Erdbeer-Basilikum-Tiramisu

Ein absolut traumhaftes Dessert, das ich inzwischen schon so vielen Gästen kredenzt habe, dass ich es gar nicht mehr zählen kann. Und bisher hat noch jeder vor Verzückung über diese tolle Kombination geseufzt!
Zutaten für eine Schüssel:

2 Bund Basilikum
200 g Magerquark
Saft von 1 Zitrone
100 g Zucker
500 g Mascarpone
50 ml kalter Espresso
2-3 EL Amaretto
2 dunkle Biskuit-Tortenböden (selbstgemacht oder auch gekauft)
50 g Puderzucker Schokoraspel zum Besteuen
 

Zubereitung:



Basilikum abbrausen, Blätterchen abzupfen und mit Quark, Zitronensaft und Zucker in einem Mixer fein pürieren. Dann mit Mascorpone glatt rühren. Espresso mit Amaretto mischen. Den Boden einer Schüssel mit einem Biskuitboden auslegen. Etwas Espresso- Mischung darauf träufeln, dann die Hälfter der Basilikumcreme darauf verteilen. Übrigen Bisquit darauf legen, mit restlicher Espresso-Mischung beträufeln. Übrige Creme darauf verteilen. Tiramisu 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
Inzwischen Erdbeeren waschen, putzen und in je noch Größe halbieren oder vierteln. 1/3 davon mit Puderzucker pürieren, mit den restlichen Beeren mischen.
Erdbeer-Ragout auf die Tiramisu verteilen und mit Schokoraspeln bestreut servieren.
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Süßkartoffel-Gnocchi mit Mango-Kokos-Sauce

Auf Ninas kleinem Food-Blog gibt es wirklich fantastische Sachen! Vorallem Cupcake-Fans werden in Verzückung geraten – also schaut unbedingt mal rein!

Sollte euch neben der Cupcake-Vielfalt eines der vielen leckeren Hauptgerichte anlachen – auch hier lohnt sich das Nachkochen.

Sehr lecker: Süßkartoffel-Gnocchi mit Mango-Kokos-Sauce – das Rezept von Nina gibt es hier.

  

Zutaten (2-3 Portionen):

750 g Süßkartoffeln
175 g Mehl
1 kleines Ei
1 Frühlingszwiebel
1 kleine Mango
ein Knubbel Ingwer
Gemüsebrühe
200 ml Kokosmilch
wer mag: Zitronengras
Salz, Pfeffer, Curry, Chili

Zubereitung:

Die Süßkartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden. Bei 180 °C im Backofen so lange garen, bis sie weich sind (30-60 Minuten). Ich habe die weichen Kartoffeln durch die Kartoffelpresse gedrückt, man kann sie natürlich auch stampfen. Mehl, Ei und Salz dazugeben. Wer mag, kann den Teig mit etwas Curry verfeinern.

Mit zwei Löffeln Gnocchi formen und auf ein mit Mehl bestäubtes Backpapier geben.

Frühlingszwiebel, Mango und Ingwer klein schneiden und in etwas Öl andünsten. Dann mit der Brühe ablöschen. Zum Schluss die Kokosmlich dazugeben und alles ein bisschen köcheln lassen. Wer mag, kann jetzt das Zitronengras oder Curry oder Chili dazugeben.

Während die Sauce köchelt, die Gnocchi in Salzwasser kochen, bis sie oben schwimmen.

Die Sauce nochmals abschmecken und über die fertigen Gnocchi geben.

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Kartoffelpüree, das glücklich macht

Egal ob als Beilage, als kleiner Snack oder als volle Mahlzeit für einen kranken Bauch. Der warme, weiche Brei enthält im Idealfall einen kleinen Buttersee, der z.B. auch gegen Liebeskummer hilft.
Geschmacklich ist alles erlaubt: Muskat, frische Kräuter, Meerrettich, Knoblauch, Kumin und Chili, Wasabi und Sesam…
Einfach alles ausprobieren!
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Street Food India

“Schneebedeckte Berge und sonnige Strände, verwinkelte alte Basare und schicke Designerläden, friedliche Tempel und lebhafte Festivals, heruntergekommene Dörfer auf dem Land und großstädtische Technologiezentren – diese atemberaubende Vielfalt macht Indien zu einem der facettenreichsten Länder dieses Planeten.” Das sagt der Lonely Planet über das Reiseziel Indien.
Wer den siebtgrößten Staat der Erde bereisen will, braucht Zeit, Geduld, etwas Mut und einen dicken Reiseführer. Dafür wird man belohnt mit fantastischen Eindrücken, bunten Bildern und genialem Essen. Hitze, Moskitos und der eigentümliche Geruch, der in Indien in der Luft liegt, werden zur Nebensache, wenn man durch die Straßen schlendert und sich von den Märkten verzaubern lässt.

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Neulich am Valentinstag… Schoko-Karamell-Kekse

Ohne dem Valentinstag allzu viel Beachtung schenken zu wollen, habe ich in diesem Jahr doch nicht widerstehen können, das Thema zumindest am Rande in meine Zuckerbäckerei einzubauen. Das tolle Rezept habe ich hier und hier geklaut und ein wenig abgewandelt.

Zutaten für ein Blech:

150 g weiche Butter
100 g weißer Zucker
100 g brauner Zucker
Mark einer Vanilleschote
eine Prise Salz
1 Ei (M)
300 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
ca. 20 weiche Karamell-Bonbons (ich habe welche mit Schokoüberzug verwendet)

Zubereitung:

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Dann Butter, Zucker, Vanillemark und Salz schaumig schlagen. Anschließend das Ei unterrühren. Mehl, Backpulver und Natron vermischen und dann unter die Zucker-Butter-Mischung heben. Kleine Teigportionen zu einer Kugel formen und ein Karamell-Bonbon in den Teig drücken. Die Kugel kurz in Zucker wälzen und gleichmäßig mit ca. 5 cm Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Etwa 10 Minuten auf der mittleren Schiene des Backofens backen. Die Kekse aus dem Ofen nehmen und so lange sie heiß sind, ein kleines Stück Schokolade auf die Mitte der Kekse setzen. Dann ein kleines Zuckerherz drauf. Die heißen Kekse lassen die Schokolade schmelzen und fixieren das Zuckerherz.

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Erdbeerlimes

Zutaten für 3 Flaschen (je 500 ml):

750 g Erdbeeren (auch TK funktioniert gut)
300 g Zucker oder Erdbeersirup
250 ml Wasser
250 ml Zitronensaft
500 ml Wodka

Zubereitung (10 Minuten):

Die gewaschenen Erdbeeren pürieren und mit Zucker und Wasser aufkochen. Anschließend abkühlen lassen. Dann Zitronensaft und Wodka einrühren und in Flaschen abfüllen. Schmeckt eiskalt.

Im Kühlschrank hält sich der Limes etwa 4-6 Wochen.

Tipp:
Statt Erdbeeren schmecken auch Mango, Himbeeren und Pfirsiche.

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Mexiko – Schlaraffenland

Um dem letzten Winter zumindest kurzzeitig zu entfliehen, haben wir uns einen Trip in die Karibik gegönnt. Wir haben uns für Mexiko entschieden, weil kaum ein anderes Ziel in dieser Region so gekonnt weiße Traumstrände und türkisfarbenes Wasser mit eindrucksvoller Kultur verbindet. Und kulinarisch hat Mexiko ja auch einiges zu bieten.

Während unseres Aufenthalts durften wir also einige der beeindruckenden Maya-Stätten besichtigen (dieser akustische Klatschtest in Chichén Itzá ist wirklich unglaublich!). Die Besichtigungspausen haben wir mit genauso (ent)spannenden Aktivitäten gefüllt: Sand zwischen den Zehen spüren. Und jede Menge Essen.

Ich hätte mich theoretisch auch zwei Wochen nur von leckeren Fajitas ernähren können: ein Fleischgericht (meist Hähnchen oder Rind), das in Maistortillas gegessen wird. Dazu kommt Guacamole, Tomatensalsa mit Koriander, saue Sahne, Käse und Jalapenos auf den Tisch. Wer es richtig scharf mag, greift zu Salsa verde oder Salsa roja aus Habaneros (ca. 6000 Scoville).

Ein Rezept, das seit diesem Urlaub auch zu Hause regelmäßig bei uns auf dem Tisch steht 🙂
Auch optisch hat das mexikanische Restaurant viel zu bieten:
Was wäre ein Urlaub am Meer ohne Seafood? In einem wunderschönen kleinen Seafood-Restaurant konnten wir uns jeden Tag an fangfrischen ozeanischen Köstlichkeiten satt essen. 
Ein Tag am Meer – und abends sautierte Jacobsmuscheln und Surf and Turf (ein richtiger Mann bestellt sich eben auch im Seafood-Restaurant ein Steak 🙂

Auch in Mexiko darf man mal italienisch essen. Sonst könnte es womöglich noch zu Pasta-Entzugserscheinungen kommen…

Vor dem italienischen Essen gab es warmes Brot und ein Schüsselchen ganz hervorragendes Olivenöl zum Tunken. Dazu kam ein Kellner mit einem riesigen Parmesanlaib vorbei. Das Schokoladendessert war das beste, das ich jemals gegessen habe. Leider war es schneller verputzt als fotografiert 🙂
Zur Abwechslung gab es auch mal japanisch – das Restaurant war extrem ansprechend ausgestattet! Showkochen ist allerdings nicht ganz so meins, ich hätte lieber in Ruhe ein paar Sushi genossen. Zumindest was das Menü wirklich üppig – die frittierte Eiscreme, die uns der Koch als letztes präsentierte, hätte ich auch für Geld nicht mehr runtergekriegt.

Zum Abschluss von allen fantastischen Menüs:

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Apfel-Chutney

Marmelade zu Fleisch – ein Traum! Ich bin ohnehin verliebt in die Kombination süß und herzhaft und mit einem Chutney kann man mich immer glücklich machen.

Chutney kenne ich hauptsächlich aus der indischen Küche, da findet man es in zahlreichen Variationen. Aber ein klassisches Apfelchutney darf man ruhigen Gewissens auch dann servieren, wenn das Menü nicht unter einem indischen Stern steht.

Zutaten für ein großes Glas:

500 g Äpfel
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
1 Chilischote
50 ml Apfel- oder Weisweinessig
100 g brauner Zucker
2 EL Olivenöl
Currypulver
ein Knubbel Ingwer
Salz
eine Prise Zimt
eine Prise Kumin
wer mag: Rosinen

Zubereitung:

Äpfel schälen und klein würfeln. Ingwer und Knoblauch fein hacken, die Chilischote in Streifen schneiden. Ingwer, Knoblauch und Gewürze in Öl andünsten, anschließend die Apfelwürfel, den Zucker, den Essig und die Chilistreifen dazugeben. Die Masse 15-20 Minuten köcheln und dabei immer wieder umrühren. Zwischendurch mit Salz und Zimt verfeinern.

Das Chutney hält sich in gut verschlossenen Gläsern bis zu 3 Monate.

Hier Apfelchutney mit Hähnchen, Risotto und Gemüse:

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Typisch New York III: Burger – aber bitte exotisch

Ab und an hat der New Yorker auch mal Zeit, seine Mahlzeit im Sitzen zu sich zu nehmen. Was die Art des Mahls angeht, gibt es wohl kein „Typisch NY“, da man in der Metropole jede Köstlichkeit findet, die das Herz begehrt: Italienisch, Japanisch, Orientalisch, Vietnamesisch und jede Menge experimentelle Küche.
Natürlich kann man auch einfach einen Burger essen. Wer den gewöhnlichen Burgerbelag verschmäht, kann 5napkin Burger in Hell’s Kitchen auch experimentieren. Das ist ein Burger mit einem halbrohen Thunfischsteak und Wasabimayonnaise:

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Key West – noch 90 Meilen bis Kuba

Karibikfeeling in den USA – das gibt es in Key West. Eine wunderschöne kleine bunte Stadt mit Traumstränden am Ende der Florida Keys. Damit trägt die Stadt auch den Titel “Südlichster Ort der USA” – so südlich, dass es nur 90 Meilen bis Kuba sind. Wer sich am weißen Sand und dem türkisblauen Wasser satt gesehen hat oder wen die Lust auf einen Snack oder einen Drink packt, sollte unbedingt einen Spaziergang durch die Innenstadt machen. Restaurants und Bars sind dank der großen bunten Aushängeschilder nicht zu übersehen:

Auch Prominente wie Ernest Hemmingway sind dem Zauber erlegen. Man kann dort sein Haus, aber auch seine Lieblingsbar Sloppy Joe’s bewundern:
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