{Soulfood} Caprese mal anders: Vorsicht, heiß und fettig!

Da ist er, der Herbst. Und auch wenn für nächste Woche Spätsommer vorhergesagt wird, könnte ich mich dieses Wochenende mit Schal und dicken Hausschuhen auf der Couch einmümmeln, Tee trinken und Kekse essen. Weil man aber (leider) nicht den ganzen Tag Kekse essen kann, darf es zwischendurch auch mal heiß und deftig sein. Deshalb habe ich euch heute ein kinderleichtes, aber unglaublich leckeres Rezept mitgebracht, das wir bei Schmuddelwetter gerne auf den Tisch bringen:

Caprese-Dip – heiß, fettig und unheimlich lecker!

Tomate, Mozzarella, Fingerfood, Soulfood



Es ist so einfach, dass es eigentlich nicht mal ein Rezept braucht – ich bastel euch trotzdem eins 🙂

Mummelt euch schön ein und lasst es euch gut gehen!

Zutaten:

Vorspeise, Fingerfood, Soulfood

  • 1 Kugel Mozzarella
  • eine Handvoll Tomaten (am besten große und kleine gemischt, weil die großen mehr Flüssigkeit, die kleine dafür mehr Geschmack abgeben
  • eine Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer
  • frisches Basilikum 
  • ein Spritzer Olivenöl
  • Ciabatta oder Sauerteigbrot zum Tunken

Zubereitung:

Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen. Tomaten und Mozzarella klein schneiden und in eine Ofenform geben. Knoblauchzehe darüber pressen und mit Salz und Pfeffer würzen. Etwa 20-25 Minuten in den Backofen schieben und backen, bis der Käse schön zerlaufen ist. Mit frischen Basilikum und einen Spritzer Olivenöl verfeinern und sofort servieren. Brot reintunken und genießen (und Vorsicht: nicht den Mund verbrennen!)

Weiterlesen

Bánh mì mit Erdnussbutter-Hummus – Vietnam Street Food

Heute stelle ich euch einem meiner allerliebsten Snacks vor. Ihr wisst, dass ich Essen “auf die Hand” liebe (deshalb musste das auch unbedingt das Thema unseres Magazins von letztem Jahr sein). Und Bánh mì, dieses unglaublich tolle Sandwich, habe ich vor einigen Jahren in Vietnam entdeckt und dann auch in New York  immer wieder gegessen.

Bánh mì ist eigentlich ein vietnamesischer Begriff für Brote aller Art, vor allem für das französische Baguette, das man in Vietnam überall findet. Belegt verbindet es die französische Küche (Fleisch, Mayonnaise) mit der vietnamesischen (Fischsauce, Koriander, sauer eingelegtes Gemüse).

Da ich kein riesen Fan von Mayonnaise bin, habe ich für diese Version ein Erdnussbutter-Hummus gezaubert – es passt perfekt!

Snacks, Sandwich, Vietnamese, Fingerfood

Dip, Peanutbutter

Zutaten für 4 Sandwiches:

1 großes Baguette (das Brot sollte weich und luftig sein und eine weiche, dünne Kruste haben)
300 g Schweinefleisch

Für die Marinade:
1-2 Knoblauchzehen, gepresst
ca. 1 cm frischer Ingwer, gerieben
1 kleine Chilischote, in feine Ringe geschnitten
1 TL Sesamöl
2 EL Sojasauce
1 EL Ahornsirup
1 TL Fischsauce
Saft einer halben Limette
frischer Koriander

Für das eingelegte Gemüse:
2 Karotten
eine halbe Gurke
1 kleinen Rettich
– alles in feine Streifen geschnitten
4 EL Reisessig
1 TL Salz
1 EL Zucker
2 EL Wasser

Für das Erdnussbutter-Hummus:
1 Dose Kichererbsen
1 Limette
1 EL Erdnussbutter
frischer Koriander
eine Prise Salz
1-2 EL Eiswasser

Zubereitung:

Das Fleisch in feinen Streifen schneiden und alle Zutaten für die Marinade mischen. Die Marinade mit dem Fleisch zusammen am besten in einen Plastikbeutel füllen und für mindestens 1 Stunde kalt stellen.

Das Gemüse in feine Streifen schneiden. Essig mit Wasser, Salz und Zucker vermischen und zusammen mit dem Gemüse in eine Schüssel füllen. Ebenfalls kalt stellen.

Die Kichererbsen in die Küchenmaschine geben und Erdnussbutter, Limettensaft und eine Hand voll frischen Koriander dazugeben. Alles pürieren. Dann 1-2 EL eiskaltes Wasser dazugeben und nochmals pürieren (das Wasser macht die Konsistenz besonders cremig). Mit Salz abschmecken.

Das Fleisch scharf anbraten. Baguette in 4 Teile schneiden. Das Erdnussbutter-Hummus darauf verteilen und mit dem Fleisch, dem eingelegten Gemüse und mit frischem Koriander genießen.

Weiterlesen

{Fußball-Snacks Nr. 3} Ratz-Fatz-Halloumi-Burger

Heute Abend geht endlich die Deutsche Nationalmannschaft ins Rennen der Fußball-Weltmeisterschaft 2014. Und bevor es um 18 Uhr los geht, muss man ja an so viel denken: ist genügend Bier kalt gestellt? Steht die Leinwand auf dem Hof so, dass die Sonne nicht blendet? Gibt es genügend Bänke für alle? Ist der Grill bereit?

Und das alles auch noch an einem Montag!

Wer also keine Zeit hat, für heute Abend selbst Burgerbrötchen zu backen und Hackfleischpatties zu formen (so macht man das ja eigentlich bei einem richtig guten Burger), der flitzt noch schnell in den Supermarkt und holt sich ein paar Burgerbrötchen von guter Qualität und einen Halloumi-Käse. Ein feines Sößchen dazu und fertig ist der Ratz-Fatz-Halloumi-Burger.

Dann wollen wir Portugal mal einheizen!

Burger, Grill, Fussball, Snacks, WM

Zutaten für 6 kleine Burger:

  • 6 kleine Burgerbrötchen
  • 1 Packung Halloumi
  • ein paar frische Tomaten und Salatblätter
  • wer mag, kann Ketchup oder Barbecuesauce nehmen, zum Halloumi würde ich aber eine fruchtige Sauce empfehlen, z.B. die Mango-Chili-Sauce “Mango Feuer” von Rewe Feine Welt oder ein Chutney, falls ihr eins zuhause habt (oder habt ihr gar Zeit, noch schnell eins anzusetzen?)

Zubereitung:

Den Halloumi in 6 dicke Scheiben schneiden. Salatblätter waschen und trocknen, Tomaten ebenfalls in Scheiben schneiden. Die Halloumischeiben auf den heißen Grill legen und ein paar Minuten von jeder Seite grillen, bis er Farbe angenommen hat.

Brötchen aufschneiden, mit Tomate, Salat und Sauce belegen und die Halloumischeiben drauf legen.

Weiterlesen

Baking Bread: Ruck-Zuck-Tomatenbrot und mehr zum Thema “Brotbacken für Eilige” {Werbung}

Nehmt ihr euch auch ständig vor, öfter selbst Brot zu backen? Man kann ja so viele verschiedene Sorten ausprobieren und das Beste: man weiß genau, welche Zutaten drin stecken. Ein wunderbarer Plan und trotzdem bin ich Dauergast beim Bäcker, weil ich am Ende doch den Aufwand scheue, stundenlang Teig zu kneten.

Deshalb hat mich das Buch Schnelles Brotbacken für Eilige neugierig gemacht. Die Idee: eine Schüssel, eine Gabel, maximal 15 Minuten Vorbereitungszeit und ich kann jeden Tag frisches Brot essen.

Das muss ich testen!

Ich habe das Buch intensiv studiert und inzwischen 3 Brote gebacken: ein einfaches Weizenvollkornbrot, ein Buttermilch-Saaten-Brot und ein Tomatenbrot:

Brot, Brot backen, Tomaten, mediterran

Mein Ergebnis: es funktioniert sehr gut! Den Teig anzurühren dauert wirklich nur ein paar Minuten. Auch wenn es nicht im Rezept steht, knete ich ihn dann mit den Händen noch ganz kurz durch. Nach 30-45 Minuten ist der Teig eigentlich genug aufgegangen und kann in den Ofen. 45 Minuten backen und das war alles. Ich bin ehrlich gesagt ziemlich begeistert.

Im Buch finden sich viele Brotvarianten: mit Kräutern, Nüssen, Saaten, aber auch mit Zimt und Schokolade, außerdem Brötchen und Fladen, mit und ohne Hefe, süß und pikant. Dazu gibt es jede Menge Tipps rund um das Brotbacken, z.B. wie kriege ich eine knusprige Kruste/einen fluffigeren Teig, kann ich den Teig auch abends ansetzen und am nächsten Morgen backen etc.

Was das Buch nicht kann, ist durch Optik überzeugen. Die Fotos springen mich nicht wirklich an, ich würde dem Buch sicherlich keinen Schönheitspreis für Bilder und Layot verleihen. Macht aber gar nichts. Während ich viele meiner Kochbücher nur aus dem Regal ziehe, um die schönen Bilder anzuschauen, werde ich das hier wahrscheinlich regelmäßig aus dem Regal ziehen, um wirklich was daraus zu backen.

Fazit: Diese Turbo-Rezepte werden den Gang zu meinem wunderbaren Biobäcker oder richtig aufwendig selbstgebackenes Brot mit verschiedenen Knetphasen sicherlich nicht vollständig ersetzen. Trotzdem hält das Buch genau das, was es verspricht: schnelles Brotbacken für Eilige. Und die Ergebnisse sind sehr lecker.

Brot, Brot backen, Tomaten, mediterran

Wollt ihr es selbst mal testen? Bitte schön – hier das Rezept für das Tomatenbrot:

Zutaten:

40 g getrocknete Tomaten, gehackt
400 g Weizenvollkornmehl
ca. 1 gestrichener EL Kräutersalz
1 TL getrockneter Basilikum
1 TL getrockneter Oregano
2 EL aromatisches Olivenöl
1/4 bis knapp 1/2 Würfel frische Hefe (max. 16 g)
etwa 300 g lauwarmes Wasser

Zubereitung:

Die Hefe im lauwarmen Wasser (max. 38°C) auflösen, bis keine Klümpchen mehr übrig sind. Alle anderen Zutaten in eine Schüssel geben. Das Wasser nach und nach dazugeben und mit einer Gabel verrühren – insgesamt so viel Wasser dazugeben, dass sich der Teig gerade noch mit der Gabel verrühren lässt. Den fertigen Teig mit der Hand kurz durchkneten. 2-3 EL Wasser darüber geben und den Teig ohne Abdeckung gehen lassen, bis er knapp doppelt so groß ist (das dauert bei mir etwa 45 Minuten).

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Eine Back- oder Kastenform mit Backpapier auslegen und den Teig hineingeben. Etwa 45 Minuten auf der untersten Schiene im Backofen backen. Das Brot ist fertig, wenn es beim Klopfen auf die Oberseit hohl klingt.

Das Brot aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Mehr Brot-Rezepte für Eilige? Hier geht’s zum Buch:

Vielen Dank an den Pichler-Verlag, der mir das Buch freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Weiterlesen

Happy Oster-Frühstück: Frühstücksei im Brötchen

Weiter im Text mit unserer Aktion “Happy Osterfrühstück” von Baby Rock my Day und …like a piece of New York Cheesecake…

Auf Rebeccas Osterfrühstückstisch gab es gestern belgische Waffeln, ich zeige euch heute eine supereinfache Möglichkeit, Frühstückseier nett zu präsentieren. Im Brötchen gebacken macht das Ei nicht nur ordentlich was her, es schmeckt auch noch verdammt lecker!

Brunch, Frühstück, Ei, Brot

Zutaten für 4 Stück:

  • 4 große Weizenbrötchen
  • 4 Eier (Größe M)
  • etwas Butter
  • Salz 
  • Pfeffer
  • Paprikapulver
  • frischer Schnittlauch
  • Für Fleischesser: je eine Scheibe Frühstücksspeck
  • Für Gemüseliebhaber: Pilze und Paprika, dünn geschnitten
Brunch, Frühstück, Ei, Brot

Zubereitung:

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Brötchen darauf platzieren. Den Deckel der Brötchen vorsichtig abschneiden. Brötchen aushöhlen und das Innere mit Butter bestreichen. Frühstücksspeck oder Gemüsescheiben hineinlegen, mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen (bei Speck braucht man vielleicht nicht unbedingt Salz, weil der auch schon recht salzig ist). Ei in das Brötchen schlagen und alles ca. 20 Minuten backen.

Nach dem Backen nochmals mit Salz und Pfeffer würzen und mit frischem Schnittlauch garnieren. Sofort servieren.

Happy Osterfrühstück!

Weiterlesen

Stulle deluxe mit Manchego, Honig, Thymian und – es kommt gleich – Kaffee!

Ich mache einen Ausflug und dafür brauche ich Stullen. Wäre ja noch schöner, wenn ich mir an irgend einer Autobahnraststätte ein lieblos und fettig belegtes Brötchen kaufen müsste. Außerdem liebe ich Stullen! Auch zuhause! Keine Lust zu kochen, macht man sich halt schnell mal ein Brot. Aber wer sagt, dass mich so eine langweilige Stulle nicht auch völlig vom Hocker hauen kann? Wie diese unglaubliche Kombination mit Käse, Honig, Thymian und – ja, richtig gelesen – Kaffee – probiert das unbedingt mal aus!

Brot, belegtes Brot, Käse, Vesper

Zutaten:

  • so viele Brotscheiben, wie ihr essen wollt
  • Manchego, in dünnen Scheiben
  • Honig
  • ein paar Zweige frischer Thymian
  • ein paar ganze Kaffeebohnen
  • Frischkäse

Zubereitung:

Die Brotscheiben dünn mit Frischkäse bestreichen. Manchego darauf verteilen und mit etwas Honig beträufeln. Thymianblättchen auf dem Brot verteilen. Kaffeebohnen in einen Mörser geben und grob zerstoßen. Die Kaffebrösel über das Brot streuen. Und jetzt genießen.

Für diese Stulle deluxe kann auch ein anderer aromatischer Käse verwendet werden.

Weiterlesen

Ratz-fatz-Räucherlachscreme am Aschermittwoch und warum der Backofen zur Zeit kalt bleibt

Auf einem Blog mit dem Namen …like a piece of New York Cheesecake… erwartet man in erster Linie Kuchen, am besten Käsekuchen. Jede Menge. Mit Erdnussbutter, Schokolade, mit Früchten oder Gewürzen. Könnt ihr alles haben. Ich liebe das Kuchenbacken! Es entspannt mich enorm und mit dem Ergebnis mache ich oft viele Menschen glücklich.

Aber…

…die vielen Kuchen, das feine Gepäck, die Desserts und andere süße Leckereien haben im letzten Jahr meine Küche ziemlich dominiert und die Belohnung ist genau das, was man erwartet: Hüftgold – und nicht zu knapp. Ich war zwar auch vor meinem Backwahn keine Größe 36, aber die aktuelle Entwicklung gefällt mir irgendwie nicht so besonders, deshalb bin ich im Januar (ja, so wie alle den Januar für einen kurzen Gesundheitswahn nutzen) mal auf die Bremse getreten. Weniger süß, ein bisschen mehr Bewegung, nix aufregendes eigentlich. Aber jetzt sind 5 kg weg. Und das gefällt mir ziemlich gut. Deshalb würde ich das, was als “gesunder Januar” angefangen hat, gerne noch ein bisschen verlängern.

Wenn ihr jetzt denkt “Waaas? Kein Cheesecake mehr auf …like a piece of New York Cheesecake…? Dann muss ich ja nicht mehr vorbeischauen!” – dann wartet bitte noch! Es wird sich hier schließlich nicht alles ändern!

Es wir hier also auch zukünftig Süßes geben, vielleicht aber nicht mehr jede Woche.

Lecker wird es trotzdem! Und zwar nicht mit Diätrezepten, sondern einfach mit weniger süß. Dafür gibt es wunderbar leckere Salate und herzhafte Snacks wie zum Besipiel diese fabelhafte Räucherlachscreme, die in nullkommanix zubereitet ist.

Seid ihr auch ohne Kuchen noch dabei? Ich würde mich tierisch freuen!

Räucherlachs, Brotaufstrich, Creme, Lachs

Zutaten für ein Glas:

  • 100 g Frischkäse (die Halbfettstufe ist vollkommen ausreichend)
  • 40 g Räucherlachs
  • 70 g Salatgurke, den wässrigen Teil in der Mitte entfernt
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zitronensaft
  • frischer Meerettich (oder aus dem Glas)
  • Schnittlauch zum Servieren

 

    Räucherlachs, Brotaufstrich, Creme, Lachs

    Zubereitung:

    Den Frischkäse zusammen mit dem Lachs und der kleingeschnittenen Gurke in die Küchenmaschine geben und so lange zerkleinern, bis eine Creme entstanden ist. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Meerrettich abschmecken und kalt stellen.

    In diesem Sinne: es bleibt erstmal gesund!

    Weiterlesen

    Quickie: Stulle deluxe mit Birnen, Brie und Blaubeeren

    Heute habe ich einen Quickie für euch: Seid ihr auch so verrückt nach Stullen aller Art? Ein fein belegtes Brot geht bei mir ohne Probleme als vollwertige Mahlzeit durch. Im Moment bin ich ein bisschen experimentierfreudig und belege meine Stulle mit allem, was mein Kühlschrank so hergibt und ein paar Varianten haben es mir wirklich angetan. Und das will ich euch natürlich nicht vorenthalten. Deshalb gibt es heute eine Stulle deluxe-Variante mit Birnen, Brie und Blaubeeren – unbedingt probieren!

    Brot, Sandwich, Käse, Beeren, Honig

    Zutaten:

    • 2 Scheiben Weißbrot oder Sauerteigbrot
    • etwas Frischkäse
    • Brie, in Scheiben geschnitten
    • eine Birne, in dünne Scheiben geschnitten
    • eine Handvoll frische Blaubeeren
    • 1-2 TL feinen Honig

    Zubereitung:

    Erklärt sich ja eigentlich von selbst: Stulle mit Frischkäse bestreichen. Birnen-  und Briescheiben darauf verteilen. Mit Blaubeeren garnieren und mit Honig beträufeln. Und schwuppdiwupp hat man in wenigen Minuten ein absolutes Wohlfühlessen!

    Einen wunderschönen Sonntag!

    Weiterlesen

    Schnell und fein für Zwischendurch: Quark-Schnecken mit Karotten, Ingwer und Koriander

    Damit ihr mich nicht vergesst, obwohl ich euch vor lauter Hochzeitsvorbereitungen so sträflich vernachlässige, gibt es heute Morgen einen schnellen Sonntagsgruß.

    Die Vorarbeiten für den großen Tag laufen auf Hochtouren: Bastelschere und Pritstift liegen bereit und auf mich warten kistenweise süße, kleine Geschenke, die verpackt werden möchten.

    Doch bevor ich starte, brauche ich natürlich was Leckeres im Bauch. Und bestimmt hab’ ich in ein paar Stunden auch schon wieder Hunger (wenn ich nicht alle paar Stunden was zu essen kriege, werde ich nämlich schnell ziemlich unausstehlich…). Deshalb gibt es heute perfekte, kleine Snacks, die ich mir den ganzen Tag schmecken lassen kann, ohne lange in der Küche rumzueiern.

    Die kleinen, feinen Quark-Schnecken aus Hefeteig kann man praktisch mit allem füllen, was schmeckt. Die Kombination Karotten-Ingwer-Koriander gehört aber zu meinen absoluten Lieblingen

    So. Genug geredet, schnell was essen und ran an die Geschenke! Nur noch knapp drei Wochen, der Countdown läuft 🙂


    Zutaten für 12-16 Stück:

    500 g Mehl (Typ 550)
    20 g frische Hefe
    200 ml Milch
    1 Ei
    100 g weiche Butter
    Salz

    Füllung:
    200 g Karotten, gerieben
    1 Bund Koriander
    ein Kubbel Ingwer (etwa 15-20 g)
    125 g Bergkäse
    250 g Quark (20% Fett)
    2 Eigelb
    etwas Currypulver
    Salz
    Cayennepfeffer

    Zubereitung:

    Mehl mit 1 TL Salz mischen. Die Milch erwärmen bis sie lauwarm ist und die Hefe hineinbröckeln. Hefemilch, Ei und Butter zum Mehl geben und den Teig etwa 3 Minuten kneten. Den Teig mit einem feuchten Tuch abdecken und an einem warmen Ort etwa 45 Minuten bis 1 Stunde gehen lassen.

    Inzwischen alle Zutaten (Karotten, Ingwer, Bergkäse) reiben und mit gehacktem Koriander, Quark, Eigelben und Gewürzen vermischen. Backofen auf 190° vorheizen. Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.

    Den Teig etwa 50×20 cm groß ausrohlen und die Quarkmischung wie bei einem Strudel darauf verteilen – den Rand also frei lassen. Den Teig einrollen und den “Strudel” in 12 Teile schneiden (bei mir sind es ein paar mehr geworden).

    Teigstücke in die Muffinförmchen setzen und nochmals 10 Minuten ruhen lassen. Dann 15-20 Minuten backen bis sie Farbe angenommen haben.

    Nach einem Rezept aus “Lust auf Genuss”, 4/2013, München

    Weiterlesen

    New York’s Finest: Bagel

    New York ist meine große Liebe. Als Reiseziel, als Käsekuchen, oder sogar zum Heiraten.

    Was zu New York gehört wie Wolkenkratzer und Hot Dogs ist ein perfekter Bagel. Am liebsten einer “with a Schmear” (= mit Frischkäse). Oder natürlich mit Räucherlachs. Yummy!

    Und damit ich auf dieses wunderbare Stück New York auch zuhause nicht verzichten muss, habe ich einfach mal selbst Bagel gemacht. Die liebe Cynthia Barcomi hat ein wunderbares Rezept hier: Cynthia Barcomi’s Backbuch
     
    P.S. Vorsicht mit der Bezeichnung “New York’s Finest” – so nennen die New Yorker liebevoll ihre Polizei 🙂

    Zutaten für etwa 14 Stück (nicht unterschätzen: Bagel sind ganz schön mächtig!)

    50 g Zucker
    525 ml Wasser
    1 Päckchen frische Hefe (42g)
    20 g Salz
    1 kg Mehl Typ 550
    1 EL Zucker
    Zum Bestreuen: Sesam, Mohn, Käuter, Olivenöl

    Zubereitung:

    Wasser und Zucker vermischen und Hefe in Stückchen hineinrühren. Ein paar Minuten warten: wenn sich Luftblasen bilden, ist das ein Zeichen dafür, dass die Hefe lebt. Salz und Mehl vermischen und mit dem Hefegemisch in eine Schüssel geben. Mit der Hand oder der Küchenmaschine 5-10 Minuten kneten, bis der Teig so richtig schön geschmeidig ist. Mit einem feuchten Tuch bedecken und eine knappe Stunde gehen lassen.

    Den Ofen auf 225°C vorheizen. Einen großen Topf mit Wasser und 1 EL Zucker zum Kochen bringen (so groß, dass bequem ein paar Bagel reinpassen ohne dass sie sich berühren). Cynthia wiegt den Teig ab und verwendet pro Bagel 110g – das war eine gute Angabe!

    Die Portion zu einer Wurst rollen und die beiden Enden um die Hand wickeln und verbinden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und noch mal kurz gehen lassen.

    Den Herd auf kleine Stufe schalten (das Wasser sollte nur ganz leicht köchlen) und gerade so viele Bagels ins Wasser geben, dass sie sich nicht berühren. Nach etwa 2 Minuten die Bagel mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser holen und aufs Backbleck legen.

    Nach Lust und Laune mit Sesam, Mohn, Kräutern, Olivenöl etc. verfeinern und 22 Minuten backen. Frisch schmecken sie am besten!

    Nach einem Rezept aus “Cynthia Barcomi’s Backbuch”, Mosaik Verlag, München, 2007

    Weiterlesen