{World of Sandwiches} Pulled Salmon im Laugenbrötchen

Pulled Pork war gestern, heute gibt es Pulled Salmon – gewürzter, gebratener Lachs, der sich fein zerrupft in ein Laugenbrötchen schmiegt. Klingt himmlisch? Ist es auch!
Mehr Sandwich-Kreationen findet ihr übrigens auf meinem Pinterest-Board World of Sandwiches oder hier:

The Italian: Büffelmozzarella, Pesto, Tomaten und Rucola
Der Orient-Express: Halloumi, Hummus und Minze
Monsieur Baguette: Ziegenkäse, Walnüsse, Trauben und Honig-Senf-Sauce

Zutaten für 4 Portionen:

Pulled Pork, streetfood, Sandwich
  • 3 EL scharfe Chilisauce
  • 2 EL getrockneter Thymian
  • 1 EL Kumin
  • eine große Prise Salz
  • Saft von 2 Limetten
  • 2 EL Reisessig
  • etwas Sonnenblumenöl
  • 2 Wildlachssteaks
  • 1 Fenchelknolle
  • 1/2 Zitrone
  • 4 Laugenbrötchen
  • Barbecuesauce (wer die selbst machen will: Rezept folgt unten)

Zubereitung:

Den Backofen auf 160°C vorheizen. Chilisauce, Thymian, Kumin, Salz, Saft von 1 Limette und Reisessig vermischen und eine Auflaufform einfetten. Lachssteaks in die Form geben und großzügig mit der Würzsauce bedecken. Etwa 35 Minuten backen.
Wer die Barbecuesauce selbst machen will, setzt sie jetzt an (Rezept siehe unten). Währenddessen den Fenchel waschen und fein hobeln. Mit Zitronen- und Limettensaft und etwas Salz würzen. Die Laugenbrötchen aufschneiden und bei Bedarf toasten.
Den Lachs mit der Gabel oder den Fingern zerpflücken und auf das Brötchen geben. Fenchel und Barbecuesauce dazugeben, Deckel drauf und sofort servieren.

Rezept für Barbecuesauce:

Pulled Pork, Streetfood, Sandwich
Zutaten:

  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL brauner Zucker
  • 2 EL Tomatenmark
  • 150 ml Apfelsaft (oder Wasser, dann aber etwas mehr Zucker nehmen)
  • 2 EL Rotweinessig
  • 4 EL Worcestershiresauce
  • 1 EL Senf
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1/2 TL Kumin
  • eine Prise Chilipulver
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Knoblauch und Zwiebel fein hacken und mit dem Olivenöl kurz anbraten. Zucker dazugeben und 1 Minute karamellisieren lassen. Alle anderen Zutaten dazugeben und 25-35 Minuten köcheln lassen.
Das Rezept für den Pulled Salmon Burger stammt aus der aktuellen Ausgabe von Sweet Paul, 2/2015, falkmedia living GmbH, Kiel.


Das Rezept für die Barbecuesauce stammt aus dem Buch „Ein Kuss aus der Küche“, Edition Michael Fischer, Igling, 2014.


Pulled Pork, Sandwich, Streetfood, Barbecue


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{World of Sandwiches} Der Orient Express: Halloumi, Hummus und Minze

Heute gibt es ein weiteres Schmankerl aus der Reihe „World of Sandwiches“. Nach dem klassischen Italiener mit Büffelmozzarella, Pesto und Rucola geht es heute in den Orient: Pita trifft Halloumi mit Hummus, Minze und natürlich schaaaarf!

Zutaten für 4 Sandwiches:

  • 4 Pitabrote zum Toasten
    Fingerfood, Streetfood, auf die Hand, Brot, Orient
  • 1 Halloumi-Käse
  • 1/2 Gurke
  • schwarze Oliven
  • 1 Becher Vollfett-Joghurt
  • Harissa aus der Tube
  • Minzblätter

Hummus:

  • 1 Dose Kichererbsen
  • 2-3 EL Sesampaste (Tahina) – wer das nicht zuhause hat, kann auch 3-4 Walnusshälften nehmen
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 Knoblauchzehe (schmeckt aber auch ohne Knoblauch fein)
  • 1-2 EL Olivenöl
  • eine handvoll glatte Petersilie
  • 1 TL Kumin
  • Salz
  • Pfeffer


Zubereitung:

Für das Hummus wandern die Kichererbsen mit den anderen Zutaten in den Mixer und werden püriert, bis eine cremige Masse entsteht. Für die richtige Konsistenz ruhig auch etwas Wasser hinzufügen (wenn das Wasser eiskalt ist, wird die Konsistenz besonders gut!).


Die Gurke in Scheiben schneiden, die Oliven grob zerkleinern. Dann den Joghurt mit Salz und Harissa-Paste würzen (Harissa ist scharf, nehmt also so viel Paste, wie euch schmeckt).

Den Halloumi in dicke Scheiben schneiden und in einer Grillpfanne von beiden Seiten ein paar Minuten anbraten. Die Pitabrote toasten, innen mit Hummus bestreichen und dann mit Halloumi, Gurke und Oliven füllen. Ein paar Blättchen Minze oder glatte Petersilie reinpacken und alles mit dem Harissa-Joghurt würzen.


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Schinken- oder Feta-Schnecken – der allerallerschnellste Partysnack (weil man manchmal tricksen muss)

Heute verrate ich euch ein Geheimnis: natürlich koche und backe ich gerne und ich lege auch viel Wert auf die Auswahl der Zutaten, aber manchmal fehlt eben einfach die Zeit, stundenlang den Kochlöffel oder den Schneebesen zu schwingen. Und deshalb kaufe ich manchmal auch Fertigprodukte. Ha. Jetzt ist es raus. In meinem Vorratsschrank findet man aus diesem Grund nicht nur Handgeschöpftes und Selbstgemachtes, sondern auch fertiges Pesto, gekaufte Marmelade und – Asche auf mein Haupt – Instant-Kartoffelpüree. Ok, das Instant-Püree ist eine Sünde aus Studienzeiten und dient auch nicht als Maßstab für meine Küche, aber was ich damit sagen will, ist dass Fertigprodukte manchmal Lebensretter sein können.

Fingerfood, Partyfood, Häppchen, SnacksZum Beispiel wenn man Freitag abends auf einer Party eingeladen ist und dem Gastgeber versprochen hat, was Herzhaftes fürs Partybüfett beizusteuern. Dann ist bei der Arbeit aber Land unter, man kommt viel zu spät und völlig abgehetzt aus dem Büro und muss auf die Schnelle noch irgendwas Essbares zaubern. Man könnte sich natürlich ein paar Tüten Chips und Salzstangen unter den Arm klemmen und sagen „Sorry, ich hab es nicht geschafft“. Oder man trickst einfach. Wie mit diesem Hefeschnecken. Die Vorbereitung dauert nur ein paar Minuten (weil der Hefeteig gekauft ist), dann nur kurz in den Backofen und einfach so tun, als hätte man das selbstgemacht (ist ja auch nicht gelogen).

Zutaten

  • 1 oder 2 Päckchen Pizzateig aus dem Kühlregal
  • Mit Fleisch: Schinken oder Salami oder Speckscheiben
  • Ohne Fleisch: Feta, gehackte Oliven
  • Oder was euch sonst noch einfällt
  • Wenn es gerade rumsteht: Oregano oder Thymian, Olivenöl

Zubereitung

Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen. Den Teig in 3-4 cm breite Streifen schneiden und die Streifen mit Speck oder Schinken oder Salami belegen. Oder für die Vegetarier mit Fetabröseln und geschnittenen Oliven. Oder was euch sonst noch einfällt.
Speck oder Feta ist salzig genug, dafür müsst ihr die Schnecken nicht mehr würzen. Aber vielleicht habt ihr ja noch irgendwo ein bisschen Oregano oder Thymian rumstehen.
Die Streifen zu Schnecken rollen und auf ein Backblech geben, das mit Backpapier ausgelegt wurde.
Wer ganz viel Zeit hat, kann die Schneckchen noch mit Olivenöl bestreichen oder besprühen.
Die Schnecken 15 bis 20 Minuten backen, bis sie Farbe angenommen haben.
Ich verspreche, die schmecken so gut, dass die Leute nach dem Rezept fragen. Dann könnt ihr sagen, dass auch ihr – trotz Koch- und Backkrone – ab und zu trickst und die Leute werden das sympathisch finden. Oder ihr könnt einfach lügen 🙂

Fingerfood, Partyfood, Häppchen, Snacks

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In meiner Lunchbox: Sushi-Salat

Es ist allerhöchste Zeit, euch mal einen Blick in meine Lunchbox werfen zu lassen, denn ich liebe feine, selbstgemachte Lunchbox-Variationen fürs Büro – übrigens so sehr, dass mir mein Mann zu meinem letzten Geburtstag eine teure japanische Bentobox geschenkt hat, die ich jetzt jeden Tag mit Leckereien befüllen kann.

Voraussetzungen für mein Mittagessen unterwegs sind: schnell muss es gehen und es sollte nicht zu schwer im Magen liegen (weil ich sonst nach dem Essen gern in ein Fresskoma falle). Und da ich die Mittagsschlange an der Büromikrowelle gerne meide, kann man es idealerweise auch kalt essen.

Heute habe ich eine meiner Lieblingskreationen für euch im Gepäck: ein Sushi-Salat! Ich bin ein Sushi-Junkie und könnte das Zeug jeden Tag essen – allerdings habe ich keine Lust, jeden Tag aufwendige Röllchen herzustellen.

Deshalb gibt es diesen genialen Salat: schmeckt wie Sushi, ist aber viel schneller fertig!

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Und so einfach geht’s:

Zutaten für 2 Portionen:

  • 160 g Sushi-Reis (wer mittags großen Hunger hat, nimmt etwas mehr)
  • 1/2 Gurke
  • 1 Karotte
  • 1/2 Avocado
  • 100 g Surimi oder gekochte Krabben oder Räucherlachs
  • 3 EL Reisessig
  • eine Prise Salz
  • 1/2 TL Zucker

Für das Luxus-Dressing:
  • 3-4 EL Sojasauce
  • ein Spritzer Limettensaft
  • 1 TL Sesamöl
  • Wasabi nach Geschmack
  • ein kleines Stück frischer Ingwer, gerieben

Für das schnelle Dressing:
  • Sojasauce

Was noch dazu passt: Edamame, Sesam, kleingeschnittene Nori-Blätter, Rettich, Kresse, Thaibasilikum, Sprossen, Koriander und was euch sonst noch zu Sushi schmeckt

Zubereitung:

Der perfekte Sushi-Reis:

Sushireis in einer Tasse abwiegen. Das ist später für das Kochen hilfreich, denn man braucht pro Tasse Reis 1,5 Tassen Wasser für die perfekte Konsistenz. Den Reis dann in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser waschen, bis das Wasser klar ist. In einen Topf geben und die 1,5-fache Menge Wasser dazu kippen. Dann gilt: starke Hitze bis das Wasser kocht, dann Deckel darauf und bei kleinster Stufe 10 Minuten köcheln lassen – dann sollte das Wasser weg und die Konsistenz perfekt sein.

Den Reisessig mit einer Prise Salz und einem halben TL Zucker verrühren und über den noch warmen Reis geben, Gut unterrühren.

Falls Edamame auf dem Speiseplan stehen, diese kurz in kochendem Wasser blanchieren. Das andere Gemüse kommt roh in den Salat.

Fisch und Gemüse in feine Stücke schneiden und zum Reis geben. Alle Zutaten für das Dressing miteinander vermischen und über den Salat geben. Wer keine Zeit oder Lust auf das Luxus-Dressing hat, kann einfach etwas Sojasauce über das Reisgemisch geben, schließlich ist bei Sushi außer Sojasauce und Wasabi auch nichts dran 🙂

Alles, was ihr zu Sushi mögt, könnt ihr auch in den Salat packen – und damit habt ihr in nullkommanix ein Lunchpaket, um das euch alle beneiden werden.

Lunch, Bento, Japanisch to go

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Krabben-Zitronen-Quiche mit Chili {für’s Silvesterbuffet}

Wisst ihr schon, was zu Silvester auf den Tisch kommt? Gibt es ganz klassisch Fondue oder Racelette? Oder tüfftelt ihr schon an einem feinen Fingerfood-Buffet? Dann habe ich was oberleckeres für euch: feine, kleine Krabben-Quiche mit Zitrone und Chili. Passen auf jede Buffet-Tafel und sind ruckzuck vorbereitet.

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Zutaten für 6 Mini-Quiche:

Für den Teig:

  • 300 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 150 g kalte Butter, gewürfelt
  • 1 Ei, leicht verquirlt
  • 1 EL kalte Milch

Für die Füllung:

  • 3 Eier
  • 80 ml Sahne
  • 60 ml Milch
  • 1 TL feiner Zitronenschalenanbrieb
  • Meersalz und schwarzer Pfeffer
  • 350 g gekochte Krabben
  • 1 TL getrocknete Chili

Zubereitung:

Mehl, Salz und Butter zu einem krümeligen Teig verarbeiten. Ei und Milch dazu geben und zu einem glatten Teig kneten. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten halt stellen. Dann den Teig dünn ausrollen (klappt am besten zwischen zwei Lagen Backpapier, da der Teig ein bisschen klebrig ist). Teig auf 6 gefettete Mini-Quiche-Formen verteilen und die Formen nochmals kalt stellen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Ich backe die Teigböden nicht vor, weil sie eigentlich stabil bleiben. Wenn ihr eure Böden aber gerne knusprig vorgebacken mögt, einfach Backpapier auf die Böden geben und etwas Gewicht (getrocknete Bohnen, Linsen etc.) darauf geben und 15 Minuten bei 200°C blindbacken.

Eier, Sahne, Milch, Zitronenschale, Salz und Pfeffer verrühren. Krabben und Chili auf die Teigböden geben und die Eier-Sahne-Mischung darüber kippen. Im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen, bis die Quiche Farbe angenommen hat.

Das Rezept stammt aus dem Donna-Hay-Kochbuch: Die neuen Klassiker: Donnas Favoriten – über 300 neue Rezepte

Fingerfood, Partysnack, Buffet
In diesem Sinne: lasst es ordentlich krachen und kommt gut ins neue Jahr!
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Kürbis-Flammkuchen mit Feigen {Hallo Herbst}

Die Kürbisrezepte gehen in die nächste Runde. Das Wetter ist so herbstlich und ich kann gar nicht anders, als die ganze Zeit Sachen mit Kürbissen oder Feigen zu kochen (oder Schokoladenkekse zu backen – darüber aber ein anderes Mal mehr).

Heute gibt es Kürbis und Feigen auf dünnem Flammkuchenteig. Dazu würziger Schafskäse und Weintrauben und schon ist das herbstliche Essen perfekt.

Pumpkin, Pizza, Feigen

Zutaten für zwei Bleche:

Für den Teig:

Pumpkin, Pizza, Feigen
  • 500 g Mehl (Typ 550)
  • 20 g frische Hefe
  • eine Prise Zucker
  • 200 ml Milch
  • 100 g weiche Butter
  • 1 TL Salz

Für den Belag:

  • Etwa 1/2 Hokkaido-Kürbis (je nach Größe)
  • 4 Feigen
  • 250 g Feta
  • zwei Handvoll Weintrauben
  • getrockneter Thymian
  • zwei Becher Sauerrahm oder Schmand
  • Salz, Pfeffer

    Zubereitung:

    Die Butter in einem Topf schmelzen. Den Topf vom Herd nehmen und die Milch dazu geben. Wenn die Mischung ca. 38°C erreicht hat, die Hefe und eine Prise Zucker dazu geben. Mehl mit einem TL Salz vermischen. Die Hefemilch zum Mehl geben und den Teig mehrere Minuten kneten. Den Teig mit einem feuchten Tuch abdecken und etwa 1 Stunde gehen lassen.

    Den Kürbis entweder sehr dünn hobeln (das ist bei Kürbis mit harter Schale gar nicht so einfach) oder dickere Scheiben kurz im Wasserbad oder im Backofen garen. Feigen in feine Scheiben schneiden. Feta zerbröseln, Weintrauben halbieren. Sauerrahm ordentlich mit Salz und Pfeffer würzen.

    Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.

    Den Teig in zwei Teile aufteilen und dünn ausrollen. Mit dem gewürztem Schmand bestreichen und Feta darauf verteilen. Dann Kürbisstücke, Feigen und Weintrauben auf den Teig geben. Zum Schluss mit etwas getrocknetem Thymian bestreuen.

    Etwa 8-10 Minuten backen, bis der Teig goldbraun geworden ist.

    Lust auf mehr?

    Mehr Kürbis-Rezepte gibt es hier:

    Kürbis-Latte                                                                             
    New York Cheesecake mit Kürbis
    Kürbis aus dem Backofen
    Kürbiskern-Konfekt

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    Hello Kürbis! Die leckersten Kürbis-Schnecken der Welt

    Es ist wieder Kürbis-Zeit! Und ich liebe Kürbis in allen Variationen. Als Suppe, zu Pasta, auf dem Flammkuchen und gerne auch als süße Variante. Zum Beispiel als Kürbis-Latte oder im Kürbis-New York Cheesecake.

    Heute gibt es quasi eine Variation von Zimtschnecken: fluffiger Hefeteig, der mit einer süß-würzigen Kürbiscreme gefüllt ist. Das sind die leckersten Kürbis-Schnecken der Welt!

    Pumpkin Rolls

    Zutaten für ca. 12 Stück:

    Für die Kürbisfüllung:
    200 g Hokkaido-Kürbis
    200-250 ml Wasser
    4 EL brauner Zucker
    Mark von 1 Vanilleschote
    1 Zimtstange
    1 TL getrockneter Ingwer
    eine Prise Muskat
    eine Messerspitze Nelken

    Für den Teig:
    40 g Butter
    125 ml Milch
    15 g frische Hefe
    40 g Zucker
    eine Prise Salz
    270 g Mehl

    Optional:
    Puderzucker und Zitronensaft für den Zuckerguss

    Zubereitung:

    Für die Füllung den Kürbis in Stücke schneiden und mit dem Wasser, dem Zucker und den Gewürzen in einen Topf geben. Zunächst mit ein bisschen weniger Wasser arbeiten und ggf. später nachgießen, wenn die Füllung zu fest ist. Alles aufkochen bis der Kürbis weich ist. Die Zimtstange entfernen und alle Zutaten pürieren. Die Konsistenz sollte jetzt etwa Kartoffelpüree entsprechen, sonst noch etwas Wasser dazugeben.

    Für den Teig die Butter in einem Topf schmelzen und dann die Milch dazu geben. Die Milch sollte nicht wärmer als 38°C werden, sonst klappt das mit der Hefe nicht. Einfach so lange abkühlen lassen. Dann Hefe, Zucker und Salz einrühren.

    Das Mehl in eine Schüssel geben und die Hefe-Milch-Mischung dazugeben. Mit einem Löffel oder einem Spatel vermischen und anschließend mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder mit den Händen gut durchkneten. Den Teig in eine Schüssel geben, mit einem feuchten Tuch abdecken (Vorsicht: ist das Wasser im Tuch zu kalt, mag die Hefe das nicht) und etwa 30 Minuten ruhen lassen.

    Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen und anschließend mit der Kürbisfüllung bestreichen. Alles zu einer großen Rolle formen und mit einem Messer Scheiben davon abschneiden.

    Man kann die Schnecken entweder auf ein mit Backpapier auslegtes Backblech geben oder mit Papierförmchen versehen in ein Muffinblech legen. Nochmals 30 Minuten gehen lassen. Währenddessen den Backofen auf  160°C vorheizen.

    Die Schnecken etwa 15-20 Minuten backen, bis sie eine schöne Farbe angenommen haben. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

    Wer mag, kann die abgekühlten Schnecken mit Zuckerguss beträufeln.

    Lust auf mehr?

    Mehr Kürbis-Rezepte gibt es hier:

    Kürbis-Latte

    New York Cheesecake mit Kürbis

    Kürbis aus dem Backofen

    Kürbiskern-Konfekt

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    {Soulfood} Caprese mal anders: Vorsicht, heiß und fettig!

    Da ist er, der Herbst. Und auch wenn für nächste Woche Spätsommer vorhergesagt wird, könnte ich mich dieses Wochenende mit Schal und dicken Hausschuhen auf der Couch einmümmeln, Tee trinken und Kekse essen. Weil man aber (leider) nicht den ganzen Tag Kekse essen kann, darf es zwischendurch auch mal heiß und deftig sein. Deshalb habe ich euch heute ein kinderleichtes, aber unglaublich leckeres Rezept mitgebracht, das wir bei Schmuddelwetter gerne auf den Tisch bringen:

    Caprese-Dip – heiß, fettig und unheimlich lecker!

    Tomate, Mozzarella, Fingerfood, Soulfood



    Es ist so einfach, dass es eigentlich nicht mal ein Rezept braucht – ich bastel euch trotzdem eins 🙂

    Mummelt euch schön ein und lasst es euch gut gehen!

    Zutaten:

    Vorspeise, Fingerfood, Soulfood

    • 1 Kugel Mozzarella
    • eine Handvoll Tomaten (am besten große und kleine gemischt, weil die großen mehr Flüssigkeit, die kleine dafür mehr Geschmack abgeben
    • eine Knoblauchzehe
    • Salz, Pfeffer
    • frisches Basilikum 
    • ein Spritzer Olivenöl
    • Ciabatta oder Sauerteigbrot zum Tunken

    Zubereitung:

    Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen. Tomaten und Mozzarella klein schneiden und in eine Ofenform geben. Knoblauchzehe darüber pressen und mit Salz und Pfeffer würzen. Etwa 20-25 Minuten in den Backofen schieben und backen, bis der Käse schön zerlaufen ist. Mit frischen Basilikum und einen Spritzer Olivenöl verfeinern und sofort servieren. Brot reintunken und genießen (und Vorsicht: nicht den Mund verbrennen!)

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    Nudelsuppe – Vietnam Street Food

    Blogg den Suchbegriff

    Vor einer Woche habe ich euch ein Rezept für Bánh mì verraten, ein vietnamesisches Sandwich und heute serviere ich schon wieder Vietnam Streetfood: eine vietnamesische Nudelsuppe.

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    Dafür gibt es zwei Gründe: erstens ist heute absolutes Suppenwetter: draußen bäh, innen warm und kuschlig. Und zweitens haben Sabrina und Steffen von feed me up before you go-go zur zweiten Runde „Blogg den Suchbegriff“ aufgerufen. Was das sein soll? Ich zitiere Sabrina und Steffen, die dieses Blogevent erfunden haben: „Es geht um die lustigen, skurrilen und manchmal auch etwas verstörenden Suchbegriffe, die Leute in Suchmaschinen eingeben und damit auf eurem Blog landen“.

    In der letzten Runde konnten wir uns zum Beispiel über Suchbegriffe wie „Mein Chrystal Meth kommt mir zu feucht vor“ freuen 🙂

    Mein Gericht heute ist inspiriert von dem Suchbegriff „Vietnam Plastikstuhl“. Was erstmal ziemlich verrückt klingt, hat tatsächlich einen tieferen Sinn: in Vietnam wird an jeder Straßenecke gekocht. Ein offenes Feuer, ein riesiger Topf und jede Menge Mini-Plastikstühle, die man bei uns höchstens in einem Kindergarten finden würde – und fertig ist die Küche. Familie, Freunde und Nachbarn sind eingeladen, auf den Mini-Plastikstühlen Platz zu nehmen und sich eine Schüssel Suppe zu greifen. Aber auch hungrige Touristen sind eingeladen, sich gegen eine kleine Spende einen Plastikstuhl zu sichern und einfach darauf loszuschlemmen.

    Mein Favorit ist die traditionelle Suppe Phở, die in Vietnam zum Frühstück serviert wird. Die Brühe wird mit Fleisch und Gewürzen normalerweise einige Stunden gekocht, bevor sie mit Reisnudeln, Frühlingszwiebeln, Chili, Koriander und Limetten serviert wird, aber für zuhause habe ich eine schnelle Variante für eine vietnamesische Nudelsuppe gefunden, die fast genau so gut schmeckt.

    Zutaten für 2 Personen:

    500 ml Brühe
    1 TL Zucker
    1 EL Fischsauce
    1 Knoblauchzehe
    1 TL Salz
    200 g Shrimps oder Huhn (geschnetzelt)
    125 g getrocknete Reisnudeln
    2 Eier
    1 TL Pflanzenöl

    Zum Servieren:
    Frühlingszwiebeln, in Scheiben
    Chili, in Scheiben
    Koriander
    Minze
    Limette, in Achteln
    frische Sojabohnensprossen

    Zubereitung:

    Zucker, Salz, Fischsauce und Knoblauch in einen großen Topf mit der Brühe geben und alles aufkochen. Das Fleisch oder die Shrimps dazu geben und die Brühe etwa 15 Minuten köcheln lassen. Währenddessen Ei mit Öl verquirlen und einen Topf mit kochendem Wasser für die Reisnudeln ansetzen. Die Reisnudeln 5 Minuten kochen, dann 5 Minuten ruhen lassen und anschließend mit kaltem Wasser abschrecken. Die Eier in einer Pfanne in mehreren Durchgängen zu dünnen Omelettes braten. Anschließend in dünne Streifen schneiden.

    Eierstreifen und Reisnudeln in Schüsseln anrichten. Die Zutaten zum Servieren ebenfalls in Schüsseln anrichten. Dann die Brühe in Schüsseln geben und sofort mit Nudeln, Ei und anderen Zutaten vermischen. Mit Limettensaft beträufeln und sofort servieren.

    Nach einem Rezept aus „Vieatnam – Das vietnamesische Kochbuch“ von Luke Nguyen, erschienen bei Collection Rolf Heyne , 2010.

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    Ziegenkäse-Tartelettes mit Frischkäse und Orangenmarmelade

    Ich backs mir im August

    Allerhöchste Zeit, mal wieder bei Claras Event „Ich backs mir“ teilzunehmen. Auf ihrem wundervollen Blog Tastesheriff gibt sie jeden Monat ein Thema vor, zu dem gebacken werden darf. Und im August heißt es „Tartes und Tartelettes“. Dazu gibt es jeden Monat ein ganzes Pinterest-Bord voll mit den feinen Ergebnissen.

    Da schließe ich mich gerne an mit kleinen, feinen Ziegenkäse-Tartelettes, die mit süßsaurer Orangenmarmelade sogar noch besser schmecken.

    Snacks

    Zutaten für 6 Stück:

    Für den Teig:

    250 g Mehl
    125 g Butter (kalt!)
    1 Ei
    eine Prise Salz

    Für die Füllung:

    300 g Frischkäse
    1 Ei
    12 Scheiben Ziegenrolle
    Salz, Pfeffer, Thymian
    Orangenmarmelade

    Zubereitung:

    Für den Mürbeteig Mehl, Ei und Butter mit dem Rührgerät rasch durchkneten, damit die Butter nicht warm wird. Ich schneide die Butter hierzu in kleine Stücke. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann auch ein Stück Butter einfrieren und dann mit einer Käsereibe oder ähnlichem in den Teig reiben. Den Teig dann nochmals von Hand glatt kneten, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kalt stellen.

    Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen. Dann den Teig ausrollen (am besten zwischen zwei Seiten eines aufgeschnittenen Gefrierbeutels legen – dann klebt der Teig nicht am Nudelholz) und in eine gefettete Springform geben. Ich habe 6 kleine Tartelette-Förmchen verwendet.

    Für die Füllung Frischkäse mit dem Ei glatt rühren und mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Die Frischkäse-Mischung auf den Mürbeteig geben (ich habe ihn nicht vorgebacken und war mit dem Ergebnis trotzdem sehr zufrieden). Ziegenkäse darauf verteilen und je nach gewünschter Bräunung 15-20 Minuten backen.

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