Hot Chocolate Cookies mit Marshmallows

Einmal zur Weihnachtszeit nach New York – das steht noch auf meinem Wunschzettel.

Dieses Jahr heißt es Büro statt Big Apple, aber irgendwann machen wir den Adventstrip über den großen Teich. Bis dahin gibt es bei uns  Weihnachtsbäckerei im New York-Style: Hot Chocolate Cookies mit Marshmallows.

Ein Schokoladenträumchen mit Marshmallow-Deckel und Schokoklecks oben drauf. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Hot Chocolate Cookies mit Marshmallows

Achtung: falls ihr das Rezept nachbacken wollt, müsst ihr bei der Zeitplanung beachten, dass der Teig mindestens 2 Stunden (oder auch über Nacht) kühl gestellt werden muss.

Zutaten für ca. 30 Stück:

  • 220 g Zartbitterschokolade (plus etwa 50 g, um die Kekse zu Verzieren)
  • 150 g Butter
  • 120 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 EL Kakaopulver
  • Salz
  • 2 Eier
  • 200 g Zucker
  • 30 Marshmallows
  • Zum Verzieren nach Belieben: 80 g Kuvertüre und bunte Streusel

Zubereitung:

220 g Schokolade (den Rest für später aufbewahren) in Stücke brechen und zusammen mit der Butter im Wasserbad schmelzen.

Mehl, Backpulver, Kakao und Salz mischen. Eier und Zucker schaumig schlagen. Die geschmolzene Schokobutter unter die Ei-Zucker-Masse rühren. Dann die Mehlmischung dazu geben und mit einem Löffel zügig unterrühren. Den Teig für mindestens 2 Stunden (oder über Nacht) kühl lagern.

Den Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig mit einem esslöffelweise herausnehmen und zu einer Kugel formen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Kugeln etwas platt drücken. Die restliche Schokolade in kleine Stücke brechen.

Die Kekse 10-12 Minuten backen (sie sollen an den Rändern leicht fest, in der Mitte noch etwas weich sein). Herausnehmen und ein Schokostück auf die heißen Kekse legen, dann direkt ein Marshmallow drauf. Sofort in den heißen Ofen zurückschieben und nochmals 4-5 Minuten backen. Dann abkühlen lassen.

Wer mag, kann noch Kuvertüre schmelzen, diese auf die Marshmallows träufeln und die Kekse mit Streuseln verzieren.

Noch mehr Weihnachtsplätzchen-Rezepte aus New York gibt es in diesem Buch: New York Bakery – Christmas Cookies backen: Rezepte und stimmungsvolle Storys (Affiliate Link)

 

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Lebkuchen-Snickerdoodles – easypeasy Weihnachtsbäckerei für vielbeschäftigte Muttis

Der Mini-Cheesecake flitzt wie ein Duracell-Häschen durch die Wohnung, räumt Schränke und Schubladen aus und haut auf die Tastatur, während ich diesen Post schreibe. Entspannt in der Küche stehen und gemütlich Kochen war früher mal einfacher. Und gebacken wird eigentlich auch nur noch an hohen Feiertagen.

Aber zum Advent muss irgendwas gebacken werden. Und ich brauche jetzt Angeber-Rezepte: Plätzchen die superschnell und supereinfach gehen und trotzdem mordsmäßig was hermachen. Habt ihr Ideen? Immer her damit!
Ich präsentiere heute den ersten Geniestreich zum Thema „Angeber-Rezepte“ in Form von Lebkuchen-Snickerdoodles. Snickerdoodles sind ganz weiche, feine Kekse mit einer Kruste aus Zimt und Zucker. Und mit ein bisschen fertigem Lebkuchengewürz werden daraus ganz famose Weihnachtsplätzchen, die ruckzuck angerührt sind.

Es gibt also keine Ausreden, die Weihnachtsbäckerei kann starten.

Zutaten:

150 g weiche Butter
250 g brauner Zucker
2 Eier (Größe M)
340 g Mehl
3 TL Backpulver
3 TL Lebkuchengewürz
Salz
Zum Bestreuen:
50 g Zucker
2 TL Zimt

Zubereitung:

Die Butter schmelzen und mit dem Zucker cremig rühren (Rührgerät oder Küchenmaschine verwenden). Die Eier nacheinander einrühren. Mehl, Backpulver, Lebkuchengewürz und eine Prise Salz mischen und kurz unter die Masse rühren.
Den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier vorbereiten. Zimt und Zucker mischen. Den Teig ein paar Minuten ruhen lassen und dann mit 2 Teelöffeln walnussgroße Kugeln formen und die in Zimt und Zucker wenden. Auf das Backblech legen und etwas Abstand lassen, die Kekse gehen noch auseinander.
Die Bleche nacheinander 8-10 Minuten backen, die Kekse sollen in der Mitte noch weich sein. Die noch heißen Kekse nochmal mit Zimt und Zucker bestreuen.
Wenn die Kekse abgekühlt sind, halten sie sich luftdicht verschlossen mehrere Wochen.
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Christmas-Cheesecake mit Spekulatius-Boden, Lebkuchen-Marzipan-Füllung und Glühwein-Guss

Ich weiß, Weihnachten ist schon vorbei, aber dieses sensationelle Rezept kann ich euch unmöglich vorenthalten. Setzt diesen Christmas-Cheesecake mit Spekulatius-Boden, Lebkuchen-Marzipan-Füllung und Glühwein-Guss am besten schon jetzt auf eure Liste für nächstes Jahr 🙂
Mit New York Cheesecake kenne ich mich eigentlich ganz gut aus und hab auch schon ziemlich viele Varianten probiert, aber diese Weihnachtsversion, die ich dieses Jahr bei der wunderbaren Denise von foodlovin‘ entdeckt habe, war wirklich eine Wucht!
Mein Bruder, wirklich kein Kuchenfan, hat den Cheesecake als Nachtisch mehrmals abgelehnt und ich hab ihn genötigt, doch zumindest einmal zu probieren. Er hat dann 3 Stücke verhaftet.
Der Kuchen war tatsächlich so schnell verputzt, dass ich ihn nicht mal blogtauglich ablichten konnte, aber Denise hat mir erlaubt, eins ihrer wunderbaren Fotos zu verwenden:
Sieht schon zum Reinlegen aus? Schmeckt noch besser, glaubt mir! Also, am besten schonmal auf die Liste fürs nächste Weihnachtsfest setzen und sich keine Gedanken mehr über den Nachtisch machen.
Vielen Dank, liebe Denise, für das tolle Rezept und das wunderbare Foto!

Zutaten:

 
  • 200 g Spekulatius
  • 80 g Butter
  • 1 TL Spekulatiusgewürz
  • 800 g Frischkäse
  • 200 g Marzipan
  • 100 g Zucker
  • 3 Eier
  • 200 g Saure Sahne
  • 1 EL Stärke
  • (alle Zutaten für die Füllung sollten Raumtemperatur haben)
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 50 g Lebkuchen mit Schokolade
  • 1/2 Vanilleschote
  • 250 ml Glühwein
  • 1 Pck. roter Tortenguss
  • Optional: Granatapfelkerne, Rosmarinzweige, Weiße Schokostreusel

 

 Zubereitung:

  1. Den Boden einer Springform (24 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen. Den Spekulatius in einem Zerkleinerer oder Mixer zu Bröseln verarbeiten. Mit dem Spekulatiusgewürz mischen. Die Butter schmelzen und zur Bröselmasse geben. Auf den Boden der Springform geben und rundherum gut festdrücken. In den Kühlschrank stellen.
  2. Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Ein tiefes Backblech etwa 2 cm hoch mit Wasser füllen. Den Frischkäse mit dem Marzipan und Zucker mit einem Handmixer in einer großen Rührschüssel glatt rühren. Es dauert etwas, bis das Marzipan sich verteilt hat, einfach weiter rühren. Dann die Eier einzeln dazugeben und zum Schluss die Saure Sahne und Stärke unterheben.
  3. Die Frischkäsemasse zu Hälfte in eine andere Schüssel geben. Das Lebkuchengewürz untermischen. Die Lebkuchen in feine Stücke zerbröseln und unterheben.
  4. Marzipan- und Lebkuchenmasse nun abwechseln auf den Spekulatius-Boden geben. Mit einer Gabel von unten nach oben durchziehen, so dass ein Muster entsteht. Die Spingform sehr (!) gut mit Alufolie abdichten, so dass kein Wasser durch den Rand dringen kann. Vorsichtig auf das Backblech mit dem Wasser stellen und im vorgeheizten Ofen ca. 50 Minuten backen bis der Rand des Kuchen fest ist, die Mitte aber noch leicht wackelt.
  5. Den Cheesecake aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Wenn er kalt genug ist, in den Kühlschrank stellen.
  6. Den Tortenguss nach Packungsanleitung mit dem Glühwein und dem Mark einer halben Vanilleschote zubereiten. Zügig über den kalten Cheesecake gießen und den Kuchen zurück in den Kühlschrank stellen. Am besten eine Nacht durchziehen lassen und vor dem Servieren nach Belieben mit kandierten Granatapfelkernen, weißer Schokolade und Rosmarinzweigen dekorieren.
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Lebkuchen-Latte mit Rentierdeko

Huch, wo ist denn die Zeit bitte hin? Eben noch Rekordsommer und jetzt steht schon Weihnachten vor der Tür?
Ihr habt es gemerkt, statt zu bloggen, habe ich den wunderbaren Herbst genossen und mich ausschließlich um den kleinen Mini-Cheesecake gekümmert – und ich habe keinerlei schlechtes Gewissen 🙂
Bevor jetzt aber alle in den Weihnachtsurlaub abtauchen, will ich euch wenigstens noch einen kleinen Weihnachtsgruß: einen Lebkuchen -Latte mit Rentierdeko
Das „Rezept“ ist so einfach, das schafft man auch mit Baby und der feine Lebkuchensirup versüßt meinen Kaffee eine ganze Woche. Das Rezept für den Sirup hab ich bei Nadine von Dreierlei Liebelei geklaut, die Rentierdeko gab es in der aktuellen Ausgabe der „Lecker Christmas“. Falls ihr die süßen Rentiere Zuhause selbst aus Toffifee, Mini-Salzbrezeln und roten Smarties machen wollt: das sieht zwar easy-peasy aus, war aber ein ganz schönes Gefummel. Die Brezeln brechen superschnell, die Smarties halten nur bedingt und auch nur mit Zuckerguss. Probiert es ruhig aus, aber sagt nicht, ich hätte auch nicht gewarnt 🙂
Zutaten für den Lebkuchensirup:
 
  • ein paar Spritzer frischer Zitronensaft
  • 150 g Zucker
  • 250 ml Wasser
  • 3 TL Lebkuchengewürz

 

Zubereitung:
Zitronensaft, Zucker und Wasser aufkochen und ein paar Minuten köcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen, das Lebkuchengewürz einrühren und 2-3 Minuten ziehen lassen. Dann durch einen Teefilter oder durch ein ausgekochtes Geschirrtuch abgießen. Eine Bodum-Kaffeekanne tut es auch. Den Sirup in eine ausgekochte Flasche füllen und kühl lagern.
Je nach Geschmack etwa 2-3 TL in einen Latte Macchiato geben und genießen.
Bevor ich mich verabschiede, muss ich euch unbedingt zeigen, was Weihnachten im Hause New York Cheesecake auf den Tisch kommt: bei der wunderbaren Denise von foodlovin habe ich dieses umwerfende Rezept entdeckt: ein New York Cheesecake mit Spekulatiusboden, Marzipan- und Lebkuchenfüllung und Glühweinguss. Ich flipp schon bei der Vorstellung aus!

Ich wünsche euch, dass ihr an Weihnachten auch was habt, was euch ausflippen lässt. Wir genießen Weihnachten zum ersten Mal zu dritt und sind superhappy.

In diesem Sinne: lasst es euch gut gehen!
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Mandarinen-Mohn-Muffins mit Pistazien – Mohn amour am ersten Advent

Ich brauche hochdosierte Weihnachtsstimmung, am besten intravenös. Warum? Gestern war ich noch in der Karibik. In Mexiko, Yucatan. 28 Grad, weißer Strand und türkisblaues Wasser. Es war atemberaubend und in einem ausführlichen Bericht entführe ich euch in Kürze gerne in dieses Paradies, aber heute muss Weihnachtsstimmung her. So schnell wie möglich. Damit ich am ersten Advent auch ordentlich im Dezember ankomme. Und was hilft auf jeden Fall? Mandarinen. Die riechen nämlich nach Weihnachten. Und danach riechen jetzt meine Hände, mein Backofen und meine ganze Küche.

Ganz besonders köstlich schmecken Mandarinen übrigens verpackt in diesen feinen Mandarinen-Mohn-Muffins mit Pistazien. Einmal abgebissen und schon ist die Karibik (fast) vergessen.

Das Rezept stammt aus dem wunderbaren neuen Kochbuch What Katie ate at the weekend.

Muffin, Kleinigkeit, auf die Hand, Weihnachten

Zutaten für 12 Stück:

  • 4 Bio-Mandarinen
  • 300 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2 TL Zimt
  • 120 g brauner Zucker
  • 4 Eier (Größe L)
  • 125 g Butter, zerlassen und leicht abgekühlt
  • 100 g gehackte Pistazien (wer die Kombination süß-salzig mag, kann auch gerne die gesalzenen nehmen)
  • 1-2 EL Mohnsamen
  • eine Prise Salz (falls ihr nicht die gesalzenen Pistazien nehmt)

Muffin, Weihnachten, auf die Hand, Kleinigkeiten

Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Ein Muffinblech mit Muffinförmchen füllen.

Die Schale von einer Mandarine abreiben. Alle Mandarinen schälen und zerteilen, Kerne entfernen. Die einzelnen Segmente halbieren (insgesamt sollten es ca. 350 g Mandarinen sein).

Mehl, Backpulver, Zimt, Zucker und ggf. Salz in einer großen Schüssel verrühren. Die Butter zerlassen und abkühlen. In einer weiteren Schüssel die Eier kurz verquirlen, anschließend die Butter und die Mandarinenschale hinzugeben. Die flüssigen Zutaten zu der Mehlmischung geben und alles mit einem großen Löffel verrühren, bis sich die Zutaten gerade so verbinden.

Eine Handvoll Mandarinen, ein TL Mohn und etwas Pistazien zum Garnieren beiseite stellen. Den Rest in den Teig geben und mit einem Löffel vorsichtig unterrühren.

Den Teig mit einem Löffel in die Muffinförmchen geben. Mandarinenstücke, Pistazien und Mohn darauf geben. Etwa 20-25 Minuten backen, bis die Muffins Farbe angenommen haben. Kurz auskühlen lassen und zum restlichen Abkühlen auf ein Kuchengitter geben.

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Lieblingskekse mit Schokolade, Walnüssen und Zimt {Geschenke aus der Küche}

Kekse oder Cookies mag jeder, deshalb eignen sie sich auch wunderbar als Mitbringsel! In diesem Rezept darf jeder seine Lieblingszutaten unterbringen und so ganz individuelle Lieblingskekse kreieren –  wenn das nicht erste Sahne ist!

Das Rezept stammt von Cynthia Barcomi  aus dem Buch Backen. I love baking – und sie nennt es Vorratsschrank-Kekse, weil man einfach die Zutaten verwendet, die man im Haus hat.

In meinen Keksen stecken heute: dunkle Schokolade, Walnüsse und – um das Ganze noch ein bisschen weihnachtlich zu machen – eine Prise Zimt.

Cookies, Homemade, Geschenke aus der Küche

Zutaten für ca. 30 Kekse:

  • 280 g Mehl
  • eine Prise Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 170 g weiche Butter
  • 170 g Zucker
  • 1 TL Zuckerrübensirup
  • 2 Eier
  • 1 TL Vanille-Zucker

Cookies, Homemade, Geschenke aus der Küche

Drei Lieblingszutaten:

  • 100 g Haferflocken (Alternative: Lieblingsmüsli)
  • 100 g grob gehackte Walnüsse (Alternative: andere Nüsse oder Trockenfrüchte)
  • 100 g dunkle Schokolade, grob gehackt (Alternative: weiße Schokolade oder Schokoriegel wie Bounty oder Snickers)

Optional: 

Specials wie 1/2 TL Zimt

Alternative: Kokosflocken, Kakao, Zitronenschalen, Lebkuchen- oder Spekulatiusgewürz,1 EL Espresso-Bohnen (im Mörser zerkleinert)

Zubereitung:

Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Mehl, Salz und Backpulver mischen. Die Butter mit dem Zucker und dem Zuckerrübensirup mit einem Handrührgerät cremig schlagen. Ei und Vanillezucker hinzugeben und noch ein bisschen weiter schlagen.

Die Mehlmischung mit einem Spatel oder Kochlöffel unterheben und alles nur grob vermischen. Die drei Lieblingszutaten und ggf. das Special hinzugeben und mit dem Kochlöffel unterheben, bis sich gerade so alle Zutaten vermischt haben.
Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und den Teig mit einem Esslöffel verteilen. Etwa 10 Minuten backen.
Wenn ihr gar keine Zeit zum Backen habt, könnt ihr ein kleines Keks-Überraschungspaket auch über Kekszauber bestellen: hier werden Buchstabenkekse in liebevoller Handarbeit aus feinen Bio-Zutaten gebacken und als Wunschbotschaft verschickt. Kekszauber hat mir dieses feine weihnachtliche Probierpaket geschickt und die Keks-Buchstaben mit Cranberrys, Feigen und Pistazien waren schneller verputzt als man die Keksbotschaft legen konnte.
Geschenke aus der Küche

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Spekulatius-Baileys {Geschenke aus der Küche}

Denkt ihr schon an Weihnachtsgeschenke? Ich bin kein Fan von Besorgungen auf den letzten Drücker, deshalb sammle ich schon im November Ideen für meine Weihnachtsgeschenke und besorge sie dann nach und nach, damit ich nicht am Tag vor Weihnachten planlos durch die überfüllten Geschäfte hetzen muss.

Außerdem heizt das Sammeln von Geschenkideen die Weihnachtsstimmung ordentlich an, deshalb spricht doch eigentlich nichts dagegen, früh damit anzufangen!
Bei mir gibt es jedes Jahr auch was Selbstgemachtes und da meine Bastelkünste zu wünschen übrig lassen, sind es meistens Geschenke aus der Küche. Ab heute stelle ich euch ein paar tolle Ideen vor, wie ihr kinderleicht und in nullkommanix feine Weihnachtsgeschenke in der Küche zaubern könnt.
Heute im Gepäck: ein Rezept, dass letztes Jahr in unserem Kleinigkeiten-Magazin erschienen ist: Spekulatius-Baileys. 
Im Kleinigkeiten-Magazin findet ihr übrigens noch andere Geschenke aus der Küche-Ideen von ein paar ganz wunderbaren Bloggern. Viel Spaß beim Stöbern!

Homemade, Geschenke aus der Küche

Zutaten für ca. 1 Liter:

  • 200 g Schlagsahne
  • 400 ml gesüßte Kondensmilch
  • 150-200 ml Whiskey
  • 3 EL Espresso
  • 2-3 TL Spekulatiusgewürz

Zubereitung:

Sahne, Kondensmilch und Espresso mit dem Mixer oder einem Stabmixer gut durchrühren (wer gar keine Küchenmaschine hat, kann die Masse auch mit einem Schneebesen ordentlich durchschlagen). Den Whiskey nach und nach hinzugeben – je nach Geschmack braucht man mehr oder weniger davon. Am Ende das Spekulatiusgewürz dazugeben und ggf. auch abschmecken. Nochmals gut durchrühren.
In eine mit heißem Wasser oder im Backofen sterilisierte Flasche gießen und kühl aufbewahren.
Übrigens: Das Rezept funktioniert natürlich auch ohne Spekulatiusgewürz und wird damit zu einem ganzjahrestauglichen Geschenk, Wie wäre es statt dem Weihnachtsgewürz zum Beispiel mit ein bisschen Karamell oder Haselnusssirup?
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Nachzügler und Anheizer: New York Cheesecake mit Mandarinen und Spekulatiusboden

Ihr Lieben, bestimmt kennen viele von euch das Rezept schon. Dieser fabelhafte Mandarinen-New York Cheesecake hatte nämlich im Dezember seinen großen Auftritt in unserem Online-Magazin Kleinigkeiten. In meiner New York Cheesecake-Rezeptsammlung hier auf dem Blog darf das gute Stück aber auch nicht fehlen, deshalb baue ich ihn nochmals ein. Außerdem soll es ein kleiner Anheizer sein: in einer Woche wird es hier richtig cheesy und es gibt jede Menge toller Sachen abzustauben – seid gespannt!


Zutaten für 12 Stück:

  • 120 g Spekulatius
  • 30 g flüssige Butter
  • 350 g Doppelrahmfrischkäse
  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 1 EL Stärke
  • 3 Mandarinen plus eine zum Verzieren
  • Eine Prise Zimt

Zubereitung:

Die Spekulatius in der Küchenmaschine fein mahlen. Wer keine Küchenmaschine hat, packt die Kekse in einen Gefrierbeutel und bearbeitet alles mit dem Nudelholz, bis nur noch feine Brösel übrig sind. Die Kekskrümel mit der flüssigen Butter mischen. Eine Muffinform mit Papierförmchen bestücken. Die Krümel-Butter-Mischung in den Förmchen verteilen. Mindestens 30 Minuten kalt stellen.
Den Ofen auf 130 °C vorheizen (kein Umluft, sondern am besten Unterhitze – die Oberfläche des Kuchens soll keine Farbe annehmen). 3 große, saftige Mandarinen schälen und den Saft auspressen (das kann entweder die Küchenmaschine oder man gibt die geschälten und geviertelten Mandarinen in ein Sieb, stellt eine Schüssel darunter und zerdrückt die Mandarinen zum Beispiel mit einem großen Löffel). Doppelrahmfrischkäse mit dem Zucker glatt rühren (nicht zu stark rühren, die Masse soll so wenig Luftblasen wie möglich enthalten). Die Eier einzeln unterrühren. Zum Schluss Mandarinensaft, Stärke und Zimt dazugeben. Nur noch einmal kurz mit einem Teigschaber vermischen.
Die Frischkäsemasse auf die Muffinförmchen verteilen. Die Backform auf ein Gitter in den Ofen schieben. Eine ofenfeste Form mit etwas Wasser füllen und das Wasser ebenfalls in den Ofen stellen. Der Dampf erzeugt einen Saunaeffekt und macht den Cheesecake ganz besonders saftig.
Dann 20-25 Minuten backen. Die Küchlein sind fertig, wenn die Creme innen noch leicht wackelt.

Bei Raumtemperatur etwa eine Stunde auskühlen lassen, dann am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen – am nächsten Tag schmeckt der Kuchen noch viel besser!

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Weihnachten im Glas: Apfel-Orangen-Trifle mit Mandelkrokant

Na, seid ihr schon in Weihnachsstimmung?

Ich habe eigentlich kein Problem damit, im September schon Lebkuchen zu essen, aber im Moment beschäftige ich eher mit dem Frühling. Das Reiseziel, das ich in zwei Wochen ansteuern werde, begrüßt nämlich gerade den Frühling und ich bin schon riesig aufgeregt!

Um die Vorweihnachtszeit trotzdem zu genießen, muss ich hin und wieder zu ein paar winterlichen Genüssen greifen, zum Beispiel zu diesem leckeren Apfel-Orangen-Trifle – ist in nullkommanix zubereitet und schmeckt wie Weihnachten im Glas…

Und: auf den letzten Drücker will ich das Rezept noch schnell für das Blog-Event „Veräppelt“ von Ein Keks für unterwegs einreichen. Es ist nicht perfekt, kommt dafür aber von Herzen. Persis hat sich da wirklich wieder was Feines ausgedacht (falls ihr den wunderbaren Blog nicht kennt, schaut unbedingt vorbei. Jetzt.) und ich schaffe es pünktlich am letzten Eventtag mit einem Last-Minute-Apfelrezept teilzunehmen. Na, wenn das nicht wieder wie am Schnürchen gelaufen ist…

Ach so, wo die große Reise dieses Jahr hingeht, wollt ihr auch noch wissen? Verrate ich euch bald 🙂

Zutaten für 4 Gläschen:

2 EL Zucker
2-3 EL Mandeln, gehackt
2 kleine Äpfel
1 Orange
eine Prise Zimt
ein Stück Ingwer (etwa 1 cm), fein gehackt
6-8 große Löffelbiskuits

400 g Sahnejoghurt
2 EL Honig
1 TL Vanilleextrakt

Zubereitung:


Die Äpfel fein würfeln und die Orange schälen und filetieren. Zucker in einem Topf erhitzen und karamellisieren lassen. Wenn der Zucker flüssig ist und Farbe angenommen hat, die Mandeln dazugeben und ein paar Minuten karamellisieren, dabei immer wieder umrühren. Dann die Äpfel und die Orangen mit dem Ingwer und dem Zimt dazugeben und alles etwa 15 Minuten köcheln lassen.
Währenddessen die Löffelbiskuits grob zerkleinern und auf 4 Gläser verteilen. Den Sahnejoghurt mit Honig und Vanilleextrakt verrühren und ebenfalls in die Gläser geben. Apfel-Orangen-Masse darauf verteilen und gleich servieren.

http://keksunterwegs.de/2013/10/14/blog-event-veraeppelt/
Ich wechsle dann mal weiter zwischen Weihnachts- und Urlaubsstimmung…
Alles Liebe !

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Hallo Weihnachtsmann, kannste das noch mitnehmen?

Letztes Jahr hat mich das Geschenke-aus-der-Küche-Fieber gepackt und deshalb gibt’s für die Lieben auch in diesem Jahr wieder jede Menge Selbstgemachtes (ob se nun wolln oder nicht!).

Schwieriger als das Kochen, Backen, Mixen und Eintüten ist für mich der Umgang mit der Bastelschere. Gerade an einer Linie entlang Ausschneiden und so’n Kram ist nicht so meins. Wenn ich jetzt sage, dass ich nicht mal ein Gelbild gerade ausschneiden kann, weiß meine beste Freundin und Diplomarbeitsleidensgenossin genau, was ich meine :-). Zum Glück ist sie auch meine Trauzeugin und daher gezwungen, mir bei der großen Nach-Hochzeitsfeier im nächsten Jahr mit Rat und Tat und Bastelschere zur Seite zu stehen…

Aber zurück zu Weihnachten. In diesem Jahr habe ich also selbst die Schere geschwungen und mein Bestes gegeben. Und ich finde, es kann sich eigentlich sehen lassen. Ein großes Dankeschön übrigens an Shops wie Casa die Falcone, die auch dem schlimmsten Grobmotoriker schönes Verpacken ermöglichen.

Morgen geht’s wieder in die Küche, dann aber für’s Weihnachtsessen – ich bin gespannt, was ihr so zaubert.

Den weltbesten 4. Advent wünsch‘ ich euch!

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