Ziegenkäse-Tartelettes mit Frischkäse und Orangenmarmelade

Ich backs mir im August

Allerhöchste Zeit, mal wieder bei Claras Event “Ich backs mir” teilzunehmen. Auf ihrem wundervollen Blog Tastesheriff gibt sie jeden Monat ein Thema vor, zu dem gebacken werden darf. Und im August heißt es “Tartes und Tartelettes”. Dazu gibt es jeden Monat ein ganzes Pinterest-Bord voll mit den feinen Ergebnissen.

Da schließe ich mich gerne an mit kleinen, feinen Ziegenkäse-Tartelettes, die mit süßsaurer Orangenmarmelade sogar noch besser schmecken.

Snacks

Zutaten für 6 Stück:

Für den Teig:

250 g Mehl
125 g Butter (kalt!)
1 Ei
eine Prise Salz

Für die Füllung:

300 g Frischkäse
1 Ei
12 Scheiben Ziegenrolle
Salz, Pfeffer, Thymian
Orangenmarmelade

Zubereitung:

Für den Mürbeteig Mehl, Ei und Butter mit dem Rührgerät rasch durchkneten, damit die Butter nicht warm wird. Ich schneide die Butter hierzu in kleine Stücke. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann auch ein Stück Butter einfrieren und dann mit einer Käsereibe oder ähnlichem in den Teig reiben. Den Teig dann nochmals von Hand glatt kneten, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kalt stellen.

Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen. Dann den Teig ausrollen (am besten zwischen zwei Seiten eines aufgeschnittenen Gefrierbeutels legen – dann klebt der Teig nicht am Nudelholz) und in eine gefettete Springform geben. Ich habe 6 kleine Tartelette-Förmchen verwendet.

Für die Füllung Frischkäse mit dem Ei glatt rühren und mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Die Frischkäse-Mischung auf den Mürbeteig geben (ich habe ihn nicht vorgebacken und war mit dem Ergebnis trotzdem sehr zufrieden). Ziegenkäse darauf verteilen und je nach gewünschter Bräunung 15-20 Minuten backen.

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Bánh mì mit Erdnussbutter-Hummus – Vietnam Street Food

Heute stelle ich euch einem meiner allerliebsten Snacks vor. Ihr wisst, dass ich Essen “auf die Hand” liebe (deshalb musste das auch unbedingt das Thema unseres Magazins von letztem Jahr sein). Und Bánh mì, dieses unglaublich tolle Sandwich, habe ich vor einigen Jahren in Vietnam entdeckt und dann auch in New York  immer wieder gegessen.

Bánh mì ist eigentlich ein vietnamesischer Begriff für Brote aller Art, vor allem für das französische Baguette, das man in Vietnam überall findet. Belegt verbindet es die französische Küche (Fleisch, Mayonnaise) mit der vietnamesischen (Fischsauce, Koriander, sauer eingelegtes Gemüse).

Da ich kein riesen Fan von Mayonnaise bin, habe ich für diese Version ein Erdnussbutter-Hummus gezaubert – es passt perfekt!

Snacks, Sandwich, Vietnamese, Fingerfood

Dip, Peanutbutter

Zutaten für 4 Sandwiches:

1 großes Baguette (das Brot sollte weich und luftig sein und eine weiche, dünne Kruste haben)
300 g Schweinefleisch

Für die Marinade:
1-2 Knoblauchzehen, gepresst
ca. 1 cm frischer Ingwer, gerieben
1 kleine Chilischote, in feine Ringe geschnitten
1 TL Sesamöl
2 EL Sojasauce
1 EL Ahornsirup
1 TL Fischsauce
Saft einer halben Limette
frischer Koriander

Für das eingelegte Gemüse:
2 Karotten
eine halbe Gurke
1 kleinen Rettich
– alles in feine Streifen geschnitten
4 EL Reisessig
1 TL Salz
1 EL Zucker
2 EL Wasser

Für das Erdnussbutter-Hummus:
1 Dose Kichererbsen
1 Limette
1 EL Erdnussbutter
frischer Koriander
eine Prise Salz
1-2 EL Eiswasser

Zubereitung:

Das Fleisch in feinen Streifen schneiden und alle Zutaten für die Marinade mischen. Die Marinade mit dem Fleisch zusammen am besten in einen Plastikbeutel füllen und für mindestens 1 Stunde kalt stellen.

Das Gemüse in feine Streifen schneiden. Essig mit Wasser, Salz und Zucker vermischen und zusammen mit dem Gemüse in eine Schüssel füllen. Ebenfalls kalt stellen.

Die Kichererbsen in die Küchenmaschine geben und Erdnussbutter, Limettensaft und eine Hand voll frischen Koriander dazugeben. Alles pürieren. Dann 1-2 EL eiskaltes Wasser dazugeben und nochmals pürieren (das Wasser macht die Konsistenz besonders cremig). Mit Salz abschmecken.

Das Fleisch scharf anbraten. Baguette in 4 Teile schneiden. Das Erdnussbutter-Hummus darauf verteilen und mit dem Fleisch, dem eingelegten Gemüse und mit frischem Koriander genießen.

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Ratz-Fatz-Brombeer-Trifle

Wie man aus 3 Zutaten in nullkommanix ein Dessert zaubern kann

Bevor die Beerensaison endgültig vorbei ist, lade ich mir auf dem Wochenmarkt nochmal die Einkaufstüten voll. Gerade ist Brombeerzeit und ich mag die dunklen Beeren gerne im Getränk, im Müsli oder auch auf dem Brot.

Aber ganz besonders mag ich Trifle. Dieses wunderbare Schichtdessert kann man in wenigen Minuten zubereiten und eigentlich braucht man nur 3 Zutaten, die man immer zuhause hat: Kekse, Joghurt (oder was ähnliches) und Obst.

Dessert, Beeren, gesund, very berry

Zutaten und Zubereitung:

Als “Boden” verwende ich am liebsten Kekse wie Butterkekse oder Haferkekse, oder Kekse vermischt mit Nüssen, oder – ganz verrückt – Giotto, Cantucchini, Hanuta oder was der Vorratsschrank so her gibt. Einfach 1-2 grob zerbröseln und in ein Glas geben.

Die nächste Schicht besteht – der Figur zuliebe – aus 1-2 EL Joghurt. Aber auch Quark, Ricotta oder (jetzt wird es nicht mehr ganz so figurfreundlich) Mascarpone schmecken fein. Pur oder etwas Honig gesüßt verwenden.

Jetzt gerne nochmal Kekse nachlegen und noch eine Schicht Joghurt (oder ähnliches) auf die Kekse schichten.

Getoppt wird das feine Dessert mit Beeren, in diesem Fall Brombeeren. Funktioniert auch prima mit anderem Obst oder mit TK-Ware. TK-Obst gebe ich mit etwas Honig in einen kleinen Topf und erhitze die Masse, bis sich alles zu einer cremigen Sauce verbunden hat.

Darf’s noch ein bisschen mehr sein? Geröstete Mandelblättchen oder Schokosplitter machen den Nachtisch zu einem kleinen Highlight.

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Süßkartoffel-Chips mit Curry

Ohne Zusatzstoffe, aber mit viel Geschmack

Kartoffelchips haben bei mir ja eigentlich allerstrengstes Hausverbot, denn sobald ich die Tüte geöffnet habe, muss ich ganz automatisch wieder reingreifen bis die Packung leer ist. Das “Ich-esse-nur-eine-Handvoll”-Gen scheint bei mir nicht vorhanden. Und deshalb darf diese kalorienreiche Knabberei gar nicht erst in meinen Einkaufswagen wandern.

Manchmal habe ich aber doch Lust auf einen feinen Fernseh-Snack und dann gibt es nur eine Möglichkeit: Selber machen. Zum Beispiel leckere Süßkartoffelchips mit Curry (ganz ohne Geschmacksverstärker)!

Sweet Potato, Chips, Snacks

Zutaten:

  • eine große Süßkartoffel
  • 1-2 EL Sonnenblumenöl
  • 2 TL Curry
  • eine ordentliche Prise Salz

Zubereitung:

Den Backofen auf 130°C vorheizen. Die Süßkartoffel in sehr dünne Scheiben hobeln und auf einem mit Backpapier belegten Backblech auslegen. Sonnenblumenöl mit Curry und Salz mischen und die Chips damit bepinseln. Jetzt 40-60 Minuten backen, bis die Chips knusprig sind (das dauert je nach Dicke der Chips unterschiedlich lang, also ruhig immer mal wieder in den Backofen schauen).
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Erdnussbutter-Eis {ohne Eismaschine} – ich bin dann mal im Eishimmel

Ben & Jerry’s wird mich irgendwann noch in den finanziellen Ruin treiben. Mit ihrer Sorte “Peanut Butter Cup” haben sie mich sofort und unwiderruflich abhängig gemacht.

Aber wenn es ums Essen geht, bin ich ein “Selbermacher”. Was mir schmeckt, will ich kopieren und zuhause nachmachen. Das klappt nicht bei allem (weil ich zum Beispiel weder eine Friteuse noch einen Holzofen zuhause habe). Aber Eis machen kann ich. Und dafür brauche ich nicht mal eine Eismaschine.

Und deshalb präsentiere ich euch: mein erstes Erdnussbuttereis! Es ist ratzfatz zusammengerührt und schmeckt absolut preisverdächtig. Und wenn ihr zufällig noch ein paar Reese’s daheim habt, die ihr in der Eismasse verstecken könnt, dürft ihr euch gerne zu mir in den Eishimmel gesellen.

Wollt ihr es auch mal ausprobieren?

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Zutaten:

  • eine Dose (400 ml) gezuckerte Kondensmilch (unbedingt die gezuckerte verwenden, die gibt es zum Beispiel von Milchmädchen)
  • 200 g Erdnussbutter (ich hatte creamy verwendet, aber crunchy wäre sicher auch spannend 🙂
  • 300 g Schlagsahne
  • eine Handvoll geröstete und gesalzene Erdnüsse, grob gehackt
  • wer mag: ein bisschen Schokolade oder Reese’s, ebenfalls grob gehackt.

Zubereitung:

Die Erdnussbutter zusammen mit der Kondensmilch in eine Schüssel geben und gut vermischen. Sahne sehr steif schlagen. Einen Teil der Erdnüsse und Schokolade unter die Masse heben. Den Rest zum Servieren aufbewahren. Die Masse in eine geeignete Form füllen und mindestens 5 Stunden (am besten über Nacht) kalt stellen.

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Homemade Bounty und DIY-Lieblingsbuch-Alarm: Ein Kuss aus der Küche {Werbung}

Seid ihr auch süchtig nach Koch- und Backbüchern? Ich habe inzwischen mehr als Schuhe und das will wirklich was heißen! Da ich mich ziemlich gut mit Kochbüchern aller Art auskenne, passiert es gar nicht so oft, dass mich ein neues Buch wirklich überrascht. Aber gerade ist es passiert und zwar mit diesem Exemplar: Ein Kuss aus der Küche: Heißgeliebte Klassiker natürlich selbst gemacht

Ich dachte eigentlich, es handelt sich hierbei um ein klassisches “Geschenke aus der Küche”-Buch, aber dieses fabelhafte Kochbuch kann weit mehr.

Darum geht’s

 

Um’s Selbermachen. Und zwar alles. Pizza und Burger, Pommes und Ketchup, Müsli, Nutella, Joghurt, Eis und Knäckebrot. Und süße und herzhafte Snacks, die man eigentlich im Supermarkt findet: Butterkekse, Prinzenrolle, Grissini, Vienetta und Bounty (dazu später mehr).

Funktioniert’s

 

Ich habe schon lange nicht mehr so viele Rezepte beim ersten Durchblättern auf meine Todo-Liste gesetzt – ein sehr gutes Zeichen!

Was ist besonders?

 

Die Idee, dass man wirklich alles selbst machen kann, zum Beispiel auch Backpulver. Aber vor allem die ganzen Snacks, die man im Supermarkt für den kleinen Hunger kauft und die bis obenhin vollgestopft sind mit Farb- und Konservierungsstoffen – und die braucht wirklich kein Mensch!

Schon ausprobiert:

 

Das fabelhafte Bounty (schon mehrmals!), das nur aus 3 (!) Zutaten besteht, Country Potatoes (schon mehrmals!), Barbecuesauce und am Wochenende muss das Vienetta her!

Fazit

 

Aktuell mein Lieblingskochbuch. On top gibt es sogar noch ein paar hübsche Sticker.

Um euch das Buch ein bisschen schmackhaft zu machen, gibt es hier das wunderbare 3-Zutaten-Bounty-Rezept:

Kokosriegel, Kokosnuss, Schokoriegel

 

Zutaten:

 

  • 200 g Kokosraspel
  • eine Dose gezuckerte Kondensmilch (zum Beispiel Milchmädchen)
  • 200 g Zartbitterschokolade

Zubereitung:

Die Kokosraspel mit der Kondensmilch in eine Schüssel geben und gut verrühren. Die Masse mit Folie abdecken und mindestens eine Stunde quellen lassen.

Anschließend die Füllung zwischen zwei Lagen Backpapier etwa 1 cm dick ausrollen. Die obere Schicht Backpapier entfernen und die Kokosmasse mit einem Messer in Riegel schneiden.

Das Backpapier mit den Riegeln auf eine Platte oder ein Backblech geben und mindestens eine Stunde ins Gefrierfach stellen.

Währenddessen Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Kokosriegel damit überziehen. Am besten auf einem Kuchen- oder Pralinengitter abtropfen und fest werden lassen.

Kühl gelagert halten sich die feinen Riegel mindestens eine Woche (wenn sie bis dahin nicht alle schon verputzt sind…

Hier geht’s zum Buch:

 
Vielen Dank an den Verlag Edition Michael Fischer, der mir das Buch freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt hat.
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Kokos-Knuspermüsli mit getrockneten Kirschen

Gegen den Nach-WM-Blues und gegen das Sommerloch

Knapp eine Woche nachdem die deutsche Fußballnationalmannschaft den lange ersehnten vierten Stern nach Hause geholt hat, legt sich langsam die Euphorie. Fahnen und Trillerpfeifen wandern wieder in den Keller und man zappt sich zum ersten Mal seit Wochen wieder durchs TV-Programm jenseits von ARD und ZDF. Und was entdecken wir da? Das Sommerloch. Herzlich Willkommen.

Bald lesen und hören wir wieder über Mini-Krokodile in Baggerseen, Currywurststeuern, vorbildliches Verhalten am Ballermann und – ganz wichtig – wir diskutieren darüber, wie die Gauchos gehen…
Wer keine Lust hat auf Sommerloch, geht in die Küche und zaubert ein paar Leckereien. Zum Beispiel ein kinderleichtes Kokos-Knuspermüsli
Übrigens, kennt ihr das Müsli der Woche bei Moey’s Kitchen?Schaut mal rein und sucht euch eure ganz persönliche Lieblingskombination!
Muesli, Kokos, Frühstück, Haferflocken

Zutaten:

  • 200 g Haferflocken
  • 25 ml Sonnenblumenöl
  • 1 EL Rohrzucker
  • 50 ml Ahornsirup
  • 100 g Mandelblättchen
  • 3 EL Kokosraspeln
  • eine Prise Salz
  • eine Prise Zimt
  • getrocknete Kirschen nach Belieben

Muesli, Frühstück, Haferflocken

Zubereitung:

Den Backofen auf 130°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Sonnenblumenöl in einen Topf geben und Zucker und Ahornsirup dazu geben. Vorsichitg erhitzen und rühren, bis sich der Zucker löst. Die Mischung nicht zu warm werden lassen. Haferflocken, Mandeln, Kokosraspeln, Zimt und Salz in eine Schüssel geben und alles gut vermischen.
Die erwärmte Öl-Sirup-Mischung über die Haferflockenmischung geben und alles gründlich durchmischen.
Ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen und die Müslimischung darauf verteilen. Das Müsli 20-25 Minuten backen. Dabei immer wieder einen Blick in den Ofen werfen, damit das Müsli nicht zu dunkel wird. Ab und zu umrühren verhindert auch, dass das Müsli an der Oberfläche zu viel Farbe annimmt.
Nach dem Backen aubkühlen lassen (das Müsli wird dann noch knuspriger). Getrocknete Kirschen grob hacken und zu der Müslimischung geben. Luftdicht verpackt hält sich das Müsli mehrere Wochen.
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{Fußball-Snacks Nr. 6} Dip Dip Hurra mit Tapenade, Salsa und Hummus in schwarz-rot-gold

Böse Zugen behaupten ja, dass die Deutsche Nationalmannschaft jetzt keine Chance mehr hat auf den Weltmeistertitel (außer vielleicht unser Libero Neuer bestreitet das restliche Turnier alleine). Wir bleiben optimistisch und freuen uns auf einen weiteren, spannenden Fußball-Abend! Immer dabei: die passenden Snacks.

Heute im Gepäck: drei feine Dips, die ratzfatz angerichtet sind: Oliventapenade, Tomatensalsa und Hummus –  das ergibt dann ganz zufällig auch ein Trio in schwarz-rot-gold.

Dazu passen übrigens super selbstgemachte Nachos. Wer heute Abend dann auch noch auf dem Sieg der Deutschen Elf anstoßen will, stellt am besten schonmal den Limes kalt. Brombeer, Erdbeer und Mango ergeben nämlich ebenfalls ein hübsches Schwarz-Rot-Gold-Gespann.

Dip, Snacks, Fußball, Rezept, schwarz-rot-gold

Hier geht’s zu den Rezepten:

Oliventapenade

Zutaten:

  • 1 Glas schwarze Oliven ohne Stein (200 g)
  • 50 g Kapern
  • 2-3 Sardellenfilets
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • ein kleiner Zweig Thymian
  • 1 EL Olivenöl
  • Saft und Schale einer halben Bio-Zitrone

Zubereitung:

Oliven, Kapern und Sardellen abtropfen lassen. Mit Knoblauch, Tymian, Zitronenschale und Olivenöl in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer pürieren. Anschließend mit Zitronensaft abschmecken. Die Oliven und die Sardellen sind meist salzig genug, deshalb muss kein Salz dazugegeben werden.

Tomatensalsa

 

Zutaten:

  • 1 Dose Tomaten in Stücken
  • 1 kleine Zwiebel
  • 3-4 Stängel frischer Koriander
  • 1 Chilischote (vorher probieren und je nach Geschmack die Schärfe vorsichtig dosieren!)
  • Saft einer halben Limette
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Alle Zutaten in den Mixer geben und ruckzuck durchmixen. Mit Chilischoten vorsichtig sein! Lieber erstmal weniger verwenden. Die Salsa wird auch noch schärfer, wenn sie ein bisschen durchzieht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Hummus:

Zutaten:

  • 1 Dose Kichererbsen
  • 2-3 EL Sesampaste (Tahina) – wer das nicht zuhause hat, kann auch 3-4 Walnusshälften nehmen
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 Knoblauchzehe (schmeckt aber auch ohne Knoblauch fein)
  • 1-2 EL Olivenöl
  • eine handvoll frische Petersilie
  • 1 TL Kumin
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Die gekochten Kichererbsen wandern zusammen mit den genannten Zutaten in den Mixer und werden püriert, bis eine cremige Masse entsteht. Für die richtige Konsistenz ruhig auch etwas Wasser hinzufügen (wenn das Wasser eiskalt ist, wird die Konsistenz besonders gut!)

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{Fußball-Snacks Nr. 5} Selbstgemachte Nachos mit Curry

Was habt ihr eigentlich gestern so am Fußball-freien Tag gemacht? Nach zwei Wochen Dauerberieselung durch hochspannende und gar nicht wenig minderspannende Fußballspiele hat die WM gestern den ersten Tag Pause eingelegt und viele sagen plötzlich: was machen wir denn heute Abend? Keine Sorge, das Leben passiert auch ohne Fußball! Und ohnehin geht es in ein paar Stunden in die nächste Runde: das Achtelfinale startet mit Brasilien gegen Chile.

Glaubt ihr, der Gastgeber macht das Rennen?

Und viel wichtiger: habt ihr schon Snacks für das Spiel?

Wenn ihr euch beeilt, könnt ihr noch rasch ein paar selbstgemachte Nachos zaubern. Das ist mein Fußball-Snack Nr. 5.

Habt einen schönen (Fußball-)Abend!

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Zutaten:

  • 150 g Maismehl
  • 70 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 2 EL scharfes Currypulver
  • 1/8 L Milch
  • 20 g Butter

Zubereitung:

Backofen auf 200°C vorheizen.
Maismehl, Mehl, Salz, Zucker und Currypulver in einer Schüssel mischen. Milch auf dem Herd erwärmen. Den Topf vom Herd nehmen und die Butter in der Milch schmelzen. Mit dem Mehl vermischen und sofort mit dem Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten Teig verarbeiten.
Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
Den Teig halbieren und auf etwas Maismehl ca. 2 mm dünn ausrollen. Mit einem Ausstecher oder einem Glas Kreise ausstechen. Die Kreise entweder zu Röllchen formen oder die Kreise einfach als Plätzchen backen (dann werden sie etwas knuspriger). Etwa 8 Minuten backen. Nachos dann samt Backpapier vom Blech ziehen und abkühlen lassen.
Nach einem Rezept von www.lecker.de

 

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Ein Dinner mit Rewe: New York Street Food {Werbung}

Auch wenn es hier gerade eher Fußball-lastig zugeht: die WM ist nicht alles, was mich in diesen Wochen beschäftigt, deshalb gibt es heute – quasi zum Durchatmen – mal wieder einen Beitrag außerhalb der Fußball-Snack-Reihe.

Als Foodblogger hat man das Glück, hin und wieder zu spannenden Veranstaltungen eingeladen zu werden. Heute erzähle ich euch von einem ganz besonderen: dieses Event fand nämlich in unseren eigenen vier Wänden statt.

Vor ein paar Wochen hat mich REWE gefragt, ob ich nicht Lust hätte, bei der aktuellen Blogger-Aktion „So inspiriert kocht Deutschland” mitzumachen. Dabei kochen Blogger aus dem ganzen Land mit Produkten von REWE Feine Welt ganze Menüs und laden zum gemeinsamen Schlemmen auch ihre Freunde ein.

Für Freunde kochen und dabei neue Produkte entdecken? Gerne!

Themenabende finde ich toll und um auch unserem Abend einen roten Faden zu geben, haben wir uns für das Motto “New York Street Food” entschieden. New York ist so schnell unterwegs, dass auch das Essen oft schnell gehen muss und man sich unterwegs rasch was auf die Hand mitnimmt. Dieses “Fast Food” hat aber nichts mit geschmacksneutralem Imbissfraß zu tun. Der Gaumen der New Yorker ist verwöhnt, deshalb muss auch das Street Food ordentlich was hermachen.

Was uns zu diesem Thema eingefallen ist und wie ihr euch New York nach Hause holen könnt, seht ihr hier: 

Der Aperitif:
Blutorangen-Martini

 

Der Martini ist ein klassischer New Yorker Drink, den wir unseren Gästen zur Begrüßung gereicht haben – gepimpt mit einem Schuss Blutorangensaft:

Zutaten:

  • 6 cl Wodka
  • 6 cl Blutorangensaft*

In einen Shaker füllen, Eis dazu geben und kurz schütteln. In Martinigläser füllen. Minze dazu geben.

Martini, New York, Street Food

Vorspeise:
Mini-Burger mit Ziegenkäse und Feigenpesto

Burger sind einfach typisch New York! Aber wer sagt, dass es immer Rindfleisch sein muss, das sich zwischen zwei Brötchen-Hälften schmiegt?

Burger, New York, Street Food

Zutaten:

  • Aufbackbrötchen “Krosse Krüstchen”*
  • pro Burger einen Ziegenkäsetaler mit Speck*
  • pro Burger ein TL Pesto “Würzige Feige”*
  • Frischer Rucola

Zubereitung: 

Die Brötchen nach Anweisung auf der Packung aufbacken. Die Ziegenkäsetaler ein paar Minuten vn jeder Seite scharf anbraten. Die abgekühlten Brötchen mit etwas Feigen-Pesto bestreichen. Rucola dazugeben und den Ziegenkäsetaler darauf anrichten. Gleich servieren.

 

Hauptspeise: 

Hähnchenspieße {Ingwer-Honig-Marinade}, Mangosauce und Glasnudelsalat mit Erdnüssen

 

Zutaten für 6 Personen:

1 kg Hähnchenbrust

Für die Marinade:

  • 8 EL Sojasauce
  • 4 Knoblauch, gepresst
  • 2 EL Honig “Ingwer Blüte”*
  • 2 EL Sesamöl
  • Saft von 2 Limetten
  • 1 EL Gewürz “Asia-Wokmischung*

    Für den Glasnudelsalat:

    • 200 g Glasnudeln
    • 1 Gurke
    • 2 Karotten
    • 2 Paprikaschoten
    • 2 Frühlingszwiebeln
    • 3-4 EL Sojasauce
    • 1 EL Sesamöl
    • Saft von 1-2 Limetten
    • 1 EL Ahornsirup
    • ca. 1cm Ingwer, gerieben
    • 1 TL Gewürz “Asiens Lächeln”*
    • frischer Koriander 
    • Erdnüsse “erlesenes Thailand”*

    • Dazu Sauce “Mango Feuer”*

    Zubereitung:

    Alle Zutaten für die Fleischmarinade vermischen und in eine Plastiktüte geben. Das Hähnchen klein schneiden und zur Marinade in die Plastiktüte packen. Mindestens 1 Stunde im Kühlschrank marinieren.

    Für den Glasnudelsalat Karotten, Gurke, Paprika und Frühingszwiebeln in sehr feine Streifen schneiden. Die Glasnudeln nach Packungsanweisung zubereiten. Sojasauce, Sesamöl, Limettensaft, Zucker, Ingwer und Asiagewürz vermischen und zu den fertigen Glasnudeln geben. Gemüse dazu und Salat durchziehen lassen. Vor dem Essen mit frischem Koriander und Erdnüssen verfeinern und nochmal abschmecken: das Dressing zieht schnell ein, vielleicht braucht der Salat noch ein bisschen Sojasauce oder Limettensaft.

    Asiabox, Take away, New York, Street Food

    Dessert: 

    New York Cheesecake mit Pralinencreme & selbstgemachtes Pistazieneis

     

    Für das Eis:

    • 1 Dose gezuckerte (!) Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)
    • 150 g Pistazienaufstrich*
    • 400 ml Sahne
    • geröstete, gesalzene Pistazien, grob gehackt
    Eis, Pistazie, New York, Street Food

      Für den New York Cheesecake (ergibt 6 kleine Gläser):

      • 10 Hobbits-Kekse von Brandt
      • 2-3 EL flüssige Butter
      • 400 g Doppelrahmfrischkäse
      • 3 große EL Pralinencreme*
      • 1 EL Zucker
      • 2 Eier

      Für das Eis die Kondensmilch mit dem Pistazienaufstrich gut mischen. Die Sahne sehr steif schlagen und unterheben. Eine Portion gehackte Pistazien daruntermischen, einen Teil zum Verzieren aufbewaren. Die Masse mindestens 4 Stunden ins Gefrierfach stellen.

      Für den Cheesecake die Kekse in der Küchenmaschine zu kleinen Bröseln verarbeiten und anschließend mit der flüssigen Butter vermischen. Die Keksmasse in kleine Gläschen füllen (1-2 EL pro Glas) und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Währenddessen den Backofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vorheizen und den Frischkäse mit dem Zucker und der Pralinencreme schaumig schlagen. Die Eier einzeln unterrühren.

      Die Käsekuchenmasse in die Gläschen füllen und die Gläschen in ein tiefes Backblech stellen. Das Backblech 2-3 cm hoch mit Wasser befüllen.

      Etwa 20 Minuten backen, abkühlen lassen und bis zum Servieren kalt stellen (am besten über Nacht).

      Ich hatte noch ein paar Brownies übrig, die ich zerbröselt über den Kuchen gegeben habe.

      New York, Street Food

       

      Nach dem Essen

       

      Zum Abschluss gab es noch eine Platte mit Camembert*, Salami*, Bruschettaaufstrich* und Ciabatta*, dazu Espresso* und Grappa*.

      Fazit

      Das Dinner war wirklich rund und die meisten Produkte haben mir sehr gut gefallen. Daumen hoch gibt es dafür, dass die Saucen und Pestos usw. keine Konservierungsstoffe und andere Dinge enthalten, um die ich normalerweise einen großen Bogen mache.

      Was besonders gut war: die Mangosauce mit Chili! Ich habe mir direkt noch mehr Saucen aus dem Sortiment gekauft. Im Menü war das Pistazieneis das absolute Highlight.

      Was nicht besonders gut ankam, war der Aceto Balsamico, da hätte ich mehr erwartet und auch der Grappa hat schlecht abgeschnitten.

      Vielen Dank an Rewe Feine Welt für den schönen Abend!

      Alle Artikel mit * stammen aus der REWE Feine Welt-Serie. Die Produkte von REWE Feine Welt wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

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