Kleiner Freitag: Verliebt in Tortano

Nur kurz: Das Wetter ist einfach zu schön, um Zeit im Internet zu verbringen. Heute ist der Tag, den wir den “kleinen Freitag” nennen. Es ist der Tag, an dem die Vorfreude aufs Wochenende am größten ist. Am kleinen Freitag geht die Arbeit schon etwas leichter von der Hand, zum Feierabend trifft man sich im Biergarten und nimmt die guten Vorsätze (“ich muss morgen früh raus”) schon nicht mehr ganz so genau. Also: Genießt den kleinen Freitag – das Wochenende ist zum Greifen nah!

Und weil es so schön ist: ein perfektes Wohlfühl-Grill-Beilagen-Ich-könnte-mich-reinlegen-Rezept zum Wochenende: I’m in love with Tortano! Brot gefüllt mit allem was das glücklich macht…

Zutaten für einen Brotkranz:

500 g Weizenmehl
einen halben Würfel frische Hefe
etwa 400 ml Wasser
2 EL Olivenöl
1 EL Honig
eine gute Prise Meersalz
eine Füllung, die glücklich macht, zum Beispiel Salami, Parmaschinken, Ziegenkäse, Honig, Feta, Oliven, Pinienkerne, Walnüsse,…

Zubereitung:

Wasser (lauwarm), Honig, Salz und Olivenöl in einen Schüssel geben und die Hefe darin auflösen. Nach und nach das Mehl einarbeiten, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig abdecken und an einem warmen Ort etwa eine dreiviertel Stunde gehen lassen. Er sollte dann etwa die doppelte Größe haben. Mehl auf einer Arbeitsplatte verteilen und den Teig zu einem Rechteck auseinander ziehen. Der Teig sollte etwa 1 cm dick sein. Jetzt die Füllung drauf packen. Den Teigrand mit Wasser bestreichen, das Ganze zusammenklappen und zu einem Kranz formen. Nochmal das Küchentuch drauf packen und mit der Füllung eine halbe Stunde gehen lassen. Währenddessen den Backofen auf 250 Grad vorheizen. Bevor das Brot in den heißen Backofen kommt, die Temperatur auf 200 Grad reduzieren. Backen, bis das Brot eine schöne Farbe angenommen hat (etwa 40 Minuten).

Nach einem Rezept aus “Noch ein Stück” von Leila Lindholm, AT Verlag, 2011

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Brot-Salat mit Halloumi oder Grillen geht bei jedem Wetter

Steffi schreibt: “Morgen werden’s 16 Grad? Da fällt mir ja vor Freude der Glühwein aus der Hand!”

Als ich das gelesen hab, wusste ich echt nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Ok, ich geb’s zu, ich hab mich schlapp gelacht. Was bleibt uns die Tage auch anderes übrig.

Und ehrlich gesagt… nachdem ich mich in New York gerade durch die Hitzewelle (ja, genau die, über die hier ständig in den Nachrichten berichtet wurde: 40 Grad, Asphalt schmilzt!) kämpfen musste, finde ich eine kurze Abkühlung gar nicht sooo schlecht….

Doch ich sehe die Empörung in euren Gesichtern (“wie jetzt, gar nicht sooo schlecht, geht’s noch??”) und ihr habt ja recht: es ist Juli und wir haben was besseres verdient!

Trotzdem – wir müssen den Sommer eben nehmen wie er kommt. Und neben Eis essen (hhhmmm, Semifreddo…) gehört zum Sommer ein kaltes Bier und ein heißer Grill. Das ist der Plan für morgen (außer dass “ein kühles Bier” eigentlich “ganz viel kühles Bier” bedeutet). Deshalb meine Bitte an unsere Gastgeberin: Liebe Elli, stell doch bitte schon mal das Bier kalt (also entweder in den Kühlschrank oder einfach auf den Balkon). Morgen wird gegrillt, was das Zeug hält. Egal bei welchem Wetter.

P.S. Das würde dazu passen:

Zutaten für eine Schüssel:

1 Fladenbrot
250 g Halloumi-Käse (der, der beim Kauen so schön quietscht)
Eisbergsalat, Kopfsalat o.ä.
eine Handvoll Tomaten
eine halbe Gurke
eine rote Zwiebel
eine Knoblauchzehe
Kumin
Paprikapulver
eine getrocknete Chilischote
Salz und Pfeffer
Zitronensaft, Olivenöl, Joghurt
nach Belieben: Sesam, glatte Petersilie, Minze, Koriander

Zubereitung:

Tomaten, Gurken, Zwiebel und Salat waschen und für den Salat vorbereiten. Den Halloumi in Streifen schneiden und in einer Grillpfanne anbraten. Das Brot in Würfel schneiden. Olivenöl in eine Pfanne geben, den Knoblauch hacken und hinzugeben. Jetzt die Gewürze (Kumin, Paprika, Chili) im heißen Öl anbraten (hab ich in Indien gelernt – schmeckt wunderbar!). Erst wenn es in der ganzen Küche wie auf einem Gewürzmarkt riecht, die Brotwürfel dazugeben und anbraten.

Für das Dressing Olivenöl, Zitronensaft und Joghurt mischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Kalte und warme Zutaten mischen. Nach Belieben mit Sesam, Petersilie, Minze oder Koriander verfeinern. Gleich servieren.

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Focaccia mit Feta und karamellisierten Mandeln

Die Grillsaison ist eröffnet! Und da zum Grillen nicht nur lecker Fleisch sondern auch gutes Brot gehört, habe ich mich dieses Wochenende mal an Focaccia rangetraut. Inspiriert hat mich Nina zu diesem Rezept.

Zutaten (für 8 kleine Fladen):

500 g Weizenmehl
1/2 Würfel Hefe
1 Tl Honig
geriebene Zitronenschale
3 EL Olivenöl
Salz
50 g gehackte Mandeln
30 g Zucker
200 g Feta
Rosmarin

Zubereitung:

Hefe und Honig in ca. 250 ml warmen Wasser auflösen. Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in die Mitte drücken. Hefewasser einfüllen und mit wenig Mehl verrühren. Abgedeckt 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Zitronenschale, Salz und Olivenöl dazugeben und kneten, kneten, kneten. Mindestens 5 Minuten bis ein schöner elastischer Teig entsteht. Nochmals abgedeckt 45 Minuten gehen lassen. Ein letztes Mal kneten und den Teig zu kleinen Fladen formen und auf ein Backblech mit Backpapier geben. 30 Minuten gehen lassen. Backofen auf 170 Grad vorheizen.

In der Zwischenzeit den Zucker in einer Pfanne karamellisieren (Vorsicht, sehr heiß!). Pfanne vom Herd nehmen und die Mandeln dazugeben. Die Masse trocknen lassen.

Feta, Rosmarin und die zerbröselten Mandeln auf die Fladen verteilen und mit Salz und Olivenöl verfeinern. 30 Minuten backen und dann zum Grillabend genießen.

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