Grillbuffet Teil II: Tomatenbutter

Mein zweiter Beitrag zur gerade eröffneten Grillsaison. Das Wetter lädt dieses Wochenende zwar nicht wirklich zum Grillen ein aber “Sommer ist was in deinem Kopf passiert”. Deshalb wird unermüdlich weiter gegrillt. Und diese fabelhafte Tomatenbutter passt einfach zu allem. Meine Freunde sind in dieses Zeug ganz verliebt und schlagen sich am Tisch fast um die letzte Portion…

Zutaten:

250 g weiche Butter
3 EL Tomatenmark
1 EL Olivenöl
8 getrocknete Tomaten
1 Knoblauchzehe
Eine Handvoll Basilikumblätter
Frisch geriebener Parmesan
Eine Handvoll schwarze Oliven
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Butter, Olivenöl und Tomatenmark verrühren. Alle anderen Zutaten fein hacken und unter die Buttermasse mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Butter im Kühlschrank fest werden lassen.

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Focaccia mit Feta und karamellisierten Mandeln

Die Grillsaison ist eröffnet! Und da zum Grillen nicht nur lecker Fleisch sondern auch gutes Brot gehört, habe ich mich dieses Wochenende mal an Focaccia rangetraut. Inspiriert hat mich Nina zu diesem Rezept.

Zutaten (für 8 kleine Fladen):

500 g Weizenmehl
1/2 Würfel Hefe
1 Tl Honig
geriebene Zitronenschale
3 EL Olivenöl
Salz
50 g gehackte Mandeln
30 g Zucker
200 g Feta
Rosmarin

Zubereitung:

Hefe und Honig in ca. 250 ml warmen Wasser auflösen. Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in die Mitte drücken. Hefewasser einfüllen und mit wenig Mehl verrühren. Abgedeckt 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Zitronenschale, Salz und Olivenöl dazugeben und kneten, kneten, kneten. Mindestens 5 Minuten bis ein schöner elastischer Teig entsteht. Nochmals abgedeckt 45 Minuten gehen lassen. Ein letztes Mal kneten und den Teig zu kleinen Fladen formen und auf ein Backblech mit Backpapier geben. 30 Minuten gehen lassen. Backofen auf 170 Grad vorheizen.

In der Zwischenzeit den Zucker in einer Pfanne karamellisieren (Vorsicht, sehr heiß!). Pfanne vom Herd nehmen und die Mandeln dazugeben. Die Masse trocknen lassen.

Feta, Rosmarin und die zerbröselten Mandeln auf die Fladen verteilen und mit Salz und Olivenöl verfeinern. 30 Minuten backen und dann zum Grillabend genießen.

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Himbeer-Cupcakes mit weißer Schokolade

Endlich Frühling! Entsprechend müssen auch ein paar frühlingshafte Zutaten wie leckere Himbeeren im heutigen Sonntagssüß verbacken werden.

Zutaten (12 Cupcakes):

2 Eier
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 ml Sonnenblumenöl
100 g Naturjoghurt
175 g Mehl
1 Tl Backpulver
200 g Himbeeren
12 Stücke weiße Schokolade

Für das Frosting:

60 g weiche Butter
60 g Doppelrahmfrischkäse
50 g Himbeeren
200 g Puderzucker

Zubereitung:

Backofen auf 170 Grad vorheizen. Papierförmchen in ein Muffinblech setzen und in jedes Förmchen ein Stück weiße Schokolade platzieren. Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Dann Öl und Joghurt untermischen. Mehl mit Backpulver vermengen und unter die Masse rühren.

Etwas Teig auf die Förmchen verteilen (einfach über die Schokolade geben) und dann einige Himbeeren in den Teig drücken. Mit dem restlichen Teig auffüllen und 20 Minuten backen.

Für das Frosting Butter mit Frischkäse und gesiebtem Puderzucker verrühren. Fein gehackte Himbeeren unterrühren und auf den Cupcakes platzieren.

Wenn man die fertigen Cupcakes aufschneidet, kann man die Schokolade besonders gut erkennen 🙂

Und weil es mal wieder Sonntag ist, geht das Rezept wieder zur Initiative Sonntagssüß.

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Selbstgemachtes Knuspermüsli: Apfel-Zimt

Zutaten für ca. 750 g:

150 ml naturtrüber Apfelsaft
3 EL Roh-Rohrzucker
75 g Honig
1 EL Sonnenblumenöl
500 g kernige Haferflocken
50 g Mandelblättchen
25 g gehackte Haselnüsse oder Walnüsse
2 EL Leinsamen
2 TL Zimt
Meersalz
Nach Lust und Laune: Trockenfrüchte wie Aprikosen, Mangos, Datteln, Äpfel oder Nüsse oder Schokolade

Zubereitung:

Backofen auf 160° Grad vorheizen. Eine große Sprinform oder ein Backblech mit hohem Rand mit Backpapier auslegen.

Saft, Zucker, Honig und Öl in einem Topf erhitzen und rühren bis sich der Zucker gelöst hat. Die restlichen Zutaten in einer Schüssel vermischen und mit der Apfelsaftmischung übergießen. Alles ordentlich durchrühren.

Die Mischung auf das Backblech geben und ca. 35 Min. backen. Man sollte in dieser Zeit ständig ein Auge auf das Müsli haben und es regelmäßig umrühren, damit es nicht zu dunkel wird.

Zum Schluss nach Lust und Laune gehackte Trockenfrüchte, Nüsse oder Schokolade hinzugeben.

Das Müsli luftdicht verpacken, dann hält es sich ca. 2 Monate.

Nach einem Rezept aus “Geschenkideen aus der Küche”, Stich & Lang; GU 2011.

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Apfel-Mandel-Cupcakes mit Lavendelsahne

Süßigkeiten mit Lavendel… Für diese Kombination ernte ich des öfteren ungläubiges Kopfschütteln. Ich mag Lavendel im Essen supergerne! Ob zu Wild oder im Dessert. Die Apfel-Mandel-Cupcakes schmecken auch ohne Lavendelsahne fantastisch. Aber traut euch trotzdem an die Kombination.

Zutaten (für 12 Cupcakes):

120 g weiche Butter
125 g Zucker
Einige Tropfen Bittermandelaroma
2 Eier
125 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
2 Äpfel
Mandelblättchen

Für das Frosting:

250 g Schlagsahne
1 TL getrockneter Lavendel
2 EL Puderzucker

Zubereitung:

Die Sahne mit den Lavendelblüten aufkochen und ein paar Minuten ziehen lassen. Durch ein Sieb gießen und ein paar Stunden kalt stellen.

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Butter, Zucker und Bittermandelaroma schaumig rühren und die Eier nach und nach hinzugeben. Das Mehl mit Backpulver und Salz vermischen und unterrühren. Die Äpfel schälen und fein reiben und hinzugeben. Den Teig in Muffinförmchen füllen und mit Mandelblättchen bestreuen. 20 Minuten backen. Danach 5 Minuten in der Backform auskühlen lassen und dann auf ein Kuchengitter setzen.

Die Lavendelsahne mit dem Puderzucker steif schlagen und auf die Muffins spritzen oder streichen.

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Semifreddo di cantuccini

Semifreddo bedeutet “Halbgefrorenes” und hat allein schon deshalb einen Platz mit meiner Dessert-Top-Ten verdient, weil ich Eiscreme über alles liebe, mich aber immernoch nicht dazu durchgerungen habe, mir eine Eismaschine anzuschaffen. Semifreddo ist da die perfekte Alternative:
Es ist kinderleicht herzustellen und lässt jede Menge Spielraum für Experimente. Es schmeckt  mit Nüssen, Früchten, Honig, Schokolade, Keksen, Nutella uvm. Probiert einfach eure Lieblingszutaten aus!

Bei uns stand heute ein “Semifreddo di cantuccini” auf dem Tisch. Eine wunderbare Kombination! Das Rezept dafür habe ich von meiner lieben Kollegin Ute, die uns diese Nachspeise einmal vorsetzte und wir vor Verzückung um die Wette geseufzt haben 🙂

Zutaten für eine Kastenform mit 1 Liter Inhalt:

400 g Schlagsahne

3 frische Bio-Eier (benötigt wird nur das Eigelb)
40 g Zucker
Mark einer Vanilleschote
350 g Cantuccini
100 g Zartbitterschokolade (70% Kakaoanteil)
eine Handvoll blanchierte, grob gehackte Mandeln
Zubereitung (nur ein paar Minuten):

Zuerst die Eier trennen und die Eigelb mit dem Zucker und dem Vanillemark schaumig rühren. Cantuccini, Schokolade und Mandeln grob hacken. Dann die Sahne steif schlagen und alle Zutaten unterheben.

Eine Kastenform mit Frischhaltefolie auslegen und die Eiscreme einfüllen. Mit Folie abdecken. Das Semifreddo wandert nun für mindestens 8 Stunden ins Gefrierfach.

10 bis 15 Minuten vor dem Servieren sollte das Semifreddo aus der Form gelöst werden. Dafür die Form stürzen und ggf. mit einem Messer nachhelfen. Die Folie entfernen und die Masse antauen lassen. Portionsweise aufschneiden. Der Rest kann prima wieder eingefroren werden.

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Pho – ein Vietnam-Highlight

Wenn ich an Vietnam zurück denke, sehe ich mich früher oder später mit einer dampfenden Schüssel Pho in der Hand. Diese vietnamesische Nudelsuppe ist Nationalgericht und kulinarisches Highlight zugleich. Die kräftige gewürzte Brühe steht immerhin auf Platz 28 der “World’s 50 most delicious food” von CNN Go und schmeckt zu jeder Tages- und Nachtzeit – ich habe mir gerne schon zum Frühstück eine Schale genehmigt.

Eine Pho besteht aus Fleischbrühe (Rind oder Huhn), die raffiniert gewürzt (Ingwer, Sternanis, Nelken) einige Stunden gekocht wird. Reisnudeln, Frühlingszwiebeln, Limetten und Koriander werden anschließend in die heiße Suppe gegeben – ein fantastisches Frühstück! Obwohl ich ein sehr schönes vietnamesisches Kochbuch besitze, das die Zubereitung gut beschreibt, möchte ich euch dieses ausgeklügelte und mit Liebe gekochte Rezept hier ans Herz legen.
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Schokoladenkuchen mit Fleur de Sel

Schokolade und Salz – eine ganz fantastische Kombination, die man probiert haben muss. Seltsamerweise ist nicht jeder von dieser Kombination so verzückt wie ich aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten 🙂

Diesen kleinen Mini-Gugelhupf habe ich für meinen lieben Kollegen Christian zum Geburtstag gebacken. Er wollte mir nämlich auch nicht glauben, dass man Schokokuchen mit Salz essen kann…

Das Rezept dazu habe ich von Steph im kleinen Kuriositätenladen geklaut.
Zutaten (für 8 Mini-Gugelhupfe oder eine Kastenform):
300 g Kuvertüre mit 70 % Kakaoanteil
200 g Zucker
120 g Butter
100 g Mehl
1 TL Backpulver
5 Eier
eine ordentliche Prise Fleur de Sel
Zubereitung:
Backofen auf 160 Grad vorheizen. Die Kuvertüre zusammen mit der Butter langsam im Wasserbad schmelzen.
Eier und Zucker schaumig rühren. Die Schokomasse unterheben und gut vermengen. Mehl mit Backpulver mischen und zu den flüssigen Zutaten geben. Alles gut miteinander verrühren.
Mini-Gugelhupfform oder Kastenform einfetten. Den Teig schichtweise einfüllen und auf jede Schicht etwas Fleur de Sel streuen. Den Kuchen je nach Form etwa 60 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).
Den ausgekühlten Kuchen mit einer kleinen Prise Fleur de Sel bestreuen.


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Pasta mit Fenchel-Orangen-Sauce

Pasta geht immer. Absolut immer. In millionen verschiedenen Varianten. Das hier ist eine klassische:

Zutaten für 4 Personen:
300 g Pasta nach Wahl
2 Knollen Fenchel
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
2 unbehandelte Orangen
300 ml Gemüsefond
Salz
Pfeffer
Butter
Zubereitung:
Wasser für die Pasta aufsetzen (ich habe Spaghetti verwendet). Fenchel waschen und fein schneiden. Grün für später aufbewahren. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Die unbehandelten Orangen heiß waschen, abtrocknen und von einer Hälfte die Schale hauchdünn abschälen, dann beide Orangen auspressen. Die Zwiebel und den Knoblauch in Butter glasig dünsten. Nicht vergessen, irgendwann die Nudeln in das kochende Wasser zu geben. Fenchel und Orangenschalen dazugeben und kurz andünsten. Mit Orangensaft ablöschen, dann mit Fond aufgießen. Etwas köcheln lassen. Wer mag kann die Sauce pürieren aber ich mag sie lieber bissfesten Stückchen drin. Über die Nudeln geben und mit Fenchelgrün verzieren.
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