Versprochen ist versprochen: Heiraten in New York – Part 2: Das erste Foto

Nach Wochen des sehnsüchtigen Wartens habe ich gestern endlich einen kleinen Umschlag in meinem Briefkasten gefunden. Er hat einen langen Weg aus Übersee hinter sich und der Inhalt erfüllt seinen Zweck voll und ganz: mein kleines Herz macht Freudensprünge 🙂

Und wie versprochen will ich diesen wunderschönen Inhalt mit euch teilen. Hier ein klitzekleiner erster Ausschnitt. Danke nochmal für eure lieben Glückwünsche ♥

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Foto: FOTOVOLIDA Wedding Photography

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New York: Das beste Fast Food der Welt

Mittwoch – die Woche kippt. Heute gibt es einen kleinen Post für zwischendurch. Über den perfekten Snack für zwischendurch. Den habe ich in New York gefunden: im Pret A Manger. Eine britische Erfindung, die es glücklicherweise in den letzten Jahren von der Insel weg und über den Globus geschafft hat (feste Finger kreuzen, dass wir diese wunderbare Fast-Food-Kette irgendwann auch in Deutschland finden). Pret A Manger bietet frische Sandwiches, Salate, Suppen und Obst ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe. Die Zutaten (meist Bio, organisch, etc.) sind toll zusammengestellt: Avocado, Gorgonzola, Pinienkerne, Koriander, Shrimps, Parmesan, Thunfisch, Hähnchenbrust,… Natürlich gibt es auch Muffins, Bagels und Kaffee (hier mein einziger Punktabzug – ich hab schon besseren Kaffee getrunken).

Jetzt kommt der Clou: die Preise sind für New Yorker Verhältnisse sogar unterdurchschnittlich!

Ein weiteres wichtiges Detail: Das Motto “Made today, gone today” – alle Lebensmittel, die abends nicht verkauft sind, werden gespendet.

Hach, ich könnte ewig von diesem Laden schwärmen… Pret A Manger gibt’s auch in Hongkong – da freu ich mich, das ist nämlich eines meiner nächsten Ziele…

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New York: How sweet it is

Rein theoretisch könnte New York ein Paradies für Süßkram-Liebhaber sein. Wirklich. Diese wunderbaren Konditoreien an jeder Ecke. Riesige hausgemachte Cookies, bunte Cupcakes, feine Macarons und Whoopie Pies und Cake Pops in nie dagewesenen Variationen. Handarbeit mit höchstem künstlerischen Anspruch… Nicht in meinen schönsten Träumen könnte ich sowas zaubern…

Ich habe mich geopfert und jede Menge probiert…. Habe jede Menge erwartet, aber…

Ganz ehrlich – statt in zuckrige Verzückung zu verfallen, habe ich diese eine Erfahrung gemacht, von der in Foodblogs auf der ganzen Welt bereits berichtet wurde: Das meiste Zeug ist – und ich übertreibe jetzt nicht – für den europäischen Gaumen quasi ungenießbar.

Statt Verzückung Zuckerschock, fettige, klebrige Creme statt Schokotraum…

Und ich habe nicht nur eine Konditorei ausprobiert sondern jede Menge (mein Mann kann es bestätigen, er wurde – natürlich völlig freiwillig – in den New-York-Süßkramtest involviert…) Wir waren in bekannten Läden (Ruthys, Eleni’s, sogar in der durch Sex and the City berühmt gewordenen Magnolia Bakery) und wir haben kleine italienische Konditoreien besucht, in denen kein Keks wie der andere aussah…

Trotzdem war ich nie richtig glücklich. Und irgendwann war das dann auch gut!

Nach einigen Tagen Dessertfrust konnte ich die blöden Konditoreien dann einfach links liegen lassen und mich der Süßspeise widmen, die immer immer immer geht: Hausgemachtes Gelato

Ein Traum aus leicht salzigem Pistazieneis und Mocca… Gibt es im Chelsea Market. Für Foodblogger wahrscheinlich der schönste Ort in New York… Davon nächstes Mal mehr…

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Heiraten in New York – Part 1: Wir haben Ja gesagt!

Gerade bin ich zurückgekehrt aus der aufregendsten Stadt der Welt: New York City! Ich bin müde und meine Füße tun weh, aber ich bin auch überglücklich und voller großartiger Eindrücke nach einer Woche in der Stadt, die niemals schläft und in der alles möglich ist. Auch für euch habe ich ein paar Impressionen mitgebracht: ich habe mich während der langen Sightseeing-Touren einmal quer durch die Patisserien der Stadt probiert und natürlich alles mit meiner kleinen Kamera festgehalten. Auch die Besuche in den wunderbaren kleinen Feinkostläden in NY möchte ich euch nicht vorenthalten.

Aaaber… ich habe aus diesem Urlaub noch etwas viel, viel wichtigeres mitgebracht: einen Ring und einen neuen Nachnamen. Am Sonntag habe ich meinen Liebsten am Hafen von Brooklyn mit Blick auf die Skyline von Manhattan geheiratet – ich hab immernoch Schnappatmung, wenn ich daran denke! In unserer Lieblingsstadt zu heiraten war verrückt und unvergesslich, trotzdem völlig entspannt und unverkrampft. Nun gehört die Stadt, in die wir uns verliebt haben, irgendwie auch zu uns und wir werden wohl wiederkommen müssen 🙂

Nach der Trauung sind wir ein paar Stunden mit dem Taxi quer durch Manhattan gedüst, ich bin mit dem Brautkleid über den Times Square geschlendert und wir haben Hotdogs gegessen. Während der ganzen Tour hat uns eine fabelhafte Fotografin begleitet und ich werde sicherlich das ein oder andere New York-Brautkleid-Hotdog-Foto hier veröffentlichen. Aber zuerst muss ich ankommen. Und auspacken. Und mich an meinem neuen Namen gewöhnen 🙂

Heute gibt es daher nur ein kleines Stück Soulfood: mit dieser feinen Leckerei hat uns unser wunderschönes Hotel im Herzen von Soho unseren Hochzeitstag versüßt:

Ihr wollt mehr über unsere Hochzeit in New York wissen? Schaut mal hier:
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Street Food India

“Schneebedeckte Berge und sonnige Strände, verwinkelte alte Basare und schicke Designerläden, friedliche Tempel und lebhafte Festivals, heruntergekommene Dörfer auf dem Land und großstädtische Technologiezentren – diese atemberaubende Vielfalt macht Indien zu einem der facettenreichsten Länder dieses Planeten.” Das sagt der Lonely Planet über das Reiseziel Indien.
Wer den siebtgrößten Staat der Erde bereisen will, braucht Zeit, Geduld, etwas Mut und einen dicken Reiseführer. Dafür wird man belohnt mit fantastischen Eindrücken, bunten Bildern und genialem Essen. Hitze, Moskitos und der eigentümliche Geruch, der in Indien in der Luft liegt, werden zur Nebensache, wenn man durch die Straßen schlendert und sich von den Märkten verzaubern lässt.

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Mexiko – Schlaraffenland

Um dem letzten Winter zumindest kurzzeitig zu entfliehen, haben wir uns einen Trip in die Karibik gegönnt. Wir haben uns für Mexiko entschieden, weil kaum ein anderes Ziel in dieser Region so gekonnt weiße Traumstrände und türkisfarbenes Wasser mit eindrucksvoller Kultur verbindet. Und kulinarisch hat Mexiko ja auch einiges zu bieten.

Während unseres Aufenthalts durften wir also einige der beeindruckenden Maya-Stätten besichtigen (dieser akustische Klatschtest in Chichén Itzá ist wirklich unglaublich!). Die Besichtigungspausen haben wir mit genauso (ent)spannenden Aktivitäten gefüllt: Sand zwischen den Zehen spüren. Und jede Menge Essen.

Ich hätte mich theoretisch auch zwei Wochen nur von leckeren Fajitas ernähren können: ein Fleischgericht (meist Hähnchen oder Rind), das in Maistortillas gegessen wird. Dazu kommt Guacamole, Tomatensalsa mit Koriander, saue Sahne, Käse und Jalapenos auf den Tisch. Wer es richtig scharf mag, greift zu Salsa verde oder Salsa roja aus Habaneros (ca. 6000 Scoville).

Ein Rezept, das seit diesem Urlaub auch zu Hause regelmäßig bei uns auf dem Tisch steht 🙂
Auch optisch hat das mexikanische Restaurant viel zu bieten:
Was wäre ein Urlaub am Meer ohne Seafood? In einem wunderschönen kleinen Seafood-Restaurant konnten wir uns jeden Tag an fangfrischen ozeanischen Köstlichkeiten satt essen. 
Ein Tag am Meer – und abends sautierte Jacobsmuscheln und Surf and Turf (ein richtiger Mann bestellt sich eben auch im Seafood-Restaurant ein Steak 🙂

Auch in Mexiko darf man mal italienisch essen. Sonst könnte es womöglich noch zu Pasta-Entzugserscheinungen kommen…

Vor dem italienischen Essen gab es warmes Brot und ein Schüsselchen ganz hervorragendes Olivenöl zum Tunken. Dazu kam ein Kellner mit einem riesigen Parmesanlaib vorbei. Das Schokoladendessert war das beste, das ich jemals gegessen habe. Leider war es schneller verputzt als fotografiert 🙂
Zur Abwechslung gab es auch mal japanisch – das Restaurant war extrem ansprechend ausgestattet! Showkochen ist allerdings nicht ganz so meins, ich hätte lieber in Ruhe ein paar Sushi genossen. Zumindest was das Menü wirklich üppig – die frittierte Eiscreme, die uns der Koch als letztes präsentierte, hätte ich auch für Geld nicht mehr runtergekriegt.

Zum Abschluss von allen fantastischen Menüs:

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Typisch New York III: Burger – aber bitte exotisch

Ab und an hat der New Yorker auch mal Zeit, seine Mahlzeit im Sitzen zu sich zu nehmen. Was die Art des Mahls angeht, gibt es wohl kein „Typisch NY“, da man in der Metropole jede Köstlichkeit findet, die das Herz begehrt: Italienisch, Japanisch, Orientalisch, Vietnamesisch und jede Menge experimentelle Küche.
Natürlich kann man auch einfach einen Burger essen. Wer den gewöhnlichen Burgerbelag verschmäht, kann 5napkin Burger in Hell’s Kitchen auch experimentieren. Das ist ein Burger mit einem halbrohen Thunfischsteak und Wasabimayonnaise:

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Key West – noch 90 Meilen bis Kuba

Karibikfeeling in den USA – das gibt es in Key West. Eine wunderschöne kleine bunte Stadt mit Traumstränden am Ende der Florida Keys. Damit trägt die Stadt auch den Titel “Südlichster Ort der USA” – so südlich, dass es nur 90 Meilen bis Kuba sind. Wer sich am weißen Sand und dem türkisblauen Wasser satt gesehen hat oder wen die Lust auf einen Snack oder einen Drink packt, sollte unbedingt einen Spaziergang durch die Innenstadt machen. Restaurants und Bars sind dank der großen bunten Aushängeschilder nicht zu übersehen:

Auch Prominente wie Ernest Hemmingway sind dem Zauber erlegen. Man kann dort sein Haus, aber auch seine Lieblingsbar Sloppy Joe’s bewundern:
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Typisch New York I: Fahrbare Essensstände

„To go“ ist aus der rasanten Metropole New York nicht wegzudenken, denn die New Yorker haben schließlich keine Zeit. Zwischen zwei Terminen schnell einen Grande White Chocolate Mocca und am besten auch ein Mittagessen auf die Hand. An jeder Straßenecke bieten daher die fahrbaren Stände Leckereien aller Art an: Ganz wichtig natürlich der typische NY Hotdog. Aber auch Brezeln, Obst, Pasta und sogar Gourmetsnacks werden inzwischen für verwöhnte Gaumen angeboten. Die „Imbiss“-Verkäufer gehen eben mit der Zeit.
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