Foodbloggen und Hüftgold – ein Tabuthema?

Mal ganz ehrlich…

Hand aufs Herz: plagt euch auch hin und wieder das schlechte Gewissen, wenn nach einer ausschweifenden Kuchenorgie die Hose spannt? Oder ihr wieder das ganze Wochenende in der Küche verbracht und Löffel abgeschleckt und Teller ausgeleckt habt?
Versteht mich nicht falsch, ich liebe Kochen und Backen, aber heute bin ich mal ganz ehrlich: leider tue ich das oft auf Kosten meiner Figur.

Wenn ich das Thema vorsichtig bei anderen Foodbloggern angeschnitten habe, reichten die Reaktionen vom verständnisvollen Nicken bis zu hochgezogenen Augenbrauen und ungläubigem Kopfschütteln. Schließlich sind wir Foodblogger, backen Törtchen, kochen und schlemmen, da darf Hüftgold doch kein Thema sein. Oder?

Vielleicht bin ich schwach, aber Bilder von engelsgleichen gertenschlanken Foodbloggern und Foodbloggerinnen treiben mir an manchen Tagen schon die Tränen in die Augen…

Ich war schon bevor ich mit dem Bloggen angefangen habe keine Größe 36, aber ständig in der Küche zu stehen und neue Rezepte zu testen, macht es mir auch nicht gerade leichter, mein Gewicht zu halten. Was ist die Lösung? Das Kochen und Backen und das Bloggen aufgeben? Auf keinen Fall! Kochen, Backen und Essen machen mich glücklich! Trotzdem ist es mir wichtig, fit und gesund zu bleiben und mich in meiner Haut wohlzufühlen – und deshalb muss ich hin und wieder auf die Bremse treten. Aufmerksame Blogleser merken vielleicht, dass es meist ab Januar weniger Gebäck und dafür mehr Salat gibt. Ich habe also immer wieder Phasen im Jahr, in denen ich auf Süßes verzichte und auch sonst versuche, mich gesund und ausgewogen zu ernähren. Ist das bei euch auch so?

Aber: gesunde Ernährung ist nicht alles. 

Wir haben es immer geahnt: wer wirklich in Form kommen will, muss auch Sport machen. Vielleicht habt ihr es schon gehört: Sitzen ist angeblich das neue Rauchen (sagte man uns im Frühling zumindest auf den Medizinkongressen). Um Bewegung kommt man also nicht drumrum.

Sport passt jetzt meist nicht so gut in meinen Tagesplan (wir sind doch alle sooo beschäftigt!), aber ich  will gerne fitter werden – und verspreche mir, dass ich mir mit mehr Bewegung auch das eine oder andere Törtchen verdienen kann.

Außerdem rede ich hier jetzt nicht nur vom Abnehmen, sondern auch davon, dass ich nicht völlig aus der Puste sein will, wenn ich statt dem Aufzug die Treppe in den dritten Stock nehmen muss. Davon, dass mir nach einem langen Tag im Büro nicht immer der Rücken weh tut. Und ganz allgemein vom Sich-in-der-Haut-wohlfühlen.

Und deshalb wage ich mich an meine erste Challenge. Viele von euch haben es schon mit der 30-Tage-Challenge „Vegan for fit“ probiert, grüne Smoothies getrunken oder Paleo ausprobiert. An einen Nudel- und Brot-freien Speiseplan traue ich mich nicht ran, weil Kohlenhydrate maßgeblich für mein Wohlbefinden zuständig sind und mit rein veganer Ernährung kann ich mich auch nicht so richtig identifizieren. Eigentlich habe ich in den kuchenfreien Phasen meine Ernährung sogar ziemlich gut im Griff. Deshalb habe ich einen Weg gesucht, wie ich an meiner Schwachstelle arbeiten kann – und das heißt konkret: ich muss mehr Sport machen!
Wie das aussieht? Das erzähle ich euch in wenigen Tagen.
Vorher würde mich aber interessieren: plagt euch dieses schlechte Gewissen auch manchmal, wenn ihr in den vielen wunderbaren Rezepten schwelgt und an New York Cheesecake mit Oreo-Keksen, Erdnussbuttereiscreme und kleinen Himbeerschokoladentörtchen mit flüssigem Karamellkern denkt? Oder bin ich damit ganz alleine?

Hier geht’s zur 30-Tage-Body-Challenge:

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Blue or Pink? What do you think?

Der Mini-Cheesecake bekennt Farbe

Heute verrate ich euch, ob der Mini-Cheesecake ein Mädchen oder ein Junge wird. Seid ihr gespannt?
Dann mal los. Blue or Pink? What do you think?

Trommelwirbel….


….Tadaaaaa

 
Wir erwarten im Sommer einen kleinen Jungen. Und wir freuen uns wie verrückt! Das Bubenzimmer erhält gerade den letzten Schliff und dann kann der kleine Mann kommen. Bis dahin essen wir Kuchen. Zum Beispiel Erdbeer-Kokos-Muffins mit Schokolade. Und trinken Rhabarbersaftschorle. Ob ich immer noch Zeit zum Backen habe, wenn der Mini-Cheesecake da ist? Ich bin gespannt…

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Sushi in der Schwangerschaft? Na klar!

Ich. Liebe. Sushi. Wirklich sehr. 

Wenn ich mir was zu essen wünschen darf, entscheide ich mich in 9 von 10 Fällen für Sushi. Deshalb dachte ich mir schon, dass der Verzicht auf Sushi in der Schwangerschaft ein klitzekleines bisschen schwer für mich werden wird. Und tatsächlich: Sushi links liegen zu lassen war für mich am Anfang sogar noch schwerer, als auf Alkohol zu verzichten – und ich trinke wirklich gerne!
Schnell war klar, dass ich mir was einfallen lassen muss. Und siehe da: Sushi geht auch ohne rohen Fisch und ist trotzdem sehr lecker. Die vegetarische Variante in Restaurants besteht manchmal nur aus Gurke und Avocado, das ist dann ein bisschen fad. Aber glücklicherweise gibt es in Stuttgart Restaurants wie das Origami, die ganz wunderbare vegetarische Sushi-Varianten anbieten, wie z.B. mit grünem Spargel und Paprika-Tempura, Gurke und Avocado werden mit Minze und Koriander aufgepeppt und es gibt auch Maki mit Hähnchen, das fein gewürzt und natürlich durchgebraten ist.

vegetarisch

Außerdem mache ich Sushi sowieso auch gerne zuhause (wenn ihr euch bisher noch nicht an selbstgemachtes Sushi getraut habt: es ist wirklich ganz einfach!) und inzwischen habe ich einige feine schwangerschaftstaugliche Variationen entwickelt.

Schwangerschaftstaugliche Sushi-Füllungen:

  • Gekochte Krabben
  • Japanisches Omelett 
  • Mit Zitronen- oder Limettensaft gebratene Garnelen
  • Mit Knoblauch und Sojasauce gebratener Tofu
  • Dazu passen: Gurken, Karotten, Avocado, Kresse, Frischkäse, Sesam, Spargel, Paprika, Shiitake, Austernpilze, eingelegter Rettich,…
vegetarisch
Ich weiß, einige werden jetzt denken „Das hat doch  mit klassischem Sushi nichts mehr zu tun!“ Mag sein. Aber für mich als Sushi-Junkie sind diese Variationen perfekt, um meinen Sushi-Jieper in der Schwangerschaft zu stillen.
Euer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und erlaubt ist, was schmeckt! In diesem Sinne: lasst euch Sushi ruhig auch in der Schwangerschaft schmecken!

vegetarisch

P.S. Unsicher bin ich übrigens bei Surimi. Ich weiß, das Zeug ist gepresstes Krebsfleischimitat und wer weiß, was da wirklich drin ist (mein Mann nennt Surimi deshalb übrigens auch die „Lyoner des Meeres“), aber mir schmeckt das Zeug leider nunmal. Ich glaube, das Krebsfleischimitat ist gekocht, aber ich bin nicht ganz schlau geworden über genaue Zusammensetzung und Zubereitung, deshalb habe ich das in der Schwangerschaft mal vorsorglich von meiner Liste gestrichen. Kennt sich da jemand aus? Bin für Informationen dankbar 🙂

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{World of Sandwiches} Pulled Salmon im Laugenbrötchen

Pulled Pork war gestern, heute gibt es Pulled Salmon – gewürzter, gebratener Lachs, der sich fein zerrupft in ein Laugenbrötchen schmiegt. Klingt himmlisch? Ist es auch!
Mehr Sandwich-Kreationen findet ihr übrigens auf meinem Pinterest-Board World of Sandwiches oder hier:

The Italian: Büffelmozzarella, Pesto, Tomaten und Rucola
Der Orient-Express: Halloumi, Hummus und Minze
Monsieur Baguette: Ziegenkäse, Walnüsse, Trauben und Honig-Senf-Sauce

Zutaten für 4 Portionen:

Pulled Pork, streetfood, Sandwich
  • 3 EL scharfe Chilisauce
  • 2 EL getrockneter Thymian
  • 1 EL Kumin
  • eine große Prise Salz
  • Saft von 2 Limetten
  • 2 EL Reisessig
  • etwas Sonnenblumenöl
  • 2 Wildlachssteaks
  • 1 Fenchelknolle
  • 1/2 Zitrone
  • 4 Laugenbrötchen
  • Barbecuesauce (wer die selbst machen will: Rezept folgt unten)

Zubereitung:

Den Backofen auf 160°C vorheizen. Chilisauce, Thymian, Kumin, Salz, Saft von 1 Limette und Reisessig vermischen und eine Auflaufform einfetten. Lachssteaks in die Form geben und großzügig mit der Würzsauce bedecken. Etwa 35 Minuten backen.
Wer die Barbecuesauce selbst machen will, setzt sie jetzt an (Rezept siehe unten). Währenddessen den Fenchel waschen und fein hobeln. Mit Zitronen- und Limettensaft und etwas Salz würzen. Die Laugenbrötchen aufschneiden und bei Bedarf toasten.
Den Lachs mit der Gabel oder den Fingern zerpflücken und auf das Brötchen geben. Fenchel und Barbecuesauce dazugeben, Deckel drauf und sofort servieren.

Rezept für Barbecuesauce:

Pulled Pork, Streetfood, Sandwich
Zutaten:

  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL brauner Zucker
  • 2 EL Tomatenmark
  • 150 ml Apfelsaft (oder Wasser, dann aber etwas mehr Zucker nehmen)
  • 2 EL Rotweinessig
  • 4 EL Worcestershiresauce
  • 1 EL Senf
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1/2 TL Kumin
  • eine Prise Chilipulver
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Knoblauch und Zwiebel fein hacken und mit dem Olivenöl kurz anbraten. Zucker dazugeben und 1 Minute karamellisieren lassen. Alle anderen Zutaten dazugeben und 25-35 Minuten köcheln lassen.
Das Rezept für den Pulled Salmon Burger stammt aus der aktuellen Ausgabe von Sweet Paul, 2/2015, falkmedia living GmbH, Kiel.


Das Rezept für die Barbecuesauce stammt aus dem Buch „Ein Kuss aus der Küche“, Edition Michael Fischer, Igling, 2014.


Pulled Pork, Sandwich, Streetfood, Barbecue


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{World of Sandwiches} Monsieur Baguette: Ziegenkäse, geröstete Walnüssen, Trauben und Honig-Senf-Sauce

Sandwich, Brot, auf die Hand, Streetfood, Frankreich

Ich bin gerade so verrückt nach Sandwiches, dass ich mir am liebsten jeden Tag neue Varianten ausdenken würde. Hier auf dem Blog gibt es also weiterhin Stullen in unterschiedlichsten Ausführungen, ganz nach dem Motto: ruckzuck, easypeasy und oberlecker!

Nach dem „The Italian“ und dem „Orient-Express“ bleiben wir international und reisen heute nach Frankreich: auf den Tisch kommt ein klassisches Baguette mit Ziegenkäse, Walnüssen und Honig, dazu eine Sauce aus Dijon-Senf, Honig und Thymian – yay!

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 großes französisches Baguette
  • 1 Ziegenrolle
  • 1 Handvoll Walnüsse
  • 1 Handvoll Weintrauben

Für die Sauce:

  • 1 kleiner Becher Vollfett-Joghurt
  • 2 EL Dijon-Senf
  • 2 EL Honig
  • 1 EL Olivenöl
  • Thymian
  • Salz 
  • Pfeffer

Zubereitung:

Alle Zutaten für die Sauce vermengen, abschmecken und ggf. nochmals nachwürzen (es darf auch mehr Senf, Honig oder Olivenöl sein, wenn die Sauce zu fad ist). Die Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Öl rösten, bis sie Farbe angenommen haben. Die Trauben halbieren und die Ziegenrolle in Scheiben schneiden. Das Baguette in 4 Teile teilen und jedes Stück mit der Sauce bestreichen. Mit dem Käse, den Trauben und den Walnüssen belegen. Mit ein paar Tropfen Honig verfeinern.

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{World of Sandwiches} Der Orient Express: Halloumi, Hummus und Minze

Heute gibt es ein weiteres Schmankerl aus der Reihe „World of Sandwiches“. Nach dem klassischen Italiener mit Büffelmozzarella, Pesto und Rucola geht es heute in den Orient: Pita trifft Halloumi mit Hummus, Minze und natürlich schaaaarf!

Zutaten für 4 Sandwiches:

  • 4 Pitabrote zum Toasten
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  • 1 Halloumi-Käse
  • 1/2 Gurke
  • schwarze Oliven
  • 1 Becher Vollfett-Joghurt
  • Harissa aus der Tube
  • Minzblätter

Hummus:

  • 1 Dose Kichererbsen
  • 2-3 EL Sesampaste (Tahina) – wer das nicht zuhause hat, kann auch 3-4 Walnusshälften nehmen
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 Knoblauchzehe (schmeckt aber auch ohne Knoblauch fein)
  • 1-2 EL Olivenöl
  • eine handvoll glatte Petersilie
  • 1 TL Kumin
  • Salz
  • Pfeffer


Zubereitung:

Für das Hummus wandern die Kichererbsen mit den anderen Zutaten in den Mixer und werden püriert, bis eine cremige Masse entsteht. Für die richtige Konsistenz ruhig auch etwas Wasser hinzufügen (wenn das Wasser eiskalt ist, wird die Konsistenz besonders gut!).


Die Gurke in Scheiben schneiden, die Oliven grob zerkleinern. Dann den Joghurt mit Salz und Harissa-Paste würzen (Harissa ist scharf, nehmt also so viel Paste, wie euch schmeckt).

Den Halloumi in dicke Scheiben schneiden und in einer Grillpfanne von beiden Seiten ein paar Minuten anbraten. Die Pitabrote toasten, innen mit Hummus bestreichen und dann mit Halloumi, Gurke und Oliven füllen. Ein paar Blättchen Minze oder glatte Petersilie reinpacken und alles mit dem Harissa-Joghurt würzen.


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{World of Sandwiches} The Italian: Büffelmozzarella, Pesto und Rucola

Das Sandwich – viel mehr als nur ein belegtes Brot

Ich bin verrückt nach Essen auf die Hand. Essen für zwischendurch und unterwegs, eine ganze Mahlzeit zwischen zwei Brotscheiben, Snacks, Fingerfood, Canapes, Burger, Stullen, das ganze Programm. Es ist unkompliziert und so vielfältig, dass garantiert für jeden was dabei ist.
Zur Zeit hat es mir ganz besonders das gute, alte Sandwich angetan. Es gibt unzählige Variationsmöglichkeiten an Belag und Brotsorten und deshalb werde ich mich in der World of Sandwiches in nächster Zeit richtig austoben – ein Sandwich ist nämlich viel mehr als nur ein belegtes Brot.

Warum Sandwiches?

Schuld an meiner aktuellen Sandwich-Liebe ist unser letzter Kurztrip nach London. Ich war schon in New York in die Sandwichkette Pret A Manger verliebt, aber in London gibt es diese Filialen noch häufiger als Starbucks. Und da ich in London bereits mit dem kleinen Mini-Cheesecake im Bauch unterwegs war, musste immer etwas zu Essen in greifbarer Nähe sein 🙂 Die Fastfoodkette hat mich wieder voll überzeugt (und manchmal vor der Unterzuckerung gerettet). Neben einer enormen Sandwich-Auswahl (alles frisch und ohne Konservierungsstoffe) gibt es auch Salate, Suppen, Kaffee, Obst, Smoothies und Süßigkeiten – alles was mein (Schwangeren-)Herz begehrt. Und da ich immer auf der Suche nach leckeren Snacks für meine tägliche Lunchbox bin, wollten wir zu Hause unbedingt selbst ein paar neue Sandwichkreationen entwickeln.
Ebenfalls inspiriert hat mich ein Gespräch mit Miri von Miris Jahrbuch, die gerade eine Signature-Sandwich-Serie auf ihrem Blog präsentiert: Sie kreiert individuelle Sandwiches für verschiedene Personen, indem sie vorab einen Fragebogen verschickt und kulinarische Vorlieben abfragt. Wie cool ist das bitte? Schaut euch zum Beispiel mal The Michael mit Bacon, Ziegenkäse, Portweinzwiebeln und Peperoni an. Das Sandwich ist also im Trend.
Ich starte heute weniger kreativ, aber nicht minder lecker mit einem italienischen Sandwich. Mozzarella, Pesto, Tomaten und Rucola waren schon immer ein gutes Team. Dass beste Zutaten beim Sandwich-Machen die halbe Miete sind, versteht sich von selbst. Nur weil wir Sandwiches essen, heißt das nicht, dass wir nicht weiterhin hervorragendes qualitativ hochwertiges Essen genießen 🙂

Zutaten für 4 Sandwiches:

Snack, auf die Hand, Streetfood, Brot, Stulle, Lunchbox

  • 4 große Scheiben Sauerteigbrot
  • Olivenöl zum Bestreichen
  • 1 Kugel Büffelmozzarella
  • eine Handvoll Tomaten  (ich würde eine kleine Sorte empfehlen, die nicht so viel Saft verliert, damit das Brot nicht matschig wird)
  • 1/2 Bund Rucola
  • 2 EL Pinienkerne
  • 2-3 EL Pesto nach Wahl

Zubereitung:

Den Rucola waschen und trocken schleudern. Tomaten in Scheiben schneiden und Büffelmozzarella in kleine Stücke rupfen. Die Pinienkerne ohne Öl in der Pfanne rösten, bis sie Farbe annehmen. Dann die Brotscheiben halbieren und von beiden Seiten mit etwas Olivenöl bepinseln. Die Brotscheiben in eine Grillpfanne geben und ebenfalls rösten, bis sie Farbe angenommen haben.
Etwa 1 TL Pesto auf eine Brotscheibe geben, Rucola, Mozzarella, Tomaten und Pinienkerne darauf verteilen und mit einer zweiten Brotscheibe bedenken.

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{Angegrillt} Feta-Rosmarin-Stangen mit Honig

Habt ihr am Wochenende auch den Grill angeworfen? Endlich isser da, der Frühling und wir konnten es kaum erwarten, auf unserem Mini-Balkon die ersten Würstchen zu wenden. Für mich gehört zum Grillen aber noch viel mehr als Wurst und Steak, weil ich gar nicht so der Fleischesser bin, deshalb brauche ich immer auch Salate, Grillgemüse, Brot und Dips – und da tut sich großes Rezeptpotential auf 🙂
Dieses Wochenende habe ich Feta mit Rosmarin und Honig auf Pizzateig gepackt und im Ofen gebacken (weil der Grill ja schon voll war). Wer mag, macht den Pizzateig selbst (und selbst gemacht schmeckt er auch wirklich besser!), aber wenn es schnell gehen muss, weil die Sonne auf dem Balkon so früh im Jahr schnell wieder verschwindet, dann darf es auch mal ein Fertigteig aus dem Kühlregal sein.

Fingerfood, auf die Hand, Snacks, Pizza

Zutaten:

Für den Teig:

  • 1/2 Würfel frische Hefe oder ein Päckchen Trockenhefe
  • 125 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Prise Zucker
  • 175 ml kalte Milch
  • 2 EL Olivenöl
  • 420 g Mehl
  • 1-2 TL Salz

Für den Belag:

  • 300 g Feta
  • 3-4 Zweige frischer Rosmarin
  • 100 g Mandelstifte
  • 2-3 EL Honig
  • Olivenöl

Zubereitung:

Hefe mit Wasser und Zucker verrühren und 5 Minuten gehen lassen. Milch und Olivenöl verrühren und die Hefemischung dazugeben. Mehl und Salz in einer großen Schüssel vermischen und die Hefemischung dazugeben. Mit dem Knethaken der Küchenmaschine mehrere Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten. Ein paar Minuten ruhen lassen und dann auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und mit den Händen mehrere Minuten weiter kneten.
Eine Schüssel mit ein bisschen Olivenöl ausstreichen und den Teig hineingeben. Mit einem feuchten Gschirrtuch bedecken und den Teig an einem warmen Ort ruhen lassen, bis er sich verdoppelt hat (dauert etwa 1-2 Stunden).

Snacks, auf die Hand, Pizza
Den Backofen auf 220°C vorheizen. Teig dünn ausrollen und mit Olivenöl bestreichen. Den Feta zerbröseln und auf dem Teig verteilen. Mandelstifte auf den Feta geben. Den Rosmarin fein hacken und zusammen mit dem Honig auf dem Feta verteilen. Etwa 10 Minuten backen bis der Teig Farbe angenommen hat (kommt ein bisschen auf die Dicke des Teigs an).
Zum Servieren in schmale Streifen schneiden.

Fingerfood, Pizza, auf die Hand, Snacks

Das Teigrezept stammt von der wunderbaren Cynthia Barcomi: Cynthia Barcomi’s Backbuch

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Übrigens – es gibt Neuigkeiten.

Für den Sommer steht in diesem Jahr ein größeres „Projekt“ an, das erst einmal nicht ganz so viel mit den eigentlichen Blogthemen „Food and Travel“ zu tun hat. Die Vorbereitungen und Auswirkungen des Projekts beeinflussen mein Blogverhalten aber doch stark (erst kalte Küche und keine Lust auf Süß, dann plötzlich nur noch Lust auf Süß und so weiter…), so dass unser Geheimprojekt langsam aber sicher gelüftet werden muss:
Wir erwarten im Sommer einen weiteren kleinen Esser im Hause New York Cheesecake und sind schon unheimlich aufgeregt, wie wir das Kind denn schaukeln werden.
Bis dahin überlegen wir uns, wohin die ganzen Backformen verstaut werden, weil das Zimmer mit den Back- und Fotografieruntensilien plötzlich voll ist mit lustigen Stofftieren und Spielsachen, Deckchen und Mützchen und jeder Menge anderem Kram, wir wälzen Bücher und Kataloge, sortieren neu und bauen um, stöbern auf Basaren, kaufen massenhaft Zeug – und wir freuen uns wie verrückt!
Ich hoffe, die Küche bleibt aufgrund der Aufregung nicht über lange Strecken kalt und ihr seid immer noch dabei, wenn es hier etwas weniger Rezepte (dafür aber vielleicht andere nette Dinge?) zu bewundern gibt.
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{Zu Ostern} Karotten-Kuchen oriental mit Frischkäse-Honig-Frosting

Seid ihr schon startklar für Ostern und habt euch überlegt, was ihr in diesem Jahr Feines auf den Tisch bringt? Wenn ihr noch keine Ideen in petto habt, ist dieser orientalisch angehaucht Karottenkuchen à la Yotam Ottolenghi ein sehr guter Anfang 🙂
Das Rezept stammt aus dem Buch feinen Buch Das Kochbuch mediterran*orientalisch*raffiniert von Yotam Ottolenghi.

Carrot Cake, Yotam Ottolenghi, Frosting, Ostern

Zutaten für 6 -8 Personen (Springform mit 20 cm Durchmesser):

  • 160 g Mehl (Typ 405)
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • eine Msp. gemahlene Nelken
  • 1 Ei (Größe L)
  • 1 Eigelb
  • 200 g Sonnenblumenöl
  • 270 g Zucker
  • 50 g Walnüsse, gehackt
  • 50 g Kokosraspel
  • 140 g Möhren, grob gerieben
  • 1 Prise Salz

Frischkäsecreme

  • 175 g Frischkäse, Doppelrahmstufe, Raumtemperatur
  • 70 g Butter
  • 35 g Puderzucker
  • 25 g Honig
  • 30 g Walnüsse, gehackt und geröstet

Zubereitung

Den Backofen auf 170°C vorheizen. Eine Springform mit 20 cm Durchmesser leicht fetten und mit Backpapier auslegen. Mehl mit Backpulver, Natron und den Gewürzen in eine Schüssel sieben, Ei und Eigelb in einer zweiten Schüssel verquirlen.
Öl und Zucker etwa 1 Minute schaumig schlagen, dann das verquirlte Ei hinzugeben und langsam weiter schlagen. Walnüsse, Kokosraspel und Möhren hinzufügen und zum Schluss die Mehlmischung unterheben. Nur noch leicht verrühren.
Eiweiß mit dem Salz in einer Schüssel steif schlagen und unter die Kuchenmasse heben, dabei nur ganz grob vermischen.
Teig in die Backform geben und etwa 1 Stunde backen. Mit der Stäbchenprobe testen, ob der Kuchen fertig ist.
Für das Frosting Butter, Zucker und Honig zu einer leichten Masse aufschlagen und unter den Frischkäse rühren. Zum Kuchen servieren und mit gerösteten Walnüssen garnieren.
Carrot Cake, Yotam Ottolenghi, Ostern, Frosting
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