Willkommen in meinem neuen Heim

Ihr Lieben, kommt rein, setzt euch, nehmt euch ’nen Keks. Herzlich willkommen in meinem neuen Zuhause: Reihe 11 – Food, Family & Friends.

Huch, was ist denn aus „Like a piece of New York Cheesecake geworden“? Hier sieht ja alles ganz anders aus!

Ja, und das ist auch so gewollt. 5 Jahre habe ich auf www.newyorkcheesecake.de hauptsächlich Rezepte verbloggt, aber irgendwann war ich am Ende der Fahnenstange. Ich hatte wirklich, wirklich genug von Kuchen. Dafür aber einen ganzen Sack voll neuer Ideen. Es stellte sich also die Frage: wo soll es hingehen? Soll ich mein Blog-Konzept ändern? Aber wie passen Nicht-Kuchen-Themen zu einem Cheesecake-Blog? Machen wir uns nix vor: es passt gar nicht.

Warum hat sich überhaupt so viel verändert?

Vor zwei Jahren kam mein Sohn auf die Welt und obwohl ich es vorher nicht so recht wahrhaben wollte, hat sich dadurch doch verdammt viel verändert. Oder wie John C. Parkin sagt: “Kinder zu haben ist eine unglaubliche Perspektivenmaschine. Die Dinge, die Ihnen zuvor wichtig waren, werden demütig auf die Knie fallen und um Verzeihung bittend zur Tür hinausschlurfen, wenn Sie die überwältigende Bedeutung dieser Neuankömmlinge erkennen”.

Soll das hier jetzt also ein Mama-Blog werden?

Ich beschäftige mich heute immer noch gerne und viel mit dem Thema Essen, aber statt aufwändige Kuchen, raffinierte Snacks und ausgefallene Gerichte zu zaubern, geht es mir heute mehr um Rezepte, die Kinder glücklich machen (und Erwachsenen trotzdem schmecken). Es geht um Kindergeburtstagstorten für Muttis, die keine Lust haben, vier Stunden Zirkustiere aus Fondant zu kneten. Es geht um Kuchen für den Kita-Basar, bei dem man schummeln kann und der was hermacht, obwohl man ihn auf den allerletzten Drücker gebacken hat.

Aber Essen ist nicht alles. Und Kinder auch nicht. Es geht hier auch um Rabenmütter wie mich, die keine Lust haben, den ganzen Tag in der Bastelecke zu sitzen, sondern gerne arbeiten gehen. Es geht um Dinge, die man ohne Kind gerne tut, wie abends mit Freunden ein Bier trinken, auf ein Barcamp fahren oder mit dem Mann übers Wochenende nach Paris abhauen. Es geht auch um Notfallpläne und Vereinbarung von Job, Kita, Verwandtschaft, Freunden und den ständigen Spagat, weil man nicht alles gleichzeitig schafft und sich Vorwürfe macht – bis man dann abends in einen Berg schmutziger Wäsche sitzt und trotzdem überglücklich ist, weil sich das Kind glucksend vor Lachen darunter versteckt hat.

Nachdem ich vor gut 6 Monaten meinen letzten Post “Warum mich das Bloggen gerade tierisch nervt” verfasst habe, hat mich mein Blog trotzdem nicht los gelassen. Ich will weiter bloggen. Ich brauchte nur eine neue Richtung.

Und jetzt habe ich sie gefunden. Ich präsentiere euch mein neues virtuelles Zuhause: Reihe 11 – Food, Family & Friends. Die 11 ist eine wichtige Zahl bei uns daheim und die Reihe 11 ist mein bequemer Platz in der Mitte, mit etwas Abstand zu den Spektakeln auf der Bühne, aber mit einen guten Blick nach vorn.

Was findet ihr hier in Zukunft? Meine Herzensthemen Food, Family & Friends, aber wahrscheinlich gibt es hier in Zukunft weniger Hochglanzrezepte und dafür mehr Geschichten aus dem Leben.

Das ist der Plan:

  • Geschichten über Familie, über Vereinbarkeit und über die Frage, warum es wichtig ist, dass man zusammen Dinge macht die allen Spaß machen und nicht nur den Kindern
  • Rabenmutter-Geschichten über Dinge, die ich auch ohne Kind toll finde
  • Berichte und Tipps zum Thema Ausflüge und Reisen mit Kind
  • Mach’s dir leicht: Listen mit Tipps und Tricks für Rabenmütter und die, die es sich gerne leicht machen
  • Familienrezepte, die Kinder glücklich machen und Erwachsenen trotzdem schmecken
  • Angeber-Rezept für vielbeschäftige Muttis: gehen supereinfach und schnell und macht trotzdem mordsmäßig was her
  • Kita-Kochbuch: Wie kriege ich gleich eine ganze Meute Kinder gleichzeitig satt und zufrieden?

Das ist im Moment der Plan. Ob es klappt? Ich habe keine Ahnung. Kommt ihr trotzdem mit? Ich würde mich freuen!

Dann setzt euch dazu, nehmt euch noch einen Keks und lasst uns einfach mal gemütlich quatschen. Ich bin selbst gespannt, wo die Reise hin geht.

Alles Liebe, Carina

Weiterlesen

Warum mich das Bloggen gerade tierisch nervt

Freunde, jetzt ist es raus: das Bloggen geht mir gerade ziemlich auf den Senkel. Seit fast 5 Jahren wächst dieses Blog-Baby. Und jetzt ist irgendwie die Luft raus.

Warum nervt mich das Bloggen?

1. Klar: Aufwand, Platz, Kosten
Für alle, die nicht selbst einen Blog haben, kann ich nochmal kurz anreisen, warum ein Foodblog mehr Arbeit macht, als in der Küche zu stehen und zu kochen.
Voraussetzung für die Blogposts sind natürlich Spaß am Kochen und Backen und am Rezepte testen und kreieren. Aber ein Foodblog lebt natürlich auch von schicken Fotos. Meine ersten Foodfotos waren wirklich gruselig. Glaubt ihr nicht? Schaut mal hier.
In den letzten Jahren habe ich viel gelernt, Workshops besucht, mir einen tolle Kamera (meine Nikon ist mir inzwischen sehr ans Herz gewachsen) zugelegt und vor allem mein Objektiv mit Festbrennweite macht mir Freude (Kosten!* siehe auch unten). 
Aber eine gute Kamera macht eben noch kein gutes Foto und für einen ordentlichen Foodblog-Post muss das Essen natürlich schick angerichtet werden. So. Habt ihr eine Ahnung, wie viele „Foodprobs“ ich habe? Neben den vielen Küchengeräten und zig Backformen habe ich unzählige Schüsselchen, kleine Teller, Schälchen und Kännchen, besondere Brettchen, Körbchen und Platten aller Art. Auf einem Foodfotografie-Workshop wurde mir geraten, auf Flohmärkten nach alten Türen (!) zu suchen und die zu zersägen, damit ich ganz besondere Holzuntergründe schaffen kann (ihr glaubt nicht, wie der Mann mich angeschaut hat, als ich ihm das vorgeschlagen habe…). Dazu kommen Tageslichtlampen, Reflektoren und Kamerastative (ich bin bisher ohne letzten drei Dinge ausgekommen und erwähne das nur der Vollständigkeit halber, denn ein Foodblogger, der was auf sich hält, muss ja ausrüstungstechnisch up to date sein).
Ich wohne übrigens in einer 3-Zimmer-Wohnung mit meinem Mann und dem Mini-Cheesecake und – nennen wir das Kind doch einfach mal beim Namen – die Schränke voller Geschirr kotzen mich inzwischen echt an (Platz!).

Nachdem ich nun das „Foto-Set“ (Tellerchen, Schälchen, besonderer Hintergrund etc.) aufgebaut und wirklich jede Menge Fotos gemacht habe, werden die Bilder gesichtet und aussortiert und anschließend nochmals überarbeitet. Photoshop oder ähnliche Profiprogramme sind mir echt zu aufwendig für den Blog, da muss es ein kostenloses Programm wie Picasa auch tun. Trotzdem: auch Bildbearbeitung kostet Zeit. Schnell noch Texten und ein Foto einstellen und dann ist der Blogpost fertig, oder?

Nein, denn dazu kommt dann noch die Pflege der Social-Media Kanäle, aktuell Facebook, Instagram, Twitter und Pinterest – Asche auf mein Haupt, ich habe es noch nicht geschafft, mich bei Snapchat anzumelden. Trotz der vielen coolen Geschichten, die man davon hört, bricht mir der Schweiß aus bei der Vorstellung, mich um einen weiteren Kanal kümmern zu müssen.
Auch der Blog muss ordentlich gepflegt werden, Kommentare moderiert, E-Mails beantwortet… Oh, es gibt schon wieder eine neue rechtliche Verordnung über das korrekte Impressum? Und ein Leser meldet, dass mein Blog-Titel bei Google vor dem Blog-Post erscheint – ich habe wohl meine SEO-Hausaufgaben nicht gemacht.
Dazu kommen noch die Kooperationsanfragen und Verhandlungen mit Unternehmen (mehr dazu gleich unter Punkt 2).
Kein Wunder, dass ich neben meinem Vollzeitjob früher oft das ganze Wochenende mit dem Blog beschäftigt war (Aufwand!)
Jetzt bin ich Mama. Und wenn ich ganz ehrlich bin, gibt es in meinem Leben gerade einfach Wichtigeres als Käsekuchen.
* Wie viel Arbeitszeit wirklich in einen Blog steckt und was das eigentlich zu kostet, könnt ihr in diesem Artikel von gourmetguerilla nachlesen.
2. Die gezwungene Professionalisierung 
Bloggen hat als harmloses Hobby angefangen und wurde irgendwann zu einem Geschäft. Bei Bloggertreffen war ich schnell verunsichert, weil doch alle schon so super-professionell waren. Wie, du hast kein Media-Kit? Aber auf welcher Grundlage verhandelst du dann dein Preis?
Versteht mich nicht falsch, ich finde es gut, dass auch jungen Bloggern bewusst gemacht wird, wie wertvoll ihre Arbeit für Unternehmen ist und sie sich deshalb nicht unter Wert verkaufen sollen (bitte nochmal daran denken, wie viel Arbeitszeit und Fixkosten in einem Blog stecken)! Und für viele Freiberufler ist der Blog selbstverständlich eine wichtige Einnahmequelle.
Aber für mich persönlich ist das eher anstrengend. Eben war es noch ein Hobby, hatte ich plötzlich Deadlines und einen Steuerberater. Ich habe ziemlich schnell für mich entschieden, Kooperationen fast grundsätzlich abzulehnen. Mir ist der Aufwand, mit meinem Blog Geld zu verdienen, einfach zu groß. Wenn ich für etwas Geld verlange, habe ich einen großen Anspruch an mich selbst, auch ein perfektes Ergebnis abzuliefern. Und ich wollte doch eigentlich nur hin und wieder ein hübsches Rezept posten.
3. Die Hochglanz-Accounts, die uns unter Druck setzen
Schlimmer als diese Professionalisierung (gegen die ich mich bewusst entschieden habe), sind die vielen Hochglanz-Accounts z.B. auf Instagram, die uns gewaltig unter Druck setzen wollen. Hier geht es nicht mehr nur darum, ob ich diese Woche schon ein Rezept verbloggt habe. Nein, es wird schlimmer. Seit der Mini-Cheesecake auf der Welt ist, folge ich unter anderem auch vielen Mama-Accounts. #instamamagangs (oder wie sie immer heißen) zeigen Fotos aus ihrem Leben mit Kindern, die jedem Hochglanzmagazin Konkurrenz machen könnten. Da stehen frische Blumen auf einem Vintagetisch (den sie vermutlich selbst lackiert haben – DIY, ihr wisst Bescheid), das dampfende Latte Macchiato-Glas daneben (oder vielleicht ein selbstgemischter Kräutertee?) und alles ist blitzeblank. Die Mamis im Sportdress oder in hübschen Klamotten, die Strähnchen sind frisch gefärbt, die Haare locker und trotzdem stylisch zusammengebunden, die Babys im schicken Tragetuch.

Reden wir doch mal Klartext: für DIY hatte ich schon immer eher zwei linke Hände und meine IKEA-Möbel sind nicht selbst lackiert. Seit der Mini-Cheesecake auf der Welt ist, sind die fehlenden frischen Blumen das kleinste Problem in meiner Wohnung. Zwischen Spielzeug, Plastikgeschirr und Wäschebergen versuche ich irgendwie, einigermaßen Ordnung zu halten und bitte Besuch trotzdem, sich mindestens 1 Stunde (besser: 1-2 Tage vorher anzukündigen), damit die Bude wenigstens halbwegs vorzeigbar ist. Es gibt Kaffee und Fertigkuchen. Und was glaubt ihr, wann ich das letzte Mal das gute Geschirr ausgepackt habe? Da schließt sich der Kreis mit dem Geschirrschrank voller unnützer Schälchen, Tellerchen, Kännchen usw.

Instagram hat also irgendwie seinen Reiz verloren (an Twitter kann ich mich dafür gerade sehr erfreuen).
4. Und die wirklich wunderbaren Blogs, mit denen ich nicht mithalten kann (und auch nicht muss)
Ihr Lieben, ich sage das ganz neidlos: es gibt viele, viele wunderbare Blogs, denen ich niemals das Wasser reichen kann. Zum Beispiel die liebe Natalie mit ihrem Blog Holunderweg 18 oder Rebecca von Baby Rock my Day, die selbst zwei Kinder hat und nebenbei diesen schönen Blog betreibt. Oder Julia von Kochliebe, die wie es mir scheint, noch mehr bloggt, seit ihr Zwerg auf der Welt ist und so ganz lässig beweist, dass Baby und Bloggen sich nicht ausschließen. Ihr macht das alle ganz wunderbar und ich muss endlich damit aufhören, euch nacheifern zu wollen.

Ich lese immer mehr Blogs (ja, jetzt auch sehr viele Eltern-Blogs) mit lustigen, lehrreichen, bedeutungsvollen Geschichten. Und plötzlich kommt mir mein Käsekuchen wieder so unwichtig vor.

5. Das Kochen und Backen an sich
Ich stehe immer noch gerne in der Küche. Aber jetzt ist es anders. Ich stöbere nicht stundenlang in Kochbüchern und überlege, was ich am Wochenende Schönes ausprobieren kann. Der Mini-Cheesecake möchte essen – nur eben nichts Verrücktes. Da gibt es Nudeln, Pfannkuchen, etwas Gemüse, wenn man es geschickt verpackt, Spätzle, Schnupfnudeln oder Waffeln. Kein Banh mi oder Gua bao (ich vermisse es!), nichts wird getrüffelt oder filetiert. Kein raffiniertes Gewürz.

Und was ist mit Kuchen? Sagen wir es doch ehrlich: gebacken wird nur noch an Feiertagen. Aber inzwischen kenne ich jede Menge Tricks, wie man ein einfaches Rezept mit wenig Aufwand ordentlich aufmotzen kann. So wird aus einem normalen New York Cheesecake schnell das Strand-und-Meer-und-Fische?-Modell und alle finden es ganz klasse. Angeber-Rezepte für vielbeschäftigte Muttis nenne ich sowas.

Meine kulinarischen Highlights sind Sushi to go, Pizza im Bett, Brunch wenn der Mini-Cheesecake bei den Großeltern ist oder wenn wir Essen beim Lieblingsvietnamesen holen und es auf dem Balkon essen, wenn der Mini-Cheesecake schläft.

Wie geht es nun weiter?

Ich habe nicht gesagt, dass ich mit dem Bloggen aufhöre. Ich habe nur gesagt, dass es mich gerade ziemlich nervt. Vielleicht brauche ich eine neue Richtung. Vielleicht packt es mich aber auch in Kürze wieder, der Mini-Cheesecake will plötzlich jeden Tag Gua bao und jeden Sonntag probiere ich ein neues Kuchenrezept, dass ich verbloggen kann. Vielleicht bleibe ich aber auch dabei, hier einfach alle Jubeljahre ein „Angeber-Rezept für vielbeschäftige Muttis“ zu posten (geht supereinfach und schnell und macht trotzdem mordsmäßig was her). Vielleicht wäre das ja auch ein passender neuer Blogname? Als Untertitel „Wie ich 30 Kita-Kinder mit unterschiedlichen Vorlieben ohne viel Aufwand satt und zufrieden kriege“.

Wir werden sehen.
Bis dahin verbringe ich meine freie Zeit mit dem Mini-Cheesecake. Denn das ist mir gerade viel wichtiger als Käsekuchen.

Wir bleiben in Kontakt.

Weiterlesen

Die 30-Tage-Body-Challenge Teil 5: Das Fazit – und wie ihr selbst in 30 Tagen in Form kommen könnt! {Werbung}

Der letzte Tag

Es ist so weit: der letzte Tag meiner 30-Tage-Body-Challenge ist angebrochen! Wer gerade erst dazu kommt, kann hier nochmal nachlesen, worum es eigentlich geht:

Ich bin überglücklich, dass ich es geschafft habe: 30 Tage Training! Aber ich denke gar nicht „endlich kein Sport mehr”, sondern ich überlege – kein Scherz! – eigentlich nur, welches Trainingsset ich morgen mache. Es ist wahr, die Challenge ist vorbei und ich will weitermachen. Vielleicht nicht mehr an den Tagen, an denen ich in den Biergarten will, aber sonst schon. Ich hab das Trainingsprogramm in meinen Tag integriert und dort soll es bitte bleiben. Nicht in der Frequenz und auch nicht immer in dieser Form (ich vermisse Yoga und Pilates und Ausdauersport, auch dafür will ich wieder ein Plätzchen finden), aber ich will weiter machen. Nach 30 Tagen habe ich jetzt zwar nicht wesentlich weniger Gewicht, aber mehr Muskeln, mehr Kraft, mehr Kondition – und nicht zuletzt richtig viel Motivation!

Mein Fazit

Nach 30 Tagen habe ich ehrlich gesagt keine Wunder erwartet, deshalb überrascht mich eine Erkenntnis besonders: ich habe noch nie ein Sportprogramm absolviert, das nach so kurzer Zeit so offensichtliche Ergebnisse gezeigt hat. Ich muss aber auch sagen: es war verdammt hart.

Am Anfang schienen mir 30 Tage recht überschaubar, aber während ich mitten in der Challenge steckte und jeden Tag aufs Neue meinen inneren Schweinehund bekämpft habe, war der 30-Tage-Zeitraum plötzlich unheimlich lang. Und die Übungen waren wirklich anstrengend. Ich habe geschwitzt und geflucht und hätte mich an manchen Tagen so gerne um das Training gedrückt, aber das ist bei einer Challenge nicht der Deal.

Jetzt bin ich unheimlich stolz, die Challenge geschafft zu haben und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen: ich habe zwar weniger abgenommen, als ich mir gewünscht habe (insgesamt etwa 1,5 Kilo), aber dafür habe ich deutlich mehr Kraft und sichtbar mehr Muskeln. Ganz besonders sieht man es an den Armen, den Beinen und – das sagt zumindest mein Mann – an der Taille. Und siehe da: trotz der überschaubaren Abnahme kann ich plötzlich eine Kleidergröße weniger tragen! Ich kaufe mir direkt ein hübsches tailliertes Kleid und genieße die Komplimente. Ich bin fitter und stärker, schleppe Sprudelkisten und Möbelstücke, sogar meine Haltung scheint sich verbessert zu haben.

Und was ich jetzt definitiv habe ist ganz viel Motivation! Ich will weitermachen! Vielleicht nicht 6 mal die Woche Liegestütze und Beinbizeps, ich vermisse Yoga und Ausdauertraining, aber ich glaube, das alles lässt sich ganz prima kombinieren. Deshalb stelle ich mir jetzt mein eigenes Programm zusammen, das Übungen der Challenge, Yoga, Pilates und Laufen oder Walken vereint (und vermutlich werde ich die Trainingseinheiten von 6-mal pro Woche auf 3-4-mal pro Woche reduzieren).

Für die Zukunft weiß ich: von nichts kommt nichts. Und: eine halbe Stunde Zeit für Sport findet sich fast immer. In diesem Sinne: nicht lange nachdenken, einfach machen!

Hast du auch Lust?

Das Buch zur Challenge mit allen Trainingsplänen und meinen ausführlichen Erfahrungsbericht erscheint am 19. August 2015 im TRIAS-Verlag.

Gewinne dein persönliches Exemplar!


Teilnahme am Gewinnspiel:

  • Hinterlasse bis zum 17.7.2015, 23.59 Uhr einen Kommentar unter diesem Beitrag, warum dich die 30-Tage-Body-Challenge reizt und gewinne eins von drei Exemplaren des Buchs.
  • Wenn du anonym kommentierst, hinterlasse bitte auch deine E-Mail-Adresse.
  • Mit der Teilnahme an diesem Event erklärst du dich damit einverstanden, dass ich deine Adresse im Falle eines Gewinns an den TRIAS-Verlag weitergeben darf, damit der Gewinn verschickt werden kann. Eure Adresse wird natürlich nur für diesen Zweck verwendet.
  • Die GewinnerInnen werden per random.org ermittelt und per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Info:

Das Buch Die 30-Tage-Body-Challenge: Bauch, Beine, Po & Arme erscheint am 19. August im TRIAS-Verlag und ich durfte das Trainingsprogramm vorab testen. Mein Erfahrungsbericht wurde in das Buch aufgenommen, deshalb ist die Challenge inzwischen abgeschlossen. Ich habe das Workout also nicht während meiner Schwangerschaft absolviert, das hätte ich dem Mini-Cheesecake nicht zumuten wollen. Allerdings denke ich schon darüber nach, wann ich die Trainingspläne nach der Schwangerschaft hervorkramen kann, um nach der Geburt wieder ein bisschen in Form zu kommen…

Bei den Links zum Buch handelt es sich um Affiliate-Links. Details siehe Impressum.

Weiterlesen

Die 30-Tage-Body-Challenge Teil 4: Endspurt und Ergebnisse {Werbung}

Das sagt die Waage

Nach 20 Tagen Training habe ich mich auf die Waage gestellt. Die schlechte Nachricht: Ich werde am Ende der Challenge vermutlich nicht 5 Kilo leichter sein. Die gute Nachricht: Ich bin mit dem Ergebnis trotzdem zufrieden! Ich habe jetzt etwa ein Kilo weniger auf der Waage als zu Beginn des Programms. Warum nur so wenig? Ich ernähre mich zwar gesund, aber wer jeden Tag Motivation zum Sport aufbringen muss, tut sich eventuell schwer damit, sich nicht hin und wieder mit einem (oder zwei) Schokokeksen zu belohnen. Es gab in den letzten Wochen Geburtstage und Betriebsfeiern, bei denen ich ganz entspannt gegessen habe und es gab einen Tag, an dem ich krank im Bett lag und Kekse verputzt habe. Das ist der erste Grund, warum ein Kilo weniger gar nicht schlecht ist. Der zweite und viel wichtigere: Egal, welche Zahl mir die Waage anzeigt, die Ergebnisse sind sichtbar! Während ich aktuell Arme und Oberschenkel bewundere, sagt mein Mann, dass auch meine Taille schmaler geworden ist. Wer braucht 5 Kilo weniger auf der Waage, wenn er besser in Form ist?

Sichtbare Ergebnisse

Während ich an Tag 22 schon Land in Sicht sehe, ist mein Mann bei Tag 6 angelangt – und er flucht noch lauter als ich am Anfang. Aber die Ergebnisse lassen sich nicht wegdiskutieren: Seine erste Woche war die Bauchwoche und seine Bauchmuskeln sind schon nach der kurzen Zeit beneidenswert! Seine Ausgangssituation war allerdings besser als meine: Er hat nicht wie ich einen kleinen Schwimmring um den Bauch, der die Bauchmuskeln versteckt. Mein großer Bauchauftritt kommt also bestimmt noch!
Als die letzte Woche anbricht, sagt mein Mann zu mir: „Der untere Teil deiner Oberschenkel (dort schmerzt die Beinbizeps-Übung am meisten!) ist jetzt so definiert, dass der obere Teil dick aussieht.“ Ich muss kurz nachdenken, ob das gut oder schlecht ist. Beschließe dann aber, es als Erfolg zu verbuchen. Jetzt muss ich also nur noch dem oberen Teil meiner Schenkel den Kampf ansagen und – zack – habe ich Storchenbeine.
Ich komme auch erst jetzt zum ersten Mal auf die Idee, mir meinen Hintern im Spiegel anzuschauen und bin begeistert über das, was ich sehe: Nach dem Oberarmbizeps, den Beinen und der Taille ist auch mein Po flacher geworden. Und was ich tatsächlich nie für möglich gehalten hätte: weniger Cellulite! Ich dachte immer, dagegen sei kein Kraut gewachsen, aber der Effekt ist sichtbar!
Spürbar ist auch meine verbesserte Kondition: in der letzten Woche mache ich von allen Übungen mehr Wiederholungen als vorgegeben. Sind die Übungen in dieser Woche tatsächlich besonders leicht oder bin ich einfach besser in Form?

Was passiert nach der Challenge?

Das bringt mich zu der Frage: Wie geht es nach 30 Tagen weiter? Klar ist: Es muss weitergehen! Selbst mein Mann sagt: „Du kannst jetzt nicht damit aufhören.” Aber 6 mal die Woche ist mir auf Dauer doch zu viel. Außerdem vermisse ich Yoga und Pilates und Ausdauertraining. Deshalb bastle ich mir jetzt einen neuen Plan. Ich werde mir aus meinen 30 Tagen ein paar schöne Übungssets aussuchen und die mit Yoga, Pilates, Walking und was mir sonst noch so einfällt, kombinieren. Ob ich das wirklich durchziehe, wenn keine Challenge mehr dahinter steht?
Mehr zur 30-Tage-Body-Challenge gibt es hier:


Info:

Das Buch Die 30-Tage-Body-Challenge: Bauch, Beine, Po & Arme erscheint am 19. August im TRIAS-Verlag und ich durfte das Trainingsprogramm vorab testen. Mein Erfahrungsbericht wurde in das Buch aufgenommen, deshalb ist die Challenge inzwischen abgeschlossen. Ich habe das Workout also nicht während meiner Schwangerschaft absolviert, das hätte ich dem Mini-Cheesecake nicht zumuten wollen. Allerdings denke ich schon darüber nach, wann ich die Trainingspläne nach der Schwangerschaft hervorkramen kann, um nach der Geburt wieder ein bisschen in Form zu kommen…

Foto: muench-lichtbildnerei.com

Bei den Links zum Buch handelt es sich um Affiliate-Links. Details siehe Impressum.

Weiterlesen

Die 30-Tage-Body-Challenge Teil 3: Die Challenge ist ansteckend! {Werbung}

Ich wünschte, ich könnte im Stehen pinkeln. Ernsthaft. Obwohl das Trainingsset in Woche 2 recht harmlos daherkam (am Anfang halten sich die Wiederholungen ja immer in Grenzen), habe ich ganz fiesen Muskelkater in Po und Oberschenkeln. In die Hocke zu gehen ist fast unmöglich. Das heißt, Dinge, die sich in unteren Schubladen befinden, können heute nicht verwendet werden. Aber ich habe gehört: Gegen Muskelkater hilft Bewegung! Dann trifft es sich ja gut, dass ich heute Abend wieder trainiere. Bäh.

Zeichnung: Anja Jahn, Stuttgart



Trotz Jammern ist die tägliche Trainingseinheit inzwischen fest in meinen Alltag integriert, aber hin und wieder befinde ich mich doch in einem Dilemma: es ist Sommer und ich will nach der Arbeit spontan in den Biergarten. Schöne Idee. Aber Moment … wann absolviere ich dann meine Trainingseinheit? Training nach dem Biergarten? Total blöd! Also fahre ich nach der Arbeit zähneknirschend nach Hause, um mein Work-out zu machen und denke mir: Was für ein blöder Monat für eine Challenge. Aber natürlich gibt es in jedem Monat Events, die meinem Trainingsplan im Weg stehen, deshalb muss ich lernen, beides unter einen Hut zu kriegen. Also trainiere ich und gehe anschließend in den Biergarten.

Das erste Ergebnis

„Fass mal hier an!“ rufe ich meinem Mann zu und halte ihm meinen angespannten Oberarm unter die Nase. 11 Tage und ich bilde mir ein, dass ich jetzt tatsächlich eine Veränderung spüre. Ich spanne nochmal meinem Oberarm und kann kaum glauben, was ich fühle und sogar sehe: richtige Muskeln! Meine Arme waren schon immer eher schwächlich und ein bisschen unförmig und plötzlich scheinen sie definierter. Auch mein Mann zeigt sich beeindruckt, vielleicht nur, weil er mich weiter motivieren will, vielleicht aber doch, weil er es auch sieht. Das erste große Erfolgserlebnis. Und damit geht das Training viel leichter von der Hand! Ich habe das Gefühl, dass sich meine Kondition verbessert hat. Treppensteigen ist plötzlich ganz easy, ich bin nach der Arbeit nicht mehr so erschöpft und ich absolviere das Training leichter. Die Hälfte der Challenge ist um und ich beschließe, dass es Zeit für eine Belohnung ist. Wer 6 mal die Woche Sport macht, braucht auch viele schicke Sporttops und Shorts (passend zu den Schuhen), deshalb widme ich mich ausgiebig dem Internetshopping und bestelle ein paar fesche neue Sportoutfits.

Überraschung: Die Challenge ist ansteckend!

„Schatz, kannst du mir mal deinen Trainingsplan rauslegen?”, fragt mein Mann mich doch tatsächlich ganz unschuldig beim Abendessen an Tag 17. Sein Lauftraining sei ja ganz gut, aber so ein bisschen was für die Bauchmuskeln würde ihn auch interessieren. Mein Mann will mitmachen und ich bin begeistert! Das ist fast so, als würde er mal Highheels tragen oder sich die Beine epilieren. Soll er ruhig sehen, wie anstrengend so ein Bauch-Beine-Po-Arme-Programm ist. Ich lache mir ins Fäustchen und gebe ihm ganz unschuldig den Trainingsplan …

Wie angekündigt will ich während der 30-Tage-Challenge auch besonders auf meine Ernährung achten, deshalb habe ich mir bei Pinterest ein Inspirationsboard mit vielen leckeren, leichten Gerichten zusammen gestellt: light and healthy

Mehr zur 30-Tage-Body-Challenge gibt es hier:


Info:

Das Buch Die 30-Tage-Body-Challenge: Bauch, Beine, Po & Arme erscheint am 19. August im TRIAS-Verlag und ich durfte das Trainingsprogramm vorab testen. Mein Erfahrungsbericht wurde in das Buch aufgenommen, deshalb ist die Challenge inzwischen abgeschlossen. Ich habe das Workout also nicht während meiner Schwangerschaft absolviert, das hätte ich dem Mini-Cheesecake nicht zumuten wollen. Allerdings denke ich schon darüber nach, wann ich die Trainingspläne nach der Schwangerschaft hervorkramen kann, um nach der Geburt wieder ein bisschen in Form zu kommen…

Zeichnung: Die wunderbare Zeichnung habe ich meiner lieben und talentierten Kollegin Anja Jahn aus Stuttgart zu verdanken.

Bei den Links zum Buch handelt es sich um Affiliate-Links. Details siehe Impressum.
Weiterlesen

Die 30-Tage-Body-Challenge Teil 2: Challenge accepted {Werbung}

Nachdem ich mich immer wieder mit dem Thema „Foodbloggen und Hüftgold“ beschäftigt habe, musste ich einfach mal was ändern und habe mich an meine erste Challenge gewagt: die 30-Tage-Body-Challenge. Ein Fitnessprogramm, dass mich 30 Tage begleitet. Unkompliziert von zuhause aus. Nur 20 Minuten am Tag. Klingt doch eigentlich ganz easy, oder?

Wie ich dazu kam und worum es in der Challenge genau geht, könnt ihr hier nochmal nachlesen: das ist die 30-Tage-Body-Challenge. Die Kurzfassung ist: ich dachte mir – wie so oft –, dass ich doch wirklich mal wieder mehr Sport machen könnte. Dann hat der TRIAS-Verlag mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, ihre neue 30-Tage-Body-Challenge zu testen. Sie würden das Programm nämlich gerne von jemandem testen lassen, der „nicht so sportlich“ sei. Und damit meinten sie mich. Das hat meinen Ehrgeiz gepackt. Also habe ich mir neue Sportschuhe gekauft und losgelegt:

Die Challenge beginnt

Ich bin richtig motiviert. Schließlich habe ich neue Schuhe. Der erste Challenge-Tag ist ein Sonntag, ich habe nichts weiter vor, es regnet und ich habe sowieso schon eine Jogginghose an – ein perfekter Tag also, um mit einer Fitness-Challenge zu starten. Ich denke mir „Wenn schon, denn schon“ und nehme gleich das Komplettprogramm: Bauch, Beine, Po und Arme sollen bearbeitet werden und jede Woche habe ich einen anderen Schwerpunkt. Aber ein kleines bisschen Bammel habe ich doch, mich mit 30 Tagen Sport am Stück zu übernehmen. Bei der Wahl der Schwierigkeitsstufe entscheide ich mich deshalb vorsichtshalber für das Anfänger-Programm. Ich mache zwar regelmäßig Yoga und Pilates, aber ich rede hier nicht von Kopfständen und komplizierten Drehungen, sondern von Anfängersets, die ich jederzeit unterbrechen kann, wenn es brenzlig wird. Und ich rede von Ausdauertraining auf dem Crosstrainer, bei dem ich nebenher in der Gala blättern kann. Mit so vielen Pausentagen, wie ich möchte. Mit der Challenge ist diese Art von „Sport“ jetzt vermutlich vorbei, aber genau das ist das Spannende an einer Challenge: ein festgelegtes Trainingspensum über einen festegelgten Zeitraum.Ohne Ausreden. Oh je. Ich denke, mit dem Anfänger-Programm liege ich richtig.

Der Trainingsplan steht und sagt mir genau, was ich die in dieser Woche zu tun habe. Ich spucke also in die Hände und lege los…

Zeichnung: Anja Jahn, Stuttgart

Die erste Woche

Nach meinem ersten Training habe ich Muskelkater. Aber nicht diesen gemeinen „Ich-kann-meine-Arme-nicht-über-den-Kopf-heben“-Muskelkater, sondern einen, der sich ganz gut aushalten lässt. Doch machen wir uns nichts vor: ich habe die ersten Übungen mit gemütlichen 15 Wiederholungen gemacht, bis zum Ende der Woche sollen es dann aber 50 werden. Das ist eine andere Hausnummer. Aber jetzt schon aufgeben? Auf keinen Fall! Am dritten Tag komme ich zum ersten Mal an meine Grenzen und am vierten Tag ist meine Schulter so verspannt, dass ich gerne pausieren würde, aber: Challenge ist Challenge und von nichts kommt nichts!

Am fünften Tag das erste Erfolgserlebnis: das Training hemmt meinen Appetit. Normalerweise bin ich abends ziemlich ausgehungert und es kommt vor, dass ich die Kühlschranktür öffne, noch bevor ich die Jacke ausgezogen habe. Da ich jetzt nach der Arbeit aber immer zuerst Sport mache, bleibt der Kühlschrank erstmal zu (wer mal versucht hat, mit vollem Bauch 50 Crunches zu machen, weiß warum). Und nach dem Sport? Da ist der Appetit zwar noch da, aber der fiese Heißhunger hat sich beruhigt und ich kann mich ganz entspannt in die Küche stellen und mein Ernährungskonzept-konformes Abendessen zaubern. Wenn das nicht genial ist!

Trotzdem fluche und schwitze ich mich durch das Programm der ersten Woche, die Anzahl der Übungen steigt bis zum Ende der Woche kontinuierlich und meine Motivation variiert von Tag zu Tag.

Eine Woche ist geschafft! Und während ich stolz wie Oskar diesen Mini-Meilenstein feiere, scheint die neue Sportlichkeit auf die Menschen in meiner Umgebung abzufärben: Mein Mann geht jetzt jeden Tag laufen, seit ich auch jeden Tag Sport mache (vielleicht auch, weil er mein Fluchen beim Trainieren nicht hören will). Freunde und Kollegen fragen inzwischen nach diesem Programm und immer wieder höre ich: „30 Tage? Ja, das klingt machbar.” Ich sonne mich in der Aufmerksamkeit und denke mir: 30 Tage klingen machbar? Wenn die wüssten! Ich habe erst eine Woche hinter mir und ich schwitze, stöhne und fluche. Die Zeiten, in denen ich auf dem Crosstrainer gemütlich in Zeitschriften geblättert habe, sind definitiv vorbei.

Damit ich auch wirklich gut in Form komme, will ich während der 30 Tage auch besonders auf meine Ernährung achten (keine Verbote, aber viel Obst und Gemüse, viel Vollkorn, viele Proteine und wenig Fett). Bei Pinterest habe ich mir ein Inspirationsboard mit vielen leckeren, leichten Gerichten zusammen gestellt: light and healthy

Mehr zur 30-Tage-Body-Challenge gibt es hier:


Info:

Das Buch Die 30-Tage-Body-Challenge: Bauch, Beine, Po & Arme erscheint am 19. August im TRIAS-Verlag und ich durfte das Trainingsprogramm vorab testen. Mein Erfahrungsbericht wurde in das Buch aufgenommen, deshalb ist die Challenge inzwischen abgeschlossen. Ich habe das Workout also nicht während meiner Schwangerschaft absolviert, das hätte ich dem Mini-Cheesecake nicht zumuten wollen. Allerdings denke ich schon darüber nach, wann ich die Trainingspläne nach der Schwangerschaft hervorkramen kann, um nach der Geburt wieder ein bisschen in Form zu kommen…



Zeichnung: Die wunderbare Zeichnung, auf der ich mich und meinen „Schweinehund“ sehr gut wiedererkenne, habe ich meiner lieben und talentierten Kollegin Anja Jahn aus Stuttgart zu verdanken.
Weiterlesen

Die 30-Tage-Body-Challenge Teil 1: „Ich sollte mehr Sport machen“ {Werbung}

Letzte Woche habe ich es zugegeben: das Foodbloggen schlägt mir auf die Figur. New York Cheesecake, Eiscreme und Co. wollen einfach nicht spurlos an meinen Hüften vorbeigehen. Manchmal bin ich deshalb ganz entspannt und genieße ohne Reue und manchmal habe ich ein schlechtes Gewissen und ich fühle mich nicht so wohl in meiner Haut.

Ich bin richtig überrascht und total glücklich über das viele Feedback zu „Foodbloggen und Hüftgold – ein Tabuthema?“. Vielen Dank für die Diskussionen zum Thema und für viel verständnisvolles Nicken 🙂 Ich freue mich, dass ich mit meinen Gedanken nicht allein bin und dass viele von euch auch Kuchenrezepte halbieren und trotz Backblog versuchen, auf gesunde Ernährung zu achten. Auch wenn das bedeutet, dass man nicht jede Woche ein neues Kuchenrezept in petto hat und stattdessen auch mal Salatphasen auf dem Blog thematisiert – denn in einem Punkt waren sich alle einig: ohne Authentizität funktioniert ein Blog nicht und deshalb sollte auch nur gebloggt werden, was man wirklich isst!

In der Theorie ist die Lösung für das Hüftgold-Problem ja ganz einfach: gesunde Ernährung und Sport. Wenn ich Kuchen und Gebäck eine Weile vom meinem Speiseplan streiche, habe ich meine Ernährung eigentlich ganz gut im Griff, weil ich sehr gerne Obst und Gemüse esse, aber mit dem Sport habe ich so meine Probleme.

„Ich sollte mehr Sport machen.“

„Ich sollte mehr Sport machen.“ Inzwischen kann ich gar nicht mehr zählen, wie oft ich diesen Satz schon gesagt habe. Theoretisch habe ich schon Interesse daran, Sport zu machen und fit zu bleiben, aber meistens hapert es an der Umsetzung. Und vor allem am Durchhalten. Schließlich habe ich immer sooo viel zu tun, wann bleibt da bitte schön Zeit für Sport?
Außerdem tue ich mich nicht gerade leicht damit, „meinen Sport“ zu finden. Laufen gehen funktioniert nicht regelmäßig, weil es für mich dann immer gerade zu heiß, zu kalt, zu nass oder zu dunkel ist. Schwimmen mag ich gerne, aber das ist mir insgesamt zu zeitaufwendig. Ich mag die Kurse im Fitnessstudio, aber ich mag nicht die vielen Leute um mich herum und auch nicht die festen Termine. Ich will flexibel trainieren können, manchmal morgens um 5 Uhr, wenn ich aufstehe, manchmal Sonntag mittags, eben immer dann, wenn mir danach ist. Deshalb habe ich schon vor einiger Zeit damit angefangen, zu Hause zu sporteln (meine Empfehlung: die Kurse von Happy and Fit auf Youtube – egal ob Yoga, Pilates, Fitness oder Dance, es ist für jeden was dabei). Ein bisschen Yoga und Pilates und ein bisschen Aerobic – damit bin ich richtig happy. Und trotzdem muss ich mich immer wieder neu motivieren. Gerade schleichen sich wieder längere sportfreie Phasen ein, die sich in Kraft, Kondition und auf den Hüften bemerkbar machen. Mein aktueller Fitnessstatus ist demnach durchaus ausbaufähig. Höchste Zeit also für ein neues Projekt. 

Die 30-Tage-Body-Challenge

Ich brauche neuen Input und vor allem: ich brauche einen Plan. Deshalb habe ich mich an meine erste Challenge gewagt. Das Versprechen: ein sichtbares und fühlbares Ergebnis in 30 Tagen mit nur 20 Minuten Training am Tag – und das alles bequem vom zuhause aus. Ich bin skeptisch, aber doch neugierig. 30 Tage klingen irgendwie überschaubar. Und – hey – ich habe nicht zu verlieren, also ran an den Speck.

„Wir suchen jemanden, der nicht so sportlich ist“

Was ist das überhaupt für ein Programm? Die 30-Tage-Body-Challenge wurde von der Fitnesstrainerin Hildegard Rebsch entwickelt und erscheint am 19. August 2015 als Buch im TRIAS-Verlag. Und der TRIAS-Verlag dachte sich, es wäre doch spannend, die Challenge vorab einmal testen zu lassen – am besten von jemandem, der nicht so sportlich ist. Tja, und da kam ich dann ins Spiel.

Aber mit der Anfrage war mein Ehrgeiz gepackt! Ich wollte doch ohnehin mehr Sport machen. Und 30 Tage – bitte – das muss doch machbar sein! Also habe ich die Challenge für euch getestet und schreibe euch ehrlich und frei von der Leber weg meine Erfahrungen und meine Meinung dazu.

Die Idee hinter der Challenge: man wählt seine persönlichen Problemzonen (Bauch, Beine, Po, Arme), entscheidet sich für „Anfänger“ oder „Fortgeschrittene“ und pickt sich einen der 30 Tage umfassenden Trainingspläne aus dem Buch heraus. Jede Woche steht eine andere Problemzone im Vordergrund und jeden Tag steigert sich die Anzahl der Wiederholungen. Was mir gefällt: die Übungen können zuhause ohne Vorkenntnisse und ohne besonderes Equipment durchgeführt werden (ich empfehle aber, beim Trainieren Sportschuhe zu tragen und eine rutschfeste Sportmatte als Unterlage zu verwenden).

Damit ja keine Langeweile aufkommt, habe ich mich bei der Auswahl der Challenge gleich für das „Rundum-Sorglos-Paket“ entschieden: Bauch, Beine, Po und Arme sollen trainiert werden. Wenn schon, dann richtig. Ich habe nicht die eine klassische Problemzone, aber wenn ich so an mir runter schaue, könnte alles ein bisschen mehr Aufmerksamkeit vertragen.

Und damit ich in 30 Tagen wirklich top in Form komme, habe ich die Challenge mit einer Ernährungsumstellung begleitet. Ich sage bewusst „Ernährungsumstellung“, da ich von Diäten nicht viel halte. Ich komme zum Beispiel nicht klar mit strengen Vorgaben wie bei Low Carb-Diäten, weil ich ohne Kohlenhydrate fürchterlich schlechte Laune kriege. Deshalb gab es bei mir keine Verbote, sondern nur ein paar Regeln: Obst und Gemüse satt. Kohlenhydrate in Maßen. Viel Vollkorn. Viel gesundes Eiweiß. Weniger Fett. Und ganz wenig Zucker. Fertiggerichte kommen bei mir sowieso nie in die Tüte, deshalb geht es nur darum, ausgewogener und bedachter zu kochen – und wieder ein bisschen auf Kuchen zu verzichten.

Habt ihr jetzt auch Lust?

Wenn ihr jetzt auch Lust habt, euch in eure Sportschuhe zu werfen, bleibt dabei und lest hier in den nächsten Wochen, wie es mir während der 30 Tage ergangen ist und welchen Effekt die 30-Tage-Body-Challenge hatte.

Zu Beginn eines neuen Projekts bin ich immer hoch motiviert. Und wer hoch motiviert ist, darf sich auch gleich zu Beginn belohnen, finde ich. Deshalb habe ich das Projekt mit einem Paar neuer Sportschuhe gestartert. Eine Challenge, die mit neuen Schuhen beginnt, muss doch funktionieren.

Alles zur 30-Tage-Body-Challenge:


Info:

Das Buch Die 30-Tage-Body-Challenge: Bauch, Beine, Po & Arme erscheint am 19. August im TRIAS-Verlag und ich durfte das Trainingsprogramm vorab testen. Mein Erfahrungsbericht wurde in das Buch aufgenommen, deshalb ist die Challenge inzwischen abgeschlossen. Ich habe das Workout also nicht während meiner Schwangerschaft absolviert, das hätte ich dem Mini-Cheesecake nicht zumuten wollen. Allerdings denke ich schon darüber nach, wann ich die Trainingspläne nach der Schwangerschaft hervorkramen kann, um nach der Geburt wieder ein bisschen in Form zu kommen…



Ihr kennt den TRIAS-Verlag nicht? Schaut mal auf der TRIAS-Homepage oder auf der Pinterest-Seite von TRIAS – mich begleiten gerade ganz aktuell vor allem auch die Themen rund um die Schwangerschaft 🙂


Foto: muench-lichtbildnerei.com

Bei den Links zum Buch handelt es sich um Affiliate-Links. Details siehe Impressum.
Weiterlesen

Foodbloggen und Hüftgold – ein Tabuthema?

Mal ganz ehrlich…

Hand aufs Herz: plagt euch auch hin und wieder das schlechte Gewissen, wenn nach einer ausschweifenden Kuchenorgie die Hose spannt? Oder ihr wieder das ganze Wochenende in der Küche verbracht und Löffel abgeschleckt und Teller ausgeleckt habt?
Versteht mich nicht falsch, ich liebe Kochen und Backen, aber heute bin ich mal ganz ehrlich: leider tue ich das oft auf Kosten meiner Figur.

Wenn ich das Thema vorsichtig bei anderen Foodbloggern angeschnitten habe, reichten die Reaktionen vom verständnisvollen Nicken bis zu hochgezogenen Augenbrauen und ungläubigem Kopfschütteln. Schließlich sind wir Foodblogger, backen Törtchen, kochen und schlemmen, da darf Hüftgold doch kein Thema sein. Oder?

Vielleicht bin ich schwach, aber Bilder von engelsgleichen gertenschlanken Foodbloggern und Foodbloggerinnen treiben mir an manchen Tagen schon die Tränen in die Augen…

Ich war schon bevor ich mit dem Bloggen angefangen habe keine Größe 36, aber ständig in der Küche zu stehen und neue Rezepte zu testen, macht es mir auch nicht gerade leichter, mein Gewicht zu halten. Was ist die Lösung? Das Kochen und Backen und das Bloggen aufgeben? Auf keinen Fall! Kochen, Backen und Essen machen mich glücklich! Trotzdem ist es mir wichtig, fit und gesund zu bleiben und mich in meiner Haut wohlzufühlen – und deshalb muss ich hin und wieder auf die Bremse treten. Aufmerksame Blogleser merken vielleicht, dass es meist ab Januar weniger Gebäck und dafür mehr Salat gibt. Ich habe also immer wieder Phasen im Jahr, in denen ich auf Süßes verzichte und auch sonst versuche, mich gesund und ausgewogen zu ernähren. Ist das bei euch auch so?

Aber: gesunde Ernährung ist nicht alles. 

Wir haben es immer geahnt: wer wirklich in Form kommen will, muss auch Sport machen. Vielleicht habt ihr es schon gehört: Sitzen ist angeblich das neue Rauchen (sagte man uns im Frühling zumindest auf den Medizinkongressen). Um Bewegung kommt man also nicht drumrum.

Sport passt jetzt meist nicht so gut in meinen Tagesplan (wir sind doch alle sooo beschäftigt!), aber ich  will gerne fitter werden – und verspreche mir, dass ich mir mit mehr Bewegung auch das eine oder andere Törtchen verdienen kann.

Außerdem rede ich hier jetzt nicht nur vom Abnehmen, sondern auch davon, dass ich nicht völlig aus der Puste sein will, wenn ich statt dem Aufzug die Treppe in den dritten Stock nehmen muss. Davon, dass mir nach einem langen Tag im Büro nicht immer der Rücken weh tut. Und ganz allgemein vom Sich-in-der-Haut-wohlfühlen.

Und deshalb wage ich mich an meine erste Challenge. Viele von euch haben es schon mit der 30-Tage-Challenge „Vegan for fit“ probiert, grüne Smoothies getrunken oder Paleo ausprobiert. An einen Nudel- und Brot-freien Speiseplan traue ich mich nicht ran, weil Kohlenhydrate maßgeblich für mein Wohlbefinden zuständig sind und mit rein veganer Ernährung kann ich mich auch nicht so richtig identifizieren. Eigentlich habe ich in den kuchenfreien Phasen meine Ernährung sogar ziemlich gut im Griff. Deshalb habe ich einen Weg gesucht, wie ich an meiner Schwachstelle arbeiten kann – und das heißt konkret: ich muss mehr Sport machen!
Wie das aussieht? Das erzähle ich euch in wenigen Tagen.
Vorher würde mich aber interessieren: plagt euch dieses schlechte Gewissen auch manchmal, wenn ihr in den vielen wunderbaren Rezepten schwelgt und an New York Cheesecake mit Oreo-Keksen, Erdnussbuttereiscreme und kleinen Himbeerschokoladentörtchen mit flüssigem Karamellkern denkt? Oder bin ich damit ganz alleine?

Hier geht’s zur 30-Tage-Body-Challenge:

Weiterlesen

Foodbloggercamp Reutlingen 2015: Es gibt Fleisch, Baby! {Werbung}

Während das Foodbloggercamp 2014 in Reutlingen noch unter dem Motto „supergeil“ stand und damit mehr an eine Cheerleaderveranstaltung erinnert hat (was es trotz hohem Frauenanteil nicht war!), wurde dieses Jahr schon zur Begrüßung klar: es gibt Fleisch, Baby!
Denn während der Vorstellungsrunde und der Sessionplanung fielen Sätze wie „ich habe Wildschweinbratwurst mitgebracht“ (Werner von Werner kocht Wild), „ich würde morgen Currywürste für alle machen“ (Jay F Kay von it’s a hoomygump), „zum Abendessen gibt es Alpenburger“ (Ina von Feinschmeckerle) und „wir hätten da ja noch 6 Kilo Schweinebauch“ (Frank von Chef de Cambuse)…
Außerdem waren die Herren von Grillson den ganzen Tag on fire und wollten Feines vom Grill präsentieren (und was für ein Grill das war! Habe meinem Mann ein Foto geschickt, der mich dann überreden wollte, das Ding heimlich in meiner Handtasche nach Hause zu schmuggeln. Ich hab zwar wirklich große Handtaschen, aber das war mir dann doch zu gewagt…)

Die Vegetarier und Veganer unter den Teilnehmern wurden schon ein bisschen bange, aber ich kann an dieser Stelle schonmal verraten, dass am Wochenende alle satt geworden sind.
Doch bevor wir uns ans Essen gemacht haben, wurde erst einmal diskutiert: zum Beispiel bei der ersten Session mit Juliane von Schöner Tag noch: Bloggen ohne Stress. Auch wenn viele Sessionteilnehmer versichert haben, sie würden sich beim Bloggen kein Stress machen machen und nur dann bloggen wenn sie Zeit und Lust haben, hab ich mich doch in Julianes Foodblogger-Stress-Erfahrungen wiedererkannt (das Essen ist nicht hübsch genug, ich hab diese Woche keine Zeit, eine Torte zu backen, etc.) Erkenntnis der Session: entspann dich, es merkt keiner,wenn du mal zwei Wochen nicht bloggst!

Bei einem Barcamp gibt es leider immer mindestens zwei Sessions, die du unbedingt besuchen willst, die dann aber parallel stattfinden. Deshalb ist auch mal Sessionhopping erlaubt. Was ich den zwei Tagen noch so aufgeschnappt habe: Backen mit Matcha und Wie entsteht ein Kochbuch von Hädecke, Süßes Grillen von Grillson, Instagram- und Twittertools mit Juliane von Schöner Tag noch und Annkathrin von Kochblog Action, der Restaurant Day mit Sabine von Siktwin, veganes Lakritz-Eis mit Denise von Foodlovin‘ und viele andere spannende Themen.  Und nebenher wurde gegessen. Eigentlich ununterbrochen. Denn selbst wenn man gerade eine „theoretische Session“ besucht hat, wurden immer irgendwo Cupcakes verziert, Brot gebacken oder Pfannkuchen gemacht.

Außerdem hat uns auch Marcus mit seinem Team vom cooking concept in Reutlingen wieder aufs Allerbeste verköstigt.
Schön war auch, so viele neue Gesichter zu sehen und andere Foodblogger kennenzulernen – das ist immer ein Gewinn.

Am Ende des Fresskomas Wochenendes gab es wieder ein fantastisches Goddie-Bag (ich war nur ein bisschen traurig, dass der Grill von Grillson nicht dabei war).

Es war wie erwartet ein fabelhaftes Wochenende und ich freue mich jetzt schon auf eine Wiederholung im nächsten Jahr! Wer auch mal dabei sein will, sollte aber fix sein: dieses Mal waren alle Tickets nach 6 (!) Minuten ausverkauft!
An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Mella von Marsmädchen und Jan von Jans Küchenleben für die tolle Organisation und an Marcus dafür, dass wir ihn auch in diesem Jahr nicht aus der Ruhe gebracht haben. Vielen Dank außerdem an alle Sponsoren!
Weitere Impressionen findet ihr unter #fcbr15 auf Twitter, Instagram und Facebook.
Weiterlesen
1 2 3 5