{Lieblingsessen-Alarm} Mexikanische Tomaten-Kichererbsen-Suppe mit Chili, Koriander und Limetten

Letztes Jahr um diese Zeit habe ich mit der lieben Rebecca von Baby Rock my Day eine Suppensause veranstaltet: eine Woche lang gab es jeden Tag ein anderes feines Suppenrezept.
Und jetzt bin ich bei den Temperaturen schon wieder voll im Suppenfieber. Was sich im Vergleich zum letzten Jahr geändert hat: mit Baby muss es ruckizucki gehen, stundenlanges in der Küche Stehen gibt es jetzt nur noch zu besonderen Anlässen 🙂
Deshalb ist mir jedes easypeasy Rezept recht, denn aus den richtigen Zutaten kann man auch in kurzer Zeit feine Gerichte zaubern. Wie diese großartige mexikanische Tomaten-Kichererbsen-Suppe mit Chili, Limetten und Koriander. Steht bei uns gerade jede Woche auf dem Tisch.
Soup, Lunch, Koriander, Limette

Die Rezepte unserer Suppensause findet ihr hier nochmal:

Getrocknete Tomaten-Suppe
Asia-5-Minuten-Terrine
Appenzeller-Käse-Suppe
Laksa mit Garnelen
Kartoffel-Kokos-Curry-Shot
Möhrensuppe mit Orange, Koriander und Cashews

Zutaten für 3-4 Portionen:

2 Frühlingszwiebeln
1 kleine rote Chilischote (oder 5-6 Scheiben Chili aus dem Glas)
1/2 Bund Koriander
750 g Tomatenstücke aus der Dose
2 Knoblauchzehen
1 Dose Kichererbsen
1 Limette
Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
100 g Feta

Zubereitung:

Frühlingszwiebeln, Chili und Korianderstängel waschen und klein schneiden. Einen Teil beiseite stellen, damit die Suppe später damit garniert werden kann. Den Rest mit 2 TL Olivenöl in einen großen Topf geben und den Knoblauch dazu pressen. Etwa 2 Minuten anbraten und dann die Tomaten dazugeben. Die Kichererbsen in einem Sieb abtropfen und ebenfalls in den Topf geben. Etwa 500 ml Gemüsebrühe ansetzen und nach und nach dazugeben, bis die Suppe die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Salz und Pfeffer dazu und die Suppe etwa 20 Minuten köcheln lassen.

Die Suppe nochmals abschmecken und mit Frühlingszwiebeln, Chili und Koriander garniert servieren. Wer mag, drückt noch eine Limette darüber aus und streut etwas zerkrümelten Feta darüber.

Dazu passt Brot, Tortillachips mit Guacamole oder im Ofen gebackene Süßkartoffel.

Die Idee für das Rezept stammt aus Jamie Olivers neuem Buch (übrigens eine absolute Kaufempfehlung!):
Jamies Superfood für jeden Tag: GENIAL kochen, GESUND genießen, GLÜCKLICH sein

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{Suppen-Sause} Möhrensuppe mit Orange, Koriander und Cashewkerne – und was Feines zu gewinnen! {Werbung}

Heute geht unsere Suppen-Sause in die letzte Runde und Rebecca von Baby Rock my Day und ich hatten wieder jede Menge Spaß, neue Suppenrezepte auszuprobieren und euch eine Woche lang thematisch zu bekochen!

Alle Rezepte unseres Suppen-Events könnt ihr hier nochmal nachlesen:

Getrocknete Tomaten-Suppe
Asia-5-Minuten-Terrine
Appenzeller-Käse-Suppe
Laksa mit Garnelen
Kartoffel-Kokos-Curry-Shot

Über meine Vorliebe von Asia-Rezepten haben wir schon gelacht (schließlich waren zwei meiner drei Suppen asiatisch), deshalb gibt es heute was nicht-asiatisches – aber nicht minder leckeres;
eine Möhrensuppe mit Orangensaft und Koriander, dazu ein paar geröstete Cashewkerne. Perfekt für das Winterwetter!

Das Rezept stammt aus dem Buch Suppen, die glücklich machen von Cornelia Schinharl – und das könnt ihr heute noch abstauben! Dazu gleich mehr.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 500 g Möhren
  • 2 Bio-Orangen
  • 1 Stück frischer Ingwer (ca. 4 cm)
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Butter
  • 1 TL Chiliflocken nach Belieben
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 50 g Sahne
  • Salz und Pfeffer
  • 1/2 TL gemahlener Koriander
  • 1 TL Honig
  • Zum Servieren:
  • geröstete Cashewnüsse

Zubereitung:

Möhren schälen und klein würfeln. 1 Orangen heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale fein abreiben. Beide Orangen auspressen. Ingwer und Zwiebel schälen und fein hacken.

Die Butter in einem Topf erhitzen. Die Zwiebeln mit den Chiliflocken kurz andünsten. Dann Möhren und Ingwer dazugeben und 1-2 Minuten weiter dünsten. Mit Brühe und Orangensaft ablöschen und zudeckt bei schwacher Hitze 20 Minuten köcheln lassen.

Die Suppe mit dem Pürierstab oder dem Mixer fein pürieren. Wieder in den Topf geben und mit Sahne, Salz, Pfeffer und Koriander abschmecken. Orangenschale und Honig dazugeben und Cashewnüssen servieren.

Gewinnen, gewinnen, gewinnen:

Zu gewinnen gibt es das feine Buch „Suppen, die glücklich machen“, aus dem auch dieses Rezept stammt. Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach:

Teilnahmebedingungen:
  • Hinterlasst bis zum 15.2.2015, 23.59 Uhr einen Kommentar, welche Suppe ihr am allerliebsten esst. Mehr Suppen-Inspiration findet ihr übrigens auf meiner Pinterest-Pinnwand Suppenglück“ – oder springt bei Rebecca vorbei und werft einen Blick auf ihre Pinnwand „Soups – Suppen“.
  • Wenn ihr anonym kommentiert, hinterlasst bitte eine E-Mail-Adresse.
  • Mit der Teilnahme an diesem Event erklärt ihr euch damit einverstanden, dass ich eure Adresse im Falle eines Gewinns an den jeweiligen Sponsor weitergeben darf, damit der Gewinn verschickt werden kann. Eure Adresse wird natürlich nur für diesen Zweck verwendet.
  • Die GewinnerInnen werden per random.org ermittelt und per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 

Vielen Dank an den Kosmos-Verlag, der mir das Buch kostenlos zur Verfügung stellt.

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{Suppen-Sause} Laksa mit Garnelen

Unser Suppen-Event geht in die nächste Runde! Rebecca von Baby Rock my Day hat diese Woche schon eine Getrocknete Tomaten-Suppe und eine Appenzeller Käse-Suppe präsentiert, ich habe die Suppenrezepte-Woche mit einer selbstgemachten Asia-5-Minuten-Terrine eingeläutet.

Rebecca sagte mir am Wochenende „Du hast bestimmt was Asiatisches gemacht“ – da kennt sie mich gut, denn zwei meiner drei Suppenrezepte sind tatsächlich asiatisch. Tut mir leid, aber ich stehe nunmal unheimlich auf asiatisches Essen 🙂

Heute habe ich eine meiner Lieblingssuppen für euch im Gepäck: Laksa.

Laksa ist eine südostasiatische Nudelsuppe mit Kokosmilch und Chili und gilt in Singapur als Nationalgericht. Ich liebe die Kombination aus frischem Gemüse, süßer Kokosmilch, scharfer Currypaste und spritzigem Limettensaft ♥

Suppe, Soup, Thai, Kokos

Zutaten für 2 Portionen:

    Suppe, Soup, Thai, Kokos

  • 100 g Reisbandnudeln
  • 1 Stück frischer Ingwer (ca. 2 cm)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Öl (Sesam- oder Sonnenblumenöl)
  • 1 EL rote Thai-Currypaste
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 300 ml Kokosmilch
  • 250 g rohe Garnelen (am besten Bio-Qualität), aufgetaut
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 100 g Babymaiskolben aus dem Glas
  • 3-4 Champignons
  • 1-2 Knollen Pak Choi
  • Zum Servieren:
  • frischer Koriander
  • Limettensaft
  • nach Belieben: Sambal Oelek

Zubereitung:

Die Nudeln nach Packungsanleitung zubereiten, abschrecken und zur Seite stellen. Währenddessen das Gemüse klein schneiden. Öl in einen Topf geben und die Knoblauchzehe in das Öl pressen. Den Ingwer fein reiben und ebenfalls dazugeben. Alles zusammen mit der Currypaste erhitzen und nach 1-2 Minuten mit der Gemüsebrühe und der Kokosmilch ablöschen. Das Gemüse und die Garnelen hinzugeben. Alles zusammen etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis die Garnelen durchgegart sind. Nudeln hinzugeben und nochmals kurz aufkochen.

Mit frischem Koriander und Limettensaft servieren. Wer es scharf mag, kann noch etwas Sambal Oelek oder eine andere Chilisauce dazugeben.

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{Suppen-Sause} Selbstgemachte Asia-5-Minuten-Terrine – der Knaller fürs Büro!

Hoch die Tassen!

Zusammen mit Rebecca von Baby Rock my Day lasse ich es wieder krachen: 1 Woche – 1 Thema – 6 Rezepte. Nach unserer New York Cheesecake-Themenwoche, einem Zitronen-Event und dem Happy Osterfrühstück laden wir euch diese Woche ganz herzlich zu unserer Suppen-Sause ein und präsentieren euch – passend zum Winterwetter – sechs Suppen, die glücklich machen!

Den Anfang hat Rebecca gestern schon mit dieser feinen Kreation gemacht: Getrocknete Tomaten-Suppe.

Und ich zeige euch heute, wie ihr eine Asia-5-Minuten-Terrine ratzfatz selbst machen könnt. Ohne Schnickschnack wie Glutamat und Konservierungsstoffe.

Auf die Idee hat mich Steph vom Kleinen Kuriositätenladen gebracht, das Rezept lässt sich ganz fix nach eigenem Gusto abwandeln.

DIY, Suppe, Soup, Lunch, To go

Zutaten für 2 Portionen:

    DIY, Suppe, Soup, Lunch, To go

  • 1 Karotte
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1/2 Paprikaschote
  • 2-3 Champignons
  • Saft einer halben Limette
  • ein paar Blättchen Koriander
  • geriebener frischer Ingwer
  • 1-2 EL Asia Quick Cooking Noodles (gibt es im Asia-Shop oder in gut sortierten Supermärkten)
  • Salz und Pfeffer
  • 1 TL brauner Zucker
  • 2 TL Instant-Gemüsebrühe
  • 1 TL Sesamöl, geröstet
  • Sojasauce nach Geschmack

Zubereitung:

Das Gemüse sehr fein schneiden oder mit dem Hobel in dünne Scheiben hobeln. Ein kleines Stück Ingwer fein reiben. Die Nudeln zerbrechen falls nötig und in ein Glas geben. Gemüse, Gewürze, Öl, Sojasauce und Limettensaft dazugeben und das Glas verschließen. Kurz vor dem Verzehr mit kochendem Wasser aufgießen und 5-10 Minuten ziehen lassen, bis die Nudeln weich geworden sind.

Und wenn ihr von unseren Kreationen noch nicht genug habt, schaut mal auf mein Pinterest-Board „Suppenglück“ – oder springt bei Rebecca vorbei und werft einen Blick auf ihre Pinnwand „Soups – Suppen“.

Viel Spaß mit unseren Suppen-Kreationen und hoch die (Suppen-)Tassen!

DIY, Suppe, Soup, Lunch, To go

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Japanische Udon-Nudelsuppe mit Tofu + ein schönes Kochbuch für Japan-Fans {Werbung}

Von den Ländern, die ich gerne noch bereisen will, steht Japan ganz oben auf meiner Liste und bald beginnt in Japan die Zeit der Herbstlaubfärbung, „Momiji“ genannt, die genau so schön sein soll wie die Kirschblüte.

Tradition und Moderne – und vor allem die für den Europäer teilweise schwer nachvollziehbaren Verhaltensweisen der Japaner ziehen mich magisch an. Natürlich schlägt mein Herz neben der Kultur auch für die Landschaft und – last but not least – für die japanische Küche.

Ylva von Der Klang von Zuckerwatte hatte beim FoodBloggerCamp in Reutlingen eine Session zum Thema „Japanische Küche supergeil“ gehalten – die habe ich leider verpasst! Aber ich habe mir ein paar Tipps bei ihr geholt und sie gefragt, welches zur Zeit das beste japanische Kochbuch auf dem Markt ist. Hier ist es:

Die japanische Küche von Kimiko Barber.

Das Buch habe ich für euch mal unter die Lupe genommen. Und natürlich habe ich auch was daraus gekocht (leicht abgewandelt)

Udon-Nudelsuppe mit Tofu 

Japan, Soup


Aber schauen wir uns zuerst das Buch an:

Darum geht’s

Um authentische japanische Küche mit Originalzutaten und vielen Hintergrundinformationen zur Geschichte Japans, zur Tee-Zeremonie und zu den einzelnen Zutaten wie zum Beispiel den verschiedenen Nudelsorten.

Was ist besonders?

Es war nicht leicht, ein gutes japanisches Kochbuch zu finden – mit diesem bin ich sehr glücklich!
Es enthält eine ausführliche Beschreibung aller Zutaten, bekannte Gerichte wie die Nudelsuppe und Teriyaki-Lachs, aber auch jede Menge neuer Inspirationen wie japanische Bloody Mary oder eine Art Pasta vongole mit Somennudeln statt Spaghetti und Dashibrühe statt Weißwein. Sogar ein Rezept für das legendäre Gericht „Natto“ ist im Buch zu finden – ich glaube allerdings, dass ich mich da nicht rantraue (Kenner wissen warum…)

Rezepte auf der Nachkochliste

Besonders die Nudelgerichte haben es mir angetan und ich probiere mich durch Soba, Udon, Somen und Ramen. Auch die Fischgerichte klingen spannend wie der marinierte Thunfisch oder der Lachs im Filoteig. Nachtisch gibt es auch und ich kann endlich das Matcha-Pulver einsetzten!

Wehrmutstropfen

Obwohl ich mich mit japanischer Küche etwas auskenne, gibt es in dem Buch einige Zutaten, von denen ich noch nie gehört habe (zum Beispiel Gobo, Hijiki und Mizuna). Aber genau darum geht es auch in einem Buch, das mit authentischen Rezepten mit Originalzutaten wirbt. Man darf am Ende nur nicht enttäuscht sein, dass man nicht alles in seinem heimischen Vorratsschrank findet und sich einen guten Asia-Shop suchen muss. Das Buch liefert eine Erklärung aller Zutaten und gibt an, was man beim Kauf beachten muss.

Fazit

Wer auf der Suche nach einem authentischen japanischen Kochbuch mit gut erklärten Rezepten, exotischen Zutaten, schönen Bildern und interessanten Hintergrundinformationen ist, wird hier auf jeden Fall fündig.


Die japanische Küche, Kimiko Barber, erschienen im Hädecke-Verlag, 2013. 29,90 €
Vielen Dank an den Hädecke-Verlag, der mir das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Hier geht’s zum Suppenrezept:

Zutaten für 2 Portionen:

  • eine Handvoll frische Shiitake
  • 150 g Tofu
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 EL Mirin
  • 2 EL Sake
  • 1-2 Bund Udon-Nudeln

Brühe:

  • 600 ml Dashi-Brühe (auch normale Gemüsebrühe funktioniert)
  • 8 EL Sojasauce
  • 4 EL Mirin
  • 1 Frühlingszwiebeln in feine Ringe geschnitten

Zubereitung:

Tofu würfeln und mit Sojasauce, Mirin und Sake marinieren. Shiitake putzen und grob verkleinern. Einen Topf mit Wasser aufkochen, Udon hineingeben und nach Packungsanleitung kochen. Nudeln abgießen und mit kalten Wasser abspülen, um die Stärke zu entfernen.
Brühe kochen und mit Sojasauce und Mirin würzen. Tofu hinzugeben (und auch gerne etwas von der Marinade). Kurz aufkochen lassen, dann Nudeln, Pilze und Frühlingszwiebeln hinzugeben und nochmals etwa 3 Minuten köcheln lassen.



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Nudelsuppe – Vietnam Street Food

Blogg den Suchbegriff

Vor einer Woche habe ich euch ein Rezept für Bánh mì verraten, ein vietnamesisches Sandwich und heute serviere ich schon wieder Vietnam Streetfood: eine vietnamesische Nudelsuppe.

Vietnam, Streetfood, Suppe, Pho

Dafür gibt es zwei Gründe: erstens ist heute absolutes Suppenwetter: draußen bäh, innen warm und kuschlig. Und zweitens haben Sabrina und Steffen von feed me up before you go-go zur zweiten Runde „Blogg den Suchbegriff“ aufgerufen. Was das sein soll? Ich zitiere Sabrina und Steffen, die dieses Blogevent erfunden haben: „Es geht um die lustigen, skurrilen und manchmal auch etwas verstörenden Suchbegriffe, die Leute in Suchmaschinen eingeben und damit auf eurem Blog landen“.

In der letzten Runde konnten wir uns zum Beispiel über Suchbegriffe wie „Mein Chrystal Meth kommt mir zu feucht vor“ freuen 🙂

Mein Gericht heute ist inspiriert von dem Suchbegriff „Vietnam Plastikstuhl“. Was erstmal ziemlich verrückt klingt, hat tatsächlich einen tieferen Sinn: in Vietnam wird an jeder Straßenecke gekocht. Ein offenes Feuer, ein riesiger Topf und jede Menge Mini-Plastikstühle, die man bei uns höchstens in einem Kindergarten finden würde – und fertig ist die Küche. Familie, Freunde und Nachbarn sind eingeladen, auf den Mini-Plastikstühlen Platz zu nehmen und sich eine Schüssel Suppe zu greifen. Aber auch hungrige Touristen sind eingeladen, sich gegen eine kleine Spende einen Plastikstuhl zu sichern und einfach darauf loszuschlemmen.

Mein Favorit ist die traditionelle Suppe Phở, die in Vietnam zum Frühstück serviert wird. Die Brühe wird mit Fleisch und Gewürzen normalerweise einige Stunden gekocht, bevor sie mit Reisnudeln, Frühlingszwiebeln, Chili, Koriander und Limetten serviert wird, aber für zuhause habe ich eine schnelle Variante für eine vietnamesische Nudelsuppe gefunden, die fast genau so gut schmeckt.

Zutaten für 2 Personen:

500 ml Brühe
1 TL Zucker
1 EL Fischsauce
1 Knoblauchzehe
1 TL Salz
200 g Shrimps oder Huhn (geschnetzelt)
125 g getrocknete Reisnudeln
2 Eier
1 TL Pflanzenöl

Zum Servieren:
Frühlingszwiebeln, in Scheiben
Chili, in Scheiben
Koriander
Minze
Limette, in Achteln
frische Sojabohnensprossen

Zubereitung:

Zucker, Salz, Fischsauce und Knoblauch in einen großen Topf mit der Brühe geben und alles aufkochen. Das Fleisch oder die Shrimps dazu geben und die Brühe etwa 15 Minuten köcheln lassen. Währenddessen Ei mit Öl verquirlen und einen Topf mit kochendem Wasser für die Reisnudeln ansetzen. Die Reisnudeln 5 Minuten kochen, dann 5 Minuten ruhen lassen und anschließend mit kaltem Wasser abschrecken. Die Eier in einer Pfanne in mehreren Durchgängen zu dünnen Omelettes braten. Anschließend in dünne Streifen schneiden.

Eierstreifen und Reisnudeln in Schüsseln anrichten. Die Zutaten zum Servieren ebenfalls in Schüsseln anrichten. Dann die Brühe in Schüsseln geben und sofort mit Nudeln, Ei und anderen Zutaten vermischen. Mit Limettensaft beträufeln und sofort servieren.

Nach einem Rezept aus „Vieatnam – Das vietnamesische Kochbuch“ von Luke Nguyen, erschienen bei Collection Rolf Heyne , 2010.

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Extrem spießig: Garnelenravioli mit Zitronengras-Süppchen

Heute bin ich Spießer. Ich spieße meine feine Einlage für das Zitronengras-Süppchen nämlich auf, bevor die Ravioli in der Suppe landen. Erstens tue ich das, damit sie nicht so schnell matschig werden und zweites weil Nina es so gewollt hat. In ihrem aktuellen Blogevent „Für Spießer“ fordert Nina von Ninas kleiner Food-Blog auf, Süßes und Herzhaftes auf einen Spieß zu stecken – dein Wunsch sei mir Befehl.

Und außerdem: am Spieß serviert sieht es eigentlich ganz hübsch aus.

Asia, Garnele, Suppe

Zutaten für ca. 15 Ravioli:

  • 100 g Garnelen, gekocht
  • 1 EL Sojasauce
  • ca. 1 cm frischer Ingwer, gerieben
  • 1 EL frischer Koriander, gehackt
  • ca. 150 g Nudelteig (je nachdem, wie groß eure Ravioli werden)
  • 1-2 L Gemüsebrühe
  • 1 Stängel Zitronengras
  • nach Belieben: frische Shiitake-Pilze
  • eine Limette

Asia, Garnele, Suppe

Zubereitung:

Nudelteig zu machen ist ganz einfach, da ich aber (immernoch) keine Pastamaschine habe, greife ich oft auf den Teig zurück, den ich beim Metzger meines Vertrauens kaufen kann. Deshalb gibt es dafür hier kein Rezept.

Die Garnelen grob zerkleinern und mit Sojasauce, Ingwer und Koriander vermengen. Etwa 15 Minuten ziehen lassen.

Währenddessen die Gemüsebrühe aufsetzen, Zitronengras in grobe Ringe schneiden (die werden nachher wieder aus der Suppe gefischt und dazugeben. Shitake-Pilze, falls vorhanden, in die Brühe geben.

Den Nudelteig in Quadrate schneiden und etwa 1 TL Füllung in eine Ecke geben – dabei unbedingt einen Rand freilassen. Den Rand nun mit Wasser bestreichen (am besten mit einem Pinsel) und den Teig zu einem Dreieck umklappen. Den Rand mit den Fingern zusammendrücken (es darf später beim Kochen kein Wasser in die Ravioli kommen!) und mit einer Gabel Rillen in den Rand drücken.

Wichtig: die Ravioli werden jetzt 3-4 Minuten in der Brühe gekocht, dabei aber nicht zu viele Ravioli auf einmal ins Wasser geben. Sonst kleben sie zusammen und gehen kaputt. Am besten so vorgehen: die vorbereiteten Ravioli auf einen Teller legen, auf dem ein feuchtes Butterbrotpapier liegt. Nebeneinander, nicht übereinander legen! Dann immer so 3-5 Ravioli in die Brühe geben (je nach Größe des Topfes) und nach 3-4 Minuten abschöpfen und wieder nebeneinander auf einen Teller legen. Auch hier gilt: wenn die Ravioli sich berühren, kleben sie schnell zusammen und gehen kaputt.

Die Ravioli mit der Brühe, Shiitake-Pilzen und etwas frischem Limettensaft servieren.

http://ninas-kleiner-food-blog.blogspot.de/2014/04/blog-event-fur-spieer-mit-verlosung.html

Das Rezept stammt übrigens aus dem Buch Ravioli, Agnolotti, Tortellini & Co.: Gefüllte Teigtaschen pikant & süß von Hädecke.

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Hier so: Kokos-Suppe mit Garnelen. Und warum ich jetzt ein Schwamm bin.

Die erste Arbeitswoche 2014 ist rum und für mich war sie ehrlich aufregend: neue Gesichter, neue Namen, neue Aufgaben, neue Programme, ich hab das Gefühl, ich würde eine ganz neue Sprache lernen. Ehrlich gesagt bin ich jetzt ein bisschen geschafft. Aber auch ziemlich zufrieden. Ich hab wirklich Lust auf die neue Herausforderung und bin hochmotiviert. Auch wenn es noch ganz schön viel zu lernen gibt. Aber von meinen ehemaligen Kollegen (die ich – ja,verdammt – auch ein bisschen vermisse), habe ich gelernt: sei ein Schwamm. Hör zu, denk mit, frag und saug alles auf, was sich dir bietet. Also bin ich jetzt ein Schwamm und hoffe, dass ich schon bald den vollen Durchblick habe.

Vielleicht bin ich ja vom Schwamm-sein so erschöpft? Größere Küchenabenteuer waren auf jeden Fall dieses Wochenende nicht drin. Macht aber nichts, schließlich gibt es ein paar Gerichte, die ruckzuck zubereitet sind und immer schmecken. Dieses Wochenende: Kokos-Suppe mit Garnelen. Yummy und – wer’s mag – low carb. Hach, wer weiß, vielleicht werde ich als Schwamm sogar ein paar Kilo abnehmen, weil ich keine Zeit habe zu sündigen?

Gesund und low carb

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1/2 Liter Gemüsebrühe
  • 250 ml Kokosmilch 
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • ein Stück Ingwer, etwa 1 cm lang
  • 1 Chilischote
  • 1 EL Sesamöl
  • 200 g Garnelen, roh
  • 1 gelbe Paprika, gewürfelt
  • 4 Champignons
  • eine Handvoll frischer Spinat
  • eine Limette
  • 1 TL brauner Zucker
  • frischer Koriander

Zubereitung:

Frühlingszwiebeln, Paprika, Pilze, Ingwer und Chilischote in Stücke schneiden. Die Frühlingszwiebeln mit Ingwer und Chili in Sesamöl anschwitzen. Mit Brühe ablöschen. Kokosmilch und Garnelen dazu geben und 3-5 Minuten köcheln lassen. Dann Pilze, Paprika und Spinat dazugeben und nochmals ein paar Minuten köcheln lassen.

Die Suppe mit Zucker und Limettensaft abschmecken und mit frischem Koriander servieren.

Gesund, low carb

Macht es euch kuschelig!

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Maronensuppe mit Shiitake

Ich hab mich riesig gefreut, dass mein Lieblingskochbuch-Post bei euch so gut angekommen ist! Werde wohl in Zukunft öfter mal Kochbücher präsentieren. Wie versprochen gibt es heute aber erst einmal ein Rezept aus dem schönen Home Made. Natürlich hausgemacht.

By the way… Welches ist eigentlich euer Lieblingskochbuch?

Zutaten für 4 (kleine) Portionen:

150 ml Hühnerbrühe
75 ml Vermouth
100 ml Sahne (ich habe die fettreduzierte Variante verwendet – hat dem Geschmack nicht geschadet)
100 g Maronen
Salz und Pfeffer
eine Handvoll Shiitake oder andere Pilze
etwas Kresse oder Schnittlauch, wer mag

Zubereitung:

Ich habe vakuumverpackte Maronen genommen, die geschält und gekocht waren. Die Maronen zusammen mit Brühe, Vermouth und Sahne aufkochen und etwa 10 Minuten vor sich hin köcheln lassen. Dann die Suppe pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Yvette van Boven serviert die Suppe kalt. ich mochte sie warm lieber. Die Pilze kurz in etwas Öl anbraten und auf die Suppe geben. Nach Gusto mit Kresse oder Schnittlauch garnieren.

Nach einem Rezept aus „Homemade. Natürlich hausgemacht“ von Yvette van Boven. Dumont Buchverlag, Köln; 2012

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Easy Peasy Tomaten-Wassermelonen-Gazpacho

Hach, was gibt es bei diesem Wetter besseres als eine eiskalte Suppe, die ruckizucki fertig ist und dabei noch schmeckt wie der letzte Italienurlaub? Auch farblich kommt das Gericht ja adrett daher – deshalb wandert das Rezept direkt in das Cookbook of Colors, die Farbe im August ist nämlich – dreimal dürft ihr raten – natürlich rot!
Mit einem Topping eurer Wahl (Pinienkerne, Parmesan, geröstetes Brot, Basilikum, Chili…) macht die leckere Suppe mächtig was her – so kann man das Gericht dann auch Gästen vorsetzen. Wenn keine Gäste in der Nähe sind, kann man auch ohne Reue den ganzen Topf allein verdrücken.

Zutaten:

etwa ein Viertel Wassermelone ohne Kerne
5-6 große aromatische Tomaten, geschält
Olivenöl
1 Knoblauchzehe
Salz und Pfeffer
2 TL Honig
ein Spritzer Balsamicoessig
♥-Topping

Kinderleichte Zubereitung:

Melone, Tomaten und Knoblauch klein schneiden und zusammen mit den anderen Zutaten pürieren. Nochmal abschmecken. Alles gut? Sonst nachwürzen. Etwa 4 Stunden oder länger kalt stellen. Mit einem oder mehreren Toppings verfeinern. Drauf los schlemmen.

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors
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