Lasagne ohne Backen – leicht, frisch, anders

Im Hüttenhilfe-Forum ist heute Lasagne-Kochtag. Supergute Idee, denn was liegt bei diesem Wetter näher, als eine große Auflaufform mit Béchamel-Sauce zu füllen und zusammen mit anderen schön deftigen Zutaten in den Backofen zu schieben. Dann auf die Couch kuscheln und einfach abwarten, bis es in der ganzen Wohnung nach Lasagne duftet – hach, herrlich!

Doch so fein das auch klingt, ich hab heute geschummelt und den Ofen bei der Lasagne-Zubereitung einfach mal ausgelassen. Was soll das bitteschön für ‘ne Lasagne sein, fragt ihr euch jetzt zu Recht.

Also: es gibt da eine kalte Lasagne-Variante, die ich unglaublich toll finde! Ich weiß, ich weiß, eigentlich ist es eher eine Sommerlasagne, aber mir war heute einfach so nach frisch und leicht. Erfunden hat’s übrigens Donna Hay – wer sonst? Hier gibt es das Buch dazu:
simple dinners: 140 neue Rezepte, Tipps und Tricks für die schnelle Küche

Und was meint ihr? Lasst ihr das als Lasagne durchgehen?

Zutaten für 2 Personen:

6 Lasagne-Blätter
ein Bund Rucola
eine große Handvoll Tomaten
eine große Kugel Büffelmozzarella
ein Bund Basilikum
ein bisschen gehobelter Parmesan
Meersalz, Pfeffer und feines Olivenöl
wer mag: ein paar geröstete Pinienkerne

Zubereitung:

Wasser für die Lasagne-Blätter aufsetzen und alle Zutaten für die Füllung vorbereiten: Rucola waschen und trocken schleudern (wenn der Rucola erst mit warmem und dann mit kaltem Wasser gewaschen wird, ist er weniger bitter), Tomaten in Scheiben schneiden, Mozzarella in Stücke rupfen, Basilikumblättchen abzupfen, Pinienkerne rösten. Die Lasagneblätter in kochendes Wasser geben und al dente kochen. Abgießen und mit etwas kaltem Wasser abschrecken.

Je ein Lasagne-Blatt auf zwei Teller geben und Rucola, Tomaten und Mozzarella darauf verteilen. Ein bisschen Salz, Pfeffer und Olivenöl darübergeben. Dann wieder ein Nudelblatt darauf und das ganze wiederholen. Insgesamt hat man dann auf jedem Teller drei Schichten. Über die letzte Schicht noch ein paar Parmesanhobel und Pinienkerne geben. Salz, Pfeffer und Olivenöl nicht vergessen. Fertig!

Nach einem Rezept aus “simple dinners” von Donna Hay, AT-Verlag, München, 2012.

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14 Kommentare

  1. Hey, sag mal wie schaffst du es Lasagneblätter zu kochen? Ich hab das gestern mal versucht, da ich keinen Ofen habe, und die sind trotz Öl alle fest aneinander geklebt…

  2. Das ist tatsächlich ein bisschen tricky… Ich nehme einen großen Topf und gebe nur wenig Lasagne-Blätter rein, damit sie genug Platz haben. Für die Sommerlasagne nehme ich sie dann einzeln aus dem kochenden Wasser, belege sie mit Gemüse und packe erst dann das nächste Blatt drauf, das ich schnell abgetropft habe. Dafür muss man dann ein bisschen fix arbeiten, damit die restlichen Lasagneblätter nicht völlig verkochen. Wenn du sie alle gleichzeitig aus dem Wasser nehmen und kurz aufbewahren willst, würde ich ein feuchtes Küchentuch zwischen die einzelnen Blätter legen, damit sie nicht zusammen kleben.

    Ich hoffe, das hilft dir!

    Viel Erfolg und viele Grüße
    Carina

  3. Das liest sich gut. Kann ich mir toll als Beilage zum grillen vorstellen.
    Aber ich werde dann statt die Tomate Scheiben zu schneiden, eine grobe Salsa machen. Ist etwas Sauciger und lässt sich besser würzen. Ich Freu mich darauf ^^

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