfen. Wenn sie nur leicht geöffnet sind, kann man dagegen klopfen: frische Muscheln schließen sich. Aber im Zweifelsfall lieber kein Risiko eingehen. Geschlossene Muscheln waschen. Knoblauch, Chili und Fenchel fein hacken und in einem großen Topf in Olivenöl anbraten. Muscheln dazugeben und mit Weißwein ablöschen. Deckel drauf und ein paar Minuten köcheln lassen – die Muscheln werden sich jetzt langsam öffnen. Petersilie, eine handvoll Kirschtomaten und Zitronenabrieb dazu. Mit Salz und Pfeffer würzen. Und wieder ein paar Minuten köcheln lassen.

Alle Muscheln, die sich jetzt nicht geöffnet haben, skrupellos aussortieren. Pasta in den Topf mit dem Sud werfen. Kurz schwenken. Schmecken lassen.

Übrigens:

Was mich auch glücklich macht: gleich dreimal wurde mir diese Woche ein Blogaward verliehen!
Vielen lieben Dank an Cookielover (baked with love), Silvia (a teller of stories) und Gesine (Schokocupcakes)!

Vielen Dank an euch alle – ich freu mich wie verrückt über jeden Kommentar, jede Nachricht und jeden Klick! Hätte nie gedacht, dass sich so viele für meine Küchenexperimente interessieren… Ihr seid klasse ♥

Schaut bei Gelegenheit auch mal hier vorbei:

Fräulein Cupcake
Dolce Lemon
German Abendbrot
Mädchenkantine
Ein Keks für unterwegs
We love Pasta

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Sonntagsessen: Ravioli mit Parmaschinken und Büffelmozzarella

Endlich: Meine ersten Ravioli. Naja, wenn ich ehrlich bin, habe ich in der Vergangenheit bereits einen Versuch gestartet. Dieser ist aber kläglich gescheitert. Warum? Habt ihr schon mal versucht, Pastateig ohne Nudelmaschine dünn auszurollen? Vielleicht könnt ihr das ja. Ich für meinen Teil habe stattdessen mit hochrotem Kopf und schmerzenden Armen auf diesen verflixten Teig eingeschlagen, weil er einfach nicht wenige Millimeter dünn werden wollte. Letztendlich habe ich trotzdem Füllung in den Teig gewickelt und die Wuchtbrummen ins kochende Wasser geschmissen. Laut Rezept sollten die Leckerbissen in 3-4 Minuten durch sein – ich habe meine Ravoli-Granaten nach 20 Minuten aus dem Wasser gefischt. Der Teig war durch, die Füllung völlig zerkocht.

Da ich aber nunmal wahnsinnig auf selbstgemachte Ravioli stehe, habe ich also mit dem Gedanken gespielt, mir eine Pastamaschine anzuschaffen. Und dann habe ich doch gezögert. Schließlich habe ich inzwischen unzählige Küchengeräte! Manche benutze ich regelmäßig, aber viele verstauben im Schrank und nehmen hauptsächlich Platz weg.

Also habe ich zu einer unkonventionellen Lösung gegriffen: Ich habe letzte Woche einfach Pastateig beim Metzger meines Vertrauens bestellt. Mein Problem ist gelöst. Und die ersten Ravioli waren wunderbar!

Zutaten für 2 Portionen:

etwa 300 g Pastateig
8 getrocknete Tomaten
80 g Parmaschinken
eine Kugel Büffelmozzarella
Olivenöl
Basilikum
Parmesan
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Für die Füllung Tomaten klein schneiden und Mozzarella zerrupfen. Mit Salz, Pfeffer, Basilikum und Parmesan abschmecken. Die Schinkenscheiben halbieren einen TL Füllung darauf setzen. Den Schinken zu einem Päckchen zusammenrollen. Dann den Teig vorbereiten. Der gekaufte Teig ist schon perfekt dünn ausgerollt – jetzt muss der Teig nur in etwa 10 cm breite Streifen geschnitten werden. Die Schinkenpäckchen ein paar Zentimeter versetzt auf den Teigstreifen geben. Die Zwischenräume mit etwas Wasser bepinseln – das ist wichtig, damit unsere Nudeltasche dicht hält. Jetzt einen zweiten Teigstreifen darüber legen und den Teig vorsichtig zusammendrücken. Die Raviolo mit einem Messer oder einem Teigrädchen auseinander schneiden. 3-4 Minuten in leicht sprudelndem Salzwasser kochen.

Die Ravioli in einem Teller geben und nach Geschmack mit Parmesan, Basilikum und Olivenöl servieren.

Nach einem Rezept aus „Kochen mit Jamie Oliver – Von Anfang an genial“, Dorling Kindersley 2003

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Spaghetti mit Zucchini-Basilikum-Creme

Ich liebe Pasta. Nudeln könnte ich an jedem Tag der Woche essen. Morgens, mittags und abends. Und meine allerliebsten Nudeln sind die guten alten Spaghetti. An keine Nudel schmiegt sich Sauce, Pesto oder feines Olivenöl besser. Wer allerdings so oft Pasta isst wie ich, muss häufig neue Rezepte ausprobieren. Sonst wäre der Speiseplan ja jeden Tag gleich…

Zutaten für 2 Portionen:

160 g gute Spaghetti
400 g Zucchini (am besten kleine)
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
eine Tasse Gemüsebrühe
ein Bund Basilikum
2 EL Créme fraîche
etwas Parmesan
Salz
Pfeffer
Olivenöl
eine Hand voll Kirschtomaten

Zubereitung:

Für die Pasta einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen und dann Spaghette al dente kochen. Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in einer großen Pfanne in Olivenöl anbraten. Zucchini in Scheiben schneiden und dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Zucchini anbraten, bis die Scheiben Farbe angenommen haben. Dann die Tasse Brühe dazugeben und die Zucchini noch etwas weiter köcheln lassen.

Währenddessen Basilikum waschen und die Blätter abzupfen. Einige Blätter zum Verzieren zur Seite legen. Kirschtomaten vierteln. Jetzt Créme fraîche und Basilikum zur Zucchini-Brühe geben und das ganze pürieren. Nochmals abschmecken. Fehlt etwas Pfiff? Parmesan dazugeben. Die Zucchini-Basilikum-Creme über die Spaghetti geben. Mit Basilikum und Kirschtomaten servieren.

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Bärlauchpesto

Wenn der Frühling temperaturtechnisch schon nicht hält was er verspricht (Ostern soll dieses Jahr kälter werden als Weihnachten!), muss er wenigstens in der Küche spürbar sein! Ich werde mich also die nächsten Wochen hauptsächlich von Spargel und Bärlauch ernähren!

Hier die erste Fuhre Bärlauchpesto:

Zutaten:
1 Bund Bärlauch
120 ml feines Olivenöl
50 g frisch geriebener Parmesan
80 g Mandelstifte (natürlich schmecken auch Pinienkerne, Cashew- oder Macadamianüsse)
Salz
Pfeffer
Zubereitung:
Bärlauch waschen und trocken schleudern. Dann die Mandeln in der Pfanne ohne Fett anrösten bis sie Farbe annehmen. Alle Zutaten pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Im Kühlschrank hält sich das Pesto anscheinend mehrere Wochen. Kann ich nicht beurteilen, meins ist immer schon vorher leer 🙂
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Pasta mit Fenchel-Orangen-Sauce

Pasta geht immer. Absolut immer. In millionen verschiedenen Varianten. Das hier ist eine klassische:

Zutaten für 4 Personen:
300 g Pasta nach Wahl
2 Knollen Fenchel
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
2 unbehandelte Orangen
300 ml Gemüsefond
Salz
Pfeffer
Butter
Zubereitung:
Wasser für die Pasta aufsetzen (ich habe Spaghetti verwendet). Fenchel waschen und fein schneiden. Grün für später aufbewahren. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Die unbehandelten Orangen heiß waschen, abtrocknen und von einer Hälfte die Schale hauchdünn abschälen, dann beide Orangen auspressen. Die Zwiebel und den Knoblauch in Butter glasig dünsten. Nicht vergessen, irgendwann die Nudeln in das kochende Wasser zu geben. Fenchel und Orangenschalen dazugeben und kurz andünsten. Mit Orangensaft ablöschen, dann mit Fond aufgießen. Etwas köcheln lassen. Wer mag kann die Sauce pürieren aber ich mag sie lieber bissfesten Stückchen drin. Über die Nudeln geben und mit Fenchelgrün verzieren.
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